Entsprechend der „Out-of-Africa-Theorie“ gilt Afrika als die „Wiege der Menschheit“, wo im Zuge derHominisation die Entwicklung zum anatomisch modernenMenschen (Homo sapiens) stattfand. Eine der frühestenHochkulturen der Menschheit bildete sich imAlten Ägypten. Über die Jahrtausende entstanden auf dem Kontinent verschiedene „Großreiche“ wie dasKaiserreich Abessinien. DerSklavenhandel mit den afrikanischen Reichen seit dem 16. Jahrhundert und die spätereKolonisation durch europäische Staaten („Wettlauf um Afrika“) führten zu einer teilsReißbrett-artigen Gebietsaufteilung. Diese wurde im Zuge derDekolonisation ab der Mitte des 20. Jahrhunderts von vielen neu gebildeten afrikanischen Staaten übernommen. DieheterogenenVölker Afrikas hatten traditionell andere Siedlungsgebiete, was zu verschiedenen Konflikten und Kriegen um Territorial-, Rohstoff- und Machtansprüche beiträgt.
Während die meisten Länder Afrikas langeautokratisch regiert wurden, setzten sich ab dem späten 20. Jahrhundert häufigerdemokratische Bewegungen durch, wobei die Region Afrika seit Beginn derDemokratiemessungen am schlechtesten abschnitt. Armut, Hungersnöte,Kindersterblichkeit und Gesundheitsprobleme konnten durch Bildung,wirtschaftliche, medizinische und infrastrukturelle Fortschritte in den letzten Jahrzehnten erheblich verringert werden. Die Bedeutung der Staaten Afrikas in derWeltwirtschaft ist nachBIP bis auf einige Ausnahmen wieSüdafrika,Nigeria,Ägypten,Algerien,Angola undMarokko gering. Mehrere afrikanische Länder zählen seit Beginn des 21. Jahrhunderts jedoch zu den weltweit amschnellstenwachsenden Volkswirtschaften. DieRohstoffe und dielandwirtschaftlich nutzbaren Flächen des Kontinents sind von zunehmender Bedeutung für die afrikanischen Länder wie auch mit ihnen handelndeIndustrie- undSchwellenländer.
In derAntike bezeichnete der lateinische NameAfrica nur das Gebiet der gleichnamigen römischen Provinz im heutigenTunesien umKarthago.Ägypten wurdeAegyptus und Nordafrika westlich des Nils wurde in der Antike oftLibya genannt, während Afrika südlich von Aegyptus und Libya alsAithiopia bekannt war. Der NameAfrica wurde vomrömischen Senator und FeldherrnScipio Africanus erstmals verwendet und ist vom lateinischen WortAfer (Plural:Afri) abgeleitet, was so viel wie „Afrikaner,Punier“ bedeutet und seinerseits von einem einheimischen Stamm abgeleitet sein könnte. Andere Deutungen bezogen den VolksnamenAfer auf dashebräischeʿafar („Staub“), dasgriechischeaphrike („unkalt“) oder daslateinischeaprica („sonnig“).
Geographie
Lage Afrikas in der Welt
Afrika ist im Norden vomMittelmeer, im Westen vomAtlantik, im Osten vomIndischen Ozean und demRoten Meer umgeben. Die Küstenlänge beträgt 30.490 km, was gemessen an der großen Fläche relativ wenig ist. Die einzige Landverbindung zu anderen Festlandmassen besteht zuEurasien an der Stelle derSinai-Halbinsel, die zwischen Afrika und derArabischen Halbinsel liegt. Europa liegt Afrika an derStraße von Gibraltar und derStraße von Sizilien am nächsten. Der südlichste Punkt Afrikas istKap Agulhas auf 34°50' Süd. Der afrikanische Erdteil ist nur wenig gegliedert; er hat weniger Inseln und Halbinseln als alle anderen Kontinente.
