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BMW

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Dieser Artikel behandelt das Unternehmen. Zur Marke sieheBMW (Automarke) undBMW Motorrad. Zu anderen Bedeutungen sieheBMW (Begriffsklärung).
Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft

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RechtsformAktiengesellschaft
ISINDE0005190003
Gründung7. März 1916
SitzMünchen,Deutschland Deutschland
Leitung
Mitarbeiterzahl159.104(31. Dez. 2024)[3]
Umsatz142,4 Mrd.Euro(2024)[3]
BrancheAutomobilindustrie
Websitewww.bmwgroup.com
Stand: 31. Dezember 2024
Luftbild des Münchner BMW-Areals mitBMW Welt,BMW Museum, „Vierzylinder-Hochhaus“ (Konzernzentrale) und Werkshallen (März 2014)
„Vierzylinder“ – Eingangsbereich der BMW-Zentrale
Mit demFlugmotorBMW IIIa, 1917 vonMax Friz entwickelt, wurde die Basis des BMW-Renommees gelegt
Stilistisches Merkmal der Pkw von BMW sind dieDoppel-Nieren des Kühlergrills
BMW 328
BMW R32

DieBayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft(BMW) ist ein börsennotierter Automobil- und Motorradhersteller mit Sitz inMünchen, der auch alsBMW Group auftritt.

Die Produktpalette umfasstBMW alsAutomobil- undMotorrad-Marke, die AutomarkenMini undRolls-Royce sowie die BMW-SubmarkenBMW M undBMW i. BMW gehört mit 142 Milliarden Euro Umsatz und rund 159.000 Beschäftigten im Geschäftsjahr 2024[3] zu dengrößten Wirtschaftsunternehmen Deutschlands und zählt mit einem Jahresabsatz von 2,45 Millionen Automobilen und 210.385 Motorrädern im Jahr 2024[3] zu den 15 größtenKraftfahrzeugherstellern der Welt sowie zu den Top 6 nach Umsatz. Größte Anteilseigner mit zusammen etwa 48,5 % sindSusanne Klatten undStefan Quandt, die der IndustriellenfamilieQuandt angehören.[4]

Geschichte

Siehe auch:BMW-Chronik

Beginn

Vorgänger von BMW war die 1913 vonKarl Rapp gegründete Rapp Motorenwerke GmbH. Als „Grundlage seines Unternehmens“ kaufte Rapp die Firma des ausBerlin stammenden Philipp Dörhöfer, die sich in derMünchenerClemensstraße 46 befand. „Diese wieder herum hatte kurz zuvor inChemnitz die Firma Schneeweis erworben. Schneeweis baute Flugmotoren unter anderem für den LuftschiffbauerAlbert Paul Veeh. Im Zuge der Insolvenz von Veeh war Schneeweis in Schwierigkeiten geraten. Diese waren offensichtlich so groß, dass sich auch die Firma Dörhöfer an Schneeweis verhob und Rapp das Unternehmen übernahm, um Flugmotoren zu fertigen.“[5] Grund für Dörhöfers Übernahme von Schneeweis’ Firma war, dass sie schon Flugmotoren für dieLuftschiffbau Veeh GmbH baute und er damit auf jahrelange Erfahrungen zurückgreifen konnte. Später schrieb er an seinen Sohn: „Der Ursprung der BMW ist die Firma Schneeweis in Chemnitz, die über den LuftschiffbauVeeh und das Flugwerk Deutschland, wo auch mein Name genannt ist, die Rapp-Motorenwerke hervorbrachten.“[6] Die daraus entstandene Rapp Motorenwerke GmbH änderte ihren Namen im April 1917 zunächst in BMW GmbH und ein Jahr später, nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, in BMW AG. Die bisherige GmbH ging inLiquidation. Die Errichtung der AG war mit der Heeresverwaltung abgesprochen.[7] Der erste Geschäftsführer war bis 1942Franz Josef Popp.

Im jungen Unternehmen machte sich der aufstrebende IngenieurMax Friz schnell einen Namen: Er entwickelte 1917 den FlugmotorBMW IIIa mit Überverdichtung, die den Leistungsverlust in der Höhe verringert. Diese Konstruktion bewährte sich insbesondere im JagdflugzeugFokker D.VII so gut, dass BMW von derHeeresverwaltung einen Auftrag über 2000 Motoren erhielt. Am 17. Juni 1919 wurde mit einem BMW IV, einer Weiterentwicklung des BMW IIIa ein inoffizieller Höhenweltrekord (Deutschland war nicht Mitglied derFAI) von 9760 Metern erzielt.[8]

Mit dem Ende desErsten Weltkrieges und demVersailler Vertrag schien zunächst das Ende des Unternehmens gekommen zu sein: Der Friedensvertrag verbot es für fünf Jahre, in Deutschland Flugmotoren – damals das einzige Produkt von BMW – herzustellen. Werbeinserate von 1920 zeigen jedoch, dass BMW nicht ganz dem Verbot folgte.[9][10]

1922 verließ HauptaktionärCamillo Castiglioni das Unternehmen und nahm die Namensrechte an BMW mit. Er ging zu den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW). Diese waren aus den am 7. März 1916 registrierten Bayerischen Flugzeugwerken hervorgegangen, die sich wiederum aus dem Anfang des Jahres in Konkurs gegangenen Gustav-Otto-Flugzeugwerk vonGustav Otto, einem Sohn vonNikolaus Otto, entwickelt hatten. Dieser 7. März 1916 gilt in der offiziellen Unternehmensgeschichtsschreibung als Gründungsdatum von BMW. Mit dem Wechsel von Castiglioni werden aus den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW) BMW, am Firmensitz Lerchenauer Straße 76, München 13.[11] Das Unternehmen aber, das bis dahin BMW hieß, wurde zurSüdbremse und später dann zurKnorr-Bremse.

1923 entwickelten Max Friz und Martin Stolle das erste BMW-Motorrad, dieR 32, und legten damit den Grundstein für eine neue Produktionslinie: Motorräder. Friz brauchte für den Entwurf der R 32 nur fünf Wochen. Bis heute hat sich das Grundprinzip dieses Motorrades erhalten:Boxermotor undKardanantrieb imDoppelrohrrahmen.

Ab 1924 wurden auch wieder Flugmotoren hergestellt. Der 1930 imReichsbahn-Ausbesserungswerk Hannover-Leinhausen gebaute „Schienenzeppelin“ wurde von einemBMW-VI-Motor angetrieben.

Start als Automobilhersteller in Eisenach

Im Jahr 1928 übernahm BMW dieFahrzeugfabrik Eisenach A. G., den Hersteller des KleinwagensDixi, und wurde so zum Automobil­hersteller. Am 22. März 1929 produzierte BMW imthüringischenEisenach sein erstes Serienautomobil. Das Modell hieß3/15 PS bzw. DA 2 und war eine Weiterentwicklung des ModellsDixi 3/15 DA, das seinerseits ein modifizierter Lizenzbau des britischenAustin Seven war. Der Wagen wurde in Berlin mit einer vonAmbi-Budd gelieferten Karosserie, die dem ebenfalls in Austin-Lizenz gebauten Rosengart ähnelte, montiert. 1932 folgte der erste „echte“ BMW derBMW AM-Baureihe mit der Bezeichnung AM1 (für „Automobilkonstruktion München Nr. 1“), d. h. die erste BMW-eigene Automobilkonstruktion, die gegenüber dem BMW 3/15 größer und technisch fortschrittlicher ausfiel (z. B. obengesteuerte Ventile, Vierradbremse, Schwingachse vorn). Die erste Neukonstruktion unter der BMW-Ägide war der 1933 vorgestellte303 mit 1,2 LiterSechszylindermotor, eine Konstruktion vonFritz Fiedler (1899–1972). Infolge des ab 1933 wieder stark erweiterten Flugmotorenbaus wurde die Auto- und Motorradsparte fast zum Nebenzweck. Trotzdem gelangen mit den NeuentwicklungenBMW 326 (1935),327 (1937) und dem 1936 vorgestellten Sport-Roadster328 attraktive Modelle. Besonders der 328 überzeugte nicht nur durch seine Konstruktion, sondern auch durch zahlreiche Erfolge bei Sportwagenrennen, unter anderem derMille Miglia 1940. Dieses Modell begründete den Ruf von BMW als Hersteller sportlicher Automobile, der auch nach dem Krieg in Erinnerung blieb. InGroßbritannien wurde der 328 alsFrazer-Nash-BMW vermarktet, wobei Frazer Nash bereits seit 1934 als BMW-Generalimporteur für das britische Empire fungierte. Die Baupläne der 326/327/328-Reihe dienten später der Entwicklung desBristol 400.

Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs

BMW 801
Aktie von BMW, 1942

Nach derMachtergreifung derNationalsozialisten erfuhr BMW einen kräftigen Aufschwung durch die Kriegspläne Hitlers. Während Mitte 1933 noch 8357 Leute in der deutschen Flugzeug- und Flugmotorenindustrie ihren Arbeitsplatz hatten, war die Beschäftigtenzahl Ende 1938 auf fast 180.000 angewachsen. An diesem Aufschwung partizipierte auch BMW. Der Umsatz des Unternehmens betrug 32,5 MillionenReichsmark (RM) im Jahr 1933 und steigerte sich bis 1939 auf 280 Millionen RM. Der Flugmotorenbau bei der 1934 neu gegründeten Tochtergesellschaft „BMW Flugmotorenbau GmbH“ erfolgte in der neuenBMW FlugmotorenfabrikAllach GmbH (heuteMTU Aero Engines) und derBMW Flugmotorenfabrik Eisenach GmbH (Dürrerhof – nach Kriegsende demontiert). Dieser trug 1939 allein 190 MillionenRM zum Umsatz bei. Mit der Übernahme derBrandenburgischen Motorenwerke inBerlin-Spandau im Jahr 1939, die anschließend alsBMW Flugmotorenwerke Brandenburg GmbH firmierten, und der Gründung derNiederbarnimer Flugmotorenwerke GmbH im Jahr 1941 mit Standorten inZühlsdorf undBasdorf expandierte der Geschäftsbereich Flugmotoren auf 90 Prozent des gesamten Umsatzes. Im Jahr 1944 wurden 750 Millionen RM Umsatz von zirka 56.000 Beschäftigten, rund 50 Prozent davon warenZwangsarbeiter, erwirtschaftet.

In den Werken München und Eisenach wurden „schwereWehrmachtsgespanne“ (MotorräderBMW R 75 mit angetriebenem Beiwagen) und zwischen 1937 und 1940 derleichte geländegängige Einheits-PKWBMW 325 gebaut. Letzter musste nach Vorgaben derWehrmacht in weitgehend identischer Konstruktion auch vonStoewer undHanomag hergestellt werden.

