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Baptisten

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Baptistenkirche in Urbach (Remstal)
Baptistenkirche in Saint Helier, Jersey
Baptistenkirche in Wolfsburg

AlsBaptisten werden Mitglieder einer evangelischen Konfessionsfamilie bezeichnet, zu deren besonderen Merkmalen die ausschließliche Praxis derGläubigentaufe ebenso gehört wie die Betonung der Ortsgemeinde, die selbst für ihr Leben und ihre Lehre verantwortlich ist (Kongregationalismus). Wie dieTäufer des 16. Jahrhunderts, auf die sie sich auch zum Teil berufen, setzten sich die Baptisten von Anfang an vehement für uneingeschränkteGlaubens- beziehungsweiseReligionsfreiheit ein.

Die erste Baptistengemeinde entstand 1609 inAmsterdam mit 6–7 Gläubigen im Hinterzimmer einer Bäckerei. Die Gemeindemitglieder waren vor der Separatisten-Verfolgung aus England dorthin geflüchtet und hatten dort auch ihre Glaubenstaufe durchgeführt. Während sich ihr leitendes Mitglied John Smyth (1570?–1612) nach Anfeindungen, seine Glaubenstaufe sei eine „Selbsttaufe“ gewesen, bei der Mennonitengemeinde in Amsterdam taufen ließ und sich ihr letztlich auch anschloss, kehrten die anderen Mitglieder dieser Gemeinde mit dem ehemaligen Rechtsanwalt Thomas Helwys (1570?/1575?–1614 oder 1550–1616) etwa 1611 zur Gemeindegründung nach England zurück. In Frankreich ist der Baptismus seit 1820,[1] in Deutschland seit 1834 vertreten, von wo aus er sich in viele europäische Länder ausbreitete. Die Anfänge der baptistischen Bewegung in der Schweiz und in Österreich gehen auf 1847 zurück. Hauptverbreitungsgebiete der Baptisten, die weltweit zu den größtenprotestantischen Bekenntnisgemeinschaften gehören, sindNordamerika und – mit einigem Abstand –Afrika undAsien. Die deutschen und meisten kontinentaleuropäischen Baptistenunionen gehen auf die Wirksamkeit desVareler KaufmannsJohann Gerhard Oncken zurück.

Name

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Sandsteintafel im Giebel derBaptistenkirche Felde:[Gemeinde] getaufter Christen

Die Bezeichnung „Baptisten“ leitet sich vom griechischen βαπτίζειv(baptizein), was „untertauchen“ und im übertragenen Sinne „taufen“ bedeutet, ab, im Englischen dann 'to baptize' („taufen“),baptism („Taufe“) undbaptist („Täufer“). DieTäufer der Reformationszeit werden im englischen Sprachbereichanabaptists (wörtlich: „Wiedertäufer“) genannt, um sie von den späterenbaptists („Baptisten“) sprachlich zu unterscheiden.

Bei dem Namen „Baptisten“ handelt es sich ursprünglich nicht um eine Selbstbezeichnung, sondern um einen Spottnamen, der später als Konfessionsbezeichnung übernommen worden ist. Auch deutsche Baptisten, deren Anfänge auf die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückgehen, taten sich mit dieser von außen kommenden Bezeichnung schwer. Sie nannten sich anfangs „Evangelisch Taufgesinnte (Baptisten) Gemeinden“[2] oder auch „Gemeinden (gläubig) getaufter Christen“.[3] Dass die meisten deutschen Baptistengemeinden sich als „Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden“ – teils mit dem Zusatz „(Baptisten)“ – bezeichnen, hängt nicht mit der Ablehnung des ehemaligen Spottnamens zusammen, sondern mit einem im Jahr 1942 erfolgten Zusammenschluss der deutschen Baptisten mit zwei anderen Freikirchen. Im Zusammenhang dieser Vereinigung stellten sie ihren Namen in den Hintergrund, führen ihn jedoch in einem Klammerzusatz weiter: „Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)“.

Geschichte

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Vorgeschichte

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Titelseite der sogenanntenSchleitheimer Artikel von 1527 (eigentlichBrüderliche Vereinigung etlicher Kinder Gottes, ein frühes Dokument der Täuferbewegung, auf die sich Baptisten ideengeschichtlich beziehen)
Titelseite des vonJohann Ludwig Hinrichs 1840 abgefasstenGlaubensbekenntniß der Evangelischen Taufgesinnten (Baptisten) Gemeinden in Amerika, Großbritanien, Hamburg pp und Jever[4]

Die biblische Gültigkeit derSäuglingstaufe wurde bereits in vorreformatorischer Zeit – etwa durch dieWaldenser – in Frage gestellt. In der Reformationszeit waren es dieTäufer (von ihren Gegnern polemisch als „Wiedertäufer“ bezeichnet), die die Säuglingstaufe verwarfen. Eine Taufe – so die täuferischenSchleitheimer Artikel – sei nur dann biblisch und somit gültig, wenn die Täuflinge deren Sinn verstanden hätten, selber glaubten sowie die Taufe persönlich begehrten und forderten.[5] Auch wenn die späteren Baptisten diese Taufauffassung und die dahinter stehendeEkklesiologie im Wesentlichen übernahmen, dürfen sie nicht als direkte Nachfahren der Täuferbewegung angesehen werden.

