BehaueneFeuersteine, polierte Steine und zwei Steinvasen aus der frühenBronzezeit wurden in einemHügelgrab gefunden und sind Zeugen für Besiedelung in derUrgeschichte. Wie in allen anderen Gemeinden im wasserreichen Einzugsgebiet des Adours begannen die Menschen in Balansun früh mit der Landwirtschaft.[3]
1205 wurde Balansun mit dem heutigen Namen in den Büchern vonNavarrenx erwähnt, im 13. Jahrhundert alsBalensun in denfors de Béarn, einer Sammlung von amtlichen Texten der Vizegrafschaft von Béarn. Weitere Formen des Ortsnamens in den Schriften waren in der Folge:Balensu (Notar vonPardies, 1343),Valenssun (Volkszählung im Béarn, 1385),Valencin (4. Buch vonJean Froissart, 14. Jahrhundert),Balanssun (Reformation von Béarn, 1536). Auf derKarte von Cassini 1750 ist die Gemeinde alsBalensun eingetragen, während derFranzösischen Revolution 1793 alsBalenzun, 1801 dann alsBalensun oderBalansun geführt.[4][5][6]
Das Dorf war imMittelalter eine Etappe fürPilger auf demJakobsweg nachSantiago de Compostela und besaß einePilgerherberge, genanntNotre-Dame-de-Chaustins. Die Gemeinde hatte eine besondere Verbindung zu Spanien. Im Mittelalter diente einer der Nachkommen derLehnsherren von Balansun dem König vonKastilien. Ein anderes Mal in einer anderen Zeit fand der in denHugenottenkriegen verfolgte Jan de Balansun Zuflucht in Spanien.
Der Salzweg führte durch die Gemeinde und gab der Wirtschaft einen Schub. Eine Blütezeit erlebte sie besonders im 17. Jahrhundert mit der Ansiedlung vonTöpfern undGlasbläsern. Im 18. Jahrhundert zeichnete sich die Gemeinde dadurch aus, dass Friquet de Balansun, Lehnsherr des kleinsten Lehens im Lande, den Zutritt für die Kammern von Béarn erwarb.[3]
Nach dem Höhepunkt von 613 Einwohnern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Zahl bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis auf ungefähr ein Drittel des Maximums gesunken. Es gab allein zwischen 1846 und 1851 einen Rückgang von mehr als 34 %. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts stabilisierte sich die Bevölkerung, bis sie seitdem wieder stark ansteigt.
Die KircheAssomption-de-Notre-Dame (Mariä Himmelfahrt) wurde 1850 errichtet. DerKirchturm über dem Eingang besitzt eine besondere Ausschmückung seinespolygonalenTurmhelms. An jeder Kante der Dachflächen ist eine Reihe von weißen Steinen angebracht.[8][9]
↑École élémentaire. Nationales Bildungsministerium, archiviert vom Original am 16. September 2017; abgerufen am 16. September 2017 (französisch).Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.education.gouv.fr