Im Rahmen der Aufrüstung wurde ab 1936 ein neues Werk in Allach nahe München errichtet. Das Werk München-Allach wurde von Beginn an in Tarnbauweise gebaut, war als reines Flugmotorenwerk konzipiert[12] und war bis 1938 vor allem als Ergänzung zum Werk München gedacht.[13] Ab 1940/41 wurde das Werk massiv erweitert und die Serienfertigung von Flugmotoren begonnen.[14][15]

BMW setzte zum Ausbau des Werkes in Allach und zur Fertigung von FlugmotorenZwangsarbeiter und ab 1942 auch KZ-Häftlinge ein.[16][17] Untergebracht waren diese in Zwangsarbeitslagern und imKZ-Außenlager München-Allach desKZ Dachau. 1944 waren im Werk Allach 17.313 Menschen beschäftigt, davon waren 11.623 (67,1 %) Zwangsarbeiter;[13] nach Angaben von BMW selbst arbeiteten Ende 1944 rund 29.000 KZ-Häftlinge und andere Zwangsarbeiter für das Unternehmen – weiterhin mehr als die Hälfte der Gesamtzahl der Arbeitskräfte.[18]

Der bis zu 2000 PS (1467 kW) starke Doppel-SternmotorBMW 801 war einer der wichtigsten deutschen Flugmotoren. Er wurde unter anderem in dieFocke-Wulf Fw 190 undJunkers Ju 88 eingebaut. Zeitweise waren in seiner Produktion zur Hälfte russische Zwangsarbeiter eingesetzt. Stückzahl und Leistung der BMW-801-Motoren mussten gesteigert werden. Erst im Jahr 1943 konnte das Unternehmen das gewünschte Produktionssoll erfüllen. DieLuftwaffe beklagte indessen unter anderemKolbenfresser,Ventilschäden oderKipphebelbrüche bei diesem Motor. Weitere Flugmotoren waren derBMW 132,BMW 802 undBMW 803.

Die Situation des Unternehmens war durch den Krieg aber auch beeinträchtigt. Allein im Frühjahr 1943 wurden 6189 Beschäftigte zur Wehrmacht eingezogen, was den Verlust wichtigen Fachwissens in der Produktion bedeutete. Ausgeglichen wurde dies durch zunehmenden Einsatz vonKZ-Häftlingen. Luftangriffe der Alliierten auf die kriegswichtigen Werke inMilbertshofen (Stammwerk) und Allach (neues Flugmotorenwerk) störten die Motorenherstellung empfindlich. DasReichsluftfahrtministerium verfügte, in dem sieben Kilometer langenTunnel der EisenbahnstreckeSélestatSaint-Dié beiMarkirch im Elsass die Fertigung fortzusetzen. 1016 Maschinen wurden dorthin transportiert und 3000 Menschen in neuer Umgebung eingesetzt. Mit dem Näherrücken der Alliierten wurde dieses Projekt wieder beendet und die Herstellung nach Süddeutschland verlagert, mit angeschlossenenKZ-Außenlagern. InKempten (Allgäu) wurde das Werk des ZulieferersHelmuth Sachse KG[19] zur Zahnradfertigung bestimmt, inBlaichach wurdenPleuelteile für Flugmotoren erzeugt, weitere Produktionsstätten inKaufbeuren,Immenstadt und den oberbayerischen OrtenTrostberg undStephanskirchen eingerichtet.[20]

Nachkriegszeit

R 68 (1954) mitSteib-Seitenwagen (1951)

1945 war das Münchner Stammwerk fast völlig zerstört und die Fahrzeugfabrik inEisenach von derSowjetischen Besatzungsmacht übernommen worden. Da dasEisenacher Automobilwerk im Besitz aller Produktionswerkzeuge war, konnte es sofort nach dem Krieg die Vorkriegs-Typen wieder anbieten. Dies geschah zunächst auch unter dem Namen „BMW“. Da BMW in München es nicht hinnehmen wollte, dass unter diesem Namen Autos angeboten wurden, ohne auf deren Produktion Einfluss zu haben, ließ man den Eisenachern 1951 das Führen des Namens „BMW“ gerichtlich verbieten. Die Eisenacher Fabrikate wurden daraufhin unter dem Namen „EMW“ (Eisenacher-Motoren-Werk) angeboten. 1952 wurde das Werk zumVolkseigenen Betrieb (VEB) erklärt.[21] Aufgrundzentraler Planvorgaben wurde das Eisenacher Werk gezwungen, die Produktion größerer Viertaktwagen zugunsten kleinerer Zweitakt-Fahrzeuge auf Basis desIFA F 9 umzustellen. 1955 rollten die letztenEMW 340 vom Band. Fortan produzierte der nunmehrVEB Automobilwerk Eisenach genannte Betrieb denWartburg.

In München waren bis dato keine Automobile produziert worden, zusätzlich war das Stammwerk zerbombt und von Demontagen betroffen. Zunächst hielt sich das Unternehmen mit der Fabrikation von Motorrädern, Kochtöpfen und Fahrzeugbremsen über Wasser. 1948 brachte BMW mit derR 24 sein erstes Motorrad nach dem Krieg auf den Markt, 1952 gefolgt vomBMW 501, einem exklusivenOberklassewagen mitSechszylindermotor. Der ab 1954 auch mit V8-Motor als BMW 502 erhältliche Pkw erhielt wegen seiner geschwungenen Karosserieform bald den Spitznamen „Barockengel“. Die Produktion des Typs war so aufwendig, dass BMW bei jedem verkauften Exemplar zirka 4000 DM Verlust einfuhr. Ein weiteres Problem war der ab Mitte der 1950er Jahre stark rückläufige Motorrad-Absatz. Auch der 1955 in Produktion genommene KleinstwagenIsetta, eine Lizenzproduktion des italienischen HerstellersIso Rivolta, konnte die sich schnell verschärfende Finanzkrise nicht abwenden. 1957 wurde das alte Werk 2 in München-Allach anMAN verkauft.[22]

Krise und Beinaheübernahme

Nachdem in den Geschäftsjahren 1958 und 1959 hohe Verluste erwirtschaftet worden waren, kam es zu der dramatischen Hauptversammlung vom 9. Dezember 1959. Vorstand und Aufsichtsrat, beide von der Deutschen Bank eingesetzt, legten ein Angebot vor, nach dem BMW an dieDaimler-Benz AG (Großaktionär ebenfalls Deutsche Bank) verkauft und die Kleinaktionäre fast enteignet worden wären. Das Schicksal von BMW schien besiegelt, da dieDeutsche Bank dank desDepotstimmrechts etwa die Hälfte desAktienkapitals vertrat. Aber es kam anders: Eine Ablehnungsfront, gebildet aus Belegschaft und Betriebsräten, BMW-Händlern und Kleinaktionären, wehrten das Übernahmeangebot ab, indem sie mit Hilfe desDarmstädter Aktionärs und Kohlenhändlers Erich Nold (1928–1995[23]) sowie desFrankfurter Rechtsanwalts Friedrich Mathern dieBilanz anfechten ließen, wofür 10 Prozent der Stimmen genügten. Die Bilanz war in der Tat fehlerhaft, da in ihr die Entwicklungskosten für das neue Modell700 innerhalb eines Jahresabgeschrieben worden waren.[24]Für ein Sanierungs- und Investitionsprogramm benötigte BMW dringend Kapital, welches 1958 durch die Ausgabe von Schuldverschreibungen im Wert von 15 Millionen Mark eingeworben wurde.[25][26] Nachdem sich für die Papiere zunächst keine Käufer fanden, kaufte der Bremer UnternehmerHermann Krages, der bereits 25 Prozent an BMW besaß,[27] sämtliche Schuldverschreibungen auf.[28]

  • Zwischen Kleinstwagen …
    Zwischen Kleinstwagen …
  • … und Oberklasse klaffte eine Lücke
    … und Oberklasse klaffte eine Lücke
  • Das erste Modell der erfolgreichen „Neuen Klasse“: BMW 1500
    Das erste Modell der erfolgreichen „Neuen Klasse“: BMW 1500
  • Glas/BMW 3000 V8 (1967)

Beginn des Wiederaufstieges und Glas-Übernahme

BMW blieb selbstständig, aber Anfang 1960 fehlte noch immer das dringend benötigte Mittelklassemodell, für dessen Verwirklichung es weiterhin an der Finanzierung mangelte. Hier trat der IndustrielleHerbert Quandt ausBad Homburg vor der Höhe auf den Plan. Er erklärte sich bereit, nach einemKapitalschnitt eine anschließendeKapitalerhöhung durchzuführen, bei der er die nicht verkauften Aktien selbst übernehmen werde. Dies geschah auch, der Kapitalanteil der Quandt-Gruppe stieg auf ca. 60 Prozent und die Banken verloren ihren Einfluss bei BMW.[29] Dadurch sowie durch die Übernahme der Hälfte der Anteile an der BMW-Tochtergesellschaft Triebwerkbau GmbH und ein Darlehen in Höhe von 20 Millionen DM durch dieMAN (Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg)[30] bekam BMW ausreichende finanzielle Mittel für die Umsetzung des neuen Mittelklassemodells, das Limousinencharakter mit hoher Motorleistung vereinen sollte. In diesem Segment fiel durch den Konkurs vonBorgward 1961 ein Mitbewerber aus dem Markt.

1961 stellte das Unternehmen den völlig neu entwickelten BMW 1500 der„Neuen Klasse“ vor. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten wurde der Typ durch die Modelle BMW 1600, 1800 und 2000 ergänzt und zu einem großen Erfolg, der durch Siege beiTourenwagenrennen verstärkt wurde. Der Wiederaufstieg von BMW kam mit den 1966 vorgestellten zweitürigen „Null-Zwei“ Typen1602,1802,2002,2002ti/tii endgültig in Fahrt. Der Erfolg führte zu einem größeren Personalbedarf, so dass sich 1960 das Unternehmen entschied, vor allem Arbeitnehmer aus Griechenland anzuwerben, diese stellten 1967 bereits 52 % der ausländischen Beschäftigten.[31] BMW unterschied bei der Bezahlung nicht nach Nationalität, was damals eine Besonderheit darstellte.

1967 wurde dieHans Glas GmbH inDingolfing übernommen und zu einem eigenen Produktionsstandort ausgebaut. Einige Modelle aus dem Produktprogramm von Glas wurden noch eine Zeit lang weiterproduziert. Sie trugen den MarkennamenBMW-Glas und das BMW-Logo. Mit dem Auslaufen dieser Modelle wurde auch der Name Glas aufgegeben.

1968 wurde der Oberklassewagen2500 mit Sechszylindermotor vorgestellt, später die Modelle2800 und3.0 SI.

Ära Kuenheim

BMWFIZ
BMW R75/5 (1973½)

In den Jahren 1970 bis 1993 warEberhard von Kuenheim Vorstandsvorsitzender. Unter seiner Ägide stieg der Umsatz mit vielen neuen Modellreihen auf das 18fache auf rund 28 Milliarden DM, die Pkw-Produktion auf das Vierfache und die Motorradfertigung auf das Dreifache. Die Mitarbeiterzahl wuchs in derselben Zeit von rund 23.000 auf 71.000. Neue Produktionsstandorte entstanden in Deutschland (Regensburg,Berlin-Spandau),Österreich,Südafrika und in denUSA.