Anfänge

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Die Gründer der Baptisten waren beeinflusst von der englischen Reformation, die sich nach dem TodHeinrichs VIII. vor allem dem Einfluss desCalvinismus öffnete und schließlich eine eigenständige Ausprägung, denPuritanismus, entwickelte. Daraus formten sich sowohl innerhalb als auch außerhalb derAnglikanischen Kirche drei Kirchentypen: diePresbyterianer, dieKongregationalisten und die kongregationalistisch geprägten Separatisten, auchDissenters genannt.[6]

Zur letztgenannten Richtung gehörte auch die Gruppe von englischen Glaubensflüchtlingen, die sich 1608 unter der Leitung des ehemaligen anglikanischen PriestersJohn Smyth nach Amsterdam begeben hatte. Bald nach ihrer Ankunft konstituierte sich diese Gruppe als Gemeinde und entschied sich, um – so die Begründung – dem Wirken desHeiligen Geistes mehr Raum zu geben, gegen eine festgefügte gottesdienstlicheLiturgie. In ihrer neuen Gottesdienstordnung war vorgesehen, den Gottesdienst mit einem Gebet und einer Lesung aus der Bibel zu beginnen, worauf eine Auslegung der Bibelstelle und ein Bibelgespräch in der Gemeinde folgte. Danach schlossen sich Predigten mehrerer Gemeindemitglieder an. Nach einem Aufruf, Arme finanziell zu unterstützen, endete der Gottesdienst mit einem Gebet. Smyth führte knapp ein Jahr später dieGläubigentaufe ein als die seinem Verständnis nach biblische und daher allein gültige Taufe. Er sah diesen Schritt für sich und die von ihm Getauften als einen Religionswechsel an: „Eine falsche Religion zu wechseln, ist zu empfehlen. An einer falschen Religion zu kleben, ist zu verdammen. […] Die Separation muss entweder nach England (gemeint ist: in die anglikanische Kirche) zurück oder vorwärts zur wahren Taufe!“[7] Das Jahr 1609 gilt bei den Baptisten als das offizielle Gründungsjahr ihrer Konfessionsfamilie.[8] Bei genauerer geschichtlicher Betrachtung muss jedoch von einem Entstehungsprozess ausgegangen werden, der 1609 seinen Anfang nahm und bis zirka 1641 andauerte.

Smyth hatte sich zunächst in Ermangelung eines Täufers selbst getauft, was ihm den Spottnamenself-baptist (Selbsttäufer) einbrachte, geriet darüber aber kurze Zeit später in einen Gewissenskonflikt. Er bat einenmennonitischen Geistlichen um die Glaubenstaufe, die er auch von diesem empfing. Während Smyth sich dadurch in der Folgezeit denwaterländischenMennoniten zuwandte, blieb sein MitstreiterThomas Helwys bei der anfänglich angenommenen Lehrvereinbarung, kehrte mit seinen Anhängern 1611 nachLondon zurück und gründete vor den Mauern der englischen Hauptstadt inSpitalfields 1612 die erste BaptistengemeindeEnglands. Etwa gleichzeitig veröffentlichte er seine bereits 1610 abgefasste SchriftA Short Declaration of the Mystery of Iniquity, in welcher er sich unter anderem für die volle Religionsfreiheit des Individuums einsetzte und die Neutralität des Staates in Glaubens- und Gewissensfragen von König James Ⅰ. persönlich einforderte. Aufgrund dieser Schrift wurde Helwys verhaftet und ins Gefängnis gebracht, wo er nach einigen Jahren 1614 oder 1616 verstarb. Die von Helwys gegründete Gemeinde versuchte nach dessen Tod, Verbindung zu den niederländischen Mennoniten aufzunehmen, wurde dort aber aufgrund nicht überbrückbarer Lehrgegensätze abgewiesen. Während die Mennoniten denEid kompromisslos verweigerten, waren die Baptisten bereit, ihn unter bestimmten Umständen (zum Beispiel alsHuldigungseid) zu leisten. Auch in der Übernahme von politischen Ämtern sahen die Baptisten kein unüberwindbares Problem. Weitere Gegensätze bestanden in Fragen derNatur Christi und im Amtsverständnis. Eine Verwaltung der neutestamentlichen Ordnungen (Abendmahl und Taufe) durch Laien war für die niederländischen Mennoniten nicht vorstellbar.[9]

Unabhängig von diesenarminianisch geprägten Gemeinden, welche später alsGeneral Baptists bezeichnet wurden, entstanden spätestens 1638 umJohn Spilsbury,Richard Blunt undWilliam Kiffin die sogenanntenParticular Baptists, die dercalvinistischenPrädestinationslehre anhingen. Diese Gruppe, die in ihrer Opposition zur Anglikanischen Kirche weniger radikal war als dieGeneral Baptists, führte 1641 die Taufe durch Untertauchen ein, während vorher die Glaubenstaufe mit Besprengung praktiziert worden war.[10]

Krise und Wachstum

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Neben der Ablösung vom Mennonitentum gehört auch eine innere Auseinandersetzung der jungen baptistischen Bewegung zum Entwicklungsprozess ihrer Gründungsgeschichte.

