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Afrika

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unterAfrika (Begriffsklärung) aufgeführt.
Afrika
Lage Afrikas auf einer Weltkarte
Lage Afrikas auf einer Weltkarte
Fläche30.221.532 km²
Bevölkerungca. 1,4 Milliarden
Bevölkerungsdichteca. 46 Einwohner/km²
Länder55[1]
ZeitzonenUTC−1 (Kap Verde) bisUTC+4 (Mauritius undSeychellen)
Satellitenbild-Mosaik Afrikas

Afrika ist einer derKontinente derErde. Seine Fläche von 30,2 Millionen km² entspricht etwa 20 % der gesamten Landfläche desPlaneten, er hat eine Bevölkerung von etwa 1,4 Milliarden Menschen (2022).[2] Damit ist er sowohl nach Ausdehnung als auch nach Bevölkerung der zweitgrößte Erdteil nachAsien. Nahezu alle afrikanischen Staaten sind Mitglied derVereinten Nationen und derAfrikanischen Union. Der Kontinent ist überwiegendländlich und durch hoheGeburtsraten geprägt, welche durch die Modernisierung sinken. Durch die seit etwa 1950 stark steigendeUrbanisierung wohnen immer mehr Afrikaner in städtischen Gebieten. Einigeafrikanische Städte gehören zu denweltgrößten Ballungsräumen, darunterKairo,Lagos,Kinshasa,Johannesburg,Luanda undAlexandria.

Entsprechend der „Out-of-Africa-Theorie“ gilt Afrika als die „Wiege der Menschheit“, wo im Zuge derHominisation die Entwicklung zum anatomisch modernenMenschen (Homo sapiens) stattfand. Eine der frühestenHochkulturen der Menschheit bildete sich imAlten Ägypten. Über die Jahrtausende entstanden auf dem Kontinent verschiedene „Großreiche“ wie dasKaiserreich Abessinien. DerSklavenhandel mit den afrikanischen Reichen seit dem 16. Jahrhundert und die spätereKolonisation durch europäische Staaten („Wettlauf um Afrika“) führten zu einer teilsReißbrett-artigen Gebietsaufteilung. Diese wurde im Zuge derDekolonisation ab der Mitte des 20. Jahrhunderts von vielen neu gebildeten afrikanischen Staaten übernommen. DieheterogenenVölker Afrikas hatten traditionell andere Siedlungsgebiete, was zu verschiedenen Konflikten und Kriegen um Territorial-, Rohstoff- und Machtansprüche beiträgt.

Während die meisten Länder Afrikas langeautokratisch regiert wurden, setzten sich ab dem späten 20. Jahrhundert häufigerdemokratische Bewegungen durch, wobei die Region Afrika seit Beginn derDemokratiemessungen am schlechtesten abschnitt. Armut, Hungersnöte,Kindersterblichkeit und Gesundheitsprobleme konnten durch Bildung,wirtschaftliche, medizinische und infrastrukturelle Fortschritte in den letzten Jahrzehnten erheblich verringert werden. Die Bedeutung der Staaten Afrikas in derWeltwirtschaft ist nachBIP bis auf einige Ausnahmen wieSüdafrika,Nigeria,Ägypten,Algerien,Angola undMarokko gering. Mehrere afrikanische Länder zählen seit Beginn des 21. Jahrhunderts jedoch zu den weltweit amschnellstenwachsenden Volkswirtschaften. DieRohstoffe und dielandwirtschaftlich nutzbaren Flächen des Kontinents sind von zunehmender Bedeutung für die afrikanischen Länder wie auch mit ihnen handelndeIndustrie- undSchwellenländer.

Die Geographie und Natur Afrikas sind vielfältig, es gibt eine große Anzahl vonnaturgeschützten Nationalparks. Dasafrikanische UNESCO-Welterbe ist umfassend.

Etymologie

In derAntike bezeichnete der lateinische NameAfrica nur das Gebiet der gleichnamigen römischen Provinz im heutigenTunesien umKarthago.Ägypten wurdeAegyptus und Nordafrika westlich des Nils wurde in der Antike oftLibya genannt, während Afrika südlich von Aegyptus und Libya alsAithiopia bekannt war. Der NameAfrica wurde vomrömischen Senator und FeldherrnScipio Africanus erstmals verwendet und ist vom lateinischen WortAfer (Plural:Afri) abgeleitet, was so viel wie „Afrikaner,Punier“ bedeutet und seinerseits von einem einheimischen Stamm abgeleitet sein könnte. Andere Deutungen bezogen den VolksnamenAfer auf dashebräischeʿafar („Staub“), dasgriechischeaphrike („unkalt“) oder daslateinischeaprica („sonnig“).

Geographie

Lage Afrikas in der Welt

Afrika ist im Norden vomMittelmeer, im Westen vomAtlantik, im Osten vomIndischen Ozean und demRoten Meer umgeben. Die Küstenlänge beträgt 30.490 km, was gemessen an der großen Fläche relativ wenig ist. Die einzige Landverbindung zu anderen Festlandmassen besteht zuEurasien an der Stelle derSinai-Halbinsel, die zwischen Afrika und derArabischen Halbinsel liegt. Europa liegt Afrika an derStraße von Gibraltar und derStraße von Sizilien am nächsten. Der südlichste Punkt Afrikas istKap Agulhas auf 34°50' Süd. Der afrikanische Erdteil ist nur wenig gegliedert; er hat weniger Inseln und Halbinseln als alle anderen Kontinente.

Durch seine Lage beiderseits desÄquators und seine kompakte Form besitzt Afrika die größte zusammenhängende Landmasse derTropen. 75 % der Fläche Afrikas liegen innerhalb derWendekreise, die die mathematische Tropengrenze bilden. Ein großer Teil Zentral- und Westafrikas ist vontropischem Regenwald bedeckt; dasKongobecken ist nach Amazonien das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Um die Wendekreise sind große Wüsten entstanden, die sich durchDesertifikation ausbreiten; dieSahara im Norden wird nur durch dieFlussoase desNil unterbrochen, im Süden befinden sich dieNamib alsNebelwüste und dieKalahari alsTrockensavanne. Südlich der Sahara (Sahelzone) und in Ostafrika bis Südafrika hinunter befinden sich riesigeSavannengebiete. Im Bereich zweier jährlicher Niederschlagsmaxima breiten sich dieTrockenwälder undFeuerökosysteme aus, beispielsweiseMopane,Miombo oderChipya-Vegetation. Südostafrika ist durch den Einfluss desMonsuns und die großen Täler vonSambesi undLimpopo fruchtbarer.

Der kleinste Staat auf dem Festland,Gambia, ist etwa so groß wieZypern; der größte,Algerien, ist ungefähr siebenmal so groß wie Deutschland. Die größte Insel istMadagaskar, die vor der Südostküste Afrikas im Indischen Ozean liegt.

Siehe auch:Geographie Afrikas undWüsten Afrikas
Regionen Afrikas:
██ Nordafrika
██ Westafrika
██ Zentralafrika
██ Ostafrika
██ Südliches Afrika

Gliederung

Die folgende Unterteilung Afrikas in Regionen[3] wird neben anderen von der UN-StatistikbehördeUNSD verwendet:

Gewässer

Einzugsgebiete der großen Gewässersysteme Afrikas

Stillgewässer

Hauptartikel:Afrikanische Große Seen

Es gibt zwei grundlegende Typen von Seen. Zum einen die Beckenseen, die sich flach und weit ausstrecken und ihre Größe durch Verdunstung sehr stark verändern. Ein Beispiel dafür ist derTschadsee. Zum anderen die Grabenseen, die imOst- und Zentralafrikanischen Graben liegen, sehr tief, lang und schmal sind. Beispiele dafür sind derMalawisee oder derTanganjikasee.

