

DieAnishinabe (OjibweᐊᓂᔑᓈᐯAnishinaabe) sind eine der heute größtenindigenenEthnien Nordamerikas. Der Name wird heute in doppelter Weise verwendet:
Dieser Artikel möchte einen Überblick über den kulturellen Hintergrund bzw. Verwandtschaft aller Stämme derAnishinaabeg geben – nähere Detailauskünfte zu den einzelnen Stämmen sind unter den zugehörigen jeweiligen Artikeln nachzulesen. Wird die BezeichnungAnishinabe gebraucht, ist hierbei immer der Volksstamm derOjibwe (Chippewa) gemeint.
DieAnishinaabeg stammten ursprünglich aus der Region rund um dieGroßen Seen, später erstreckte sich ihr traditionelles Siedlungsgebiet auf Grund ihrer Expansion nach Westen und Südwesten während desPelzhandels von den Großen Seen über die südlichenkanadischen Prärieprovinzen bis nachWestkanada sowie in dieNördlichen Plains der Vereinigten Staaten.
Die Mehrheit derAnishinaabeg lebt heute in Kanada, der Rest meist im Nordosten der USA, unter ihnen stellen mit heute ca. 335.000 Stammesmitgliedern dieAnishinabe bei weitem die größte Gruppe und zählen daher zu den größtenIndianervölkern Nordamerikas. DieAnishinabe sind in Kanada in ca. 125First Nations organisiert, die vom WestenQuebecs bis in den OstenBritish Columbias zu finden sind – hierbei gibt es ca. 77.940 Ojibwe (Chippewa); 76.760 Saulteaux (Salteaux) und 8770 Mississaugas – sie sind damit nach denCree diezweitgrößte indigene Gruppe unter den First Nations. Nach dem Census von 2010 gibt es zudem 170.742 Chippewa (Ojibwe) in den USA, die in mehreren auf Bundesebene anerkannten (federally recognized tribes) sowie auf Bundesstaatsebene anerkannten Stämmen (state recognized tribes) organisiert sind und somit dieviertgrößte indigene Gruppe unter den Stämmen (übertroffen nur durch dieNavajo,Cherokee undLakota) darstellen.
Mit seinen verschiedenen regionalen Dialekten istAnishinaabemowin/Ojibwemowin (ᐊᓂᔑᓈᐯᒧᐎᓐ) die zweithäufigste gesprocheneindigene Sprache Kanadas (nachCree) sowie die vierthäufigste in Nordamerika (nachNavajo,Inuit und Cree). Heute sprechen noch ca. 56.531Anishinaabeg ihreMuttersprache, wobei wiederum mit ca. 33.000 Muttersprachlern dieAnishinabe die größte Gruppe darstellen.
Zwischen 1680 und 1800 begann dieEthnie derAnishinaabeg zu expandieren, um weiterhin im Pelzhandel als Mittelsmänner zwischen Franzosen und Briten und Stämmen im Landesinneren auftreten zu können; nunmehr errichteten viele Gruppen ihre Siedlungen oftmals in der Nähe europäischer Handelsposten, umHandelskompanien mitWildbret,Fisch,Wasserreis,Beeren,Früchten undPemmikan zu versorgen, alsKundschafter,Trapper undJäger zu dienen sowie die Europäer gegen feindliche Stämme (Dakota, Irokesen, Fox u. a.) zu verteidigen. Durch den Zwang, sich an die jeweils verschiedenen Stammesgebiete anzupassen, und durch den engen Kontakt im Zusammenleben mit den Europäern (mit denen es oft Mischehen gab, hieraus entstanden dann dieMétis) gliederten sie sich kulturhistorisch in drei Gruppen:
In manchen Publikationen werden die nördlichen Anishinabe-JägerOjibwa, die PräriejägerPlains-Ojibwa und die südlichen GruppenChippewa genannt.