Bereits 1626 gab es fünf Gemeinden derGeneral Baptists mit 150 Mitgliedern und 1644 sind allein in London – trotz Verfolgungen – sieben Gemeinden derParticular Baptists belegt.[11] Die Wachstumsphase blieb allerdings nicht ohne Krisen und erst 1833 schlossen sich die beiden baptistischen Bewegungen zusammen.[12]

Trotz der Trennung hielt das starke Wachstum der Baptisten imVereinigten Königreich bis 1689 an. Erst mit der Gewährung der allgemeinenReligionsfreiheit kam es zu einer gewissen Stagnation, die aber durch die Einflüsse dermethodistischenErweckungsbewegung überwunden wurde. Frucht dieser Bewegung war auch die vonWilliam Carey begründeteParticular Baptist Missionary Society. Durch sie fand der Baptismus 1792 seinen Weg nachAsien undAfrika, wo das Engagement baptistischer Missionare innerhalb der britischen Kolonien 1838 zur Abschaffung derSklaverei führte.

Theologische Richtungen

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Der baptistische KirchengeschichtlerHans Luckey machte darauf aufmerksam, dass – von Großbritannien als Ausgangspunkt betrachtet – der Baptismus sich zeitversetzt in zwei unterschiedliche geographische Richtungen ausbreitete: dieBewegung westwärts und dieBewegung ostwärts.[13] Beide Richtungen hatten nach Luckey ihre jeweils besondere Prägung. DieBewegung westwärts wurzelte in der puritanischen Gedankenwelt und ihren theologischen Konflikten. Hier kam es zu den typischen Auseinandersetzungen zwischenArminianismus (General Baptists,Free Will Baptists) und Calvinismus (Particular Baptists,Primitive Baptists). Auch das politische Moment war hier von großer Bedeutung.Glaubens- undGewissensfreiheit wurde vomabsolutistischen Staat – nicht nur für die Angehörigen der eigenen Konfession – eingefordert und später als menschliches Grundrecht in den Verfassungen der Staaten Nordamerikas verankert. Auch wurde die Übernahme politischer Verantwortung ausdrücklich bejaht und gefördert. DieBewegung ostwärts, die im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts begann, stand unter dem Einfluss der methodistischen Erweckungsbewegung, der sich auf dem europäischen Kontinent mitpietistischen undquietistischen Elementen verband. Diese Bewegung, die überJohann Gerhard Oncken zunächst in Deutschland und von dort fast den gesamten kontinental-europäischen Raum bis hin zumSchwarzen Meer erreichte, war eher undogmatisch, apolitisch und primär auf dieEvangelisierung der Gottfernen und Kirchendistanzierten ausgerichtet. Diese Unterschiede – so Luckey – sind noch spürbar.[14]

Entwicklung in den Vereinigten Staaten

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Saddleback Church inLake Forest,Orange County,Kalifornien
Gottesdienst inEbenezer Baptist Church inAtlanta,Georgia

Neben dem Vereinigten Königreich waren dieVereinigten Staaten von Amerika ein weiterer Ausgangspunkt der baptistischen Bewegung. Wie viele andere Anhänger reformatorisch geprägter Glaubensbewegungen zogen es schließlich auch diePuritaner vor, in das Gebiet der späteren USA auszuwandern. Dort wurde 1639 inRhode Island unter der Leitung vonRoger Williams eine erste Baptistengemeinde gegründet. Rhode Island hatte von Anfang an eine demokratische Verfassung und gewährte uneingeschränkte Religionsfreiheit.

Vor allem ab dem 18. Jahrhundert erlebten die baptistischen Gemeinden in Neuengland und den mittleren Kolonien einen großen Aufschwung, unter anderem wegen ihrer kompromisslosen Haltung nicht nur gegen denSklavenhandel, sondern auch gegen dieSklaverei selbst („Slavery is sin“; Sklaverei ist Sünde). Die Baptisten des Südens sahen das allerdings ganz anders. Obwohl sowohl die Schwarzen als auch die Weißen ganz überwiegend Baptisten waren, waren die Kirchen bis in die 1960er Jahre fast durchweg rassisch getrennt, teilweise sind sie es immer noch. Im Süden der USA sind die Baptisten die dominante Konfession. DieSouthern Baptist Convention (SBC) ist die größte protestantische Denomination in den USA. Die Baptisten bilden die zweitgrößte Konfession der USA nach der römisch-katholischen Kirche.