Fließgewässer

Es gibt auch zwei Arten von Flüssen in Afrika, die einen speisen Beckenseen, sie haben kein großes Gefälle und eine geringe Fließgeschwindigkeit, z. B. derSchari, der denTschadsee speist, oder derOkavango, der imOkavangodelta versickert und verdunstet. Auf der anderen Seite gibt es die Flüsse, die in das Meer münden, sie weisen ein hohes Gefälle auf und haben dadurch eine hohe Fließgeschwindigkeit, Beispiele sind derNil, der in das Mittelmeer mündet,Niger,Kongo undOranje, die in den Südatlantischen Ozean münden, oder der in denIndischen Ozean mündendeSambesi.

  • Der längste Strom Afrikas und zugleich derlängste oder zweitlängste Fluss der Erde, da die Länge desAmazonas – je nach Definition – zwischen 6500 Kilometer und 6800 Kilometer angegeben wird, ist der Nil mit 6671 km. Er mündet in das Mittelmeer.
  • Der zweitlängste Fluss Afrikas und der wasserreichste des Kontinents und zweitwasserreichste der Welt ist der Kongo mit 4374 km. Er mündet in denSüdatlantik.
    • Ein rechter Nebenfluss des Kongos ist die rund 350 km langeLukuga, der einzige Abfluss des ostafrikanischen Tanganjikasees. Dieser ist mit 1470 m nach demBaikalsee der zweittiefste See der Erde.
  • Der Niger ist nach dem Nil und dem Kongo mit 4184 km Länge der drittlängste Fluss bzw. Strom in Afrika. Nach Verlassen desKainji-Stausees mündet der Niger in den Südatlantik. Sein Einzugsgebiet beträgt 2.261.763 km².
  • Der Sambesi ist mit 2736 km der viertlängste Fluss in Afrika und der größte afrikanische Fluss, der in denIndischen Ozean fließt. Das Einzugsgebiet umfasst 1.332.574 km², was etwa der Hälfte des Nil-Einzugsgebietes entspricht.
    • Der Malawisee mit 29.600 km² zählt mit 706 m zu den tiefsten Seen in Afrika. Sein Abfluss ist derShire-Fluss, der nach 402 km in den Sambesi mündet.

Grundwasser

DieGrundwasserkarte von Afrika, die das British Geological Survey (BGS) veröffentlichte, zeigt, dass in den meisten bewohnten Gebieten das Wasser sogar mit Handpumpen an die Oberfläche gefördert werden könnte.[4][5]

Gebirge und Berge

Landschaft derVirunga-Vulkane

Im Nordwesten Afrikas zieht sich das geologisch jungeAtlas- bzw.Maghreb-Gebirge durch die Staaten Marokko,Algerien undTunesien, das zusammen mit denAlpen im Zuge der Annäherung derafrikanischen an dieeurasische Platte entstanden ist.

Durch den Osten Afrikas zieht sich derGroße Afrikanische Grabenbruch, welcher die Fortsetzung desGrabenbruchs unter dem Roten Meer ist und auf eine Abspaltung desHorns von Afrika undArabiens vom Rest Afrikas hindeutet. Der dabei entstehendeVulkanismus hat unter anderem dasKilimandscharo-Massiv, das höchsteBergmassiv Afrikas, dasRuwenzori-Gebirge und dasMount-Kenya-Massiv geschaffen. Im weiteren Verlauf des Grabenbruchs liegenTurkana-See,Kiwusee, Tanganjikasee und Malawisee sowie der Unterlauf des Sambesis.

Die fünf höchsten Gebirge bzw. Bergmassive mit ihrem jeweils höchsten Berg
GebirgeBergHöheStaat
Kilimandscharo-MassivKibo (Uhuru Peak)5895 mTansania
Mount-Kenya-MassivBatian5199 mKenia
Ruwenzori-GebirgeMargherita Peak5109 mDR Kongo undUganda
Hochland von Abessinien Ras Daschän4533 mÄthiopien
Virunga-VulkaneKarisimbi4507 mRuanda,DR Kongo und Uganda

Außerdem zählen der Atlas mit demToubkal (4165 m) in Marokko, derMount Meru (4562,13 m), einInselberg in Tansania und derKamerunberg (4095 m), ein Inselberg inKamerun, zu den höchsten Gebirgen, Bergmassiven bzw. Bergen des Kontinents.

Klima

Niederschlagskarte von Afrika:[6] Mittlere jährliche Niederschlagsmenge dargestellt in mm pro Monat gemäß Klimatologie (Version 2020) des Global Precipitation Climatology Centre (GPCC[7])

DieKlimate Afrikas reichen von immerfeucht-heißemtropischem Klima bis zur kaltenafroalpinenHöhenstufe auf den höchsten Gipfeln. Die nördliche Hälfte Afrikas und der äußerste Südwesten bestehen hauptsächlich aus Wüsten mitaridem Klima, während es zum Äquator hin immerhumider wird. Afrika ist der heißeste Kontinent der Erde, dessen Landfläche als einziger Erdteil die gesamte nördliche und südliche Tropenzone umfasst. Fast 60 % der gesamten Landoberfläche bestehen ausTrockengebieten und Wüsten.[8] Der Rekord für die höchste jemals aufgezeichnete Temperatur, 1922 inLibyen (58 °C), wurde 2013 diskreditiert.[9][10]

Siehe auch:Folgen der globalen Erwärmung in Afrika

Geologie

Der größte Teil Afrikas besteht aus sehr alten (präkambrischen) Plattformen (Kraton), die zumeist von jüngeren Sedimenten derKaroo-Supergruppe überdeckt sind.

DieAfrikanische Platte umfasst nahezu den gesamten Kontinent.Geologisch gehört auch dieArabische Platte zu Afrika, womit Afrika im Nordosten vomTaurusgebirge im Süden derTürkei und vomZagros-Gebirge im WestenIrans begrenzt wird.

Siehe auch:Afriziden

Vegetation und Tierwelt

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
Beispiele zur Flora bzw. prägende Pflanzenarten
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Vegetationsgebiete Afrikas: dunkelgrün Tropische Regenwälder; rötlich: Wüsten und Halbwüsten, hellere Grüntöne: Savannen; lila: mediterrane Vegetation (zur Legende sieheWeltkarte Vegetation)

Die wichtigsten Vegetationsgebiete des afrikanischen Kontinents stellen einerseits die Regenwälder West- und Zentralafrikas, andererseits die drei großenWüstengebiete und drittens die dazwischen liegendenSavannen- undTrockenwaldgebiete dar. Dabei ist der zentralafrikanischeRegenwaldblock im Bereich des Kongobeckens von den Regenwäldern an der Südküste Westafrikas isoliert. Die drei wichtigsten Wüsten beziehungsweise Halbwüsten sind dieNamib im Süden, dieSahara im Norden und die Halbwüstengebiete amHorn von Afrika. Innerhalb der Savannen wird meist zwischenFeuchtsavannen-Waldmosaiken undTrockensavannen unterschieden, die wiederum durch ausgedehnte Waldsavannen voneinander getrennt sind. Diese Waldsavannen werden im Südosten alsMiombo, im Nordwesten als Doka bezeichnet. Nördlich der Sahara treten darüber hinaus auchmediterrane Vegetationsformen auf. Typische Hochgebirgsvegetation findet man in Nordafrika imAtlasgebirge, imäthiopischen Bergland sowie vor allem in zahlreichen, teilweise isolierten Bergmassiven Ostafrikas, wieKilimandscharo,Mount-Kenya-Massiv undRuwenzori-Gebirge. Eine Besonderheit stellt dasKapgebiet dar, das ein eigenesFlorenreich darstellt. Eine weitere besondere Vegetationsform sind die südafrikanischenKaroo-Steppen.[11]