Die EigenbezeichnungAnishinabe bedeutet „menschliche Wesen“. Die Herkunft des Wortes ‘Ojibwe’ ist noch nicht eindeutig geklärt. Edmund Danziger (1978) behauptet, der Name leite sich vonOzhibii’oweg (“Those who keep Records of a Vision” – ‚Jene, die ihre Geschichten inBildzeichen festhalten‘),[5] der Bezeichnung eines benachbarten Stammes her, währendFrances Densmore (1929) die heute allgemein anerkannte Interpretation vertritt, bei ‘Ojibwe’ handele es sich um eine sprachliche Variante zu ‘Anishinaabeg’ und komme von einem Verb, das so viel wie ‘rösten, bis es sich kräuselt’ bedeute (ein Hinweis auf die besondere Art dieses Stammes, die Nähte vonMokassins abzudichten). Das Weglassen des O vonO'chippewa (einer Variante von ‘Ojibwe’) in fehlerhaften euroamerikanischen Dokumenten führte später zum Entstehen des WortesChippewa, das bis heute als offizielle Bezeichnung von der amerikanischen Regierung verwendet wird.[6]
Der Stamm derChipewyan hingegen hat trotz der Ähnlichkeit des Namens nichts mit den Chippewa/Anishinabe zu tun, sondern gehört zur Völkergruppe derAthabasken.

Zusammen mit den Ottawa und denPotawatomi bildeten die Anishinabe vor der Ankunft der Europäer die Stammeskonföderation desRates der drei Feuer, die in der Gegend der Großen Seen Nordamerikas und des Sankt-Lorenz-Stroms bestand und sich gegenüber derIrokesenliga behauptete.
Die euroamerikanische Geschichtsschreibung nimmt im Allgemeinen an, dass die Anishinabe im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert aus ihrem ursprünglichen Lebensraum in die Gegend westlich desHuronsees und östlich desOberen Sees (heute Michigan) migrierten. Von den Anishinabe im engeren Sinne trennten sich dort die Potawatomi, die sich auf der unteren Halbinsel des BundesstaatsMichigan ansiedelten, und die Ottawa, die sich am Lake Nipissing im nördlichen Teil der ProvinzOntario niederließen. Diese beiden Stämme werden heute als eigenständige Völker angesehen.
Der eigenen Legende nach folgten sie einem Sakralgegenstand, der sogenannten „Miigis“-Muschel, die aus dem Ozean aufgetaucht war. Sie enthielt den Auftrag der Geisterwelt, das Volk der Anishinabe in ein neues Land zu führen, „wo die Nahrung im Wasser wächst“ (Wildreis).[8] Nach der Ankunft der Indianer an ihrem Bestimmungsort zeigte sich die Muschel den Anishinabe zum letzten Mal und ist seitdem nicht wieder gesichtet worden. Der Ort dieser letzten Offenbarung wird meist mit Mooningwanekaning (Madeline Island) im Anishinaabe Gichigami (Oberer See) angegeben.
Unter dem Einfluss des Pelzhandels – der bald eine große Rolle in ihrer Kultur spielte – verbreiteten sie sich sehr weiträumig in alle Himmelsrichtungen. Da ihre wichtigsten Handelspartner die Franzosen waren, kämpften sie in denvier nordamerikanischen Kolonialkriegen auf deren Seite gegen die Engländer.[4] Einige Gruppen zogen weiter westwärts und vertrieben gegen Ende des 18. Jahrhunderts dieDakota aus dem heutigen BundesstaatMinnesota.
Ab 1840 hatten sie sich in der Gegend nördlich des Oberen Sees und des Huronsees sowie in Teilen von Minnesota,North Dakota,Wisconsin,Manitoba undSaskatchewan niedergelassen.1850 bis 1923 schlossen die Briten eine Reihe von Landnutzungs-Verträgen mit verschiedenen Anishinabe-Stämmen in Kanada. In den USA begann ab 1854 die Einrichtung von Reservaten, die eine zunehmende Assimilation in der amerikanischen Gesellschaft mit einer Abkehr von dentraditionellen Wirtschaftsweisen zur Folge hatte(siehe auch:Kulturwandel).[4]