Deutschland und Kontinentaleuropa

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Hauptartikel:Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden

Im 19. Jahrhundert kehrte der Baptismus nach Kontinentaleuropa zurück.So sammelte bereits 1819 der SchweizerHenri Pyt (1796–1835) eine Gruppe von ungefähr 200 evangelischen Gläubigen im nordfranzösischen OrtNomain. Er taufte die Männer Jean-Baptiste Ladam (1789–1846), Alexis Montel, Ferdinand Caulier und Jean-Michel Wauquier an einem Zufluss derScarpe. Nur ein Jahr später wurde im Dorf die erste Baptistenkirche Frankreichs errichtet. Führend beim Aufbau dieser Gemeinde war der Landwirt Louis Calier, der auch zum Pastor gewählt wurde. Die Kirche mit Taufbecken bot in den Anfangsjahren 80 bis 100 Personen Platz. Ladam wurde der erste evangelische Kolporteur nach derReformation in Frankreich. Wegen seiner evangelistischen Aktivitäten wurde er 1823 erstmals eingekerkert; in seiner vierzigjährigen Tätigkeit als Evangelist kam er 15 Mal ins Gefängnis. 1821 wurde das erste typische baptistische Versammlungshaus inAix-en-Pévèle erbaut. Etwas später wurden noch weitere baptistische Kirchen in der Umgebung Nomains gebaut, zu deren Mitgliedern rege Beziehungen gepflegt wurden. Ab 1834 gründetenschottisch-gälischsprachige Baptisten erste Gemeinden in der Bretagne. 1836 wurde mitCroyance religieuse des baptistes das erste französische Glaubensbekenntnis veröffentlicht.[15]

Der aus Varel gebürtigeHamburger Kaufmann Johann Gerhard Oncken hatte sich zunächst auf einerEnglandreise in einermethodistischen Gemeinde bekehrt. Nach Deutschland zurückgekehrt, kam er in Kontakt mit einem amerikanischen baptistischen Theologen, der dieGläubigentaufe an ihm und sechs weiteren Männer und Frauen vollzog. Oncken gründete am 23. April 1834 mit ihnen die erste Baptistengemeinde in Hamburg. Sie wurde zur Keimzelle der meisten kontinentaleuropäischen Baptistenbünde. Viele Baptistengemeinden in Ost- und Südosteuropa entstanden zunächst in der deutschsprachigen Bevölkerung und erreichten erst allmählich die jeweils einheimische Bevölkerung.[16]

1942 schlossen sich in Deutschland Baptisten-,Brüder- undElim-Gemeinden zumBund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) zusammen, in dem die Baptisten die Mehrheit bilden, zumal nach 1945 viele Brüdergemeinden und auch die meisten Elim-Gemeinden den Bund verließen. Der Unterschied zwischen beiden Richtungen besteht noch, und die meisten BEFG-Gemeinden machen durch Namenszusatz deutlich, ob sie Baptisten- oder Brüdergemeinden sind.

Verbreitung

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Baptistenkirche inViale (Entre Ríos),Argentinien
Bethaus (stattKirche) einerEvangeliumschristen-Baptisten Brüdergemeinde in Weinsberg (Baden-Württemberg)

In rund 160 Ländern der Welt existieren Baptistengemeinden mit ca. 47 Millionengetauften Mitgliedern. Konfessionsstatistiken rechnen Kinder und Freunde, die am Leben der Gemeinde teilnehmen hinzu, um die Zahlen mit denen vonVolkskirchen, die in der Regel dieSäuglingstaufe praktizieren, vergleichbar zu machen. Danach sind zirka 100 Millionen Menschen in Baptistengemeinden geistlich beheimatet.[17]

Allgemeiner Überblick

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Die meisten nationalen Baptistenunionen gehören zum Weltbund der Baptisten (Baptist World Alliance / BWA). Bedeutsame Ausnahmen sind hier unter anderem der seit 2004 ausgetretene US-amerikanischeBund der südlichen Baptisten (Southern Baptist Convention) mit rund 11 Millionen getauften Mitgliedern und die Rückwanderergemeinden derrusslanddeutschen Baptisten mit zirka 350.000 Mitgliedern. Die Zahl der Baptisten hat sich seit 1905 versiebenfacht. Die stärksten baptistischen Gruppen befinden sich in den USA, den Ländern der ehemaligenUdSSR sowie inBrasilien,Nigeria,Burma und inIndien. Der offizielle Name der deutschen Baptisten lautet seit 1941Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (BEFG). Dieser Gemeindebund bildet nach eigenen Angaben mit gut 82.000 getauften Mitgliedern (ohne Kinder und Freunde) in 814 Gemeinden (ohne Zweiggemeinden) die größte Freikirche[18] in Deutschland.[19]

Nicht einberechnet sind in diesen und folgenden Zahlenangaben die vom Weltbund unabhängigen Baptistenbünde sowie dieFreien Baptistengemeinden. Im deutschsprachigen Raum sind das unter anderem dieEvangeliumschristen-Baptisten, die zumBund Taufgesinnter Gemeinden gehörenden Baptisten, die durch ein lockeres Gemeindenetzwerk verbundenenFreien Baptisten[20] und die calvinistisch geprägtenReformierten Baptisten.[21] Genaue Zahlen lassen sich für diese Gemeinden nicht ermitteln. DerReligionswissenschaftliche Material- und Informationsdienst beziffert die Mitgliederstärke aller freien Baptisten in Deutschland mit der vagen Angabe „75000 bis 100000“ (2005). Die Anzahl der Gemeinden liegt nach dieser Quelle bei 300.[22]

