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Barinque

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Barinque
Barinque (Frankreich)
Barinque (Frankreich)
StaatFrankreich Frankreich
RegionNouvelle-Aquitaine
Département (Nr.)Pyrénées-Atlantiques (64)
ArrondissementPau
KantonPays de Morlaàs et du Montanérès
GemeindeverbandNord Est Béarn
Koordinaten43° 24′ N,0° 16′ W43.4078-0.270833333333Koordinaten:43° 24′ N,0° 16′ W
Höhe194–284 m
Fläche9,00 km²
Einwohner580(1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte64 Einw./km²
Postleitzahl64160
INSEE-Code64095
Websitebarinque.a3w.fr

Rathaus und Schule von Barinque

Barinque ist einefranzösischeGemeinde mit 580 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imDépartementPyrénées-Atlantiques in derRegionNouvelle-Aquitaine (vor 2016:Aquitanien). Die Gemeinde gehört zumArrondissementPau und zumKantonPays de Morlaàs et du Montanérès (bis 2015:Kanton Morlaàs).

Die Einwohner werdenBarinquais oderBarinquaises genannt.[1]

Der Name in dergascognischen Sprache lautetBarinco.[2]

Geographie

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Barinque liegt ca. 20 km nördlich vonPau am östlichen Rand des Départements imBéarn in der RegionVic-Bilh auf einer Hochebene zwischen den Tälern desLuys und desGabas.

Umgeben wird der Ort von den Nachbargemeinden:

Lasclaveries
Sévignacq
Saint-Armou
Anos
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigtEscoubès
Riupeyrous
Bernadets
Higuères-Souye

Barinque liegt im Einzugsgebiet des FlussesAdour. Einer seiner Nebenflüsse, der Luy, fließt an der Grenze zu Saint-Armou und Anos. DieSouye mündet im Gemeindegebiet als rechter Nebenfluss in den Luy. Der Ruisseau de Cimpceü, ein Zufluss des Gabas, durchströmt ebenfalls das Gebiet der Kommune.[3]

Geschichte

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Paul Raymond, Archivar und Historiker des 19. Jahrhunderts, notierte denZensus im Jahre 1385. In Barinque wurden 15 Haushalte gezählt und vermerkt, dass die Siedlung in derBailliage von Pau liege. Weitere Erwähnungen sind in der Folge alsBarinco (Zensus, 1402),Barincquo (Reformation von Béarn, 1538),Barinquo (1542) undBarincou (Reformation von Béarn, 1676). Es gab einLaienkloster in Barinque alsVasall vomVicomte von Béarn.[4]

Seit demMittelalter war Barinque Teil desBaronats vonNavailles. Der erste namentlich bekannte Baron, Guilléu Arnaud, war im 12. Jahrhundert zugleich Lehnsherr von Barinque. Im 16. Jahrhundert gab es neben dem Baron von Navailles einen weiteren Lehnsherrn, François Navarro, Lehnsherr vonGayon. Im Jahre 1542 gaben die beiden Lehnsherren der Gemeinde 117Arpents gegen eine jährliche Abgabe. Die Bewohner konnten sich somit weitgehend selbständig verwalten, allerdings unter der Kontrolle einerGarde und drei Magistraten. Mit dem Aufkommen der Reformation endete die relativ ruhige Zeit.Jeanne d’Albret, Königin vonNavarra, wollte die Reformation in ganz Béarn erzwingen. Teile ihrer Bevölkerung widersetzten sich und griffen zu den Waffen. Nach dem Sieg der protestantischen Truppen im Jahre 1569 wurden alle Unterlegenen aufgefordert, zukonvertieren oder das Land zu verlassen unter dem Verlust aller ihrer Güter. Viele Bewohner von Barinque, unter ihnen die Familie des Lehnsherren, entschieden sich für dieAuswanderung. Der französische KönigLudwig XIII. vereinigte 1620 Frankreich mit dem Béarn und stellte für diekatholische Kirche den Zustand vor der Verfolgung durch Jeanne d’Albret wieder her. Im 18. Jahrhundert warteten andere Plagen auf die Bevölkerung von Barinque und des ganzen Béarns. 1709 waren die Ernten so schlecht, dass eineHungersnot ausbrach. 1775 verendete der gesamte Viehbestand, weil sich dieRinderpest ausgebreitet hatte. Ohne Vieh ließen sich die Felder nicht bestellen, was in dr Folge eine erneute Hungersnot auslöste.[5]

Einwohnerentwicklung

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Nach dem Höhepunkt Mitte des 19. Jahrhunderts mit 653 Einwohnern ist die Zahl bis zu den 1960er Jahren um ca. 60 % zurückgegangen. Seitdem steigt sie wieder auf das Höchstniveau.

