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Andrian Kreye

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Andrian Kreye (*9. Oktober1962 inMünchen) ist eindeutscherJournalist undSchriftsteller.

Leben

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Kreye war seit 1982 als freier Journalist für diverse Medien in Europa und in den USA tätig. Von 1985 bis 1988 war er Redakteur bei der ZeitschriftTempo, die er mitbegründet hatte, und ging danach als deren New-York-Korrespondent in die USA. In den Jahren von 1996 bis 1999 schrieb er regelmäßig für dieFrankfurter Allgemeine Zeitung. 1999 segelte er fürGEO auf derFreydis mit dem EhepaarHeide und Erich Wilts durchVanuatu.[1] Danach war er bis 2006 New-York-Korrespondent für dieSüddeutsche Zeitung. Von 2007 bis 2020 leitete er in München dasFeuilleton derSüddeutschen Zeitung, anfangs zusammen mitThomas Steinfeld, ab 2015 mitSonja Zekri. Er ist weiter Autor der Zeitung.

Kreye ist Autor mehrerer Dokumentarfilme wieGuatemala, Land im Todesfieber (Regie:Georg Stefan Troller) undNew York im Schatten der Türme (Regie:Katja Esson). Er veröffentlichte auch Erzählungen. Seine Recherchen führten ihn nach Nord- und Südamerika, Afrika und Asien. Kreye schreibt regelmäßig überJazz.

2019 wurde Kreyes enge Verbindung zum LiteraturagentenJohn Brockman bekannt.[2] Kreye hatte mehrfach über Brockman berichtet, unter anderem in einer Rezension vonMichael Angeles Biografie überFrank Schirrmacher.[3]

Preise und Auszeichnungen

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1993 und 1997 gehörte Kreye zu den Preisträgern desJoseph-Roth-Preises. Im Januar 2007 wurde ihm für seine New-York-Reportagen in derSüddeutschen Zeitung derGoldene Prometheus als „Zeitungsjournalist des Jahres 2006“ verliehen. 2019 erhielt er denTheodor-Wolff-Preis in der Kategorie Thema des Jahres sowie den Medienethik-Award derHochschule der Medien in Stuttgart für Beiträge überKünstliche Intelligenz. 2022 wurde er für seinen Bericht „American Idol“ (überJon Batiste) mit demDeutschen Jazzpreis in der Kategorie „journalistische Leistung“ ausgezeichnet.[4] Ebenfalls 2022 wurde ihm derGeorge F. Kennan Award for German-American Commentary derBurns Foundation für seinen BeitragAmerica the Beautiful zuerkannt.[5] Im Oktober wurde ihm gemeinsam mit Lena Kampf, Georg Mascolo und David Pfeifer für die ReportageGehetzt und vertrieben über die Rolle Facebooks bei der Verfolgung der Rohingya in Myanmar der 2. Preis des Medienpreises für digitale Aufklärung verliehen.[6]

Schriften

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  • Aufstand der Gettos. Die Eskalation der Rassenunruhen in Amerika (KiWi; Bd. 316). Kiepenheuer und Witsch, Köln 1993,ISBN 3-462-02300-4 (Nachdruck 2017).
  • Grand Central. Menschen in New York. Droemer Knaur, München 2001,ISBN 3-426-61479-0 (Nachdr. d. Ausg. Köln 1998).
  • Berichte aus der Kampfzone. Die globalisierte Welt und ihre Rebellen. Droemer Knaur, München 2002,ISBN 3-426-27290-3 (Vollst. überarb. und aktualisierte Taschenbuchausg.:Geschichten vom Ende der Welt. Droemer Knaur, München 2006,ISBN 978-3-426-77771-8.).
  • Broadway, Ecke Canal. New York, Stadt im Aufbruch. Droemer Knaur, München 2004,ISBN 3-426-77751-7.
  • Andrian Kreye,Hanns Zischler:SchattenHeimat – ShadowHome. Jovis, Berlin 2004,ISBN 978-3-936314-51-9. 
  • Macht euch die Maschinen untertan. Vom Umgang mit künstlicher Intelligenz. Süddeutsche Zeitung Edition, München 2018,ISBN 978-3-86497-499-1.
  • Der Geist aus der Maschine. Eine superschnelle Menschheitsgeschichte des digitalen Universums. Heyne, München 2024.ISBN 978-3-453-21862-8.

Literatur

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  • Magdalena Drywa:Konstruktionen von Authentizität in zeitgenössischer Reiseliteratur. Solivagus Primum, Kiel 2018,ISBN 978-3-943025-50-7.

Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. Heide Wilts (2008):Inseln jenseits der Zeit. Mit der FREYDIS durch Melanesien. Bielefeld: Delius Klasing.
  2. Was die "Süddeutsche Zeitung" zum Fall Epstein nicht schreibt. In: Übermedien. 17. Dezember 2019, abgerufen am 23. Dezember 2019 (deutsch). 
  3. Andrian Kreye: Biografie über Frank Schirrmacher: Ein durch und durch boshaftes Buch. In: Süddeutsche Zeitung. 15. Mai 2018, abgerufen am 23. Dezember 2019. 
  4. Preisträger 2022: Andrian Kreye. Deutscher Jazzpreis, abgerufen am 23. Juni 2022. 
  5. Preis für Andrian Kreye. Süddeutsche Zeitung, 10. Juni 2022, abgerufen am 24. Juni 2022. 
  6. Preisträger 2022. Deutschland Land der Ideen, abgerufen am 19. Dezember 2022. 
Personendaten
NAMEKreye, Andrian
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Journalist und Schriftsteller
GEBURTSDATUM9. Oktober 1962
GEBURTSORTMünchen
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