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Andrea Bönig

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Andrea Bönig (*27. Dezember1964 inBamberg) ist eine deutsche Opern- und Konzertsängerin (Alt/Mezzosopran) und Gesangspädagogin.[1]

Leben

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Nach Abschluss einerGoldschmiedelehre studierte sie beiDonald Grobe und Lisa Hagenau Gesang, später speziell im Bereich Lied an derSchola Cantorum Basiliensis beiKurt Widmer. Weitere Studien führten sie zuFedora Barbieri,Arrigo Pola undAstrid Varnay.

Ihr Bühnendebüt gab Bönig 1990 während ihres Studiums alsDryade inAriadne auf Naxos amGran Teatre del Liceu inBarcelona, wohin sie später fürDer Ring des Nibelungen zurückkehrte. 1994 debütierte sie inSalome an derBerliner Staatsoper, wo sie von 1995 bis 1997 Ensemblemitglied war. Sie sang an diesem Haus unter anderem Erda inDas Rheingold undSiegfried, MaddalenaRigoletto, HänselHänsel und Gretel und MagdaleneDie Meistersinger von Nürnberg unter Dirigenten wie unter anderemDaniel Barenboim,Zubin Mehta,Donald Runnicles,Fabio Luisi undSimone Young. Hier wirkte sie im November 2008 ebenfalls bei der Uraufführung vonPeter Ruzickas OperHölderlin mit. 2009 kehrte sie für die Wiederaufnahme zurück und war im Frühjahr und Herbst imRosenkavalier unter der Leitung von Philippe Jordan zu hören. 2010 sang sie inDer ferne Klang vonFranz Schreker.

1996 wirkte sie erstmals bei denBayreuther Festspielen inDie Walküre unterJames Levine undParsifal unterGiuseppe Sinopoli mit, wohin sie in der Folge regelmäßig zurückkehrte. 1997 debütierte die Künstlerin als Erda inSiegfried unter Donald Runnicles an derWiener Staatsoper, wo sie von 1997 bis 1999 zum festen Ensemble gehörte.Sie nahm 1998 am ersten Gastspiel der Staatsoper mitLe nozze di Figaro inChina teil.

Von 2003 bis 2008 war sie Ensemblemitglied an derVolksoper Wien, wo sie Premieren wieEin Sommernachtstraum,Boris Godunow,Martha,Die Ausflüge des Herrn Brouček und Repertoirevorstellungen sang. In dieser Zeit gab sie auch ihr Rollendebüt als Magdalena inDer Evangelimann. 2003 und 2004 sang sie in Barcelona unterBertrand de Billy inDas Rheingold undSiegfried die Erda.

Andrea Bönig ist außerdem häufiger Gast auf dem Konzertpodium, wo sie unter anderem mit ihrem Repertoire von Bach-Passionen, BeethovensMissa solemnis,ElgarsSea-Pictures,Mahlers Symphonien und Orchester-Liedern, MozartsRequiem und StrawinskysLes Noces in Europa, Amerika und Asien zu hören war.In Lissabon und Amsterdam gastierte sie beim Mahler Marathon mit demLied von der Erde unter Hartmut Haenchen, außerdem beim Bergen Philharmonie Orchestra mit Elgars „Sea Pictures“ unter Simone Young, in der Berliner Philharmonie und im Berliner Konzerthaus unter Daniel Barenboim undClaudio Abbado, in Chicago ebenfalls unter Daniel Barenboim, in Genua unter Julia Jones, in Kopenhagen unter Hartmut Haenchen, in Paris unter Daniel Barenboim und Bertrand de Billy, in Tokio und Taiwan unter Giuseppe Sinopoli und Daniel Barenboim und in Wien unter anderem unter Sebastian Weigle.

Im Bereich Operette war sie unter anderem in derKölner und Essener Philharmonie unterAxel Kober mitLeo FallBrüderlein fein undFräulein Denise zu hören, deren Live-Mitschnitt als CD erschienen ist. Neben anderen Verpflichtungen sang sie die Erda inWagner-Konzerten unter der Leitung vonKirill Petrenko mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia inRom und dem Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai inTurin.

Seit Beginn ihrer Karriere ist sie als Gesangspädagogin und Coach tätig.

2011 erschien ihr DokumentarfilmAlfred Hrdlicka. Sequenzen, den die Künstlerin initiierte und bei dem sie die Regie führte.

Filmografie

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  • 1995Chorfantasie - Barenboim (TV)
  • 2002Lulu (TV)
  • 2003Das Rheingold (TV)
  • 2004Siegfried (TV)
  • 2011Alfred Hrdlicka – Sequenzen (Dokumentarfilm)

Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. Andrea Bönig imBayerischen Musiker-Lexikon Online (BMLO)Vorlage:BMLO/Wartung/Lokale ID verschieden von Wikidata
Personendaten
NAMEBönig, Andrea
KURZBESCHREIBUNGdeutsche Opern- und Konzertsängerin (Alt/Mezzosopran) und Gesangspädagogin
GEBURTSDATUM27. Dezember 1964
GEBURTSORTBamberg
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