1973 wurde der sogenannte„Vierzylinder“ bezogen, das neue, von dem Wiener ArchitektenKarl Schwanzer entworfene Hauptverwaltungsgebäude in der Nähe desMünchener Olympiageländes. Im Frühjahr 1990 wurde das „Forschungs- und Innovationszentrum“ (FIZ) eröffnet, die „Denkfabrik“ von BMW mit über 6000 Arbeitsplätzen. In den ersten Jahren stand die Abkürzung für „Forschungs- und Ingenieurzentrum“, seinen heutigen Namen erhielt es erst Ende der 90er Jahre.

In die Ära von Kuenheim fallen auch mehrere Versuche, das Unternehmen zu diversifizieren und breiter aufzustellen.[32] So wurden u. a. eine Roboterfirma, ein Software-Hersteller (Softlab), ein Chemiespezialist und 1990 die Luftfahrtsparte derKlöckner-Humboldt-Deutz AG übernommen. Während sich die erstgenannten Aktivitäten als Fehlschläge erwiesen und wieder verkauft wurden, wurde die KHD Luftfahrttechnik in das GemeinschaftsunternehmenBMW Rolls-Royce AeroEngines GmbH eingebracht.[33][34] Damit war die BMW AG über ihre Tochter zumindest für ein knappes Jahrzehnt wieder ein Luftfahrtunternehmen. Im Zuge der gescheiterten Übernahme des britischen AutomobilherstellersRover Mitte der 1990er Jahre und der damit einhergehenden Finanzierungsprobleme wurde der 51-Prozent-Anteil von BMW dann allerdings anRolls-Royce plc veräußert.

Rover-Debakel

Anfang der 1990er Jahre glaubte man bei BMW, langfristig nur als großer Volumenhersteller auf dem Weltmarkt überleben zu können. Um nicht selbst eineFrontantriebsplattform und die dazu notwendigen technischen Komponenten entwickeln zu müssen und um die nötigen Fertigungskapazitäten zu gewinnen, übernahm BMW 1994 deshalb die britische Rover Group mit ihren Automarken Rover,MG,Mini undLand Rover. Dies erwies sich jedoch als folgenschwere Fehlentscheidung, die BMW insgesamt neun MilliardenDeutsche Mark und den VorstandsvorsitzendenBernd Pischetsrieder seinen Posten kostete.

Die Zusammenarbeit mit der Rover Group funktionierte von Anfang an nicht reibungslos. Die Werke schrieben Verluste, die durch die dreißigprozentige Aufwertung desBritischen Pfunds gegenüber der Deutschen Mark im Zeitraum von 1994 bis 2000 noch verstärkt wurden. Die noch imJoint Venture mit Honda entstandene Modellpalette von Rover erwies sich als veraltet und zu konservativ und damit als wenig attraktiv. Auch die Verarbeitungsqualität ließ zu wünschen übrig. Die Fabriken waren weitgehend veraltet, zu klein und personell überbesetzt. Dazu kamen große Schwächen imVertrieb, so dass die erwarteten Verkaufszahlen nicht erreicht wurden. Hinzu kam der „Inhouse“-Wettbewerb, denn die Fahrzeuge von Land Rover machten der 1999 von BMW neu eingeführtenSUV- oder X-Modellpalette (damals nur demX5) Konkurrenz.

Aus diesen Gründen zog BMW am 16. März 2000 die Konsequenzen und beendete das Projekt Rover. MG-Rover wurde für die symbolische Summe von zehn Pfund Sterling an eine britische Investorengemeinschaft verkauft.[35]Land Rover ging anFord, aber für einen wesentlich höheren Preis als jenem bei der Veräußerung von MG-Rover, weil der neue Range Rover schon fertig entwickelt war. Allerdings verkaufte der Automobilhersteller Ford das Unternehmen Land Rover im März 2008 an die indischeTata-Gruppe[36][37], wobei der britische Autobauer Jaguar von Tata mit übernommen wurde. In der BMW Group verblieb aus der einstigen Übernahme als einzige die Kleinwagen-MarkeMini.

Hauptartikel:Mini (BMW Group)

Rolls-Royce

Hauptartikel:Rolls-Royce Motor Cars

Im Jahr 2003 erhielt BMW die Markenrechte für Rolls-Royce-Automobile vonRolls Royce plc und konnte dann damit die bereits fertig entwickelte Luxus-Limousine mit dem NamenPhantom auf den Markt bringen, für den eigens ein neuer Stammsitz inGoodwood, England, geschaffen wurde. Das ehemalige Werk in Crewe fertigt seitdem nur noch Automobile der ehemaligen Geschwister-MarkeBentley, die beiVolkswagen verblieb.

Wasserstoff-Fahrzeuge

M73-Motor für Wasserstoff imE38

BMW entwickelte weltweit als Erster alltagstaugliche Wasserstoff-Fahrzeuge. Weil aus KostengründenBrennstoffzellen für den Serieneinsatz nicht in Frage kamen, setzte BMW auf die Verbrennung des Wasserstoffes (H2) mit dem Oxidationsmittel Sauerstoff (O2) aus der Umgebungsluft.

Bereits zurExpo 2000 drehten die ersten 15 „Wasserstoff-Modelle“, nämlich 750i(E38) mit zusätzlichem Wasserstofftank, ihre Runden auf dem Expo-Gelände. Im Jahr 2007 wurden bereits weitere 100 Fahrzeuge des Modells 760Li (E68) mit drucklosem Flüssig-H2-Tank, Betankungs- und Motortechnik für Wasserstoffbetrieb ausgerüstet und alsBMW Hydrogen 7 an Prominente und Politiker verleast.Im Dezember 2009 ließ BMW den Wasserstoff-Praxistest auslaufen.

Etwa 2012 befasste sich BMW dann mit der Nutzung von Wasserstoff in Brennstoffzellen.[38] 2015 zeigte BMW einen elektrisch angetriebenenBMW-5er-GT-Versuchsträger, der in dem von BMW entwickelten Tank so viel des Energieträgers in tiefkalter Form speichern kann, dass eine Reichweite von 500 km möglich wurde.[39] Eine kleine Versuchsflotte aus vier solcher Fahrzeuge wurde zur Erprobung in Europa aufgebaut.[40] BMW hielt den Serieneinsatz ab 2020 für möglich, abhängig vom Ausbau der Infrastruktur an Wasserstoff-Tankstellen.[41][42]

2019 wurde von BMW erneut ein Brennstoffzellenfahrzeug angekündigt, das wieder mit einem von Toyota geliefertenBrennstoffzellen-Stack arbeitet und Ende 2022 in Kleinserie gebaut werde.[43] Die ersten Prototypen des „i-Hydrogen Next“, der auf demSUV X5 basiert, starteten im Juni 2021 zur Erprobung. Das Fahrzeug wird mit einer Gesamtleistung von 225 kW (306 PS) angegeben, wobei seine Brennstoffzelle nur 125 kW (170 PS) leistet, und die für „dynamische Beschleunigungsmanöver und Zwischenspurts zum Überholen“ notwendige zusätzliche Leistung aus einer Leistungspuffer-Batterie geholt wird.[44]

project i

2008 wurde der unternehmensinterne Thinktankproject i beauftragt, um das Unternehmen auf die zukünftigen Rahmenbedingungen der Mobilität auszurichten. Aufgabe von project i war die Erarbeitung eines Lösungsansatzes für eine nachhaltige Mobilität mit Fokus auf urbane Mobilität undElektromobilität.[45][46][47]

Schwerpunkte der Projektarbeit von project i waren:

  • Analyse der Mobilitätsanforderungen aller beteiligtenStakeholder im Rahmen von Dialogveranstaltungen in internationalen Metropolen.[48]
  • Untersuchung des Verhaltens und des Erlebnisses von Elektrofahrzeug-Nutzern. Dazu wurden die in geringen Stückzahlen gebautenMini E undBMW ActiveE Pilotflotten in internationalen Feldversuchen eingesetzt.[49][50]
  • Entwicklung von disruptiven elektrifizierten Fahrzeug-Konzepten inklusive der zugehörigen Produktions- und Vertriebsprozesse.[51]
  • Entwicklung innovativer Mikromobilitätskonzepte wie Pedelecs oder E-Scooter.[52][53]
  • Entwicklung von innovativen Lösungen für das Laden von Elektrofahrzeugen wie z. B. gesteuertes Laden, die Verzahnung zwischen Elektromobilität und nachhaltiger Energiewirtschaft wie z. B.Vehicle to Grid (V2G)[54] oder dieZweitnutzung von Batterien im Energienetz (Battery 2nd Life)[55].
  • Entwicklung von Messmethoden zur ganzheitlichen Öko-Bilanzierung von Elektrofahrzeugen (well-to-wheel, unter Berücksichtigung der Wertschöpfungskette).[56]
  • Positionierung der E-Mobilität im sportlichen Bereich (z. B. durch Mini E Race, Begleitfahrzeuge für Formula E).[57][58]

Zu den bekanntesten Ergebnissen von project i gehören der elektrisch angetriebeneBMW i3, derPlug-in-HybridSupersportwagenBMW i8 sowie derElektromotorrollerBMW C evolution. Nach dem Serienanlauf von BMW i3 und i8 wurde project i in die neue ProduktlinieBMW i überführt.

Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges

Infolge desRussland-Ukraine-Kriegs wurde vorerst die lokale Produktion in Russland und der Export für Fahrzeug- und Motorradlieferungen für den russischen Markt eingestellt.[59] Im Geschäftsbericht 2021 wurde mitgeteilt, dass die Invasion russischer Truppen in die Ukraine Liefereinschränkungen bei Komponenten aus der Ukraine ausgelöst habe, die bereits zu Produktionsanpassungen und -unterbrechungen in mehreren Werken geführt hätten. Sollte die militärische Auseinandersetzung länger andauern, ergäben sich spürbare Auswirkungen auf den Absatz.[60][61]

Unternehmenslogo

Beim Markenzeichen der Bayerischen Motoren Werke hielt man sich an die Zeichensprache desLogos des Vorgängerunternehmens Rapp Motorenwerke GmbH. Der schwarze Ring trägt nun die Buchstaben B M W. Im runden Mittelfeld tritt anstelle eines stilisiertenRappen (eineSpringer-Figur aus einemSchachspiel) ein viergeteilter Kreis auf. Dieser wurde in Anbetracht des ersten Namensbestandteiles in denbayerischen Landesfarben gestaltet. Da jedoch privaten Unternehmen der Gebrauch vonHoheitszeichen des Staates gesetzlich verboten war, behalf man sich, indem man die Reihenfolge der Farben vertauschte. Statt derweiß-blauen Landesfarben waren die Unternehmensfarben blau-weiß. Die später in BMW aufgegangenenBayerischen Flugzeugwerke hatten ein in der Zeichensprache sehr ähnliches Logo. Als staatliches Unternehmen durften sie aber dieweiß-blauen Rauten ohne Änderungen als Markenzeichen nutzen. Seit der Verwendung in einem Flugmotorenprospekt aus dem Jahr 1929 wird der gevierteilte innere Kreis als Blick durch einen Propeller gedeutet. Da diese Deutung weitaus poetischer ist, wurde sie stark kultiviert.[62] Zum ersten Mal wurde das Logo 1918 auf der Betriebsanleitung zum „Bayern-Flugmotor Type BMW IIIa“ abgedruckt.[63] 1923 war das BMW-Logo erstmals an einem Fahrzeug, dem MotorradBMW R 32, zu sehen. Das erste BMW-Automobil mit dem Logo war derBMW 3/15 PS im Jahr 1929.