Löwen
Afrika ist bekannt für seine großen Wildtierherden, hier Gnus

Afrika beherbergt zweiZoogeographische Regionen. Den Großteil bedeckt dabei dieAfrotropische Region, die den ganzen Kontinent südwärts der Sahara umfasst, während die Teile nördlich der Sahara derPaläarktischen Region zugeschlagen werden. Dies liegt an zahlreichen Arten Nordafrikas, die auch inEuropa undNordasien vorkommen oder dort nahe Verwandte besitzen. Dazu zählen etwa derBerberhirsch (eine Unterart des Rothirsches) und der mittlerweile ausgestorbeneAtlasbär. Die Tierwelt Afrikas, insbesondere südlich der Sahara, zeichnet sich vor allem durch einen großen Artenreichtum an Großsäugern aus. Die größten Landsäugerarten des Kontinents sindAfrikanischer Elefant undWaldelefant,Flusspferde undNashörner. Weitere typische Großtiere stellenKaffernbüffel,Giraffen,Zebras, zahlreicheAntilopen- undDuckerarten sowie verschiedeneSchweine dar. Im Gebiet derDanakilwüste kommen außerdem noch Restbestände desafrikanischen Wildesels, in den Gebirgen NordafrikasSteinböcke undMähnenschafe vor. Auch Großraubtiere sind durchLöwen,Leoparden,Geparden,Hyänen undWildhunde reichhaltig vertreten. Kleinere Räuber sind durch denErdwolf, verschiedeneSchleichkatzen,Mangusten,Katzen,Füchse,Schakale und einigeMarder, wie denHonigdachs, vertreten. Insbesondere die Zentralafrikanischen Waldgebiete sind Heimat einer großen Vielfalt verschiedener Primatenarten. Dazu zählenGorillas,Schimpansen,Meerkatzenartige,Galagos undPottos. Typisch afrikanische Säugetierordnungen stellenErdferkel,Schliefer,Rüsselspringer,Otterspitzmäuse undGoldmulle dar, die alle der Gruppe derAfrotheria entstammen. Diese Tiergruppe umfasst auch die Elefanten und Seekühe wie denAfrikanischen Manati und denDugong und hat ihren Ursprung in Afrika. Weit verbreitete Säugerordnungen, die man auch in Afrika findet, sind Fledertiere, Insektenfresser, Nager und Hasen. Die Schuppentiere kommen außer in Afrika auch in Südasien vor.[11] Das größte Reptil des Kontinents ist dasNilkrokodil, der größte Vogel derAfrikanische Strauß.

Die Großtierfauna der afrikanischen Savannen ist zusehends auf einzelne Schutzgebiete beschränkt. Die bekanntesten darunter, wie dieSerengeti, derChobe-Nationalpark oder derKruger-Nationalpark, liegen dabei im östlichen und südlichen Teil des Kontinents. Auch die Lebensräume der Regenwaldbewohner sind im Schwinden begriffen.[11]

Bevölkerung

Ethnolinguistische Gruppen Afrikas (Daten von 1959)
Bevölkerungsdichte in Afrika (2005)

Entwicklung der Bevölkerung Afrikas (in Millionen)[12]

Afrika hat etwa 1,377 Milliarden Einwohner (Stand 2021),[12] wovon die meisten südlich der weitgehend unbesiedelten WüsteSahara inSubsahara-Afrika leben. InNordafrika, wo hauptsächlichBerber undAraber leben, gibt es rund 210 Millionen Einwohner. Für 2050 erwartet die UN 2,5 Milliarden und für 2100 ca. 4,4 Milliarden Einwohner.[13]

Der bevölkerungsreichste Staat istNigeria mit über 200 Millionen Einwohnern. Der bevölkerungsärmste Staat sind dieSeychellen mit 80.000 Einwohnern. Der am dichtesten besiedelte Staat Afrikas istMauritius, und der am dünnsten besiedelte Staat istNamibia.[14]Die größte Stadt Afrikas istKinshasa (16,3 Mio. Einwohner), gefolgt vonLagos (15,9 Mio. Einwohner) und derägyptischen HauptstadtKairo (10,1 Mio. Einwohner). Die größte Agglomeration ist die ägyptische Metropolregion Kairo-Gizeh, gefolgt von Kinshasa in derDR Kongo und Lagos inNigeria.

Siehe auch:Liste der größten Städte Afrikas

Schätzungen der afrikanischen Bevölkerung, 0-2018 A.D. (in Tausend)

Quelle: Maddison et al. (Universität Groningen).[15]

Jahr[15]0100015001600170018201870191319501973199820182100
(projiziert)
Afrika16 50033 00046 00055 00061 00074 20890 466124 697228 342387 645759 9541 321 000[16]3 924 421[17]
Welt230 820268 273437 818555 828603 4101 041 0921 270 0141 791 0202 524 5313 913 4825 907 6807 500 000[18]10 900 000[19]

Anteil Afrikas und der Weltbevölkerung, 0–2020 n. Chr. (% der Weltbevölkerung)

Quelle: Maddison et al. (Universität Groningen).[15]

Jahr[15]0100015001600170018201870191319501973199820202100
(projiziert)
Afrika7,112,310,59,910,17,17,17,09,09,912,918,2[16]39,4[19]

Geburten

In allen Subsahara-Afrika lag dieFruchtbarkeitsrate (durchschnittliche Kinderzahl) 2019 über dem Reproduktionsniveau und machte 27,1 % der weltweiten Lebendgeburten aus[20]. Im Jahr 2021 entfielen 29 % der weltweiten Geburten auf Subsahara-Afrika[21].

DieFruchtbarkeitsrate (durchschnittliche Kinderzahl pro Frau) fürSubsahara-Afrika liegt 2018 bei 4,7 und ist lautWeltbank die höchste der Welt[22].

Völker

Bevölkerungsanteil der unter 15-Jährigen[23]

Im Norden Afrikas lebten schon Jahrtausende vor der Ankunft derAraber um das7. Jahrhundert herumberberische Völker. Diese leben seitdem vor allem in den gebirgigen Regionen desMaghreb, wo sie vor den arabischen Invasoren Zuflucht fanden, um sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte aber deutlich mit jenen zu durchmischen und eine eigene maghrebinische Kultur zu schaffen, die einige Unterschiede zur übrigen arabischen Welt aufweist, beispielsweise in derSprache. Auch die Völker Nordostafrikas, wie z. B. dieAmharen, sind semitische Völker. DieSahara wird vonnomadisierendenTuareg bewohnt.

InWestafrika sind dieMande- undGur-Völker zu nennen.Hausa undYoruba leben im östlichen Westafrika,Wolof undFulbe im westlichen Teil.

