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Berrogain-Laruns

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Berrogain-Laruns
Berrogaine-Larüntze
Berrogain-Laruns (Frankreich)
Berrogain-Laruns (Frankreich)
StaatFrankreich Frankreich
RegionNouvelle-Aquitaine
Département (Nr.)Pyrénées-Atlantiques (64)
ArrondissementOloron-Sainte-Marie
KantonMontagne Basque
GemeindeverbandPays Basque
Koordinaten43° 15′ N,0° 52′ W43.2458-0.863333333333Koordinaten:43° 15′ N,0° 52′ W
Höhe117–290 m
Fläche2,68 km²
Einwohner160(1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte60 Einw./km²
Postleitzahl64130
INSEE-Code64115

Berrogain-Laruns ist einefranzösischeGemeinde mit 160 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imDépartementPyrénées-Atlantiques in derRegionNouvelle-Aquitaine. Die Gemeinde gehört zumArrondissementOloron-Sainte-Marie und zumKantonMontagne Basque (bis 2015:Kanton Mauléon-Licharre).

Der Name in derbaskischen Sprache lautetBerrogaine-Larüntze. Die Bewohner werdenberrogaintar oderlarünztar genannt.[1]

Geographie

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Berrogain-Laruns liegt ca. 35 km westlich vonOloron-Sainte-Marie in der historischen RegionSoule, einer der drei historischen Territorien im französischen Teil desBaskenlands.

Umgeben wird der Ort von den Nachbargemeinden:

Arrast-Larrebieu
Viodos-Abense-de-BasKompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigtMoncayolle-Larrory-Mendibieu
Chéraute

Berrogain-Laruns liegt im Einzugsgebiet des FlussesAdour. DerSaison, ein Nebenfluss desGave d’Oloron, markiert die westliche Grenze des Gemeindegebiets.[2]

Geschichte

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Der Landstrich ist seit derUrgeschichte bewohnt, wie einearchäologische Fundstelle belegt. Es handelt sich dabei um einen Verteidigungsring aus Erdwällen. Berrogain war imMittelalter eine Etappe fürPilger auf demJakobsweg nachSantiago de Compostela. Der Ort wurde 1466 alsBerroganh in den Verträgen des Ohix,Notar von Soule, erwähnt, ebenso 1508 alsBerroganhe imKopialbuch vonBayonne. Laruns wurde schon früher genannt alsLaruntz 1383 in den Verträgen des Lumtz, Notar desBéarns und 1386 alsLeruntz durch Notare vonNavarrenx. Auf derKarte von Cassini 1750 sind die beiden Orte in der heutigen Schreibweise eingetragen. Zwischen 1790 und 1794 haben sie sich zur Gemeinde Berrogain-Laruns zusammengeschlossen.[3][4][5][6]

Einwohnerentwicklung

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Nach dem Höhepunkt von über 200 Einwohnern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Zahl tendenziell um die Hälfte zurückgegangen und bewegt sich heute in einem ungefähren Bereich zwischen 100 und 150, zuletzt etwas ansteigend.

Jahr196219681975198219901999200620092023
Einwohner126116139128142136112106160
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Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen:EHESS/Cassini bis 1999,[6]INSEE ab 2006[7][8]

Sehenswürdigkeiten

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  • Kapelle von Berrogain. Das Gebäude ist ein Beispiel für ländlicheArchitektur mit seiner einfachen Ausgestaltung undNaiver Malerei im Innenraum. Die Kapelle ist aus grobemKies erbaut mit einem für die Soule typischenClocher trinitaire. Der Giebel weist drei Spitzdächer als Symbol für dieDreifaltigkeit auf, wobei das in der Mitte mit einem steinernen Kreuz versehen ist.[9]
  • Haus Landastoy. Der Bauernhof ist zwischen dem Ende des 17. und dem Beginn des 18. Jahrhunderts gebaut und somit eines der ältesten erhaltenen Gebäude der Gemeinde. Die Anlage zeigt architektonische Elemente, die unverkennbar für Gebäude der Soule sind. Seine Mauern aus grobem Kies und Kieselsteinen, und die stark geneigten Dächer sind typisch für die Region. Gelegentlich finden sich Dächer in den Dörfern mit einerDachneigung von bis zu 50°. Sie vermeiden, dass sich im Winter der Schnee auf dem Dach anhäuft und auf das Haus drückt und hilft gegen Wind und schlechtem Wetter. Der Grundriss des Hofs ist insgesamt ebenfalls spezifisch für traditionelle Bauernhöfe der Soule mit dem T-förmigen Stall hinter dem Wohnhaus.[10]

Wirtschaft und Infrastruktur

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Hinweisschild auf derRoute du fromage

Berrogain-Laruns liegt in den ZonenAOC desOssau-Iraty, ein traditionell hergestellter Schnittkäse aus Schafmilch, sowie der Schweinerasse und des Schinkens „Kintoa“.[11]

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Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2014[12]
Gesamt = 12

Verkehr

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Berrogain-Laruns wird durchquert von derRoute départementale 2. Eine Linie des BusnetzesTransports 64 verbindet den Ort mit anderen Gemeinden des Départements.