Jahr196219681975198219901999200620092023
Einwohner261257269370470489552583580
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Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen:EHESS/Cassini bis 1999,[6]INSEE ab 2006[7][8]

Sehenswürdigkeiten

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PfarrkircheSaint-Barthélemy
  • Pfarrkirche, gewidmet demApostelBartholomäus. Die erste Errichtung der Kirche stammt aus der Zeit derRomanik, vermutlich im 12. Jahrhundert. Der einfache Grundriss bestand aus einemKirchenschiff mit einem Abschluss an der Ostseite in Form einer rundenApsis. 1570 wurde auf der Nordseite ein Seitenschiff angefügt, um 1779 ein weiteres Seitenschiff auf der Südseite zusammen mit dem Eingang, dessenSchlussstein die Jahreszahl 1779 als Inschrift trägt. Im Innern gibt es neben denGlasfenstern, die denChor verschönern, noch viele andere Gegenstände aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, die als nationale Kulturgüter registriert sind.[9][10]

Wirtschaft und Infrastruktur

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Die Schwerpunkte der Wirtschaft liegen auf der Landwirtschaft und Dienstleistungen.[5]

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Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2014[11]
Gesamt = 68

Verkehr

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Barinque wird durchquert von derRoute départementale 222.

Weblinks

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Commons: Barinque – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Pyrénées-Atlantiques Gentilé. habitant.fr, abgerufen am 18. Februar 2017 (französisch). 
  2. Barinque. Gasconha.com, abgerufen am 18. Februar 2017 (französisch). 
  3. Ma commune : Barinque. Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 18. Februar 2017 (französisch). 
  4. Paul Raymond: Dictionnaire topographique du département des Basses-Pyrénées. In: Dictionnaire topographique de la France. Imprimerie nationale, 1863, S. 21, abgerufen am 18. Februar 2017 (französisch). 
  5. abBarinque. Gemeinde Barinque, abgerufen am 18. Februar 2017 (französisch). 
  6. Notice Communale Barinque. EHESS, abgerufen am 18. Februar 2017 (französisch). 
  7. Populations légales 2006 Commune de Barinque (64095). INSEE, abgerufen am 18. Februar 2017 (französisch). 
  8. Populations légales 2014 Commune de Barinque (64095). INSEE, abgerufen am 18. Februar 2017 (französisch). 
  9. Conseil régional d’Aquitaine: Église Saint-Barthélemy de Barinque. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 19. Februar 2017; abgerufen am 18. Februar 2017 (französisch). 
  10. Eglise paroissiale Saint-Barthélémy. Ministerium für Kultur und Kommunikation, abgerufen am 18. Februar 2017 (französisch). 
  11. Caractéristiques des établissements en 2014 Commune de Barinque (64095). INSEE, archiviert vom Original am 19. Februar 2017; abgerufen am 18. Februar 2017 (französisch). 

