| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 50′ N,13° 3′ O53.82777777777813.05277777777839Koordinaten:53° 50′ N,13° 3′ O | |
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Mecklenburgische Seenplatte | |
| Amt: | Demmin-Land | |
| Höhe: | 39 m ü. NHN | |
| Fläche: | 29,82 km² | |
| Einwohner: | 473 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 16 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 17111 | |
| Vorwahl: | 039996 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 71 008 | |
| LOCODE: | DE B5F | |
| Gemeindegliederung: | 6Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Goethestraße 43 17109 Demmin | |
| Website: | www.amt-demmin-land.de | |
| Bürgermeisterin: | Manuela Anders | |
| Lage der Gemeinde Beggerow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte | ||
Beggerow ist eine Gemeinde im Norden des im Jahr 2011 geschaffenenLandkreises Mecklenburgische Seenplatte im BundeslandMecklenburg-Vorpommern. Die Gemeinde liegt südöstlich vonDemmin impommerschen Landesteil und gehört demAmt Demmin-Land an, das seinen Verwaltungssitz in Demmin hat. Bis Ende Juni 2004 gehörte Beggerow zumAmt Borrentin.
Beggerow liegt etwa zehn Kilometer südlich von Demmin und fünfzehn Kilometer nordöstlich vonStavenhagen. DieBundesstraße 194 verläuft westlich der Gemeinde. Durch das Gemeindegebiet fließt derAugraben.
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Beggerow

Beggerow wurde 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert gehörte das ritterschaftliche Gut der mecklenburgischen Familievon Voß. Ihr folgte die Familievon Podewils von 1495 bis 1849. Dann wurde esWalzengut, bis es in den 1920er Jahren aufgesiedelt wurde. Es wurden elf Höfe angesiedelt.[2] Von 1874 bis 1945 war Beggerow einpreußischerAmtsbezirk imLandkreis Demmin und führte eine eigeneSiegelmarke zur Versiegelung von Briefumschlägen und zur Kennzeichnung von schriftlicherKorrespondenz.
Buschmühl
Der Ort hatte eine alteWassermühle, die nicht vom Augraben angetrieben wurde, sondern von einem gefällereicheren linken Zufluss (heute Gewässer L-100-D, Ostseite des Klenzer Mühlbachs, mit längerem Zufluss L-144-D). Diese Mühle gab dem Ort seinen Namen. Später wurde weiter flussabwärts der Einmündung und auf der anderen Seite des Augrabens dieLeistenowerPapiermühle errichtet. Das Gut Buschmühl gehörte früher der Familievon Walsleben, die auch das Gut Leistenow besaß. Es folgten die Familien von Bolte,von Heyden – 1825 bis 1945, dazwischen war kurzzeitig die Familievon Neumann-Cosel Eigentümer, weil sie zur weiblichen Linie derer von Heyden gehörte. Seit 1936 war dannBogislaw von Heyden bis zur Bodenreform 1945 der Eigentümer des Gutes Leistenow. Die Güter Buschmühl und Gatschow waren die dazugehörigen Nebengüter.[3]
Kaslin
Der Ursprung des kleinen Dorfes war die Ansiedlung von vier Neubauern durchFriedrich Wilhelm I. um 1732. Die Stämme für die neu errichteten Häuser kamen vomKummerower See aus über diePeene. Der frühere Landesherr hatte das Land verwahrlosen lassen und wurde zur Strafe enteignet. Kaslin war Anfang der 1930er Jahre der Hauptwohnort der ehemaligen Gemeinde Kaslin. Nebenwohnort war das benachbarte Gehmkow. Kirchenrechtlich gehören beide Orte seit jeher zuHohenbollentin. Verwaltet wurde die kleine Gemeinde vom preußischen AmtsbezirkLindenberg und nicht – wie heute – von Demmin aus. Zusammen hatten beide Dörfer damals 313 Einwohner. Heute hat Kaslin ohne Gehmkow noch knapp 60 Einwohner.
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, wederWappen nochFlagge. AlsDienstsiegel wird das kleine Landessiegel mit demWappenbild des Landesteils Vorpommern geführt. Es zeigt einen aufgerichtetenGreifen mit aufgeworfenem Schweif und der Umschrift „GEMEINDE BEGGEROW * LANDKREIS MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE“.[4]