2020 wurde mit demConcept i4 eine überarbeitete Form des Logos gezeigt: An diesem zeigt der äußere und bislang schwarze Ring die Fahrzeugfarbe. Es soll nicht an den Fahrzeugen selbst, sondern zu Kommunikationszwecken wie zum Beispiel an Messeständen und im Internet eingesetzt werden.[64]

Produktpalette

Automobile

Hauptartikel:BMW (Automarke)
Modelle derBayerischen Motoren Werke
Aktuelle Modelle:

1er •2er •3er •4er •5er •7er •iX •iX3 •M2 •M3 •M4 •M5 •X1 •X2 •X3 •X5 •X6 •X7 •XM •Z4

Modelle seit 1972:
1er:

E81, E82, E87, E88 •F20, F21 •F52 •F40 •F70

2er:

F22, F23 •F44 •F45 •F46 •F74 •G42 •U06

3er:

E21 •E30 •E36 •E46 •E90, E91, E92, E93 •F30, F31, F35 •F34 •G20, G21 •Compact

4er:

F32, F33, F36 •G22, G23, G26

5er:

E12 •E28 •E34 •E39 •E60, E61 •F07 •F10, F11, F18 •G30, G31, G38 •G60, G61, G68

6er:

E24 •E63, E64 •F12, F13, F06 •G32

7er:

E23 •E32 •E38 •E65, E66, E67 •E68 •F01, F02, F03, F04 •G11, G12 •G70

8er:

E31 •G14, G15, G16

X1:

E84 •F48 •U11

X2:

F39 •U10

X3:

E83 •F25 •G01 •G45

X4:

F26 •G02

X5:

E53 •E70 •F15 •G05

X6:

E71, E72 •F16 •G06

X7:

G07

XM:

G09

Z-Modelle:

Z1 •Z3 (E36/7, E36/8) •Z4 (E85, E86) •Z4 (E89) •Z4 (G29) •Z8 (E52)

M-Modelle:

M1 (E26) •M2 • (F87 •G87) •M3(E30 •E36 •E46 •E90, E92, E93 •F80 •G80) •M4(F82, F83 •G82, G83) •M5(E28 •E34 •E39 •E60, E61 •F10 •F90 •G90, G99) •M6(E63, E64 •F06, F12, F13) •M8 (F91, F92, F93) •XM (G09) •3.0 CSL

i-Modelle:

i3 (I01) •i3 (G28) •i4 (G26) •i5 (G60) •i7 (G70) •i8 (I12, I15) •iX (I20) •iX1 (U11) •iX2 (U10) •iX3 (G08) •iX3 (NA5) •iX5 Hydrogen (G05)

Historische Modelle
(1945–1970er):

501, 502 •503 •507 •528 •541 •570 •600 •700, 700 RS •1500, 1600, 1800, 2000, 2000 CS •1600 GT •1502, 1602, 1802, 2002 (E10), 2002 turbo (E20) •2500, 2800, 2,8, 3,0, 3,3 (E3) •2800 CS, 2.5 CS, 2.8 CS, 3.0 CS, 3.0 CSi, 3.0 CSL (E9) •3200 CS •Isetta

Historische Modelle
(bis 1945):

3/15 PS •3/20 PS •303 •309 •315 •315/1 •319, 319/1 •320 •321 •325 •326 •327 •328 •329 •332 •335 •337 •F 76, F 79

Konzeptautos:

Liste •K1 •K4 •328 Hommage •531/331 •505 •3200 Michelotti Vignale •Turbo X1 (E25) •Nazca C2 •E1 •H2R •Concept 7 Series ActiveHybrid •Concept CS •Concept X1 •Concept X6 ActiveHybrid •Concept ActiveE •Vision Efficient Dynamics (i8) •GINA Light Vision •M1 Hommage •Megacity Vehicle (i3) •Vision ConnectedDrive •ActiveE

Motorsport:

M3 GTR •F1.06 •F1.07 •F1.08 •F1.09 •M3 DTM •M3 GT2 •Z4 GT3 •M3 GT4 •320 TC •M4 DTM •M235i Racing •M6 GT3 •M6 GTLM •M4 GT4 •M240i Racing •M8 GTE

Modelle aus Südafrika:

1800 GL, 1800 SA, 2000 GL, 2000 SA •1804, 2004

BMW-Zeitleiste
Zeitleiste derBMW-Modelle seit 1950
TypKarosserie­versionenAktuelle
Serie
1950er1960er1970er1980er1990er2000er2010er2020er
01234567890123456789012345678901234567890123456789012345678901234567890123456
KleinstwagenIsetta
KleinwagenSchräghecki3600I01
Stufenheck/ Coupé/Cabrio700
KompaktklasseSchrägheck1erE87, E81F20, F21F40F70
StufenheckF52
2erF44F74
Coupé/Cabrio1er (E82, E88)2er (F22, F23)
M2 (F87)
2er (G42)
M2 (G87)
KompaktvanF45,F46U06
MittelklasseStufenheck / Kombi3er1502,1602,1802,2002
(„02-Serie“)
E21E30E36E46E90, E91F30, F31, F35
F80
G20, G21
G80
Schräghecktouring3er Compact (E36/5)3er Compact (E46/5)F34
Coupé / Cabrio / Schrägheck4er1602/2002 Cabrio3er (E21/TC1)3er (E30/2C)3er (E36/2, E36/2C)3er (E46/2, E46/2C)3er (E92, E93)4er (F32, F33, F36)
M4 (F82, F83)
4er (G22, G23, G26)
M4 (G82, G83)
Obere MittelklasseStufenheck / Kombi5er1500,1600,1800,2000
(„Neue Klasse“)
E12E28E34E39E60, E61F10, F11, F18G30, G31, G38
M5 (F90)
G60, G61, G68
M5 (G90, G99)
Schrägheck6er5er GT (F07)6er GT (G32)
OberklasseCoupé / Cabrio / Stufenheck2000 CS6er (E24)6er (E63, E64)6er (F12, F13, F06)
Stufenheck7er501,502,2600,3200
(„Barockengel“)
2500,2800,2.8,3.0,3.3 (E3)E23E32E38E65, E66, E67, E68F01, F02, F03, F04G11, G12G70
Coupé / Cabrio / Stufenheck8er3200 CS2800 CS, 3.0 CS (E9)E31G14, G15, G16
M8 (F91, F92, F93)
SportwagenSportcoupé1600 GTZ3 (E36/8)Z4 (E86)3.0 CSL
RoadsterZ4Z1Z3 (E36/7)Z4 (E85)Z4 (E89)Z4 (G29)
507Z8 (E52)
Coupé/Cabrioi85033000 V8i8 (I12, I15)
SupersportwagenCoupéM1 (E26)
Kompakt-SUVSteilheckX1E84F48, F49U11, U12
CoupéX2F39U10
SteilheckX3E83F25G01, X3 M (F97)G45
CoupéX4F26G02, X4 M (F98)
SUVSteilheckX5E53E70F15,X5 M (F85)G05, X5 M (F95)
CoupéX6E71, E72F16,X6 M (F86)G06, X6 M (F96)
SteilheckX7G07
XMG09
iX3G08NA5
iXI20
  • Als BMW verkaufter umgebauter Glas
  • Zeitleiste derGlas-Serienmodelle von 1955 bis 1969
    Typunabhängig (Hans Glas GmbH)BMW
    1950er1960er1970er
    56789012345678901234
    KleinstwagenGoggomobil T
    KleinwagenIsar („großes Goggomobil“)
    Untere Mittelklasse1004, 1204, 1304
    Mittelklasse17001800 SA, 2000 SA /1804, 2004[1]
    CoupéGoggomobil TS
    1300 GT, 1700 GT1600 GT[2]
    2600 V8, 3000 V83000 V8[3]
    KleintransporterGoggomobil TL
    GeländewagenEuro-Jeep
    GeländewagenMBB-BMW 0,5t
  • BMW-Ära: [1]: als „BMW“ (nur für Südafrika durchPraetor Monteerders) bis Mitte 1974; [2]: als „BMW“; [3]: als „BMW-Glas“
  • Zeitleiste der Vorkriegsmodelle

    Zeitleiste derDixi-,BMW- undEMW-Modelle von 1927 bis 1955
    Typ1920er1930er1940er1950er
    6789012345678901234567890123456
    KleinwagenDixi 3/15
    BMW 3/153/20
    Untere Mittelklasse309
    303315
    Mittelklasse319/329320321...321/2
    Obere Mittelklasse326...326/2340EMW 340
    Oberklasse335
    Roadster /Coupé /CabrioBMW Wartburg315/1327...327EMW 327
    319/1328
    Kübelwagen325EMW 325
    LieferwagenF 76
    F 79
  • Unter der Marke„Dixi“; Lizenzbau des englischen Kleinwagens Austin 7
  • Unter der Marke „EMW“ in der DDR vomEisenacher Motoren Werk produziert
  • Zeitleiste der Nachkriegsmodelle