Alle Kulturen der Anishinabe basierten in mehr oder weniger großem Umfang auf demJagen, Fischen und Sammeln. Während die Bisonjäger der Prärien und die Elch- und Karibujäger der nordischen Wälder reine Wild- und Feldbeuter waren, kam bei den Bewohnern der Seengebiete in geringem Umfang Gartenbau (Mais, Kürbis, Bohnen) sowie vor allem die Ernte vonWildreis (Zizania aquatica) und Ahornsaft hinzu.[9]
In derMaterialkultur spielte die Birkenrinde eine wichtige Rolle: Die meist kuppelförmigenWigwams, Kanus und zahlreiche Gebrauchsgegenstände wurden daraus gefertigt. Die Wigwams wurden bisweilen auch mit Matten aus Rohrkolben gedeckt.[10] Überdies ritzte man piktographische Zeichen in die Rinde, die in Ritualen alsmnemotechnische Hilfen beim Erzählen von Mythen verwendet wurden.[4]


Vor dem Kontakt mit europäischen Pelzhändlern existierten ungezählte, relativegalitäre (gleichberechtigte) undakephale (herrschaftsfreie) Lokalgruppen, die nur durch einpatrilinieares (väterlich vererbtes), totemistisches Clansystem miteinander verbunden waren: Jeder Mensch wurde als Angehöriger eines von dutzendenexogamenClans geboren, die sich voneinander durch Tiernamen (Totems) abgrenzten (Begriff aus derOjibwe-Sprache vonototeman, auchodoodeman abgeleitet = blutsverwandte Geschwister). Diese wiederum waren sechs Gründerclans untergeordnet, die ihre Herkunft auf sechs übersinnliche,anthropomorphe Urzeitwesen zurückführten. So entstand einerseits ein „familiärer“ Zusammenhalt und andererseits ein Schutz vorInzest, denn es war verboten, mit Menschen desselben Clans geschlechtliche Beziehungen einzugehen(siehe auch:Totemismus).[11]
Die nördlichen Ojibwa lebten bis in die 1930er Jahre wie ihre Nachbarn die Cree in kleinen Horden von maximal hundert Personen.
Die Gruppen im Gebiet der Großen Seen bis zum Winnipeg-See bestanden aus 300 bis 400 Personen, die sich in 15 bis 23 Clans gliederten. Lediglich in den Sommermonaten bezogen einige dieser halbsesshaften Chippewagruppen an einem Ort ein gemeinsames Lager, während sie in den Wintermonaten getrennt lebten. Erst der Kontakt mit den Europäern führte zu einemsegmentären Stammestum mitHäuptlingen, die ihre Stellung in väterlicher Linie vererbten. Diese Häuptlinge genossen zwar ein hohes Ansehen, ihre Macht war jedoch begrenzt und sie konnten jederzeit abgesetzt werden.[9]
Dersoziale Status eines Mannes richtete sich nach seinen Leistungen als Krieger, obwohl die Ojibwa zu den friedliebenden Völkern zählten.[12]
Der wichtigste Bezugspunkt der Anishinabe-Indianer war die Kernfamilie aus Eltern, Kindern und Großeltern. Aufgrund der langen, schweren Winter in Kanada und den nördlichen USA und der Notwendigkeit, weite Landstriche auf der Suche nach Nahrung zu durchqueren, waren einzelne, abgeschiedene Haushalte, die nur mit den nächsten Nachbarn Kontakt hielten und in denen mehrere Generationen in einem Zelt lebten, die Norm. Im Sommer bildeten solche Haushalte kleine Dörfer, die aus zehn bis zwölf Familien bestanden.

