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Baltisch-Adriatische Achse

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Verlauf der BAA

DieBaltisch-Adriatische Achse (BAA) ist einmultimodaler Verkehrskorridor zwischen derOstsee und derAdria, dessen Verlauf ungefähr der antikenBernsteinstraße entspricht.

Die BAA ist seit 2014 bzw. seit 2024 alsBaltisch-Adriatischer Korridor (Baltic Sea – Adriatic Sea) einer von neun Kernnetzkorridoren desTranseuropäischen Verkehrsnetzes der EU.Sie führt vonDanzig (bzw. Stettin) in Polen bisRimini in Italien (seit 2024 bisBari undSplit) auf einer der wichtigsten Nord-Süd-Transversalen Europas.Die BAA verbindet Polen, Tschechien, die Slowakei, Österreich und Italien. Für die BAA wurden in Österreich bis 2025 dieKoralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt sowie bis zum Jahr 2030 derSemmering-Basistunnel gebaut.

Geschichte

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Aufgrund einer Initiative des österreichischenBundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie 2005 wurde die BAA aus den 2004 vorrangig bestimmten TEN-Projekten 23 und 25 Danzig-Wien weiterentwickelt.[1] In einer Sondersitzung des Lenkungsausschusses für den Paneuropäischen Korridor VI unter Einbeziehung einer Delegation aus Italien wurde im Juni 2006 in Graz einstimmig beschlossen, die beiden vorrangigen TEN-Projekte 23 und 25 (Straße, Schiene) Danzig – Wien von Wien über Graz, Klagenfurt, Villach und Udine nach Triest bzw. Venedig und Bologna zu verlängern. Am 12. Oktober 2006 unterzeichneten die Verkehrsminister Polens, Tschechiens, der Slowakei, Österreichs und Italiens in Luxemburg denLetter of Intent zum Bau des „Baltisch-Adriatischen Korridors“. Insgesamt 14 europäische Länder bekundeten 2009 ihr Interesse am Bau der Achse zwischenDanzig undBologna. Am 19. Oktober 2011 hat dieEuropäische Kommission den Baltisch-Adriatischen Korridor als einen der zukünftigen neun Kernnetzkorridore der EU in ihre Agenda aufgenommen.[2]

2008 wurde in Österreich der Bau derKoralmbahn begonnen, einem bedeutenden Teilstück der BAA. 2011 wurde die Verknüpfung der Baltisch-Adriatischen Achse mit derRail Baltica (WarschauKaunasRigaTallinn) beschlossen. 2012 wurde mit dem Bau desSemmering-Basistunnel begonnen, mit dem das letzte für schwere Güterzüge unpassierbare Stück der Strecke, dieSemmeringbahn, umgangen wird.

2012 bestätigte das italienischeMinisterium für Infrastruktur und Verkehr die Absicht, von der Baltisch-Adriatischen Achse einen Anschluss bis nachAncona, 325 km südlich von Venedig, zu schaffen.[3] Auf der Baltisch-Adriatischen Achse werdenGüterzüge zwischen demOstseehafen Rostock und demTiefwasserhafen Triest verkehren. Rostock bzw. Triest gelten dabei als Anknüpfungspunkte für denOstseeraum bzw. Richtung maritimeSeidenstraße.[4][5]

In der EU-Verordnung 1315/2013 über die Leitlinien des Transeuropäischen Verkehrsnetzes wurde die BAA im Januar 2014 einer der neunTEN-V-Kernnetzkorridore. Der BAA verbindet die EU-Mitglieder Polen, Tschechien, Slowakei, Österreich, Slowenien und Italien.

Bei der Revision dieser Leitlinien 2022–2024 wurde die BAA zu einem Netzwerk (erweiterter Europäischer Transportkorridor „Baltisches Meer – Adriatisches Meer“) erweitert, vor allem in Österreich, Ungarn, Kroatien, Slowenien und Italien.

Erschlossene Regionen

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Siehe auch

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Weblinks

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Quellen

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  1. Priority Project 23 Railway axis Gdańsk–Warszawa–Brno/Bratislava-Wien (Memento vom 21. November 2011 imInternet Archive)
  2. List of Pre-Identified Projects on the Core Network in the Field of Transport: 1. Baltic – Adriatic Corridor (Memento vom 28. Februar 2013 imInternet Archive) (PDF; 91 kB).
  3. Baltico-Adriatico/6 (Memento vom 14. April 2016 imInternet Archive). Weblog vonDebora Serracchiani (PD), 26. April 2012.
  4. Hafen Triest auf Wachstumskurs: Neue Bahnverbindung nach Rostock (Memento vom 17. Oktober 2018 imInternet Archive).Trend, 17. Oktober 2018.
  5. Chinesen wollen im Hafen Triest investieren – Warenverkehr der Seidenstraße läuft übers Meer.Die Presse, 16. Mai 2017.
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