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Auernheim (Nattheim)

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Auernheim
GemeindeNattheim
Wappen von Auernheim vor der Eingemeindung
Koordinaten:48° 44′ N,10° 18′ O48.72916666666710.295584Koordinaten:48° 43′ 45″ N,10° 17′ 42″ O
Höhe: 584 (550–610) m
Einwohner:583 (31. Dez. 2023)[1]
Eingemeindung:1. Februar 1972
Postleitzahl:89564
Vorwahl:07326
Auernheim (Nattheim), Luftaufnahme (2016)
Auernheim (Nattheim), Luftaufnahme (2016)
Auernheim, Dorfansicht von Westen
Auernheim im Morgengrauen

Auernheim ist ein Dorf imLandkreis Heidenheim inBaden-Württemberg. Es gehört zur GemeindeNattheim.

Geographie

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Schild mit Höhenangabe am Rathaus

Auernheim hat etwa 600 Einwohner und liegt in 550 bis 610 Metern Höhe zwischenHeidenheim undNeresheim auf demHärtsfeld am nordöstlichen Ende derSchwäbischen Alb.

Der Großteil des Härtsfeldes ist eineKarsthochfläche des weißenJura derSchwäbischen Alb. Das Härtsfeld bildet mehr oder minder eine Platte, die nach Südosten zur Donau abfällt. Es liegt etwa 630 bis430 m ü. NHN.

Umgebung

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EinigeTrockentäler durchziehen das Härtsfeld, welche fast alle imEgautal münden. Die Egau entspringt im Stadtgebiet von Neresheim. Sie wird von mehreren Karstaufbrüchen gespeist, der größte davon ist der „Judengumpen“. In niederschlagsarmen Perioden fallen diese Quellen trocken, so dass die Egau in ihrem Oberlauf öfters kein Wasser führt.

Umliegende Städte und Dörfer von Auernheim sindNeresheim,Nattheim, Fleinheim undSteinweiler.

Ortsgliederung

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Geschichte

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Karte von Auernheim und Umgebung, 1616
St. Georg Auernheim, 1923

Auernheim wurde erstmals 1258 urkundlich erwähnt, als Graf Hartman den von Conrad von Höchstatt an das Kloster Neresheim verkauftenHof zu Aurnheim bestätigte. Die Urkunde ist ausgestellt am 15. März 1258 zuDillingen.

Anno 1297 verkaufte dasHaus Oettingen alle seine Güter und Rechte an dasKloster Neresheim.

Siehe auch:Burg Auernheim

…dem Ort Auernheim wurde ein herrschaftlicher Schultheiß vorgesetzt und die Ortsangelegenheiten mußten nun nicht mehr im StädtchenNeresheim sondern im Reichsstift ausgemacht werden.

Am 1. Februar 1972 wurde Auernheim nach Nattheim eingemeindet.[3]

Bauwerke und Sehenswürdigkeiten

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Bauwerke

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Das bedeutendste Bauwerk des Dorfes ist die katholischeSt.-Georgs-Kirche.

Hauptartikel:St. Georg (Auernheim bei Neresheim)

Die heutige Kirche ist den Überlieferungen zufolge wohl die vierte, die in Auernheim gebaut wurde. Wann die erste Kirche gebaut wurde, ist nicht mehr bekannt. Die zweite Kirche soll zwischen 1141 und 1151 gebaut worden sein. ImBauernkrieg oder imDreißigjährigen Krieg wurde sie zerstört. Der Nachfolgebau war „ruinös“ geworden, so dass man ihn abbrach und am 29. Juli 1729 den Grundstein für die heutige Kirche legte. Der Bau wurde von der damaligen Auernheimer Stiftung bezahlt. Er kostete 5641 Gulden. Das Eichenholz für den Dachstuhl holte man aus dem der Stiftung gehörendenHeiligenwald.

Bildung

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Mit derGrundschule Auernheim gibt es eine eigene Schuleinrichtung im Dorf. Von den durchschnittlich 40 Kindern (Stand 2007) kommen ca. 2/3 aus Auernheim und 1/3 aus dem Nachbarort Steinweiler. Aufgrund der Schülerzahlen sind die ersten beiden Jahrgänge zur Klasse I, Schuljahr 3 und 4 zur Klasse II zusammengefasst. So entstehen jahrgangsgemischte Klassen mit ca. 20–25 Schülern.