Träume und ihre verschlüsselten Botschaften spielten seit jeher eine besondere Rolle im Glauben der Anishinabe. Sie wurden realer als die Wirklichkeit angesehen. Dieethnische Religion der Anishinabe war sowohl individuellanimistisch, wie bei Jägerkulturen üblich – d. h. alles galt als beseelt, besetzt von guten oder bösen Geistern – als auch durch komplexe gemeinschaftliche Rituale und Ausdrucksformen, wie für Agrarkulturen üblich (streng genommen müsste man vonunterschiedlichen Religionen in den Wohngebieten Prärie, nördliche Wälder und Seengebiet sprechen, da die Schwerpunkte und Kulte sich den jeweiligenKulturarealen annäherten). Für die nördlichen Ojibwa galten Tiere, Bäume, Sonne, Mond, Steine (die in Träumen erschienen sind), Metallkessel oder Tabakspfeifen als „denkende und handelnde Personen“ wie Menschen. Zudem können alle diese Wesen ganz unterschiedliche Gestalt annehmen.[13] Ein besonderer Ausdruck der Religion bei allen Algonkin-Völkern ist die Idee despantheistischen „Weltgeistes“Man’ido.[14]
Der Alltag war nicht getrennt von der Religion, das heißt, Glaubensdinge spielten bei allen Tätigkeiten eine wichtige Rolle.[12] So besaß jedes Stammesmitglied einen „persönlichen Schutzgeist“(Nigouimes, nicht Totem!) in Gestalt eines Tieres, einer Pflanze oder eines Minerales, den man bei einer persönlichenVisionssuche erwarb. Bei der Jagd mussten besondere Rituale(Tabu) eingehalten werden, um die Geister der getöteten Tiere zu versöhnen.[15]
Die Geister mussten regelmäßig mit Gebeten, Tabakritualen oder mit Hilfe derSchamanen positiv gestimmt werden. Für diese letztgenannten spirituellen Experten, die überdies für die Bewahrung derMythen, derRiten und destraditionellen Wissens sowie für die Heilung von Kranken zuständig waren(siehe auch:Schamanismus) gab es bei den Ojibwa eine weitreichende Differenzierung: Zum einen gab es die einfachenGeistheiler (Kusbindugeyu), die krankmachende Geister unter Gerassel und Gesang lokalisierten und mit hohlen Knochen „aussaugten“ und darüber hinaus Kräuterheilkundige waren. Dann gab es die Spezialisten für geistige Krankheiten (Djiskiu), sowie für verlorene Seelen oder Dinge, die in einem speziellen Zelt durch Gebet, Gesang und Geräusche inTrance fielen und das Zelt zum Vibrieren brachten („Shaking tent“). Darüber hinaus gab es verschiedene Ritualgesellschaften, die aus mehreren Eingeweihten mit verschiedenen Aufgaben und Rängen bestanden. Der Wabanowin-Bund („Tanz an den Osten“) heilte bestimmte Krankheiten mittels magischer Praktiken. Der größte und komplexesteMedizinbund hießMidéwiwin. Seine Mitglieder erlangten je nach Grad ihrer Ausbildung Fähigkeiten zum Geisterkontakt und lernten unter Anleitungpriesterähnlicher Funktionäre[16] spezielle Tänze und Riten, beispielsweise die sogenannten Kraftübertragungsriten in der Gestalt einer Muschel. Zentral war der rituelle Tod und die anschließende Wiedergeburt, aber auch umfangreiches Wissen über verschiedene Heilmethoden wurde den Midéwiwin-Adepten vermittelt.[9][12]

