Amt Friesack

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WappenDeutschlandkarte
Amt Friesack
Deutschlandkarte, Position des Amtes Friesack hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten:52° 44′ N,12° 35′ O52.74155555555612.582111111111Koordinaten:52° 44′ N,12° 35′ O
Bundesland:Brandenburg
Landkreis:Havelland
Fläche:237,39 km2
Einwohner:6587 (31. Dez. 2023)[1]
Bevölkerungsdichte:28 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen:HVL, NAU, RN
Amtsschlüssel:12 0 63 5302
Amtsgliederung:6Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Marktstraße 22
14662 Friesack
Website:www.amt-friesack.de
Amtsdirektor:Ralf Haase
Lage des Amtes Friesack im Landkreis Havelland
Karte
Karte
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

DasAmt Friesack liegt imLandkreis Havelland am Rand desNaturparks Westhavelland inBrandenburg. Es liegt an derB 5 zirka 30 km von den StädtenRathenow,Nauen,Kyritz und zirka 40 km vonNeuruppin entfernt.

Inhaltsverzeichnis

Gemeinden und Ortsteile

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Das Amt Friesack hat nach seiner Hauptsatzung folgende Mitgliedsgemeinden:[2]

  1. Friesack(Stadt) mit den OrtsteilenWutzetz,Fliederhorst,Briesen undZootzen
  2. Mühlenberge mit den OrtsteilenHaage,Senzke undWagenitz
  3. Paulinenaue mit dem OrtsteilSelbelang
  4. Pessin
  5. Wiesenaue mit den OrtsteilenBrädikow,Jahnberge,Vietznitz undWarsow
  6. Retzow

Geschichte

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Am 13. Mai 1992 erteilte der Minister des Innern seine Zustimmung zur Bildung desAmtes Friesack, für dessen Zustandekommen der 19. Juni 1992 festgelegt wurde.[3] Sitz der Amtsverwaltung ist die Stadt Friesack. Folgende Gemeinden aus dem damaligenKreis Nauen waren darin zusammengefasst:

  1. Friesack(Stadt)
  2. Brädikow
  3. Haage
  4. Paulinenaue
  5. Pessin
  6. Senzke
  7. Vietznitz
  8. Wagenitz
  9. Warsow
  10. Wutzetz
  11. Zootzen

In einer Mitteilung des Ministeriums des Innern vom 30. April 2002, veröffentlicht im Amtsblatt für Brandenburg am 15. Mai 2002 genehmigte das Ministerium die Bildung der neuen Gemeinde Mühlenberge aus den Gemeinden Haage, Senzke und Wagenitz mit Wirkung zum 31. Dezember 2002.[4] Ebenfalls mit Wirkung zum 31. Dezember 2002 wurden die Gemeinden Wutzetz und Zootzen in die Stadt Friesack eingegliedert.[5]

Am 26. Oktober 2003 wurde aus den Gemeinden Brädikow, Vietznitz und Warsow die neue Gemeinde Jahnberge gebildet. Die Gemeinde Selbelang (Amt Nauen-Land) wurde in die amtsangehörige Gemeinde Paulinenaue eingegliedert und die Gemeinde Retzow (Amt Nauen-Land) wurde dem Amt Friesack zugeordnet.[6]

Am 7. Juni 2004 beschloss die Gemeindevertretung von Jahnberge die Umbenennung in Wiesenaue. Die Änderung trat am 1. Oktober 2004 in Kraft.

Bevölkerungsentwicklung

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JahrEinwohner
19926 610
19956 538
20006 474
20056 995
20106 497
20156 658
JahrEinwohner
20206 536
20216 593
20226 620
20236 613

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember[7][8][9], ab 2011 auf Basis desZensus 2011

Politik

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Amtsdirektor

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  • 1992–2008: Fritz Beckmann[10]
  • 2008–2024: Christian Pust[11]
  • seit 2024:Ralf Haase

Pust war am 25. Mai 2016 durch denAmtsausschuss für eine weitere Amtsdauer von acht Jahren gewählt worden.[12]

Der Amtsausschuss wählte am 11. Juni 2024Ralf Haase zum neuen Amtsdirektor. Er trat sein Amt am 1. August 2024 an.[13]

Friesacker Umgebung

Wappen

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Das Wappen wurde am 11. Oktober 1994 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber vorn am Spalt der brandenburgische goldbewehrte, rotbezungte, mit goldenem Kleestengel auf dem Flügel belegte rote Adler; hinten eine elfblütige blaue Fliederdolde über einem gestürzten grünen Fliederblatt.“[14]

Flagge

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Die Flagge besteht aus drei gleich breiten Streifen der Farben Grün, Silber (Weiß), Rot und ist mittig mit dem auf die äußeren Streifen übergreifenden Amtswappen belegt.

Weblinks

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Commons: Amt Friesack – Sammlung von Bildern und Videos

Quellen

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  1. Bevölkerungsstand im Land Brandenburg Dezember 2023 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen, basierend auf dem Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung des Amtes Friesack am 19. November 2008PDF (Memento vom 10. Februar 2013 im Webarchivarchive.today)
  3. Bildung des Amtes Friesack. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 13. Juni 1992. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 47, vom 10. Juli 1992, S. 890.
  4. Bildung der neuen Gemeinde Mühlenberge. Mitteilung des Ministeriums des Innern vom 30. April 2002. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, Nummer 20, vom 15. Mai 2002, S. 519.
  5. Eingliederung der Gemeinden Wutzetz und Zootzen in die Stadt Friesack. Mitteilung des Ministeriums des Innern vom 30. April 2002. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, Nummer 20, vom 15. Mai 2002, S. 519.
  6. Viertes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming (4.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003. Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S. 73.
  7. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Havelland. S. 12–13
  8. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  9. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.):Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  10. Fritz Beckmann auf www.stgb-brandenburg.de
  11. Amtsausschusssitzung des Amtes Friesack. (Memento vom 8. November 2021 imInternet Archive) auf www.pessin-online.de
  12. Friesacker Amtsdirektor wiedergewählt. (Memento vom 8. November 2021 imInternet Archive) In:Märkische Allgemeine, 26. Mai 2016
  13. Meldung auf der Homepage des Amtes
  14. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
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