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BSD/OS

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BSD/OS
EntwicklerBerkeley Software Design, Inc. (BSDI)
Lizenz(en)Proprietär
Akt. Version5.1 ISE(Oktober 2003)
AbstammungUNIX
↳ BSD
↳ BSD/386
↳ BSD/OS
Architektur(en)x86,SPARC,PowerPC
ChronikBSD/386
BSD/OS
SonstigesEntwicklung eingestellt

BSD/OS (früherBSD/386) ist ein kommerziellesUnix-Betriebssystem des Unternehmens Berkeley Software Design (BSDI) und stammt aus derBSD-UNIX-Familie. Die Entwicklung wurde 2003 eingestellt. BSD/OS wurde vor allem im Bereich vonInternet-Serversystemen eingesetzt und zuletzt von der FirmaWind River Systems weiterentwickelt und vertrieben.

Geschichte

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BSD/386

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1991 verließ eine Gruppe von BSD-Entwicklern dieUniversität Berkeley und gründete das Unternehmen Berkeley Software Design (BSDI), um ein kommerzielles Unix-Betriebssystem füri386-Prozessoren zu entwickeln. Basierend auf4.3BSD Net/2 entstand das BetriebssystemBSD/386. Die erste öffentliche Version 0.3.1 wurde im April 1992 freigegeben.

Kurz nach der Veröffentlichung der Version 1.0 verließ der Entwickler Bill Jolitz im März 1993 die Gruppe, um das freie Unix-Betriebssystem386BSD zu entwickeln, welches später zu einer wichtigen Grundlage für die freien BSD-DerivateFreeBSD undNetBSD wurde.

Gegenüber den Konkurrenzprodukten zeichnete sichBSD/386 vor allem durch niedrige Lizenzgebühren für den Quelltext aus.

BSD/OS

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Nach einem Rechtsstreit mit denUnix System Laboratories (USL) um die Rechte an Unix entwickelte BSDI die Version 2.0 ihres Betriebssystems auf der Basis von4.4BSD-Lite, womit es keine USL-basierenden Quelltexte mehr enthielt. Zudem wurde das System inBSD/OS umbenannt, um sich in der weiteren Entwicklung nicht auf die i386-Architektur zu beschränken und im Januar 1995 alsBSD/OS 2.0 veröffentlicht. Einer der wichtigsten Einsatzbereiche war der Internet-Server-Bereich.

Obwohl sich BSD/OS durch eine weit entwickelteSMP-Unterstützung und den kommerziellen Support von den damaligen freien BSD-Derivaten absetzte, bekam es von diesen zunehmende Konkurrenz. Auch die fehlende Zertifizierung durch dieOpen Group führte dazu, dass gegen Ende der 1990er Jahre die Verkaufszahlen immer weiter zurückgingen.

Durch eine Fusion von BSDI mit Walnut Creek CDROM, dem damals größten Distributor von FreeBSD und derLinux-DistributionSlackware, im März 2000 erweiterte sich das Angebot von BSDI. Im April 2001 übernahm die FirmaWind River Systems schließlich die Rechte anBSD/OS sowie den FreeBSD-Vertrieb von BSDI[1] und sicherte ihrerseits zu, die Entwicklung von FreeBSD zu fördern. Am 13. Dezember 2003 wurde die Weiterentwicklung und gegen Ende 2004 der Support vonBSD/OS durch Wind River Systems eingestellt.

Siehe auch

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Einzelnachweise

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  1. Pressemitteilung vom 4. April, 2001:Archivierte Kopie (Memento desOriginals vom 19. September 2020 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.windriver.com
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=BSD/OS&oldid=226832665
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