    Zeitleiste derBMW-Modelle seit 1950
    TypKarosserie­versionenAktuelle
    Serie
    1950er1960er1970er1980er1990er2000er2010er2020er
    01234567890123456789012345678901234567890123456789012345678901234567890123456
    KleinstwagenIsetta
    KleinwagenSchräghecki3600I01
    Stufenheck/ Coupé/Cabrio700
    KompaktklasseSchrägheck1erE87, E81F20, F21F40F70
    StufenheckF52
    2erF44F74
    Coupé/Cabrio1er (E82, E88)2er (F22, F23)
    M2 (F87)
    2er (G42)
    M2 (G87)
    KompaktvanF45,F46U06
    MittelklasseStufenheck / Kombi3er1502,1602,1802,2002
    („02-Serie“)
    E21E30E36E46E90, E91F30, F31, F35
    F80
    G20, G21
    G80
    Schräghecktouring3er Compact (E36/5)3er Compact (E46/5)F34
    Coupé / Cabrio / Schrägheck4er1602/2002 Cabrio3er (E21/TC1)3er (E30/2C)3er (E36/2, E36/2C)3er (E46/2, E46/2C)3er (E92, E93)4er (F32, F33, F36)
    M4 (F82, F83)
    4er (G22, G23, G26)
    M4 (G82, G83)
    Obere MittelklasseStufenheck / Kombi5er1500,1600,1800,2000
    („Neue Klasse“)
    E12E28E34E39E60, E61F10, F11, F18G30, G31, G38
    M5 (F90)
    G60, G61, G68
    M5 (G90, G99)
    Schrägheck6er5er GT (F07)6er GT (G32)
    OberklasseCoupé / Cabrio / Stufenheck2000 CS6er (E24)6er (E63, E64)6er (F12, F13, F06)
    Stufenheck7er501,502,2600,3200
    („Barockengel“)
    2500,2800,2.8,3.0,3.3 (E3)E23E32E38E65, E66, E67, E68F01, F02, F03, F04G11, G12G70
    Coupé / Cabrio / Stufenheck8er3200 CS2800 CS, 3.0 CS (E9)E31G14, G15, G16
    M8 (F91, F92, F93)
    SportwagenSportcoupé1600 GTZ3 (E36/8)Z4 (E86)3.0 CSL
    RoadsterZ4Z1Z3 (E36/7)Z4 (E85)Z4 (E89)Z4 (G29)
    507Z8 (E52)
    Coupé/Cabrioi85033000 V8i8 (I12, I15)
    SupersportwagenCoupéM1 (E26)
    Kompakt-SUVSteilheckX1E84F48, F49U11, U12
    CoupéX2F39U10
    SteilheckX3E83F25G01, X3 M (F97)G45
    CoupéX4F26G02, X4 M (F98)
    SUVSteilheckX5E53E70F15,X5 M (F85)G05, X5 M (F95)
    CoupéX6E71, E72F16,X6 M (F86)G06, X6 M (F96)
    SteilheckX7G07
    XMG09
    iX3G08NA5
    iXI20
  • Als BMW verkaufter umgebauter Glas
  • Zeitleiste derGlas-Serienmodelle von 1955 bis 1969
    Typunabhängig (Hans Glas GmbH)BMW
    1950er1960er1970er
    56789012345678901234
    KleinstwagenGoggomobil T
    KleinwagenIsar („großes Goggomobil“)
    Untere Mittelklasse1004, 1204, 1304
    Mittelklasse17001800 SA, 2000 SA /1804, 2004[1]
    CoupéGoggomobil TS
    1300 GT, 1700 GT1600 GT[2]
    2600 V8, 3000 V83000 V8[3]
    KleintransporterGoggomobil TL
    GeländewagenEuro-Jeep
    GeländewagenMBB-BMW 0,5t
  • BMW-Ära: [1]: als „BMW“ (nur für Südafrika durchPraetor Monteerders) bis Mitte 1974; [2]: als „BMW“; [3]: als „BMW-Glas“
  • Motorräder

    Hauptartikel:BMW Motorrad

    Ein weiteres Geschäftsfeld von BMW ist die Entwicklung und Produktion vonMotorrädern, die seit 1923 hergestellt werden. Die Automobilherstellung kam erst 1928 hinzu. Heute ist BMW der einzige Großserienhersteller hubraumstarker Motorräder in Deutschland und einer der umsatzstärksten in Europa. Anfang 2014 waren in Deutschland 488.572 BMW-Krafträder zugelassen, was einem Anteil von 12,0 % entspricht.[65] Wichtigstes und umsatzstärkstes Modell ist dieReiseenduroBMW R 1200 GS.

    Kundenmotoren

    Neben Automobilen und Motorrädern fertigt BMW auch Motoren für Fremdunternehmen. Zu den Abnehmern gehören z. B.Wiesmann (BMW-Motoren und BMW-Antriebskomponenten in allen Modellen), dieMorgan Motor Company (BMW-V8-Ottomotor und BMW-Antriebskomponenten im Modell Aero 8),Yanmar Marine (BMW-Dieselmotoren für Marineanwendungen) undSiemens (4L-V8 imCombino Duo). BMW-Motorrad-Boxermotoren werden für dieTragkraftspritze „Fox“ vonRosenbauer verwendet.

    Im März 2010 wurde mit der amerikanischenCarbon Motors Corp. ein Vertrag über die Lieferung von 240.000 6-Zylinder Dieselmotoren für das PolizeifahrzeugCarbon E7 unterzeichnet. Die Firma wurde 2012 aufgelöst und die Motoren daher nicht geliefert.

    Im September 2010 wurde mitSAAB ein Vertrag über die Lieferung von 1,6 l 4-Zylinder-Motoren unterzeichnet.

    Im Juli 2011 wurde mit derFisker Automotive, Inc. ein Vertrag zur Lieferung von Vierzylindermotoren unterzeichnet. Der Motor soll in einer Mittelklasse-Limousine mit Elektroantrieb zur Verlängerung der ReichweiteRange Extender eingesetzt werden.

    Im Dezember 2011 wurde mit derToyota Motor Corporation ein Vertrag zur Lieferung von verbrauchseffizienten 1,6 l und 2,0 l Dieselmotoren unterzeichnet.[66]

    Im Dezember 2011 wurde mit derRoding Automobile GmbH ein Vertrag zur Lieferung von 3,0 l Reihensechszylindermotoren mit Turboaufladung für den zweisitzigen Mittelmotor-SportwagenRoding Roadster unterzeichnet.

    Im Frühjahr 2012 wurde mit derPGO Automobiles SA ein Vertrag zur Lieferung von 1,6 l Reihenvierzylindermotoren mit Turboaufladung für die zweisitzigen Mittelmotor-Coupes/HatchbacksSpeedster II, Cevennes und Hemera unterzeichnet.[67]

    Der amerikanische AmphibienfahrzeugherstellerGibbs rüstet seinenQuadski mit einem 129 kW (175 PS) starken BMW-Motorrad-Motor aus.[68]

    Ab der Modellpflege desToyota Auris undToyota Avensis 2015 wurden Toyota-Dieselmotoren durch 1,6 l- und 2,0 l-BMW-Dieselmotoren ersetzt.[69][70]

    Im Sommer 2016 wurde bekannt, dass BMW zukünftig V8-Motoren fürLand Rover undJaguar liefern wird. Dabei soll es sich bereits um den Nachfolger derN63- und S63-Triebwerke handeln.[71]

    Zu früheren Kunden gehörten Opel (BMW-Reihensechszylinder-Dieselmotor im Modell Omega),Land Rover (BMW-V8-Ottomotor im ModellRange Rover),Rolls-Royce (BMW-Zwölfzylinder-Ottomotor) sowieKaelble undMagirus (wo BMW-Motoren als Antriebsquelle für LKW verbaut wurden).

    Fahrräder

    BMW-Fahrrad ModellCruise Bike (2006)

    Fahrräder von BMW gibt es bereits seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Das erste Patent auf einen Fahrradrahmen meldete BMW bereits 1950 an. In den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte der Münchener Automobilkonzern eine Serie von faltbaren Fahrrädern, die speziell auf die Bedürfnisse der Automobilkunden abgestimmt war. Im Jahr 2005 wurde dann eine ganz neue Fahrradgeneration vorgestellt, die eine breitere Modellpalette umfasste und mit handelsüblichen Komponenten ausgestattet wurde. Die Fahrräder der neuen Generation haben eine Reihe namhafter internationaler Auszeichnungen erhalten, u. a. denred Dot Design Award, deniF Design Award und den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland. Der Vertrieb dieser Fahrräder erfolgt über die BMW Handelsbetriebe und einen Berliner Fahrradhändler.

    BMW M

    Hauptartikel:BMW M

    DieBMW M GmbH, Gesellschaft für individuelle Automobile ist ein Tochterunternehmen des Automobilherstellers BMW und verantwortlich für die Entwicklung und Produktion leistungsstarker Modifikationen einigerBMW-Modelle. Eines der ersten Ergebnisse der M GmbH war der unter wesentlicher Mithilfe vonAlpina gebaute BMW 3.0 CSL. Dieses deutlich erleichterte Modell desBMW E9 war ein erfolgreicher erster Schritt.

    BMW i

    Hauptartikel:BMW i
    Studie BMW iVision Dynamics auf der IAA 2017
    iX3 und iX

    BMW kündigte im Februar 2011 an, unter der SubmarkeBMW i ab 2013nachhaltige Mobilitätslösungen, also z. B. Elektromodelle anzubieten.[72] Hier fließen die Ideen ein, die seit 2007 unter dem Namenproject i entwickelt wurden.

    Die ersten Modelle sind derBMW i3 (zunächst alsMegacity Vehicle bekannt) und derBMW i8 (zunächst alsBMW Vision Efficient Dynamics bekannt).

    Im Juli 2011 hat BMW Konzeptfahrzeuge beider Modelle vorgestellt. Der BMW i3 wird ausschließlich durch einen 125 kW starken Elektromotor an der Hinterachse angetrieben. Er verfügt über vier Sitzplätze und einen etwa 200 Liter großen Kofferraum. Die maximal erreichbare Geschwindigkeit wird auf 150 km/h begrenzt, da bei höheren Geschwindigkeiten der Verbrauch überproportional ansteigen würde.

    Der i8 dagegen ist ein Plug-in-Hybrid. Der Elektromotor in leicht abgeänderter Form aus dem i3 treibt die Vorderräder an, ein 170 kW starker Dreizylinder-Ottomotor[73] zusätzlich die Hinterräder. So ist eine Beschleunigung von unter 5 Sekunden auf 100 km/h möglich, der Norm-Verbrauch liegt unter drei Liter.[74]

    2020 wurde der BMW iX3 vorgestellt. DasElektroauto basiert auf demBMW X3 (G01) und wird durch die fünfte Generation derBMW eDrive Technologie angetrieben. Er wird ausschließlich in China vonBMW Brilliance Automotive gefertigt.[75]

    Im November 2021 erfolgte der Marktstart desBMW iX. Das rein batterieelektrisch angetriebene SUV verfügt über eine eigenständige Fahrzeugarchitektur und basiert nicht, wie der iX3 (G08), auf einem bestehenden X-Modell.[76]

    Der BMW iX1 wurde 2022 präsentiert. Er basiert auf demBMW X1 (U11).[77]

    Mit demiX3 (NA5) wurde im September 2025 das erste Modell der sogenanntenNeuen Klasse vorgestellt.[78]

    BMW Group heute

    Konzernzentrale München BMW
    BMW Z4
    Mini John Cooper Works GP (2020)
    Rolls-Royce Phantom (2018)
    R 1250 GS (2018)

    Nach dem Ende des Rover-Projektes richtete sich die BMW Group neu aus und konzentrierte sich vorwiegend auf Fahrzeuge im Premium-Segment. Heute bietet die BMW Group mit den MarkenMini, BMW undRolls-Royce eine breite Produktpalette vom Kleinwagen bis zur High-End-Luxuslimousine an. Innerhalb der letzten Jahre konnte der weltweite Absatz u. a. durch neue Modellreihen auf über 2,2 Mio. Fahrzeuge pro Jahr gesteigert werden, gleichzeitig ist BMW nach Porsche und Toyota der rentabelste Automobil-Hersteller mit ca. 9 %Umsatzrendite (2015) und noch immer unabhängig. Die BMW Group betreibt Werke in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Südafrika, USA undChina, wo BMW (wörtlich „Bao-Ma“) als „edles kostbares Pferd“ verstanden wird.