InZentral- undOstafrika sind dieBantu beheimatet, eine aus zahlreichen Völkern bestehende Gruppe. DieKhoisan-Völker im Süden Afrikas zählen zu denindigenen Völkern, wie auch die bereits genanntenBerber undTuareg in derSahara und dieMassai in Ostafrika. Größte Gruppe von im Zuge derKolonisation eingewanderten Menschen sind dieBuren inSüdafrika. Moderne Migrationsbewegungen habenLibanesen nach West- sowieInder undChinesen nach Ostafrika gebracht.

Siehe auch:Indigene Völker Afrikas

Sprachen

Hauptartikel:Afrikanische Sprachen

Insgesamt gibt es über 2000 eigenständige afrikanische Sprachen, von denen rund 50 als größere Sprachen gelten, die jeweils von über einer Million Menschen gesprochen werden. Einige der wichtigsten afrikanischen Sprachen sindSwahili,Igbo,Hausa undFulfulde.Englisch,Französisch undPortugiesisch sind verbreitete Amts- undVerkehrssprachen in vielen afrikanischen Ländern, da diese die Kommunikation mit den vielen kleinen Sprachen erheblich vereinfachen. InNamibia wird auch nochDeutsch gesprochen, inSüdafrika[24] genießt es Sonderstatus.

Zu denafroasiatischen Sprachen gehörenArabisch,Hausa,Amharisch undOromisch, zu denNiger-Kongo-Sprachen zählenBambara,Swahili,Wolof,Yoruba undZulu. DieKhoisansprachen werden von dengleichnamigen Völkern im Südlichen Afrika gesprochen; charakteristisch für sie sind Klicklaute. Auf Madagaskar werdenAustronesische Sprachen wieMalagasy,Howa (Dialekt desMerina) und andereMerina-Dialekte gesprochen.

Siehe auch:Liste afrikanischer Sprachen

Religion

Hauptartikel:Religion in Afrika undAfrikanische Religionen

In Nordafrika, Ostafrika und Westafrika ist derIslam weit verbreitet. Laut Auswärtigem Amt gehören 44,2 % aller Afrikaner (darunter in Nordafrika Araber und Berber) dem Islam an, laut CIA World Factbook 43,4 %. Daneben gibt es vor allem in West- und Südostafrika eine große Anzahl Menschen, dietraditionelle Religionen praktizieren. Man schätzt, dass dies 13 bis 20 % der Afrikaner sind. Die restlichen rund 38 bis 43 % gehörenchristlichenKonfessionen an. Die Mehrheit derafrikanischen Christen lebt im Süden Afrikas. Eine Sonderrolle spielt dieÄthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche, da inÄthiopien dasKönigreich Aksum das Christentum zurStaatsreligion machte. Außerdem sind unter den nicht-afrikanischen Minderheiten auchBahai,Judentum undHinduismus verbreitet.

Gesundheit und Gesundheitsversorgung

Die durchschnittliche Lebenserwartung einer afrikanischen Frau liegt bei 61,9 Jahren, die durchschnittliche Lebenserwartung eines afrikanischen Mannes bei 58,6 Jahren. Damit ist sie weit niedriger als auf anderen Kontinenten (Zeitraum 2010–2015).[25] Afrika ist auch der vonHIV/AIDS am stärksten betroffene Kontinent. Etwa 4 % der Bevölkerung sind HIV-positiv (siehe auch:HIV/AIDS in Afrika).[26] Seit etwa 2005 konnten jedoch Fortschritte im Kampf gegen die Epidemie erzielt werden, weshalb die durchschnittliche Lebenserwartung in fast allen Ländern Afrikas wieder steigt.

Entwicklung der Lebenserwartung in Afrika (Quelle: UN[25])
ZeitraumLebenserwartung
(Jahre)
ZeitraumLebenserwartung
(Jahre)
1950–195537,51985–199051,7
1955–196040,01990–199551,7
1960–196542,31995–200052,3
1965–197044,42000–200553,7
1970–197546,62005–201057,0
1975–198048,72010–201560,2
1980–198550,52015–202062,4

Dieafrikanischen Staaten haben im Jahr 2020 zunächst in unterschiedlicher Weise und Intensität auf die Verbreitung des Coronavirus reagiert. Besonders stark sind im ersten Quartal des JahresÄgypten, Algerien, Marokko undSüdafrika betroffen.[27] DieAfrikanische Union unterstützt mit ihrer SubstrukturAfrica Centres for Disease Control and Prevention – Africa CDC die Mitgliedsländer bei deren Maßnahmen gegen die Infektionsgefahr mitCOVID-19.[28][29] Zentren für die regionale Zusammenarbeit (Regional Collaborating Centre, RCC) gibt es für Nordafrika (Kairo, Ägypten[30]), Ostafrika (Nairobi, Kenia[31]), Südliches Afrika (Lusaka, Sambia[32]), Westafrika (Abuja, Nigeria[33]) und Zentralafrika (Libreville, Gabun[34]).

Geschichte

„Lucy“, das Skelett einesAustralopithecus afarensis
Hauptartikel:Geschichte Afrikas undGeschichte Nordafrikas

Die ältesten bisher bekannten menschlichen Lebensspuren fanden sich in Afrika. Es gilt als sicher, dass sich von hier aus zunächstHomo erectus und später der – aus den in Afrika verbliebenen Populationen vonHomo erectus entstandene – anatomisch moderne Mensch (Homo sapiens) nach Asien und Europa ausgebreitet haben. Dementsprechend entdeckte man auch die ältestenSteingeräte in Afrika:[35] die einfachenOldowan-Geräte desEarly Stone Age, das in Europa alsAltpaläolithikum bezeichnet wird.

Im Niltal in Nordafrika befand sich mitÄgypten eine der erstenHochkulturen. Es gab zwar auch weitere Königreiche in Westafrika wie zum Beispiel dieAshanti und dieHaussa, diese entstanden jedoch viel später. Auch in Ost- und Südafrika gab es einige bedeutende Kulturen, wie auch im Gebiet des heutigen Sudan, damalsNubien oder Kusch genannt. Nubische Pharaonen haben auch für eine Dynastie ganz Ägypten beherrscht. Bedeutende Kulturen im Süden Afrikas waren zum Beispiel die BewohnerGroß-Simbabwes. Diese Steinburg war architektonisch für die damalige Zeit ein Meisterwerk und bedeutend für Handel zwischen den Völkern des Südens und des Ostens. Im Osten Afrikas waren dieSwahili bekannt.

Nordafrika war durch das Mittelmeer mit Europa und Vorderasien eher verbunden als getrennt.Karthago, eine Gründung derPhönizier im heutigenTunesien, war um die Mitte des1. Jahrtausend v. Chr. die herrschendeGroßmacht im westlichen Mittelmeer, bis sie in denPunischen Kriegen vonRom abgelöst wurde. Dieses herrschte ab30 v. Chr. (Eroberung Ägyptens) über ganz Nordafrika.

Schon die alten Ägypter (KöniginHatschepsut) unternahmen Fahrten nachPunt, wahrscheinlich im heutigenSomalia. Auch das Reich derKönigin von Saba, welches wohl in Südarabien sein Zentrum hatte, soll sich über Teile desHorns von Afrika bis in denNorden Äthiopiens erstreckt haben. Die HerrscherÄthiopiens führten ihre Abstammung auf die Königin von Saba zurück.Herodot berichtet, dass um600 v. Chr. phönizische Seeleute im Auftrag desPharaoNecho in drei Jahren Afrika vom Roten Meer bis zur Nilmündung umfahren hätten. Da er davon berichtet, sie hätten behauptet, die Sonne „zu ihrer Rechten“, also im Norden, gesehen zu haben, gilt dieser Bericht als glaubwürdig. Sicher ist die Fahrt des karthagischen AdmiralsHanno um500 v. Chr., der von Südspanien aus mindestens bisSierra Leone kam.

