| Amaißbichl | ||
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| Blick von der Rax auf die Schneealpe (annotiert), rechts der Amaißbichl, mittig die Schauerwand, links hinten der Windberg | ||
| Höhe | 1828 m ü. A. | |
| Lage | GrenzeNiederösterreich–Steiermark | |
| Gebirge | Mürzsteger Alpen:Schneealpe | |
| Koordinaten | 47° 42′ 56″ N,15° 38′ 9″ O47.7154715.635841828Koordinaten:47° 42′ 56″ N,15° 38′ 9″ O | |
| Gestein | Wettersteindolomit | |
| Alter des Gesteins | Ladinium | |
DerAmaißbichl, auchAmeisbühel und ähnlich geschrieben, ist ein1828 m ü. A. hoher Gipfel derSchneealpe an der Grenze zwischenNiederösterreich und derSteiermark.
Der Gipfel liegt zwischen dem niederösterreichischenSchwarzatal beiNaßwald und dem steirischenMürztal beiNeuberg an der Mürz. Er befindet sich etwa 3½ Kilometer nordöstlich vomWindberg, dem Hauptgipfel der Schneealpe. Vom Hauptmassiv ist er durch die Einsattelung derLurgbauerhütte (1764 m ü. A.) getrennt, südlich davon fällt dieSchauerwand (1812 m ü. A.) steil ab. Ost- bis südwärts läuft über das Gamperl (Kamperl) derNaßkamm mit seinem1210 m ü. A. hohen Pass zumGamseck (1857 m ü. A.), dem nordwestlichen Vorberg derHeukuppe derRax. Nordwärts streicht ein Kamm über denEisenkogel (1513 m ü. A.) zumKreuzsattel (1363 m ü. A.), dem Pass zuSonnleitstein und Donnerkogel. Dahinter erhebt sich derGippel-Göller-Zug.
Nördlich liegen die Talungen derWasseralmquelle, die bei derWasseralm zumNassbach, einem Nebenbach der obersten Schwarza, rinnt. Nordwestwärts erstreckt sich das Hochtal derKalten Mürz, deren Quelläste teilweise unterHangschutt talaus sickern, sodass die Gräben völlig trocken wirken. Nach Osten geht das ebenfalls oberflächlich trockene oberste Tal desAltenberger Bachs, der dann um die Naßwand herum südwestwärts überAltenberg an der Rax zur oberen Mürz fließt.
DerNordalpenweg (Weitwanderweg 01) passiert südöstlich des Gipfels von der Schneealpe kommend über die Lurgbauerhütte zum Naßkamm und in die Rax. Die Hütte ist von allen Seiten leicht zu erreichen, zum Amaißbichl selbst führen nur Steige von den Wegen, die beiderseits des Gipfels zum Kreuzsattel führen.
Direkt unterhalb des Gipfels quert der 1965–68 geschlageneSchneealpenstollen der1. Wiener Hochquellenleitung Ostnordost-Westsüdwest das Schneealpenmassiv, recht genau 1000 Meter in der Tiefe (797 m ü. A.).