    Die BMW Group ist unter den sogenannten Premiumherstellern führend bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes der Fahrzeuge. Entsprechend hatte das Unternehmen im Jahr 2008 als einziger europäischer Automobilhersteller die Anforderungen derACEA-Selbstverpflichtung zur Reduktion von CO2-Emissionen erfüllt.[79]

    Am 1. März 2005 startete im neuenBMW-Werk Leipzig die Produktion der 1er- (E87) und 3er-Reihe (E90). Am 15. Juli 2025 begann zwischen BMW undMomenta eine Kooperation für autonomes Fahren in China.[80]

    Produktionsstandorte

    Hauptartikel:BMW-Werke

    Werke befinden sich in München (Stammwerk),Dingolfing (größtes Werk),Regensburg,Landshut (Austauschmotorenfertigung, Exterieur, Interieur, Gelenkwellenfertigung, Gießerei),Leipzig (Produktionsstart 2005),Berlin-Spandau (Motorräder),Greer (South Carolina) (USA),Rosslyn (Südafrika),Oxford (UK, Mini),Hams Hall (UK, Motoren),Steyr (Österreich, Motoren),Swindon (UK, Pressteile und Komponenten),Goodwood (UK, Rolls-Royce),Eisenach,Wackersdorf (CKD-Versand) undShenyang, China.

    Die BMW Motoren GmbH (Werk Steyr) produzierte 2012 über eine Million Motoren (4- und 6 Zylinder Otto- und Dieselmotoren). Somit kommen rund 80 % der in den BMW-Fahrzeugen eingesetzten Motoren aus Steyr. Im Werk Steyr werden außerdem alle BMW-Dieselaggregate entwickelt (Diesel-Kompetenzzentrum in der BMW Group).

    Außerdem existieren Werke zum Zusammenbau sogenannterCKD-Sätze u. a. inAraquari (Brasilien)Kaliningrad (Russland),Kairo (Ägypten),Chennai (Indien),Rayong (Thailand),Malaysia undIndonesien.

    BMW exportiert mehr Autos aus den USA alsGeneral Motors undFord zusammen.[81]

    Im Juni 2022 hat BMW den Grundstein für ein CO2-neutrales BMW-Werk in der ungarischen StadtDebrecen gelegt.[82]

    Vertrieb in Deutschland

    Werbung eines Vertragshändlers mit BMW-Logo

    Der Vertrieb wird über werkseigene Niederlassungen, die beispielsweise in ausgewählten Städten wieBonn,Dresden,Düsseldorf oderHamburg ansässig sind und damit bestimmte Regionen abdecken, und Vertragshändler, die in weiteren Städten (z. B.Köln) und den von BMW nicht mit Niederlassungen versorgten Regionen wie z. B. denRhein-Sieg-Kreis verbreitet sind, abgewickelt.

    Motorsport und weitere Aktivitäten

    Hauptartikel:BMW (Motorsport)

    BMW engagiert sich imMotorsport, u. a. im Tourenwagensport (WTCC und24h-Rennen) sowie in diversen Nachwuchsserien (Formel BMW). Zwischen 2002 und 2010 sponserte das Unternehmen imRegattasegeln das TeamBMW Oracle Racing. BMW Oracle Racing gewann 2010 den 33.America’s Cup.[83] Die Tochter BMWDesignworksUSA arbeitet für Kunden im Industriebereich; u. a. für Sportbootwerften. Seine Beteiligung an derFormel 1 mitBMW-Sauber beendete BMW nach der Saison 2009.

    Aktie und Aktionärsstruktur

    Das Unternehmen ist sowohl mit stimmberechtigtenStamm- als auch stimmrechtslosenVorzugsaktien an derBörse notiert; das Grundkapital der Gesellschaft ist aufgeteilt in 639 Millionen Aktien.[4] Der stimmberechtigte Anteil davon sind rund 580 MillionenStammaktien.[84] Davon befinden sich 51,4 % imStreubesitz.[4] Der als Festbesitz geltende Anteil verteilt sich wie folgt:

    AnteilAnteilseigner (Daten beziehen sich nur auf stimmberechtigtes Grundkapital)[4]
    9,4 %Aqton SE, Bad Homburg v.d. Höhe (Stimmrechte werden Stefan Quandt zugeordnet)
    17,2 %Aqton GmbH & Co. KG für Automobilwerte, Bad Homburg v.d. Höhe (Stimmrechte werden Stefan Quandt zugeordnet)
    21,5 %Susanne Klatten Beteiligungs GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe (Stimmrechte werden Susanne Klatten zugeordnet)
    0,2 %Susanne Klatten
    0,2 %Stefan Quandt

    (Stand: 30. Juni 2023)

    Die Stammaktien von BMW sind im deutschen LeitindexDAX; aufgrund der über die Jahre konstant überdurchschnittlich hohenDividendenrendite ist die BMW-Aktie seit September 2011 imDivDAX vertreten.[85]Darüber hinaus ist BMW auch Bestandteil der Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Indices (DJSI) „World“ und „Europe“ sowie FTSE4Good.[86]

    Geschäftszahlen

    Umsatz nach Region (2022)[87]
    RegionAnteil
    China29,4 %
    RestlichesEuropa25,3 %
    Vereinigte Staaten20,2 %
    Deutschland10,8 %
    RestlichesAsien9,0 %
    RestlichesAmerika3,5 %
    Sonstige Regionen2,0 %
    Umsatz nach Geschäft (2022)[87]
    GeschäftAnteil
    Automobile74,2 %
    Finanzdienstleistungen23,5 %
    Motorräder2,2 %
    GeschäftsjahrAbsatzUmsatzGewinn
    BMWMiniRolls-RoyceMotorräder
    2000[88] 834.519 74.397 € 35,356 Mrd. € 1,026 Mrd.
    2001[89] 880.67724.980 84.713 € 38,463 Mrd. € 1,866 Mrd.
    2002[89] 913.225 144.119 92.599 € 42,411 Mrd. € 2,020 Mrd.
    2003[89] 928.151 176.465300 92.962 € 41,525 Mrd. € 1,947 Mrd.
    2004[89] 1.023.583 184.357 792 92.266 € 44,335 Mrd. € 2,242 Mrd.
    2005[89] 1.126.768 200.428 796 97.474 € 46,656 Mrd. € 2,239 Mrd.
    2006[90] 1.185.088 188.077 805 103.759 € 48,999 Mrd. € 2,874 Mrd.
    2007[90] 1.276.793 237.700 1.010 104.396 € 56,018 Mrd. € 3,134 Mrd.
    2008[90] 1.202.239 235.019 1.212 104.220 € 53,197 Mrd. € 0,333 Mrd.
    2009[90] 1.068.770 216.538 1.002 82.631 € 50,681 Mrd. € 0,210 Mrd.
    2010[90] 1.224.280 234.175 2.711 99.236 € 60,477 Mrd. € 3,234 Mrd.
    2011[91] 1.380.384 285.060 3.538 104.286 € 68,821 Mrd. € 4,907 Mrd.
    2012[91] 1.540.085 301.526 3.575 106.358 € 76,848 Mrd. € 5,111 Mrd.
    2013[91] 1.655.138 305.030 3.630 115.215 € 76,059 Mrd. € 5,329 Mrd.
    2014[91] 1.811.719 302.183 4.063 123.495 € 80,401 Mrd. € 5,817 Mrd.
    2015[91] 1.905.234 338.466 3.785 136.963 € 92,175 Mrd. € 6,396 Mrd.
    2016[92] 2.003.359 360.233 4.011 145.032 € 94,163 Mrd. € 6,910 Mrd.
    2017[93] 2.088.283 371.881 3.362 185.682 € 98,678 Mrd. € 8,706 Mrd.
    2018[94] 2.125.026 361.531 4.107 162.687 € 97,480 Mrd. € 7,207 Mrd.
    2019[95] 2.185.793 347.474 5.100 175.162 € 104,210 Mrd. € 5,022 Mrd.
    2020[96] 2.028.841 292.582 3.756 169.272 € 98,990 Mrd. € 3,857 Mrd.
    2021[97] 2.213.790 302.138 5.586 194.261 €111,239 Mrd. €12,463 Mrd.
    2022 2.100.692[98] ~293.000[99]  6.021[100] 202.895[101] €142,610 Mrd.[102] €18,6 Mrd.[102]
    2023 2.252.793[103] 295.358[103] 6.032[103] 209.257[104] €155,498 Mrd.[105] €12,2 Mrd.[105]
    2024  2.200.177[106] 244.915[106]  5.712[106]  210.408[106]  €142 Mrd.  €7,7 Mrd.[107]

    Kritik

    Exportklausel

    BMW hatte mit seinen Händlern imEuropäischen Wirtschaftsraum (EWR) vereinbart, keine Fahrzeuge an Kunden außerhalb des EWR zu liefern. AuchSchweizer konnten somit keine BMWs von ausländischen Händlern beziehen. Im Oktober 2010 hatte dieeidgenössischeWettbewerbskommission (Weko) eine Untersuchung gegen BMW eröffnet. DasBundesverwaltungsgericht wertete dies als unzulässigeWettbewerbsabsprache und erlegte dem Autokonzern eine Buße von 156 Mio. CHF auf. DasBundesgericht bestätigte mit dem am 10. November 2017 publizierten Entscheid diesen Vorentscheid des Bundesverwaltungsgerichts. EineBeschwerde von BMW wurde abgelehnt. Die Weko reagierte damit auf zahlreiche Beschwerden von Schweizer Kunden, die erfolglos versucht hatten, einen Neuwagen der Marken BMW oderMini im Ausland zu erwerben. Die Exportklausel ist seit 2003 in den Händlerverträgen zu finden. Zwischen Herbst 2010 und 2011 kosteten die Autos in der Euro-Zone im Durchschnitt 20 bis 25 % weniger als in der Schweiz.[108]

    Bestechungsaffäre

    Im Jahr 2006 gerieten BMW-Mitarbeiter im Rahmen der Bestechungsaffäre um den AutomobilzuliefererFaurecia in den Fokus der Staatsanwaltschaft. So wurde gegen mehrere Mitarbeiter ermittelt. Einer von diesen war Hauptabteilungsleiter imEinkauf bei BMW,[109] der gestand, von verschiedenen Zulieferern insgesamt rund eine Million Euro angenommen zu haben. Der Einkaufsleiter wurde vomLandgericht München zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt.[110]

    Ein weiterer, in denUSA beschäftigter Mitarbeiter der Einkaufsabteilung von BMW hatte über mehrere Jahre hinweg von Faurecia bis zu 500.000 € Schmiergeld angenommen und dafür den französischen Zulieferer bei der Auftragsvergabe bevorzugt.[111] In der Folge verurteilte das Landgericht München den ehemaligen Einkäufer wegen Bestechlichkeit in neun Fällen zu zwei Jahren und neun Monaten Haft. Zuvor hatte der Angeklagte ein Geständnis abgelegt und 400.000 € an BMW sowie 168.000 € an das Finanzamt zurückgezahlt.[112]

    Lobbyisten

    2017 gab der Konzern 1,4 Millionen Euro für Lobbytätigkeiten in Brüssel aus. Im selben Jahr wurden 33 Treffen mit Vertretern derEU-Kommission registriert. In Deutschland gehören BMW und die Hauptanteilseigner Quandt/Klatten zu den größtenParteispendern. Seit dem Jahr 2000 spendete die Familie über 10 Millionen Euro an diverse größere Parteien.[113] Seit 2013 konzentriert sich der Automobilkonzern mehr auf themenbezogenes Parteisponsoring, da diese Art der Unterstützung meist nicht als offizielle Parteispende veröffentlicht werden muss.[114] Das PortalAbgeordnetenwatch kritisiert, dass 2015 die Forderungen eines Positionspapier derbayerischen Regierung zum Thema Emissionstests fast vollständig von BMW übernommen wurde. Ebenfalls gibt es, oft zeitlich versetzte, personelle Überschneidungen zwischen BMW und der Union und SPD.[115] Mindestens seit Oktober 2009 bis 2014 war der ehemaligeBundesaußenminister, Vizekanzler und Grünen-VorsitzendeJoschka Fischer als Lobbyist für BMW tätig.[116][117] BMW ist Mitglied imVerband der Automobilindustrie, in der European Automobile Manufacturers Association und dem Forum for the Automobile and Society.