Statistischer Vergleich 1894, 1958 und 2004

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Gebäude der Chumukedima Ao Baptist Church in Chumukedima,Kohima, angeschlossen an den Rat der Baptistenkirchen von Nagaland (Indien)
WeltregionMitglieder 1894[23]Mitglieder 1958[24]Mitglieder 2004[25]Ortsgemeinden 2004
Afrika6.392279.2416.126.30725.389
Asien / Australien131.947769.8754.718.53025.937
Europa450.4291.142.127793.50712.973
Mittelamerika und Karibik45.173104.829465.5384.188
Nordamerika3.989.87619.804.63217.901.56961.817
Southern Baptist Convention (SBC)(USA)[26](unter Nordamerika enthalten)16.053.006
Südamerika729146.9881.447.74510.126
Total4.624.54638.300.69847.512.077(incl.SBC)140.430

Lehre

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Gläubigentaufe in derNortholt Park Baptist Church, inGreater London, Baptistenunion von Großbritannien, 2015.
Anstecknadel deutscher Baptisten (um 1934)

Ein wesentliches Merkmal der Baptisten ist nach wie vor ihre Taufpraxis. Nach baptistischem Verständnis setzt eine im biblischen Sinne gültige Taufe das persönliche Glaubensbekenntnis des Taufbewerbers voraus. EineSäuglingstaufe wird deshalb abgelehnt. Dem BegriffErwachsenentaufe begegnen Baptisten kritisch, da nach ihrer Auffassung der Glaube nicht an Altersgrenzen festgemacht werden kann. Sie bezeichnen ihre Taufpraxis lieber alsGläubigentaufe. In derRechenschaft vom Glauben, einem baptistischen Bekenntnis im deutschsprachigen Raum, heißt es unter der ÜberschriftGlaube und Taufe:

„Jesus Christus hat seine Gemeinde beauftragt, die an ihn Glaubenden zu taufen. Die Taufe bezeugt die Umkehr des Menschen zu Gott. Deshalb sind nur solche Menschen zu taufen, die aufgrund ihres Glaubens die Taufe für sich selbst begehren. Die Taufe auf das Bekenntnis des Glaubens hin wird nur einmal empfangen. Nach der im Neuen Testament bezeugten Praxis wird der Täufling in Wasser untergetaucht. Die Taufe geschieht auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes: Der Täufling wird so der Herrschaft Gottes unterstellt.“

Rechenschaft vom Glauben[27]

Ein weltweit einheitliches baptistischesGlaubensbekenntnis existiert zwar nicht, große Übereinstimmung herrscht aber bei folgenden Prinzipien:[28]

  • Für Lehre,Glauben und Leben ist dieBibel alleinige Richtschnur und wird als vollkommenes Wort Gottes gesehen.
  • Die Gemeinde Jesu ist eine Schöpfung des Wortes Gottes. Die Verkündigung weckt, stärkt und korrigiert den Glauben des einzelnen Menschen und verlangt nach dessen Antwort. Die Verkündigung desEvangeliums ist die Voraussetzung dafür, dass ein Mensch zum Glauben kommt. Wer zum Glauben anJesus Christus gekommen ist, wird eingeladen, sich aufgrund seines persönlichen Bekenntnisses taufen zu lassen.
  • Nicht die Taufe, sondern der persönlicheGlaube an Jesus Christus als Herrn und Erlöser ist heilsentscheidend.
  • Die örtliche Gemeinde der Gläubigen „verwaltet“ das Wort und die von Jesus Christus eingesetzten Zeichen Taufe und Abendmahl. Sie delegiert diese Aufgabe an einzelne Gemeindemitglieder.
  • Grundsatz ist dasPriestertum aller Gläubigen. Alle Handlungen, auch Taufe, Abendmahl und Predigt, können grundsätzlich von jedem Gemeindemitglied vollzogen werden.
  • Das Abendmahl wird vorwiegend als Gedächtnismahl verstanden.
  • Baptisten sehen in derEvangelisation die vordringlichste Aufgabe sowohl des einzelnen Gemeindemitglieds („Jeder Baptist ein Missionar!“ (Johann Gerhard Oncken)) als auch der Gemeinde und ihrer regionalen und nationalen Zusammenschlüsse.
  • Baptisten treten weltweit fürGlaubens- und Gewissensfreiheit des Menschen ein.Staat und Kirche sind zu trennen. Keine Religion darf vom Staat bevorzugt behandelt werden.[29]

DieTheologie der Baptisten ist in vielen Kirchenevangelikal. Einflüsse des Calvinismus (Bundestheologie), derErweckungsbewegung, des Puritanismus (im angloamerikanischen Raum) und desPietismus (im deutschsprachigen Bereich) sind deutlich wahrnehmbar, häufig auch Ideen desDispensationalismus. Zwischen einzelnen Baptistenbünden sowie lokalen Gemeinden kann es allerdings große Unterschiede geben.

Gottesdienst und Praxis

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Aufnahme aus einem Gottesdienst in einerNürnberger Baptistengemeinde.
Show über das Leben vonJesus in der Igreja da Cidade, die der Brasilianischen Baptistenkonvention angeschlossen ist, inSão José dos Campos,Brasilien, 2017.