Während derVölkerwanderung eroberten dieVandalen das römische Nordafrika vonMarokko bisLibyen. Schon vor derHidschra wandertenarabische Stämme nach Nordafrika ein. Mit dem Siegeszug desIslam wurde Ägypten 641, Marokko 670 erobert. In den folgenden Jahrhunderten wurde Nordafrika fast vollständig islamisiert, derSahel, West- und Ostafrika zumindest teilweise.

Afrika aus europäischer Sicht, um 1570
Afrika aus europäischer Sicht, um 1812

1250 richtete sich derSechste Kreuzzug gegen Ägypten (die anderenKreuzzüge richteten sich gegenPalästina). Zwischen dem 9. und 16. Jahrhundert entwickelten sich im Gebiet des heutigenMali mehrere mächtige, unabhängige Königreiche. Im15. Jahrhundert wurde die Westküste Afrikas vonPortugal aus erforscht. Portugal undSpanien errichteten im 15. und 16. Jahrhundert erste Stützpunkte an der Nordküste.

Nach derEntdeckung Amerikas war Afrika für die Europäer hauptsächlich als Quelle fürSklaven interessant. Ein erheblicher Anteil der Bevölkerung vonBrasilien,Haiti und anderen Inseln derKaribik, aber auch derUSA sind afrikanischer Abstammung. Zum Zweck desSklavenhandels wurden Forts an den Küsten errichtet, den Transport aus dem Binnenland übernahmen meist einheimische Königreiche. Imostafrikanischen Sklavenhandel waren bis ins17. Jahrhundert arabische Händler vorherrschend. Das Innere des Kontinents war den Europäern weitestgehend unbekannt. Erste Forschungsreisen unternahmen Ende des18. Jahrhunderts von derAssociation for Promotion the Discovery of the Interieur of Africa (Africa Association, London) ausgesandte Männer verschiedener Nationalitäten.

Nach derindustriellen Revolution und dem Verbot desSklavenhandels 1807 wurde Afrika eher uninteressant. Erst mit dem Aufkommen desImperialismus wuchs das Interesse der europäischenGroßmächte amdunklen Kontinent und derWettlauf um Afrika führte innerhalb von weniger als 20 Jahren zur Besetzung fast des gesamten Kontinents. Auf derKongokonferenz inBerlin wurde 1884/85 der größte Teil Innerafrikas zwischen den europäischen Mächten aufgeteilt, bis 1912 verloren die meisten afrikanischen Völker ihre Freiheit. Unabhängig blieben nurLiberia, eine Siedlungskolonie freigelassenernordamerikanischer Sklaven, sowie das alteKaiserreich Abessinien (heuteÄthiopien), welches allerdings 1935 vomfaschistischen Italien angegriffen und von 1936 bis 1941 von diesem annektiert wurde. ImErsten Weltkrieg waren diedeutschen Kolonien Kriegsschauplatz, viele Afrikaner kämpften auch in Europa. Im Zweiten Weltkrieg fanden Kämpfe vor allem in Nordafrika und am Horn von Afrika statt.

Kolonisation Afrikas um 1914

Im Zuge derDekolonisation Afrikas wurden mehrere Staaten in den 1950er Jahren unabhängig. 1960 gilt als dasJahr der afrikanischen Unabhängigkeit, da der Großteil der französischen Kolonien in diesem Jahr in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Als letzter Staat löste sichDschibuti 1977 von europäischer Fremdherrschaft. InSüdafrika ist dieschwarze Bevölkerungsmehrheit erst seit 1994 an der Regierung. Vier Jahre zuvor endete die südafrikanische Besetzung Namibias. Einige Inseln und die Gebiete um die StädteCeuta undMelilla gehören bis heute verschiedenen europäischen Staaten.

Durch die willkürlichen und die historischen und ethnisch-kulturellen Gegebenheiten außer Acht lassenden Grenzziehungen der Kolonialzeit wurde die Entwicklung eines Nationalgefühls in den meisten afrikanischen Staaten erschwert. Dies und die einseitige Ausrichtung der Wirtschaften auf Exportartikel führten u. a. dazu, dass die politische Lage in den meisten Staaten instabil ist und autoritäre Regime vorherrschen. Dadurch fällt ein großer Teil der natürlichen Reichtümer des Kontinents derKorruption zum Opfer beziehungsweise wird von internationalen Konzernen abgeschöpft. Verbunden mit unterentwickelter Infrastruktur, klimatischen Problemen, hohem Bevölkerungszuwachs und in neuerer Zeit sehr hohenAIDS-Raten führt dies dazu, dass fast ganz Afrika derDritten Welt angehört. Mit derAgenda 2063 hat sich dieAfrikanische Union in den 2010er Jahren auf die Umsetzung konkreter Ziele verständigt, um wesentliche Entwicklungshemmnisse zu beseitigen und dadurch bis zum Jahr 2063 Wohlstand für die afrikanische Bevölkerung geschaffen zu haben. Im Jahrzehnt davor begannChinas Entwicklungsfinanzierung für Afrika.

Staaten Afrikas und abhängige Gebiete

Staaten Afrikas (Stand 2020)
Hauptartikel:Liste der Staaten Afrikas

Die politische Organisation „Afrikanische Union“ umfasste ursprünglich 52 Staaten des Kontinents; 2011 trat derSüdsudan bei und 2017 Marokko. Während jedoch dieDemokratische Arabische Republik Sahara faktisch nicht existiert (das Westsahara-Gebiet ist von Marokko besetzt), aber von der AU als Vollmitglied anerkannt wurde, existiert bereits seit 1991 eine kontinuierliche und von Somalia faktisch unabhängige RepublikSomaliland, die jedoch nicht formal anerkannt ist.

Anerkannten Status haben damit derzeit 55 afrikanische Staaten (alle afrikanischen UNO-Mitgliedstaaten, plus Westsahara), einer ist umstritten (Somaliland) und acht kleinere Küstenabschnitte und Inselgruppen stehen unter europäischer Regierungshoheit, werden jedoch teilweise auch von afrikanischen Regierungen beansprucht.

Algerien, dieDemokratische Republik Kongo und derSudan sind in dieser Reihenfolge die flächengrößten Länder;Nigeria mit rund 214 Millionen,Äthiopien mit 108 Millionen undÄgypten mit 104 Millionen Einwohnern sind die bevölkerungsreichsten Staaten (Stand 2020).[36]

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Hauptartikel:Wirtschaft Afrikas
Durchschnittliche jährliche Wachstumsraten der afrikanischen Länder in den Jahren 2001 bis 2012
Anteile der Wirtschaftssektoren am BIP der afrikanischen Länder in den Jahren 2004 und 2011

Weite Teile der Wirtschaft im mittleren und südlichen Afrika sind auf denExport ausgerichtet (zum BeispielBananenplantagen,Tropenhölzer,Gold- undDiamantenminen,Kakaoplantagen). Daneben gibt es in den Städten größereIndustrie- und kleinereHandwerksbetriebe, die unter anderem für den Eigenbedarf produzieren. Auf dem Lande herrscht oftSubsistenzwirtschaft vor, beispielsweise Anbau vonManiok undBatate, Fischerei, Tierzucht. Außerdem ist in manchen Gegenden derTourismus eine wichtige Einnahmequelle (zum BeispielSafari).