    Datenschutz im Auto

    Am Beispiel einesBMW 320d ergaben Untersuchungen der ComputerzeitschriftC’t im Jahr 2016, dass dieses Fahrzeug erhebliche Datenmengen zu Fahrbetrieb, Fahrweise und persönlicher Nutzung aufzeichnet und über dasDiagnosegerät der Fachwerkstatt an BMW übermittelt. Das Vorgehen wird „FASTA“ genannt („Fahrzeugbetriebs- und Servicedaten-Transfer und -Analyse“).[118]

    Ferner speichert dasInfotainmentsystem die Telefonbücher verbundener Handys,SMS und weitere personenbezogene Daten mit kaum wirksamen Schutzmechanismen, die sich vermutlich auch nach einem Löschen (über das Infotainmentsystem) rekonstruieren lassen. (Diese Daten werden wohl nicht an BMW übermittelt.)[118]

    Laut Werkstattdokumentation für dieEU-Version des Autos speichere auch dasAirbag-Steuergerät Fahrdaten der letzten Sekunden vor einem Auslösen. Dies ist in denUSA die Regel, nicht jedoch in Europa.[118]

    Noch mitteilsamer zeigte sich einBMW i3REX, der über ein eigenesMobilfunkmodul z. B. bei jedem Ausschalten direkt Daten an BMW sendet (unverschlüsselt), inklusiveGPS-Standort. Darüber kann einBewegungsprofil des Fahrzeugs erstellt werden, was personenbezogene Rückschlüsse ermöglicht. GPS-Daten werden auch erhoben und versendet, wenn im Einstellmenü die GPS Ortung „ausgeschaltet“ ist. Viele dieser Daten lassen sich auch nachträglich leicht aus dem Steuergerät auslesen/rekonstruieren, z. B. durch den Käufer eines Gebrauchtwagens oder einen Werkstatt-Techniker, womit Schlüsse auf den Gebrauch der letzten Wochen des (vorherigen) Fahrzeugnutzers möglich sind.[118]

    Rolle im Abgasskandal – Dieselnachrüstung

    Auch BMW lieferte in Deutschland Dieselautos der AbgasnormEuro5 ohneSCR-Katalysator aus, dabei war diese Nachrüstung einiger Modelle schon vorgesehen und statt des SCR-Katalysators nur Auspuffrohr verbaut. ZDFFrontal21 recherchierte, dass BMW seit Ende 2008 Dieselautos für den US-Markt serienmäßig damit ausstattete. Die unterschiedliche Ausstattung begründet BMW auf Nachfrage mit der in den USA schon damals geltenden anderen Rechtslage.[119]

    Im Februar 2019 wurde BMW wegen fahrlässiger Aufsichtspflichtverletzung von der Staatsanwaltschaft München (I) zu einer Bußgeldzahlung von 8,5 Millionen Euro verpflichtet. Da kein Betrug nachgewiesen wurde, fiel die Höhe der Strafzahlungim Vergleich zu den anderen Automobilherstellern gering aus.[120]

    Hauptartikel:Abgasskandal

    Manipulierte Verkaufszahlen in den USA

    Der Autobauer BMW muss wegen des Vorwurfs manipulierter Verkaufszahlen in den USA eine Strafe von umgerechnet 15 Millionen Euro zahlen. Die US-FinanzmarktaufsichtSEC erklärte im September 2020, BMW habe zwischen 2015 und 2019 seine Verkaufszahlen durch „fehlerhafte und irreführende“ Angaben künstlich in die Höhe getrieben. Damit habe der Autobauer die Lücke zwischen tatsächlichen Verkaufszahlen und internen Zielvorgaben überbrückt und öffentlich eine Führungsposition im Premiumsegment für sich beansprucht. Zugleich habe BMW in den USA in dem Zeitraum rund 18 Milliarden Dollar an Investorengeldern eingesammelt.[121]

    Dividendenzahlungen in der Coronakrise

    Oxfam kritisierte während derCorona-Krise multinationale Konzerne, darunter BMW: während Mitarbeiter sich in Kurzarbeit befänden, seien von BMW beispielsweise 1,6 Milliarden Euro an Dividenden für das Jahr 2019 ausgezahlt worden.[122] AlleinStefan Quandt bezog eine Dividende von 425 Millionen Euro,Susanne Klatten bekam 344 Millionen Euro.[123] Auch Vertreter derDeutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz kritisierten die Höhe der Dividendenausschüttung, da 30.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit waren.[124][123] BMW-Chef Oliver Zipse verwies darauf, dass die Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter an die Dividende gekoppelt sei.[123] Jeder Mitarbeiter erhalte 5900 Euro,[125] eine Summe von 531 Millionen Euro für die deutsche Belegschaft, die bei Ausfall der Dividende nicht hätte gezahlt werden können.[123] Im Jahr 2021 wurde eine deutlich reduzierte Dividende ausgezahlt.[126]

    Siehe auch

    Literatur

    • Manfred Grunert, Florian Triebel:Das Unternehmen BMW seit 1916. Hrsg.: BMW Group Mobile Tradition. BMW Group Mobile Tradition, München 2006,ISBN 978-3-932169-46-5. 
    • Horst Mönnich:BMW: eine deutsche Geschichte. Piper, München 2004,ISBN 3-492-04618-5. 
    • David Kiley:Driven: Inside BMW, the Most Admired Car Company in the World. Wiley, 2004,ISBN 978-0-471-26920-5,S. 328. 
    • Halwart Schrader:BMW-Automobile. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2003,ISBN 3-613-02343-1. 
    • Halwart Schrader:BMW-Automobile 1898–1940, 1945–1994. Bleicher, Gerlingen 1994,ISBN 3-88350-167-0. 
    • Ralf J. F. Kieselbach:BMW-Sondertypen. Motorbuch, Stuttgart 1995,ISBN 3-613-01597-8. 
    • Halwart Schrader:Typenkompass BMW. Motorbuch, Stuttgart 2004,ISBN 3-613-02386-5. 
    • Constanze Werner:Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit bei BMW. Oldenbourg, München 2006,ISBN 978-3-486-57792-1 (Im Auftr. von MTU Aero Engines und BMW Group). 
    • Andrew Noakes:BMW. Vom 328 Roadster und der Isetta bis zum 5er Gran Turismo. Parragon Books, Bath 2010,ISBN 978-1-4075-6814-0. 
    • Halwart Schrader:BMW. Passion – Power – Perfektion. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2011,ISBN 978-3-613-03378-8. 

    Weblinks

    Commons: BMW – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
    Wiktionary: BMW – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
    Wikiquote: BMW – Zitate
     Wikinews: Kategorie:Bayerische Motoren Werke AG – in den Nachrichten