Aast |Abère |Abidos |Abos |Andoins |Angaïs |Anos |Anoye |Arbus |Aressy |Argagnon |Argelos |Arget |Arnos |Arricau-Bordes |Arrien |Arros-de-Nay |Arrosès |Arthez-d’Asson |Arthez-de-Béarn |Artigueloutan |Artiguelouve |Artix |Arzacq-Arraziguet |Assat |Asson |Astis |Aubertin |Aubin |Aubous |Auga |Auriac |Aurions-Idernes |Aussevielle |Aydie |Baigts-de-Béarn |Balansun |Baleix |Baliracq-Maumusson |Baliros |Barinque |Barzun |Bassillon-Vauzé |Baudreix |Bédeille |Bellocq |Bénéjacq |Bentayou-Sérée |Bernadets |Bésingrand |Bétracq |Beuste |Beyrie-en-Béarn |Billère |Biron |Bizanos |Boeil-Bezing |Bonnut |Bordères |Bordes |Bosdarros |Boueilh-Boueilho-Lasque |Bougarber |Bouillon |Boumourt |Bourdettes |Bournos |Bruges-Capbis-Mifaget |Buros |Burosse-Mendousse |Cabidos |Cadillon |Cardesse |Carrère |Casteide-Cami |Casteide-Candau |Casteide-Doat |Castéra-Loubix |Castétis |Castetner |Castetpugon |Castillon (Kanton Artix et Pays de Soubestre) |Castillon (Kanton Terres des Luys et Coteaux du Vic-Bilh) |Caubios-Loos |Cescau |Claracq |Coarraze |Conchez-de-Béarn |Corbère-Abères |Coslédaà-Lube-Boast |Coublucq |Crouseilles |Cuqueron |Denguin |Diusse |Doazon |Doumy |Escoubès |Escurès |Eslourenties-Daban |Espéchède |Espoey |Fichous-Riumayou |Gabaston |Gan |Garlède-Mondebat |Garlin |Garos |Gayon |Gelos |Ger |Gerderest |Géus-d’Arzacq |Gomer |Hagetaubin |Haut-de-Bosdarros |Higuères-Souye |Hours |Idron |Igon |Jurançon

Gemeinden imArrondissement Pau (L–V)

Laà-Mondrans |Labastide-Cézéracq |Labastide-Monréjeau |Labatmale |Labatut-Figuières |Labeyrie |Lacadée |Lacommande |Lacq |Lagor |Lagos |Lahourcade |Lalongue |Lalonquette |Lamayou |Lannecaube |Lanneplaà |Laroin |Larreule |Lasclaveries |Lasserre |Lée |Lembeye |Lème |Lescar |Lespielle |Lespourcy |Lestelle-Bétharram |Limendous |Livron |Lombia |Lonçon |Lons |Loubieng |Lourenties |Louvigny |Luc-Armau |Lucarré |Lucgarier |Lucq-de-Béarn |Lussagnet-Lusson |Malaussanne |Mascaraàs-Haron |Maslacq |Maspie-Lalonquère-Juillacq |Maucor |Maure |Mazères-Lezons |Mazerolles |Meillon |Méracq |Mesplède |Mialos |Miossens-Lanusse |Mirepeix |Momas |Momy |Monassut-Audiracq |Moncaup |Moncla |Monein |Monpezat |Monségur |Mont |Montagut |Montaner |Montardon |Montaut |Mont-Disse |Morlaàs |Morlanne |Mouhous |Mourenx |Narcastet |Navailles-Angos |Nay |Noguères |Nousty |Orthez |Os-Marsillon |Ouillon |Ousse |Ozenx-Montestrucq |Parbayse |Pardies |Pardies-Piétat |Pau |Peyrelongue-Abos |Piets-Plasence-Moustrou |Poey-de-Lescar |Pomps |Ponson-Debat-Pouts |Ponson-Dessus |Pontacq |Pontiacq-Viellepinte |Portet |Pouliacq |Poursiugues-Boucoue |Puyoô |Ramous |Ribarrouy |Riupeyrous |Rontignon |Saint-Abit |Saint-Armou |Saint-Boès |Saint-Castin |Saint-Faust |Saint-Girons-en-Béarn |Saint-Jammes |Saint-Jean-Poudge |Saint-Laurent-Bretagne |Saint-Médard |Saint-Vincent |Salles-Mongiscard |Sallespisse |Samsons-Lion |Sarpourenx |Saubole |Sault-de-Navailles |Sauvagnon |Sauvelade |Séby |Sedze-Maubecq |Sedzère |Séméacq-Blachon |Sendets |Serres-Castet |Serres-Morlaàs |Serres-Sainte-Marie |Sévignacq |Simacourbe |Siros |Soumoulou |Tadousse-Ussau |Taron-Sadirac-Viellenave |Tarsacq |Thèze |Urost |Uzan |Uzein |Uzos |Vialer |Viellenave-d’Arthez |Vielleségure |Vignes |Viven

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