Die Gestaltung derGottesdienste unterliegt keiner bestimmtenLiturgie, wird also von jeder Gemeinde individuell gehandhabt. Die Verkündigung des Wortes Gottes steht aber klar im Vordergrund. Meistens teilt sich der Gottesdienst in einen Einleitungsteil, der von Gemeindemitgliedern oder -gruppen gestaltet wird, und einen Predigtteil. DiePredigt kann auch von nicht-ordinierten Mitarbeitern (meistens Ehrenamtliche) gehalten werden. Zur Musik im Gottesdienst gehört ein gemeinsamer Gesang der Gemeinde oder ein Chor. Einige Gemeinden sindcharismatisch ausgerichtet. Ein wichtiges Element ist das offeneGebet der Gemeinde, bei dem jeder Gottesdienstbesucher die Möglichkeit hat, laut mitzubeten. Vereinzelt wird dabei dasZungengebet praktiziert. Für Kinder wird parallel zum Gottesdienst dieSonntagsschule angeboten.

DieTaufe geschieht durch vollständiges Untertauchen. Für die Taufe gibt es in den meisten Baptistenkirchen einBaptisterium (Taufbecken). Viele Baptistengemeinden taufen auch gerne in freienGewässern. Im Allgemeinen kann man nur als gläubig Getaufter Mitglied einer Baptistengemeinde werden. Die Taufe muss jedoch nicht in einer Baptistengemeinde vollzogen worden sein.

Das Abendmahl betont die Gemeinschaft der Gläubigen untereinander und mit Jesus Christus. Eingeladen sind alle, die sich mitGott und Menschen durch Jesus Christus versöhnt wissen. Es gilt die biblische Mahnung: „Darum prüfe sich ein jeder selbst und esse so von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch!“ (1. Kor 11). Meist werden Teller mit gebrochenem Brot sowieKelche mit Wein durch die Reihen gereicht. Häufig wird dabei aus Rücksicht auf SuchtkrankeTraubensaft stattWein gereicht. Auch andere Abendmahlsformen werden praktiziert.

Baptisten kommt es nicht so sehr auf die äußere Form des Gottesdienstes an als vielmehr auf die intensive Gemeinschaft mit den anderen Gemeindemitgliedern und Jesus. Deshalb wird in vielen Gemeinden anschließend Kirchenkaffee oder sogar ein gemeinsamesMittagessen angeboten.Gäste sind – abgesehen von den Gemeindeversammlungen, wo über alle wichtigen Fragen des Gemeindelebens entschieden wird – zu allen Veranstaltungen willkommen.

Als Orte der persönlichen Begegnung gibt esHauskreise. Diese bestehen aus etwa 8–10 Personen und treffen sich regelmäßig (meist wöchentlich oder 14-täglich). Wichtig dabei sind persönliche Anteilnahme an den anderen Mitgliedern und gemeinsames Wachsen im Glauben. Hier kommt auch das „Priestertum aller Gläubigen“ stark zum Ausdruck.

Organisation

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Hong Kong Baptist Theological Seminary, angeschlossen an denHongkonger Baptistenbund

Die Baptistenkirchen sindkongregationalistisch organisiert, das heißt die einzelnen Gemeinden sind in wesentlichen Fragen selbständig. Auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene schließen sich Baptisten zu Arbeitsgemeinschaften, Vereinigungen und Bünden zusammen. Die lokale Gemeinde spielt jedoch im Selbstverständnis der Baptisten die entscheidende Rolle. Manchmal existieren in einer Stadt mehrere Baptistengemeinden, die aus geschichtlichen, ethnischen, theologischen oder praktischen Gründen zu unterschiedlichen nationalen oder internationalen Zusammenschlüssen gehören. Es ist durchaus möglich, dass – zum Beispiel im Rahmen derEvangelischen Allianz – eine örtliche Baptistenkirche zu konfessionell anders geprägten Gemeinden intensivere Kontakte unterhält als zu den anderen Ortsgemeinden baptistischen Bekenntnisses.

Die einzelnen Gemeinden finanzieren sich ausschließlich durch freiwillige Spenden und Mitgliederbeiträge. In Deutschland gehören die meisten Baptistengemeinden zumBund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Russlanddeutsche Rückwanderer haben seit den 1970er Jahren eigene nationale Bünde gegründet. Dazu gehören dieVereinigung der Evangeliumschristen-Baptisten, die „Bruderschaft der Evangeliumschristen-Baptisten“, die „Bruderschaft der Christengemeinden in Deutschland“ und mit Einschränkung auch derBund Taufgesinnter Gemeinden. Allein diese vier Gemeindeverbände verfügten 2004 über rund 42.000 Mitglieder und waren bundesweit in 249 Gemeinden organisiert.[30] Die Baptisten in Österreich und in der Schweiz sind ebenfalls in nationalen Gemeindebünden organisiert: Der 1953 gegründeteBund der Baptistengemeinden in Österreich und derBund der Baptisten in der Schweiz. Mit anderen baptistischen Unionen Europas und desNahen Ostens gehören sie zurEuropäisch-Baptistischen Föderation, einer Untergliederung desBaptistischen Weltbundes.

