Amt Welschbillig
DasAmt Welschbillig war im Mittelalter und der Frühen Neuzeit einkurtrierischesAmt und im 20. Jahrhundert einpreußisches und späterbundesdeutschesAmt.
Welschbillig war imMittelalter eineStadt und ist heute eineGemeinde imLandkreis Trier-Saarburg. Das Wahrzeichen ist dieBurg Welschbillig, die auch Sitz der kurtrierischen Amtsverwaltung war.
Zum kurtrierischen Amt Welschbillig, das 1374 erstmals erwähnt wurde, gehörten Ende des 18. Jahrhunderts die OrtschaftenBesselich,Dahlem,Eisenach,Gilzen,Hinkel (gehört heute zuLuxemburg),Hofweiler,Idenheim,Idesheim,Ittel,Kerscht,Kill,Moehn,Noewel,Olck,Pfalzkill,Roehl,Sülm,Trierweiler,Udelfangen,Wellkill undWelschbillig. Nach der Eroberung derlinksrheinischen Gebiete durchNapoleon Bonaparte imErsten Koalitionskrieg wurde das Amt 1798 aufgelöst und demKanton Pfalzel imArrondissement Trier imSaardepartement zugeschlagen.
Nachdem das Gebiet durch denWiener Kongress an dasKönigreich Preußen gefallen war, wurde 1815 dieBürgermeisterei Welschbillig gegründet. Zu ihr gehörten aus dem alten Amt Eisenach, Gilzem, Hofweiler, Ittel, Möhn und Welschbillig; dazu kamenEdingen,Godendorf,Menningen,Minden,Ralingen undWintersdorf. 1927 wurde die Bürgermeisterei Welschbillig wieder in Amt Welschbillig umbenannt. 1968 entstand daraus dieVerbandsgemeinde Welschbillig, die später zurVerbandsgemeinde Trier-Land kam.
Literatur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Handbuch der Ämter und Landgemeinden in derRheinprovinz und in derProvinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931
- Jacob Marx:Geschichte des Erzstiftes Trier. erste Abtheilung. Trier 1858, S.242,253
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Ortsgemeinde Welschbillig auf der Website Region Trier
- Welschbillig als Amtsort