In den StaatenNordafrikas bringt vor allem die Förderung vonErdöl undErdgas Einnahmen. Daneben gibt es amNil und in einigen fruchtbaren GebietenLandwirtschaft. Die Nil-Staudämme werden zurStromerzeugung genutzt. Seit einigen Jahren laufen mehrere Initiativen („Africa Renewable Energy Initiative“[37] (AREI), „Énergies pour l’Afrique“[38], „Power Africa“[39] u. a.) zur Elektrifizierung Afrikas.[40]

Exportartikel
  • Kakao: etwa 70 % Weltmarktanteil
  • Diamanten: etwa 50 % Weltmarktanteil
  • Gold: etwa 25 % Weltmarktanteil
  • Erdöl: etwa 10 % Weltmarktanteil

Infrastruktur

Die relativ geringe Entwicklung der Infrastruktur in Afrika stellt eine Herausforderung dar, wobei die Unterschiede zwischen verschiedenen Regionen sehr groß sind.[41]

So betrug 2009 die Dichte des Straßennetzes nur etwa 7 km je 100 km² (im Vergleich zu 12 km in Lateinamerika und 18 km in Asien).[42]Lediglich ein Viertel der Straßen sind befestigt.[43] Nur etwa die Hälfte der Einwohner Afrikas lebt in einer Region mit einem asphaltierten Straßennetz.[41]

Die Eisenbahnlinien in Afrika sind besonders in West- und Zentralafrika nur wenig vernetzt. 2009 verfügten die Länder Burundi, Kap Verde, Komoren, Gambia, Guinea-Bissau, Äquatorialguinea, Libyen, Mauritius, Niger, Zentralafrikanische Republik, Ruanda, São Tomé und Príncipe, Seychellen, Sierra Leone, Somalia und Tschad über gar kein Schienennetz.[42]Als einziges afrikanisches Land verfügt Marokko über einHochgeschwindigkeitsnetz. Lediglich drei der Flughäfen in Afrika werden nach Passagieraufkommen zu den 150 weltweit wichtigsten gezählt.[42]Afrikanische Schiffe sind überdurchschnittlich alt[42] und viele Länder des Kontinents sind alsBinnenstaaten ohne Zugang zum Meer.

Während etwa ein Drittel der Bevölkerung keinen ausreichenden Zugang zu Elektrizität hat, haben mehr als 90 % Zugang zu einem Mobilfunknetz.[41]

Siehe auch:Liste der größten Fluggesellschaften Afrikas
Siehe auch:Wirtschaft Afrikas#Geographie_und_Verkehrsinfrastruktur

Landwirtschaft

Der Großteil der Nahrungsmittelproduktion für die Bevölkerung erfolgt überSubsistenzlandwirtschaft. DieBiodiversität wird dadurch in der Regel geschont oder sogar gefördert, da sie sehr kleinflächig erfolgt und Geld für chemische Düngemittel und Pflanzenschutz nicht vorhanden ist. Demgegenüber wird in den letzten Jahrenindustrielle Landwirtschaft durch ausländische Kapitalgesellschaften vorangetrieben. Diese kaufen oder pachten große Flächen Land, um mit hohem Einsatz von Bewässerung, Mineraldünger und Pestiziden entweder Lebensmittel für den Bedarf im eigenen Land anzubauen (insbesondere die Golfstaaten) – oder es werden Pflanzen wieZuckerrohr oderÖlpalmen angebaut, um damitBiosprit fürEuropa zu produzieren. Diese Entwicklung wird auch alsland grabbing bezeichnet.[44] Die Staatschefs vieler afrikanischer Länder sind an diesen ausländischen Investitionen durchaus interessiert, da ein Teil davon auch in die Staatskasse fließt. Dass die großen fruchtbaren Landflächen nicht mehr der Eigenversorgung der Bevölkerung zur Verfügung stehen, wird dabei nicht berücksichtigt. Im Folgenden eine Auflistung der Anfang 2010 bekannten Landkäufe bzw. -anpachtungen:[45]

  • 00,600.000 Hektar angepachtet inÄthiopien, die äthiopische Regierung sucht Pächter für weitere 3 Mio. Hektar
  • 00,100.000 Hektar angepachtet durchLibyen inMali
  • 00,400.000 Hektar angepachtet durch einen New Yorker Investmentfonds imSudan
  • 02.800.000 Hektar angepachtet durch China in derDemokratischen Republik Kongo
  • 10.000.000 Hektar wurde in derRepublik Kongo südafrikanischen Großfarmern angeboten

Für die weitere Entwicklung der Landwirtschaft in Afrika wird zum einen eineAfrikanische Grüne Revolution vorgeschlagen: mit Hochertragssorten und hohem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln, ausländischem Know-how und moderner Informations- und Finanztechnologie zur Risikominimierung.[46] Demgegenüber argumentiert Hans-Heinrich Bass für eineGrüne Renaissance, „die das Know-how der afrikanischen Bauern ernst nimmt – und es mit heutigen Erkenntnissen zusammenführt.“[47]

Kultur

Kino

Hauptartikel:Afrikanisches Kino

Filme wurden in Afrika seit der Erfindung des Kinos gedreht, darunterethnographische Filme und kolonialistische Propagandafilme. Eine eigene Filmindustrie entwickelte sich insbesondere in Ägypten.

In den Ländern südlich der Sahara konnte sich eine eigenständige Produktion erst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickeln. Als „Vater“ des Kinos auf dem Kontinent giltOusmane Sembène. Das Autorenkino hat es schwer, die afrikanischen Zuschauer zu erreichen, da die kommerziellen Kinos nach dem Blocksystem Filme einkaufen und überwiegend Hollywoodfilme und indische Produktionen zeigen. Wo das Publikum jedoch Gelegenheit hat, afrikanische Filme zu sehen, wie beim Panafrikanischen FilmfestivalFESPACO inOuagadougou (Burkina Faso), zeigt es lebhaftes Interesse. Zur Finanzierung und Produktion sind die Filmemacher Afrikas vielfach immer noch auf europäische Institutionen angewiesen. Eine kommerziell rentable Videoproduktion und auch die weltweit drittgrößte hat sich inNigeria entwickelt. Weitere bekannte Regisseure sind unter anderenSouleymane Cissé,Safi Faye,Anne-Laure Folly,Med Hondo,Djibril Diop Mambéty.

Literatur

Hauptartikel:Afrikanische Literatur

Zu den wichtigsten afrikanischen Autoren gehören der nigerianischeLiteraturnobelpreisträgerWole Soyinka und der mit demFriedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichneteChinua Achebe, der „Vater“ der afrikanischen Literatur.

Weitere bedeutende Autoren sind:Mobolaji Adenubi (Nigeria),Ama Ata Aidoo (Ghana),Amadou Hampâté Bâ,Francis Bebey (Kamerun),Mongo Beti (Kamerun),Steve Chimombo (Malawi),Mia Couto (Mosambik),Amma Darko (Ghana),Emmanuel Dongala (Volksrepublik Kongo),Nuruddin Farah (Somalia),Nadine Gordimer (Südafrika, Nobelpreis für Literatur 1991),Bessie Head (Südafrika/Botswana),Lília Momplé (Mosambik),Grace Ogot (Kenia),Ben Okri (Nigeria),Ousmane Sembène (Senegal),Ngũgĩ wa Thiong’o (Kenia),Yvonne Vera (Simbabwe),Nagib Mahfuz (Ägypten, Nobelpreis für Literatur 1988),At-Tayyib Salih (Sudan),J. M. Coetzee (Südafrika, Nobelpreis für Literatur 2003),Waris Dirie (Somalia) undDamon Galgut (Südafrika).