Religions- und Gewissensfreiheit

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Gottesdienst in der Crossway Baptist Church in Melbourne, angeschlossen an den australischen Baptistenbund

Baptisten waren von Anfang an engagierte Vertreter derReligionsfreiheit.Das erste baptistische Glaubensbekenntnis von 1610 erklärt, dass Jesus Christus „das Amt der weltlichen Regierung nicht mit den Ämtern seiner Kirche verbunden hat“. 1639 wurde in der von Baptisten besiedelten KolonieRhode Island – als erstem Land der Welt – völlige Religionsfreiheit garantiert. Neben denQuäkern setzten sich Baptisten dann später (1777) für die Aufnahme der Religionsfreiheit in dieVerfassung der Vereinigten Staaten ein. In Deutschland vertratJulius Köbner mit seinemManifest des freien Urchristentums[31] ähnliche Überzeugungen.

Bekannte Baptisten in Auswahl

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Hauptartikel:Liste bekannter Baptisten

Ökumene

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DerWeltbund der Baptisten unterhält viele Kontakte zu anderen Kirchen, darunterFreikirchen, und internationalen Organisationen und ist auch in dieÖkumenische Bewegung eingebunden. „Jesus Christus baut seine Gemeinde in verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften“, heißt es in einer Bekenntnisschrift des BEFG. Er engagiert sich in derDeutschen Evangelischen Allianz und gehört zu den Gründungsmitgliedern derArbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland. Er ist auch Mitglied derVereinigung Evangelischer Freikirchen.

In Österreich bilden die Baptisten gemeinsam mit demBund Evangelikaler Gemeinden, derMennoniten, derFreien Christengemeinde (Pfingstgemeinde), und denElaia Christengemeinden einestaatliche anerkannte Kirche. Die gemeinsame Kirche heißt seit 2013 „Freikirchen in Österreich“.

In Italien gehören die Baptisten mitLutheranern,Waldensern,Methodisten, derHeilsarmee und anderen zurFederazione delle chiese evangeliche in Italia.

In Schweden verabschiedeten Baptistenunion, Methodistenkirche und die reformierteMissionskirche im November 2007 eine „Absichtserklärung“, bis 2012 „eine neue gemeinsame Kirche zu bilden“.[32] Die Kirche, die 2011 gegründet wurde, heißt seit 2013Equmeniakyrkan.

Siehe auch

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Portal: Baptisten – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Baptisten

Literatur (Auswahl)

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  • Charles Willams:The Principles and Practices of the Baptists – A Book for Inquirers. London 1880.
  • Henry Clay Vedder:Eine kurze Geschichte der Baptisten. Hamburg 1896.
  • Ernest A. Payne:The Fellowship of Believers – Baptist Thought and Practice Yesterday and Today. London 1944.
  • John David Hughey:Die Baptisten: Einführung in Lehre, Praxis und Geschichte. Oncken, Kassel 1959,DNB452133734. Evangelisches Verlags-Werk, Stuttgart 1964,DNB450227987.
  • Günter Balders:Theurer Bruder Oncken. Leben Johann Gerhard Onckens in Bildern und Dokumenten. Oncken, Wuppertal / Kassel 1978,ISBN 3-7893-7871-2.
  • H. Leon McBeth:A Sourcebook for Baptist Heritage. Broadman Press, Nashville (Tennessee) 1990,ISBN 0-8054-6589-8.
  • Albert Wardin:Baptists Around the World – A Comprehensive Handbook. Broadman & Holman, Nashville (Tennessee) 1995,ISBN 0-8054-1076-7.
  • Heather J. Coleman:Russian Baptists and Spiritual Revolution, 1905–1929. Bloomington 2005,ISBN 0-253-34572-3.
  • John H. Y. Briggs (Hrsg.):A Dictionary of European Baptist Life and Thought. Paternoster, Milton Keynes u. a. 2009,ISBN 978-1-84227-535-1.
  • Ian M. Randall:Communities of Conviction. Baptist Beginnings in Europe.Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2009,ISBN 978-3-937896-78-6.
  • Andrea Strübind,Martin Rothkegel (Hrsg.):Baptismus. Geschichte und Gegenwart. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2012,ISBN 978-3-525-55009-0.
  • Erich Geldbach (Hrsg.):Baptisten weltweit. Ursprünge, Entwicklungen, Theologische Identitäten (=Die Kirchen der Gegenwart. Band 7). Hrsg. Gury Schneider-Ludorf, Walter Fleischmann-Bisten. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2021,ISBN 978-3-525-56500-1.