Weblinks

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Commons: Berrogain-Laruns – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Lieux - toponymie: Berrogaine-Larüntze (Pettarra (-a)). Königliche Akademie der Baskischen Sprache, abgerufen am 2. März 2017 (französisch). 
  2. Ma commune : Berrogain-Laruns. Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 2. März 2017 (französisch). 
  3. Conseil régional d’Aquitaine: Berrogain-Laruns. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 3. März 2017; abgerufen am 3. April 2022 (französisch). 
  4. Paul Raymond: Dictionnaire topographique du département des Basses-Pyrénées. In: Dictionnaire topographique de la France. Imprimerie nationale, 1863, S. 29, 95, abgerufen am 2. März 2017 (französisch). 
  5. France 1750. David Rumsey Map Collection: Cartography Associates, abgerufen am 2. März 2017 (englisch). 
  6. abNotice Communale Berrogain-Laruns. EHESS, abgerufen am 2. März 2017 (französisch). 
  7. Populations légales 2006 Commune de Berrogain-Laruns (64115). INSEE, abgerufen am 2. März 2017 (französisch). 
  8. Populations légales 2014 Commune de Berrogain-Laruns (64115). INSEE, abgerufen am 2. März 2017 (französisch). 
  9. Conseil régional d’Aquitaine: Chapelle de Berrogain. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 3. März 2017; abgerufen am 3. April 2022 (französisch). 
  10. Conseil régional d’Aquitaine: Maison Landastoy. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 3. März 2017; abgerufen am 3. April 2022 (französisch). 
  11. Liste des produits par commune. Institut national de l’origine et de la qualité, archiviert vom Original am 5. Februar 2017; abgerufen am 2. März 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www2.inao.gouv.fr 
  12. Caractéristiques des établissements en 2014 Commune de Berrogain-Laruns (64115). INSEE, archiviert vom Original am 3. März 2017; abgerufen am 3. April 2022 (französisch). 
Gemeinden imArrondissement Oloron-Sainte-Marie

Abitain |Accous |Agnos |Ainharp |Alçay-Alçabéhéty-Sunharette |Alos-Sibas-Abense |Ance Féas |Andrein |Angous |Aramits |Araujuzon |Araux |Aren |Arette |Arrast-Larrebieu |Arudy |Asasp-Arros |Aste-Béon |Athos-Aspis |Audaux |Aussurucq |Auterrive |Autevielle-Saint-Martin-Bideren |Aydius |Barcus |Barraute-Camu |Bastanès |Bedous |Béost |Bérenx |Berrogain-Laruns |Bescat |Bidos |Bielle |Bilhères |Borce |Bugnein |Burgaronne |Buziet |Buzy |Camou-Cihigue |Carresse-Cassaber |Castagnède |Castet |Castetbon |Castetnau-Camblong |Cette-Eygun |Charre |Charritte-de-Bas |Chéraute |Dognen |Eaux-Bonnes |Escos |Escot |Escou |Escout |Espès-Undurein |Espiute |Esquiule |Estialescq |Estos |Etchebar |Etsaut |Eysus |Garindein |Gère-Bélesten |Géronce |Gestas |Geüs-d’Oloron |Gotein-Libarrenx |Goès |Guinarthe-Parenties |Gurmençon |Gurs |Haux |Herrère |Idaux-Mendy |Issor |Izeste |Jasses |Laàs |Labastide-Villefranche |Lacarry-Arhan-Charritte-de-Haut |Laguinge-Restoue |Lahontan |Lanne-en-Barétous |Larrau |Laruns |Lasseube |Lasseubetat |Lay-Lamidou |Ledeuix |Lées-Athas |Léren |Lescun |L’Hôpital-Saint-Blaise |L’Hôpital-d’Orion |Lichans-Sunhar |Lichos |Licq-Athérey |Lourdios-Ichère |Louvie-Juzon |Louvie-Soubiron |Lurbe-Saint-Christau |Lys |Mauléon-Licharre |Menditte |Méritein |Moncayolle-Larrory-Mendibieu |Montfort |Montory |Moumour |Musculdy |Nabas |Narp |Navarrenx |Ogenne-Camptort |Ogeu-les-Bains |Oloron-Sainte-Marie |Oraàs |Ordiarp |Orin |Orion |Orriule |Ossas-Suhare |Osse-en-Aspe |Ossenx |Poey-d’Oloron |Préchacq-Josbaig |Préchacq-Navarrenx |Précilhon |Rébénacq |Rivehaute |Roquiague |Saint-Dos |Sainte-Colome |Sainte-Engrâce |Saint-Gladie-Arrive-Munein |Saint-Goin |Saint-Pé-de-Léren |Salies-de-Béarn |Sarrance |Saucède |Sauguis-Saint-Étienne |Sauveterre-de-Béarn |Sévignacq-Meyracq |Sus |Susmiou |Tabaille-Usquain |Tardets-Sorholus |Trois-Villes |Urdos |Verdets |Viellenave-de-Navarrenx |Viodos-Abense-de-Bas

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