Siehe auch:Arabische Literatur

Kunst

Hauptartikel:Afrikanische Kunst
Afrikanische Kunst:Nok-Terrakottaskulptur, 6. Jahrhundert v. Chr.
Afrikanische Kunst:Weiße Dame von Auahouret

Musik

Hauptartikel:Traditionelle afrikanische Musik undAfrikanischer Tanz

Die Musik spielt für viele Afrikaner eine wichtige Rolle. Viele afrikanische Kulturen habenTonsprachen, das heißt Sprachen, in denen die Tonhöhe zur Unterscheidung von Bedeutung benutzt wird; dies hat zum Teil erheblich Folgen. Zum Beispiel dadurch, dass mit auf Instrumenten gespielten Tonfolgen ein bedeutungsvoller und für die Zuhörer verständlicher Text gespielt werden kann. Aber auch, dass Tonfolgen in Vokalmusik dem Sprachton unterworfen sein können. Über afrikanische Musik kann man nicht sprechen, ohne den Tanz einzuschließen. Viele afrikanische Sprachen haben ein gemeinsames Wort für die beiden in „westlicher“ Kultur zumeist unterschiedenen Konzepte. Historische Forschungen haben gezeigt, dass afrikanische Musikkulturen niemals statisch, sondern im Gegenteil überaus dynamisch waren und sind.

VerschiedeneTonsysteme, Musiken in Verknüpfung mit Kult, Repräsentation, dörflichen Festen, städtischer Unterhaltung, seit Anfang des 20. Jahrhunderts eine kommerzielle Musik-Industrie (Schellack-Platten) existieren jeweils unter lokal verschiedenen Bedingungen und sorgen so für eine große Diversität afrikanischer Musik; unter dem Einfluss der nord- und lateinamerikanischen Popularmusik bildete sich dieAfrikanische Popularmusik in vielen Spielarten aus.

Eine grobe Einteilung in Stilgebiete unterscheidet den von denKhoisan geprägten Süden vomBantusprachigen Zentralafrika und den mehr oder weniger islamisch beeinflussten Regionen Ost- wie Westafrikas.

Philosophie

Hauptartikel:Afrikanische Philosophie

Philosophische Inhalte werden zum Großteil noch immer über nicht-schriftliche Medien, wie beispielsweise mündliche Überlieferung, vermittelt, da die meisten afrikanischen Völker keine Schriftform entwickelten. Dementsprechend schwierig gestaltet sich der Umgang mit dem philosophischen Erbe Afrikas.Amadou Hampâté Bâ drückte es einmal so aus: Es verbrenne immer eine ganze Bibliothek, wenn ein Alter stirbt. Dichter wieNgũgĩ wa Thiong’o schreiben zudem aus Protest gegen den ihrer Meinung nacheurozentristischen Blick hiesiger Wissenschaften und aufgrund ihres Zielpublikums in ihrer eigenen Sprache, für die oft noch keine Schriftform existierte. Schriftformen wurden erst in den letzten Jahrzehnten, häufig unter Mithilfe europäischer Missionsgesellschaften, entwickelt. Philosophen und Theoretiker sind einem europäischen Publikum meist aus dem Zusammenhang kultureller Befreiungsversuche bekannt.

Siehe auch:Postkolonialismus

Sport

Hauptseite:Kategorie:Sport (Afrika)
Siehe auch:Confédération Africaine de Football

Architektur

Die architektonische Kultur Afrikas ist zweigeteilt. Der nördliche Teil steht weitgehend in der Tradition derislamischen Architektur, die den gesamten Mittelmeerraum prägt. Südlich der Sahara hat sich eine Architektur entwickelt, die von frühzeitlichen Bauformen ausgeht, etwa der Rundhütte. Insbesondere in regenarmen Regionen wird sie vomLehm als zentralem Baustoff geprägt. Einige Völker errichteten Steinbauten, wieGroß-Simbabwe,Khami oderLoropéni sowie beiKumasi; arabische, persische und indische Einflüsse hinterließen in Teilen Afrikas zahlreiche Einzelbauten und Siedlungen, wieKilwa Kisiwani, an Malawis Sklavenrouten oder auf derIlha de Moçambique.

Die europäischen Kolonialmächte importierten dann insbesondere für ihre Verwaltungsbauten, Kirchen und Wohnbauten ihre heimische Architektur, was viele Großstädte wie Kopien westlicher Metropolen erscheinen ließ. Einher mit der schrittweisen Unabhängigkeit vieler afrikanischer Staaten ging die Entwicklung eines „Tropical Modernism“, der den damals vorherrschenden Funktionalismus auf die klimatischen Begebenheiten südlich der Sahara anwendete.[48]

Organisationen

Politische Organisationen

Mitgliedschaft in Afrikanischen Organisationen (Stand: Feb. 2024)

Wirtschaftliche Organisationen

Andere

  • CAF Afrikanischer Fußballverband

Siehe auch

Portal: Afrika – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Afrika

Literatur

Einführungen und Handbücher

Gesamtdarstellungen

  • Jacques Maquet,Herbert Ganslmayr:Afrika. Die schwarzen Zivilisationen. Kindler Verlag, München 1985,DNB 750489561. 
  • Christoph Marx:Geschichte Afrikas. Von 1800 bis zur Gegenwart. Ferdinand Schöningh, Paderborn / München / Wien / Zürich 2004,ISBN 3-506-71748-0. 
  • John Iliffe:Geschichte Afrikas. C. H. Beck, München 1997,ISBN 3-406-42811-8. 
  • Joseph Ki-Zerbo:Die Geschichte Schwarz-Afrikas. FISCHER Taschenbuch, Frankfurt am Main 1993,ISBN 3-596-26417-0. 
  • Theodorum Danckert:Planokarte Afrika. Historische Landkarte um 1690. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2000,ISBN 3-932554-69-8 (Originaltitel:„Totius Africae Accuratissima Tabula Authore …“ 1698.). 
  • Richard J. Reid:A history of modern Africa. 1800 to the present. 3. Aufl. Wiley-Blackwell, Hobokenm 2020,ISBN 978-1-119-38192-1.
  • Winfried Speitkamp:Kleine Geschichte Afrikas. Reclam-Verlag, Stuttgart 2007,ISBN 978-3-15-010643-3. 
  • Emmanuel Akyeampong u. a. (Hrsg.):Africa's Development in Historical Perspective. Cambridge University Press, 2014,ISBN 978-1-107-69120-9 (englisch). 