Der Großteil der US-amerikanischen Anishinabe lebt heute in siebenIndianerreservaten in Minnesota, fünf Reservaten in Wisconsin und einem Reservat in North Dakota sowie in mehreren Großstädten, besonders denTwin CitiesMinneapolis undSt. Paul am Oberlauf desMississippi River. Durch verschiedene legale und illegale Vorkommnisse haben die Anishinabe bis heute einen Großteil ihres Reservatlands verloren. Besonders vom Landverlust betroffen sind dieLeech-Lake-Anishinabe in Minnesota, die heute weniger als sieben Prozent ihres vertraglich festgeschriebenen Landes besitzen. Das ehemalige Anishinabe-Land wird von der Bevölkerungsmehrheit vor allem zur Stromproduktion (Damm) und zur Holzwirtschaft genutzt.
Wie bei den meisten Indianern gibt es auch unter den Chippewa eine sehr hohe Arbeitslosenquote (oft über 50 %) und die Einkommen liegen auf niedrigem Niveau. Viele von ihnen sind daher in die großen Städte abgewandert. Daneben verfügen allerdings alle Reservationen in Michigan und Wisconsin über gut gehendeKasinos oderBingohallen. Die großen Reservate betreiben zudem Betriebe in Land- und Forstwirtschaft, Outdoor-Tourismus sowie kommerzieller Wildreis-Ernte und Fischerei. In den kanadischen Wäldern spielt die Pelztierjagd (Trapping) immer noch eine wichtige Rolle. Überdies wird dort und in den naturnahen Reservaten der USA neben den marktwirtschaftlichen Tätigkeiten auch heute noch zurSelbstversorgung gejagt, gefischt, gesammelt und Wildreis geerntet. In Michigan und Kanada verfügen die Indianer offiziell über die Jagd- und Sammelrechte. Dort unterliegen dieseSubsistenztätigkeiten einem modernen Management durch die Reservate, um Raubbau zu vermeiden.
Obwohl der oberste Gerichtshof der USA den Chippewa von Wisconsin 1983 das Recht auf den nächtlichen Fischfang mit Lampen (früher Fackeln) verbrieft hat, müssen sie dabei heute immer wieder von Polizeikräften vor Übergriffen rassistischer Weißer geschützt werden, die lautstark und zum Teil gewaltsam gegen das Fischen protestieren.[4]

„Wenn du aufhörst dich in der Natur umzusehen, hörst du auch auf zu lernen, was der natürliche Lauf der Dinge ist. […] Wir sehen uns ziemlich viel um, finden ihren Rhythmus, ihren Herzschlag und passen unsere Schritte daran an. Beton hat keinen Rhythmus und Stahl kann nicht atmen. Wenn du deine Zeit im Wald und in diesem Land verbringst, lernst du nach der Weise von Wald und Land zu leben. Mit dem natürlichen Lauf der Dinge. Mit dem Lauf des Universums. Wenn du die Zeit zwischen Stahl und Beton verbringst, lernst du nach ihrer Weise zu leben.“
Die Anishinabe gehören zu den wenigen nordamerikanischen Völkern, die noch über eine lebendigeethnische Identität verfügen: In den Schulen wird die Ojibwa-Sprache gelehrt, verschiedene Kooperationen (häufig von Frauenbünden) engagieren sich aktiv für die Bewahrung von Kultur, Kunst und Sprache sowie für eine nachhaltige Vermarktung der traditionellen Produkte Wildreis,Ahornsirup und Kunsthandwerk(Re-Indigenisierung). Einige spirituelle Praktiken und schamanische Bünde existieren – wenn auch in wesentlich geringerem Maß – nach wie vor bei allen Anishinabe-Gruppen, obgleich die meisten Menschen offiziell Christen sind. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts hat sich dieRevitalisierung der rituellen Traditionen verstärkt.[9]
In einzelnen Dörfern hat sich seit einigen Jahren die „Waldland-Schule“ – eine originelle Malerei mit traditionellen Motiven – entwickelt, die von Amerikanern geschätzt wird und gute Einnahmemöglichkeiten bietet.[4]

Im Februar 2025 wurdeChanie Wenjack, eine Schülerin der „Cecilia Jeffrey Residential School“ inKenora, durch die kanadische Bundesregierung zu einer„Person von nationaler historischer Bedeutung“ erklärt.[18] Diese Ehrung steht exemplarisch für die negative Erfahrungen Tausender von Kindern der First Nations mit dem System derResidential Schools.