Weblinks

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Commons: Baptist Christianity – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Baptist – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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  1. Sébastian Fath:Une autre manière d'être chrétien en France: socio-histoire de l'implantation baptiste, 1810–1950. (=Histoire et société. N° 41). Labor et Fides, 2001,ISBN 2-8309-0990-9, S. 116.
  2. Siehe dazu die im Artikel abgebildete Titelseite desGlaubensbekenntniß Evangelisch Taufgesinnter Gemeinden.
  3. Siehe dazu das Bild der Sandsteintafel im Giebel der Felder Baptistenkirche!
  4. „Großbritanien“ mit nur einem „n“ so im Original!
  5. Schleitheimer Täuferbekenntnis, Artikel 1. museum-schleitheim.ch, archiviert vom Original am 7. Juli 2011; abgerufen am 10. Juni 2011. 
  6. Zu Einzelheiten der Entwicklung des Kongregationalismus siehe denArtikel:Kongregationalismus im reformierten Online-Lexikon; eingesehen am 26. Januar 2008.
  7. W.T. Whitley (Hrsg.):The Works of John Smyth. Band II, 1915, S. 564 f; zitiert nach J.D. Hughey:Die Baptisten. Lehre, Praxis, Geschichte. Kassel 1959, S. 70.
  8. Hinweis der Europäisch-Baptistischen Föderation auf die Jubiläumsveranstaltung in Amsterdam (Memento desOriginals vom 8. April 2014 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ebf.org, eingesehen am 23. August 2009.
  9. J.D. Hughey:Die Baptisten. Lehre, Praxis, Geschichte. Kassel 1959, S. 71f.
  10. H. Leon McBeth:The Baptist Heritage. Four Centuries of Baptist Witness. Nashville, Tennessee 1987, S. 39 ff.
  11. E. Brandt:Baptismus/Baptisten. In: Helmut Burkhardt, Uwe Swarat (Hrsg.):Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde. Band 1, R. Brockhaus, Wuppertal 1992, S. 175.
  12. DieReformierten Baptisten verstehen sich als Nachfahren derParticular Baptists.
  13. Hans Luckey: ArtikelBaptisten. In:Evangelisches Kirchenlexikon. Kirchlich-theologisches Handwörterbuch. (herausgegeben von Heinz Brunotte,Otto Weber in Zusammenarbeit mit anderen), Göttingen 1959, S. 304f.
  14. Hans Luckey: ArtikelBaptisten. In:Evangelisches Kirchenlexikon. Kirchlich-theologisches Handwörterbuch. (herausgegeben von Heinz Brunotte,Otto Weber in Zusammenarbeit mit anderen), Göttingen 1959, S. 304.
  15. Sébastian Fath:Du ghetto au réseau. Le protestantisme évangélique en France 1800–2005. (=Histoire et société. N° 47). Labor et Fides, 2005,ISBN 2-8309-1139-3, S. 116 und S. 332.
  16. Für die Zeit von 1930 bis 1942 lässt sich diese Entwicklung, auch das Miteinander von Baptisten unterschiedlicher Völker, in der damals erscheinenden ZeitschriftTäufer-Bote nachvollziehen. Durch damals veröffentlichte gemeindegeschichtliche Rückblicke entstehen auch Eindrücke von den davorliegenden Jahrzehnten.
  17. Geschichte (Memento desOriginals vom 25. April 2020 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.efg-baptisten-salzwedel.de
  18. ZeitschriftDIE GEMEINDE (Pressemitteilung):Pastor Hertmut Riemenschneider bleibt Präsident der größten deutschen Freikirche (Memento vom 1. Mai 2015 imInternet Archive); eingesehen am 20. September 2011.
  19. Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden / Baptisten:Statistik (Memento vom 3. Oktober 2013 imInternet Archive); eingesehen am 20. September 2011.
  20. Homepage derFreien Baptisten; eingesehen am 20. September 2011.
  21. Homepage derReformierten Baptisten; eingesehen am 20. September 2011.
  22. REMID:Info Zahlen (Memento desOriginals vom 28. Mai 2014 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.remid.de; eingesehen am 20. September 2011.
  23. Henry Vedder:Eine kurze Geschichte der Baptisten. Hamburg 1896, S. 147.
  24. J.D. Hughey:Die Baptisten. Lehre, Praxis, Geschichte. Kassel 1959, S. 140 ff.
  25. Offizielle Statistik des Baptistischen Weltbundes
  26. seit Oktober 2004 nicht mehr BWA-Mitglied
  27. Baptistenkirche-Nordhorn.de:Rechenschaft vom Glauben (Stand: 31. Mai 2019) PDF-Online, S. 4; eingesehen am 15. Januar 2020
  28. Siehe zum Folgenden John David Hughey, jun.:Die Baptisten. Einführung in Lehre, Praxis und Geschichte. J. G. Oncken Verlag: Kassel 1959.
  29. siehe dazu:Thomas Helwys,Roger Williams undJulius Köbner,DasManifest des freien Urchristentums von 1848.
  30. Lars Jentsch:Evangeliumschristen-Baptisten (Memento vom 15. Dezember 2015 imInternet Archive); auf:taeufergeschichte.net, zuletzt abgerufen am 28. Dezember 2012.
  31. Julius Köbner:Manifest des freien Urchristenthums an das deutsche Volk: An das deutsche Volk. (PDF; 357 kB). herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Markus Wehrstedt und Bernd Wittchow. WDL-Verlag, Berlin 2006,ISBN 3-86682-102-6, S. 33–54.
  32. Dokumentiert inMdKI 59/2008, Heft 5, S. 131; vgl. auchGemensam framtid? (Memento vom 23. August 2010 imInternet Archive)
Normdaten (Sachbegriff):GND:4125244-5 (GND Explorer,lobid,OGND,AKS)
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