Atherothrombose

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Atherothrombose definiert das klinischeSyndrom, bestehend aus atherosklerotischer Plaqueruptur, kombiniert mit inflammatorischen und prothrombotischen systemischen und lokalen Veränderungen in der Zirkulation, und stellt mit ihren akuten Manifestationen imkoronaren,zerebralen und peripheren arteriellen Gefäßsystem die häufigste Todesursache in der westlichen Welt dar, mit immenser medizinischer,epidemiologischer und gesundheitspolitischer Bedeutung.

Entstehung, Risikofaktoren und Folgen

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DieAtherosklerose wird durchbindegewebige Wucherungen und fettige Ablagerungen (Plaques) an den Innenwänden derArterien verursacht. Durch diese Plaques verengen sich dieBlutgefäße, und der Bluttransport in dieGewebe wird behindert. Im Laufe der Zeit können die Plaques instabil werden und aufbrechen. Das sich auf der aufgebrochenen Plaque bildendeBlutgerinnsel (Thrombus) droht dann, die Arterie zu verstopfen (Atherothrombose). Sind die Herzkranzgefäße betroffen, ist eineAngina Pectoris oder einHerzinfarkt häufig die Folge, bei Befall derHirn- oderHalsarterien kann es zumHirnschlag oder zurtransitorischen ischämischen Attacke (TIA) kommen. Atherothrombose ist einemultifaktorielle Erkrankung, bei derRauchen,Bluthochdruck,Adipositas,Diabetes mellitus und ein zu hoherCholesterinspiegel zu den wichtigstenRisikofaktoren zählen. Weltweit sind die meisten Todesfälle auf Atherothrombose zurückzuführen.[1]

Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. Atherothrombose – Bindeglied zwischen Herzinfarkt, Hirnschlag und PAVK, ARS MEDICI DOSSIER X, 2007
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