Die Kinder im Alter von ca. 3 bis 6 Jahren besuchen den örtlichen katholischen Kindergarten St. Raphael.

Politik

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Rathausschild Dezember 2007

Bürgermeister und Ortsvorsteher

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Bürgermeister in Auernheim

  • 1932 Johann Zeyer
  • 1945 Alfons Hochmüller
  • 1966 Alfons Ganzenmüller

Ortsvorsteher in Auernheim (seit der Eingemeindung nach Nattheim)

  • 1972 Alfons Ganzenmüller
  • 1989 Heinrich Bolsinger
  • 1992 Ingrid Ochs
  • 2012 Wolfgang Bernhard

Wappen

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Wappen bis 1971

Das Wappen von Auernheim wurde erst 1937 geschaffen und 1971 geändert. Das seitherige Wappen, schwarzerOchsenkopf auf silbernem Grund und die farblose Gemeindeflagge (schwarz/weiß) hatte noch nie recht befriedigt. Bei der Archivdirektorin imStaatsarchiv Stuttgart hatte sich herausgestellt, dass die bisherige im Staatsarchiv vorliegende Form des Auerochsenkopfs, stark abweicht. Auch sind die Farben nicht zwingend vorgeschrieben und nicht historisch nachgewiesen. Ein schwarzer Ochsenkopf auf Goldgrund war bereits an eine andere Gemeinde vergeben. Somit wurde der Vorschlag der Archivdirektorin, ein goldener Auerochsenkopf auf grünem Grund, als neues Gemeindewappen angenommen.

Es handelt sich um ein sogenanntes „redendes Wappen“, das auf den Ortsnamen hindeutet. Es zeigt einen goldenenAuerochsenkopf auf grünem Grund.

Patenschaft und Partnerschaften

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Auernheim unterhält partnerschaftliche Beziehungen zur GemeindeWildsteig inBayern und zur GemeindeBreitenbrunn/Erzgeb. inSachsen (seit 1991).

Sport und Freizeit

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Freizeit

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  • DasBike-Team Steinweiler (BTS) hat 2005 eineBiker-Bahn gebaut. Das Grundstück wurde von der GemeindeNattheim zur Verfügung gestellt. Der Bau wurde von der Steinweiler Jugend in Eigeninitiative durchgeführt. 2007 wurde die Strecke vergrößert.[4]
  • DerBauwagen Auernheim wurde 1996 gegründet und ist inzwischen zu einem wichtigen Inhalt im Leben der Auernheimer Jugendlichen geworden. Der Höhepunkt des Jahres ist die von den etwa 25 Mitgliedern organisierte zweitägige „Summerparty“. Im September 2007 wurde trotz schlechten Wetters der Besucherrekord übertroffen, er liegt nun bei geschätzten 600 Personen.

Sport

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  • DerSportverein Auernheim (kurz SVA) wurde am7. Juli1962 gegründet. Die erste Abteilung war die Fußballabteilung in Form einer 1. Mannschaft, einer Reserve-Mannschaft und einer B-Jugend-Mannschaft; bald folgten Faustball, Gymnastik und Volleyball.
  • Am 12. Mai 1974 wurde der 2,7 km langeWaldsportpfad im Rahmen eines kleinen Waldfestes gefeiert.

Söhne und Töchter des Dorfes

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Literatur

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  • Auernheim. In:Karl Eduard Paulus (Hrsg.):Beschreibung des Oberamts Neresheim (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886.Band 54). H. Lindemann, Stuttgart 1872,S. 184–190 (Volltext [Wikisource]). 
  • Auernheimer Chronik, Alfons Ganzenmüller u. a., herausgegeben von der Gemeinde Nattheim, 2006
  • Auernheimer Pfarrchronik, Alfons Ganzenmüller, Klaus Braden u. a., herausgegeben von der Katholischen Kirchengemeinde St. Georg in Auernheim, 2000

Einzelnachweise

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  1. Daten & Fakten | Gemeinde Nattheim. Abgerufen am 20. Juni 2024. 
  2. Viktor Turad: Der Wisent soll zurück aufs Härtsfeld. Abgerufen am 4. Mai 2021. 
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.):Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983,ISBN 3-17-003263-1,S. 449 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF;41,1 MB]). 
  4. Die Geschichte unseres Bike Teams, Bike-Team Steinweiler
Ortsteile der GemeindeNattheim
Normdaten (Geografikum):GND:4135441-2 (GND Explorer,lobid,OGND,AKS)
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