    Einzelnachweise

    1. Impressum. Abgerufen am 16. Mai 2025. 
    2. Unternehmensführung der BMW AG. Abgerufen am 16. Mai 2025. 
    3. abcdGeschäftsbericht 2024. Abgerufen am 14. März 2025. 
    4. abcdBMW Aktie. In: bmwgroup.com. Abgerufen am 24. Juli 2023. 
    5. Tom Schwede:100 Jahre BMW: 22. März 1929 – Mit dem BMW 3/15 wird BMW zum Autobauer. Blog „autonatives.de“, 22. März 2016, abgerufen am 23. Mai 2017.
    6. Horst Mönnich:BMW: eine deutsche Geschichte. Piper, München 2004,ISBN 3-492-04618-5. 
    7. Eisenbahn und Industrie vom November 1918, S. 8.
    8. Höhenflugrekord Franz Zeno Diemers. In: BMW Geschichte. BMW AG, 17. Juni 1919, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. Februar 2023; abgerufen am 11. Juni 2016 (Dokument im BMW Group Archiv): „Der BMW Testpilot Franz Zeno Diemer startet am 17.06.1919 mit einerDFW F37/III („C-IV“) vom Oberwiesenfeld aus und erringt den ersten (noch inoffiziellen) BMW Weltrekord; einen Höhenflugrekord über 9.760 m mit einem Flugzeug, das ein BMW Motor IV, ein Nachfolgemotor des IIIa, antreibt.“ 
    9. BMW-Motoren-Werbeinserat. In: Allgemeine Automobil-Zeitung, 29. August 1920, S. 9 (online beiANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/aaz
    10. BMW-Motoren-Werbeinserat. In: Allgemeine Automobil-Zeitung, 24. Oktober 1920, S. 10 (online beiANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/aaz
    11. L’Aéronautique étrangère, in der ZeitschriftL’Aéronautique, Paris, Januar 1932, Bibliothèque nationale de France (französisch).
    12. BMW Classic – Recherche-Client. Abgerufen am 16. September 2019. 
    13. abConstanze, Werner:Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit bei BMW. Oldenbourg, München 2006,ISBN 978-3-486-57792-1,S. 186 f. 
    14. BMW Classic – Recherche-Client. Abgerufen am 16. September 2019. 
    15. Constanze, Werner:Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit bei BMW. Oldenbourg, München 2006,ISBN 978-3-486-57792-1,S. 171 f. 
    16. Constanze, Werner:Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit bei BMW. Oldenbourg, München 2006,ISBN 978-3-486-57792-1,S. 186 f. 
    17. München-Allach: Arbeit bei BMW (Memento vom 14. Mai 2012 imInternet Archive)
    18. BMW in the National Socialist eraBMW Group.
    19. HisTech e. V., Aachen, BuchrezensionConstanze Werner: Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit bei BMW. (Memento vom 8. September 2008 imInternet Archive) abgerufen am 16. April 2009.
    20. Als der BMW-Konzern Rüstungsschmiede war. In:Augsburger Allgemeine, 17. Juli 2006. Siehe auch:Außenlager des KZ Dachau.
    21. BMW Eisenach wurde Volkseigentum in: Kraftfahrzeugtechnik 6/1952, S. 193.
    22. Gerberau, eine Allacher Siedlung mit Notkirchen für Flüchtlinge aus Böhmen und Schlesien. Abgerufen am 1. September 2020. 
    23. Aktien/Nold – „Der Mann mit dem Koffer“. In:Der Spiegel.Nr. 10, 1958,S. 28–37 (online). 
    24. Bayerns Gloria. In:Der Spiegel.Nr. 3, 1960,S. 20–30 (online). 
    25. BMW-Finanzierung. Sehr gut spekuliert. Der Spiegel, 52/1957 vom 24. Dezember 1957.
    26. Das rettende Modell. Der Spiegel, 20/1959 vom 12. Mai 1959.
    27. Das rettende Modell. Der Spiegel, 20/1959 vom 12. Mai 1959.
    28. BMW-Finanzierung. Sehr gut spekuliert. Der Spiegel, 52/1957 vom 24. Dezember 1957.
    29. Industrie – BMW-Sanierung – „Der Krebs“. In:Der Spiegel.Nr. 49, 1960,S. 46–49 (online). 
    30. BMW hat sich für die MAN-Lösung entschieden. In:Frankfurter Allgemeine Zeitung. 24. Mai 1960,ISSN 0174-4909,S. 12. 
    31. Annika Biss: Die Internationalisierung der Bayerischen Motoren Werke AG, S. 266, 2017.
    32. Rosinen und Zitronen. In:Der Spiegel.Nr. 30, 1988 (online). 
    33. Zurück zu den Wurzeln. In:Der Spiegel.Nr. 19, 1990,S. 136–137 (online). 
    34. Für zwei viel zu klein. In:Der Spiegel.Nr. 32, 1991,S. 102–103 (online). 
    35. MG Rover: Phoenix Four had secret plan to share BMW's £75m auf guardian.co.uk, 11. September 2009.
    36. Spiegel Online vom 26. März 2008.
    37. Financial Times Deutschland Online (Memento vom 1. August 2012 im Webarchivarchive.today) vom 26. März 2008.
    38. Brennstoffzelle trifft BMW i8: Wasserstoff-Prototyp von 2012 bei bimmertoday vom 2. Juli 2015, abgerufen am 16. August 2018.
    39. BMW öffnet sein Entwicklungslabor. welt.de, 2. Juli 2015. Abgerufen am 31. Oktober 2015.
    40. Merkur.de:BMW testet Elektroautos mit Wasserstoff, vom 1. Juli 2015, abgerufen am 15. August 2018.
    41. Welt.de:Was BMW mit dem Wasserstoffauto vorhat, vom 3. Juli 2015, abgerufen am 16. August 2018.
    42. BMW: Brennstoffzelle im nächsten Jahrzehnt, 25. Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik im Oktober 2016, bei motor-talk.de/news; abgerufen am 16. August 2018.
    43. Wolfgang Gomoll: BMW i Hydrogen Next: Richtungsweisend. In: Automobil Produktion. 13. September 2019, abgerufen am 17. Juni 2021. 
    44. BMW startet Alltagserprobung von Wasserstoff-SUV. In: ecomento.de. 16. Juni 2021, abgerufen am 17. Juni 2021. 
    45. BMW's Project i And The Future Of Fun, Sustainable Mobility, vom 15. Februar 2013, abgerufen am 22. Mai 2020.
    46. BMW AG – Strategie Elektromobilität. In: A. Schröder, T. Sommerlatte (Hrsg.): „Innovationsführerschaft – Credo und Praxis“, S. 181–185 (2015).
    47. Der Vater des BMW i3: Mit Strom gegen den Strom, vom 21. Januar 2019, abgerufen am 22. Mai 2020.
    48. BMW Group Dialogue (Memento vom 27. Mai 2020 imInternet Archive), abgerufen am 22. Mai 2020.
    49. Zweite Runde mit dem Mini E in Berlin, vom 31. März 2011, abgerufen am 22. Mai 2020.
    50. BMW ActiveE: Elektroauto im Feldversuch, vom 18. Februar 2011, abgerufen am 22. Mai 2020.
    51. „Project i“ geht ab 2013 in Serie (Memento vom 27. Februar 2021 imInternet Archive), vom 28. Juli 2010, abgerufen am 22. Mai 2020.
    52. BMW Pedelec Konzept als faltbares E-Bike, vom 15. Juni 2012, abgerufen am 22. Mai 2020.
    53. Mini Scooter E Concept: Elektro-Roller aus dem Hause BMW, vom 24. September 2010, abgerufen am 22. Mai 2020.
    54. In Two-Way Charging, Electric Cars Begin to Earn Money From the Grid, vom 25. April 2013, abgerufen am 22. Mai 2020.
    55. Der MINI E liefert nicht nur Fahrspaß, sondern gebrauchte Energiespeicher für das Effizienzhaus Plus des Bundesverkehrsministeriums in Berlin., vom 7. Dezember 2011, abgerufen am 22. Mai 2020.
    56. Nachweislich nachhaltig: ISO-Zertifikat für die Ökobilanz des BMW i3, vom 13. November 2013, abgerufen am 22. Mai 2020.
    57. Kesselberg-Rennen: Sieg für Mini E in Rekord-Zeit, vom 9. Mai 2011, abgerufen am 22. Mai 2020.
    58. Formel E: Begleitautos laden mit Induktion, vom 22. August 2014, abgerufen am 22. Mai 2020.
    59. BMW Group: Geschäftsbericht 2021, S. 227. 11. März 2022, abgerufen am 17. März 2022. 
    60. BMW Group: Geschäftsbericht 2021, S. 133. 11. März 2022, abgerufen am 17. März 2022. 
    61. Thomas Magenheim: Ausgebremste Autobauer. In: Frankfurter Rundschau (fr-online.de). 17. März 2022, abgerufen am 18. März 2022. 
    62. Florian Triebel:Die Entstehung des BMW Logos – Historie und Mythos. In:Mobile Tradition live.Nr. 1, 2005,S. 38–41 (Online [PDF;756 kB]). 
    63. Beschreibung und Betriebsanleitung für den 185 PS Bayern-Flugmotor Type BMW IIIa. (PDF) In: BMW Group Archiv. 1918, S. 69, abgerufen am 5. Mai 2018 (Handbuch mit Bildern). 
    64. Gregor Hebermehl,Holger Wittich,hwi: BMW-Autos behalten bekanntes Logo: Kein neues BMW-Logo für Fahrzeuge. 9. März 2020, abgerufen am 12. Dezember 2021. 
    65. kba.de FZ 17 (Memento vom 4. März 2016 imInternet Archive) (abgerufen am 28. April 2015)
    66. spiegel.de vom 1. Dezember 2011,BMW und Toyota werden Partner, abgerufen am 16. August 2018.
    67. MidiLibre:PGO monte en gamme avec un moteur BMW
    68. Focus vom 22. Oktober 2012:Das irre Schwimm-Quad mit BMW-Motor
    69. auto-motor-und-sport.de vom 24. Juni 2016,Auris auch mit BMW-Diesel – und mehr Komfort, abgerufen am 5. März 2019.
    70. Weißwurst trifft Sushi. In:Tagesspiegel. 24. Juni 2015 (Weißwurst trifft Sushi (Memento vom 8. April 2022 imInternet Archive)). 
    71. BMW V8-Motoren künftig bei Jaguar / Land Rover im Einsatz? In: BimmerToday Deutschland. 23. Juli 2016, abgerufen am 12. Januar 2017. 
    72. BMW Group PresseClub Deutschland:Neue BMW Submarke heißt BMW i
    73. hybrid-autos.info,BMW i8 2013, abrufbar am 14. Oktober 2018.
    74. wiwo.de vom 6. Mai 2014,BMW i8: Super-Sportler oder Super-Mogler?, abgerufen am 19. Oktober 2018.
    75. Der erste BMW iX3. Abgerufen am 10. November 2020. 
    76. Gerd Stegmaier: BMW iX (2021): Diese E-Plattform hat keine Zukunft. 11. November 2020, abgerufen am 20. November 2020. 
    77. Roland Hildebrandt: BMW iX1 (2022): Alles zum Elektro-SUV-Ableger des neuen X1. In: insideevs.de. 31. Mai 2022, abgerufen am 1. Juni 2022. 
    78. Elias Holdenried: iX3 kommt 805 Kilometer weit: BMW setzt mit dem ersten Modell der Neuen Klasse Maßstäbe. In: electrive.net. 5. September 2025, abgerufen am 5. September 2025. 
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    Marken der BMW AG
    Vorstandsvorsitzende der BMW AG

    Franz Josef Popp(1918–1942) |Fritz Hille(1942–1944) |Wilhelm Schaaf(1945) |Hanns Grewenig(1948–1957) |Heinrich Richter-Brohm(1957–1960) |Karl-Heinz Sonne(1962–1965) |Gerhard Wilcke(1965–1969) |Eberhard von Kuenheim(1970–1993) |Bernd Pischetsrieder(1993–1999) |Joachim Milberg(1999–2002) |Helmut Panke(2002–2006) |Norbert Reithofer(2006–2015) |Harald Krüger(2015–2019) |Oliver Zipse(2019–2026)

    Aufsichtsratsvorsitzende der BMW AG

    Hans-Christian Dietrich(1918–1920) |Johannes Philipp Vielmetter(1920–1921) |Albert Pinner(1921–1923) |Emil Georg von Stauß(1926–1942) |Hans Rummel(1942–1945) |Hans Karl von Mangoldt-Reiboldt(1948–1959) |Hans Feith(1959–1960) |Johannes Ferdinand Semler(1960–1961) |Alfons Wagner(1961–1962) |Hermann Karoli(1962–1972) |Rolf Draeger(1972–1974) |Herbert Quandt(1974–1980) |Hans von der Goltz(1980–1993) |Eberhard von Kuenheim(1993–1999) |Volker Doppelfeld(1999–2004) |Joachim Milberg(2004–2015) |Norbert Reithofer(2015–2025) |Nicolas Peter(seit 2025)

    Unternehmen imDAX

    Aktuelle Unternehmen:
    Adidas |Airbus |Allianz |BASF |Bayer |Beiersdorf |BMW |Brenntag |Commerzbank |Continental |Daimler Truck |Deutsche Bank |Deutsche Börse |Deutsche Post |Deutsche Telekom |E.ON |Fresenius |Fresenius Medical Care |GEA Group |Hannover Rück |Heidelberg Materials |Henkel |Infineon |Mercedes-Benz Group |Merck |MTU Aero Engines |Münchener Rück |Porsche Automobil Holding |Qiagen |Rheinmetall |RWE |SAP |Scout24 |Siemens |Siemens Energy |Siemens Healthineers |Symrise |Volkswagen |Vonovia |Zalando

    Ehemalige Unternehmen:
    Altana |Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank |Bayerische Vereinsbank |Covestro |Degussa |Delivery Hero |Deutsche Babcock |Deutsche Lufthansa |Deutsche Postbank |Deutsche Wohnen |Dresdner Bank |Epcos |Feldmühle Nobel |HelloFresh |Hoechst |Hypo Real Estate |K+S |Karstadt |Lanxess |Linde |MAN |Mannesmann |Metro |MLP |Nixdorf |Osram |Porsche |ProSiebenSat.1 Media |Preussag |Puma |Salzgitter |Sartorius |Schering |TUI |Thyssenkrupp |Uniper |VEBA |VIAG |Wirecard

    (Stand: 22. September 2025)

    Unternehmen imEURO STOXX 50(Stand: April 2025)

    48.17707562777811.559333801389Koordinaten:48° 10′ 37″ N,11° 33′ 34″ O

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