Balme liegt etwa 45 km nordwestlich von Turin und ist die höchstgelegene Gemeinde imVal d'Ala, das von derStura di Ala, einem Quellfluss derStura di Lanzo durchflossen wird und weiter in dasValli di Lanzo mündet. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 62,71 km² und hat 99 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024). Zur Gemeinde zählen dieFraktionen (Frazioni) Chialambertetto, Molette, Pian della Mussa, Molera und Villaggio Albaron.
Sein Name ist zwar in keinemmittelalterlichen Dokument belegt, geht aber auf den Eintrag „Balma“ zurück, der in den piemontesischen Alpen „Spelonca, in den Fels oder in die Erde gegrabene Höhle“ bedeutet. Die ersten historischen Informationen stammen aus dem 14. Jahrhundert, einer Zeit, in der es Teil der Gerichtsbarkeit von Ala war, von der es sich 1610 löste und eine unabhängige Gemeinde wurde. Zwei Jahre später besaß der Adlige Giovanni Castagneri Ljnch die Pfarrkirche, die dort erbaut und im folgenden Jahr geweiht wurde. Im Jahr 1769 wurde sie von Monsignore Francesco Rorengo di Rorà besucht, der, nachdem er den Zustand der Vernachlässigung festgestellt hatte, in dem sich die Kirche befand, den sofortigen Bau eines neuen religiösen Bauwerks auf seine Kosten anordnete. Es gibt heute nur noch sehr wenige Überreste, die von seiner Vergangenheit zeugen. Erwähnenswert ist unter anderem die Pfarrkirche Santissima Trinità, an deren Glockenturm der Italienische Alpenverein im 19. Jahrhundert eine Gedenktafel für Antonio Castagneri anbrachte.[2]