Spezielle Aspekte

Weblinks

Commons: Afrika – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Afrika – Zitate
Wiktionary: Afrika – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikisource: Afrika – Quellen und Volltexte
Wikivoyage: Afrika – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. mit der nur teilweise anerkanntenWestsahara
  2. Länderdatenbank, www.dsw.org
  3. Regionale Gliederungen
  4. Axel Bojanowski: Trockener Kontinent: Atlas enthüllt gigantische Wasser-Reserven unter Afrika. In: Spiegel Online. 20. April 2012, abgerufen am 6. Januar 2017. 
  5. Download groundwater maps of Africa – Groundwater resilience to climate change in Africa. In: bgs.ac.uk. 12. November 2016, abgerufen am 6. Januar 2017. 
  6. F. Kaspar, A. Andersson, M. Ziese, R. Hollmann:Contributions to the Improvement of Climate Data Availability and Quality for Sub-Saharan Africa. In:Frontiers in Climate.Band 3,Nr. 815043, 2022,doi:10.3389/fclim.2021.815043 (englisch). 
  7. Visualisierungswebseite des Global Precipitation Climatology Centre
  8. Africa: Environmental Atlas, 06/17/08. (Memento vom 5. Januar 2012 imInternet Archive) Zentrum für Afrikastudien, Universität von Pennsylvania. Zugriff im Juni 2011.
  9. K.I. El Fadli:World Meteorological Organization Assessment of the Purported World Record 58°C Temperature Extreme at El Azizia, Libya (13. September 1922). In:Bulletin of the American Meteorological Society.Band 94,Nr. 2, September 2012,S. 199,doi:10.1175/BAMS-D-12-00093.1,bibcode:2013BAMS...94..199E.  (Die am 13. September 1922 von Aziziya, Libyen, behaupteten 57,8 °C (136 °F) wurden von der Weltorganisation für Meteorologie offiziell für ungültig erklärt.)
  10. World Meteorological Organization World Weather / Climate Extremes Archive. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. Januar 2013; abgerufen am 10. Januar 2013. 
  11. abcJonathan Kingdon:The Kingdon Field Guide to African Mammals. A&C Black Publishers, London 2003,ISBN 0-7136-6513-0 (englisch, 476 S., Erstausgabe: 1997). 
  12. abWorld Population Prospects. United Nations, Department of Economic and Social Affairs, 2022, abgerufen am 23. Mai 2023 (englisch). 
  13. U.N.'s World Population 2015. (PDF) In: United Nations Publication. United Nations, 30. Dezember 2015, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 29. Oktober 2016 (englisch).@1@2Vorlage:Toter Link/esa.un.org (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven) 
  14. African Countries By Population Density. 1. August 2017, abgerufen am 15. März 2023 (amerikanisches Englisch). 
  15. abcdMaddison:Growth of World Population, GDP and GDP Per Capita before 1820. 27. Juli 2016 (englisch,ggdc.net [PDF]). 
  16. abworldometers.info:Africa Population (LIVE). (englisch,worldometers.info [abgerufen am 17. Juli 2019]). 
  17. Our World in Data:Five key findings from the 2022 UN Population Prospects. (englisch,ourworldindata.org). 
  18. United States Census Bureau:World Population Day: July 11, 2018. 11. Juli 2018 (englisch,census.gov). 
  19. abAnthony Cilluffo, Neil G. Ruiz:World's population is projected to nearly stop growing by the end of the century. Hrsg.: Pew Research Center. 17. Juni 2019 (englisch,pewresearch.org). 
  20. The Lancet (Hrsg.):Global age-sex-specific fertility, mortality, healthy life expectancy (HALE), and population estimates in 204 countries and territories, 1950–2019: a comprehensive demographic analysis for the Global Burden of Disease Study 2019. (englisch,thelancet.com). 
  21. Vereinte Nationen. Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten:World Population Prospects 2022. Summary of Results. New York,S. 14 (englisch,un.org [PDF]). 
  22. The World Bank (Hrsg.):Fertility rate, total (births per woman) – Sub-Saharan Africa. (englisch,worldbank.org [abgerufen am 29. Mai 2020]). 
  23. % population aged under 15 – Maps – Global Data Lab. Abgerufen am 13. Januar 2023. 
  24. Chapter 1, Article 6 of the South African Constitution (englisch)
  25. abWorld Population Prospects – Population Division – United Nations. Abgerufen am 12. November 2017. 
  26. Regionendatenbank derDeutschen Stiftung Weltbevölkerung: „Afrika“.Länderdatenbank der DSW. Abgerufen am 25. November 2024. 
  27. Africanews:African countries applying lockdowns over COVID-19 spread. Posting vom 30. März 2020 auf www.africanews.com (englisch)
  28. African Union, CDC :About Us. auf www.africacdc.org
  29. African Union, CDC:Our Work. auf www.africacdc.org (englisch)
  30. African Union, CDC:Northern Africa RCC. auf www.africacdc.org (englisch)
  31. African Union, CDC:Eastern Africa RCC. auf www.africacdc.org (englisch)
  32. African Union, CDC:Southern Africa RCC. auf www.africacdc.org (englisch)
  33. African Union, CDC:Western Africa RCC. auf www.africacdc.org (englisch)
  34. African Union, CDC:Central Africa RCC. auf www.africacdc.org (englisch)
  35. S. Semaw u. a.:2.5-million-year-old stone tools from Gona, Ethiopia. In:Nature. Band 385, 1997, S. 333–336,doi:10.1038/385333a0.
  36. CIA:The World Factbook. Abgerufen am 27. August 2022.
  37. Africa Renewable Energy Initiative (AREI). Klimafreundliche Energie für Afrika. In: www.bmz.de. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juni 2017; abgerufen am 11. Februar 2018. 
  38. ENERGIES POUR L'AFRIQUE. In: www.energiespourlafrique.org. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. November 2015; abgerufen am 11. Februar 2018 (englisch). 
  39. Power Africa. In: www.usaid.gov. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juli 2013; abgerufen am 11. Februar 2018 (englisch). 
  40. Aurelien Bernier: Strom für Afrika. Mit Unterstützung von IWF, Weltbank und Co versuchen westliche und asiatische Konzerne von der Liberalisierung der afrikanischen Märkte zu profitieren. LE MONDE diplomatique, 8. Februar 2018, abgerufen am 11. Februar 2018. 
  41. abcWinnie V. Mitullah, Romaric Samson, Pauline M. Wambua, Samuel Balongo:Building on progress: Infrastructure development still a major challenge in Africa. Afrobarometer Dispatch No. 69, 14. Januar 2016.
  42. abcdVerkehr: Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika verstärken, Pressemitteilung der Europäischen Kommission, ec.europa.eu, 24. Juni 2009.
  43. Verbesserung der Infrastruktur in Afrika, Projektkurzbeschreibung, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), abgerufen am 13. Juli 2022.
  44. Activists, researchers raise alarm on Africa’s „land grab“. Food Crisis and the Global Land Grab, 28. Januar 2010.
  45. Wie Gold, nur besser. Le Monde diplomatique, vom Januar 2010.
  46. Thierry Tanoh:Mittel im Kampf gegen den Hunger. Afrikas Bauern brauchen Zugang zu innovativen Finanzmodellen. Nur so gelingt es, den Agrarsektor auszubauen. In:Süddeutsche Zeitung. 26. September 2011.
  47. Hans-Heinrich Bass:Afrika braucht eine ländliche Industrie – Nur mit einer nachhaltigen Landwirtschaft und einer soliden Lebensmittelverarbeitung lässt sich der Hunger bekämpfen. In:Süddeutsche Zeitung. 21. November 2011 (PDF; 38 kB)
  48. Sven Ahnert:Afrika: Neues Bauen zwischen Savanne und Megalopolis. Deutsche Welle, 6. April 2021, abgerufen am 16. April 2021.
DieKontinente
Kontinente einzeln:

Afrika |Antarktika |Asien |Australien |Europa |Nordamerika |Südamerika

Kontinentenkomplexe:

Afrika-Eurasien |Amerika |Eurasien |Australien und Ozeanien

Landmassen:

Ostfeste |Westfeste |Südfeste

7.188055555555621.093611111111Koordinaten:7° N,21° O

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