Andreas Zimmermann (*17. Juni1951 inNaumburg (Saale)) ist ein deutscherPrähistoriker.
Zimmermann studierteUr- und Frühgeschichte,Geologie undÄgyptologie an den Universitäten Köln und Tübingen. Er promovierte 1982 überDas Steinmaterial des bandkeramischen SiedlungsplatzesLangweiler 8. 1992 folgte die Habilitation an der Universität Frankfurt am Main mit der ArbeitAustauschsysteme von Silexartefakten in der Bandkeramik Mitteleuropas. Von 1997 bis 2016 war er als NachfolgerWolfgang Tautes Professor fürJüngere Steinzeiten und Inhaber des Lehrstuhls am Institut für Ur- und Frühgeschichte derUniversität zu Köln – seitdem ist er dem Haus alsEmeritus verbunden.
Der Forschungsschwerpunkt Zimmermanns liegt auf der Untersuchung derJungsteinzeit, insbesondere derLinearbandkeramik.[1] Ferner beschäftigt er sich mit der Anwendung quantitativer Methoden und dem Einsatz vonGeoinformationssystemen in derArchäologie.Paläodemografische Fragen, wie die Schätzung von Bevölkerungsdichten in der Steinzeit, und Beiträge zur Theorie des Faches fallen ebenfalls in sein Arbeitsgebiet. In Zusammenarbeit mitHarald Koschik, damals Direktor desRheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege (RAB), setzte Zimmermann das 1968 vonJens Lüning und Rudolph Kuper begonnene Forschungsprojekt zur Bandkeramik auf der Aldenhovener Platte fort.
Andreas Zimmermann ist ordentliches Mitglied desDeutschen Archäologischen Instituts und Träger des Archäologiepreises derStiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier. Außerdem ist er Mitglied derAkademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.[2]
| Personendaten | |
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| NAME | Zimmermann, Andreas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Prähistoriker |
| GEBURTSDATUM | 17. Juni 1951 |
| GEBURTSORT | Naumburg (Saale) |