Durch seine Lage beiderseits desÄquators und seine kompakte Form besitzt Afrika die größte zusammenhängende Landmasse derTropen. 75 % der Fläche Afrikas liegen innerhalb derWendekreise, die die mathematische Tropengrenze bilden. Ein großer Teil Zentral- und Westafrikas ist vontropischem Regenwald bedeckt; dasKongobecken ist nach Amazonien das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Um die Wendekreise sind große Wüsten entstanden, die sich durchDesertifikation ausbreiten; dieSahara im Norden wird nur durch dieFlussoase desNil unterbrochen, im Süden befinden sich dieNamib alsNebelwüste und dieKalahari alsTrockensavanne. Südlich der Sahara (Sahelzone) und in Ostafrika bis Südafrika hinunter befinden sich riesigeSavannengebiete. Im Bereich zweier jährlicher Niederschlagsmaxima breiten sich dieTrockenwälder undFeuerökosysteme aus, beispielsweiseMopane,Miombo oderChipya-Vegetation. Südostafrika ist durch den Einfluss desMonsuns und die großen Täler vonSambesi undLimpopo fruchtbarer.
Der kleinste Staat auf dem Festland,Gambia, ist etwa so groß wieZypern; der größte,Algerien, ist ungefähr siebenmal so groß wie Deutschland. Die größte Insel istMadagaskar, die vor der Südostküste Afrikas im Indischen Ozean liegt.
Es gibt zwei grundlegende Typen von Seen. Zum einen die Beckenseen, die sich flach und weit ausstrecken und ihre Größe durch Verdunstung sehr stark verändern. Ein Beispiel dafür ist derTschadsee. Zum anderen die Grabenseen, die imOst- und Zentralafrikanischen Graben liegen, sehr tief, lang und schmal sind. Beispiele dafür sind derMalawisee oder derTanganjikasee.
Fließgewässer
Es gibt auch zwei Arten von Flüssen in Afrika, die einen speisen Beckenseen, sie haben kein großes Gefälle und eine geringe Fließgeschwindigkeit, z. B. derSchari, der denTschadsee speist, oder derOkavango, der imOkavangodelta versickert und verdunstet. Auf der anderen Seite gibt es die Flüsse, die in das Meer münden, sie weisen ein hohes Gefälle auf und haben dadurch eine hohe Fließgeschwindigkeit, Beispiele sind derNil, der in das Mittelmeer mündet,Niger,Kongo undOranje, die in den Südatlantischen Ozean münden, oder der in denIndischen Ozean mündendeSambesi.
Der längste Strom Afrikas und zugleich derlängste oder zweitlängste Fluss der Erde, da die Länge desAmazonas – je nach Definition – zwischen 6500 Kilometer und 6800 Kilometer angegeben wird, ist der Nil mit 6671 km. Er mündet in das Mittelmeer.
Der zweitlängste Fluss Afrikas und der wasserreichste des Kontinents und zweitwasserreichste der Welt ist der Kongo mit 4374 km. Er mündet in denSüdatlantik.
Ein rechter Nebenfluss des Kongos ist die rund 350 km langeLukuga, der einzige Abfluss des ostafrikanischen Tanganjikasees. Dieser ist mit 1470 m nach demBaikalsee der zweittiefste See der Erde.
Der Niger ist nach dem Nil und dem Kongo mit 4184 km Länge der drittlängste Fluss bzw. Strom in Afrika. Nach Verlassen desKainji-Stausees mündet der Niger in den Südatlantik. Sein Einzugsgebiet beträgt 2.261.763 km².
Der Sambesi ist mit 2736 km der viertlängste Fluss in Afrika und der größte afrikanische Fluss, der in denIndischen Ozean fließt. Das Einzugsgebiet umfasst 1.332.574 km², was etwa der Hälfte des Nil-Einzugsgebietes entspricht.
Der Malawisee mit 29.600 km² zählt mit 706 m zu den tiefsten Seen in Afrika. Sein Abfluss ist derShire-Fluss, der nach 402 km in den Sambesi mündet.
Grundwasser
DieGrundwasserkarte von Afrika, die das British Geological Survey (BGS) veröffentlichte, zeigt, dass in den meisten bewohnten Gebieten das Wasser sogar mit Handpumpen an die Oberfläche gefördert werden könnte.[4][5]
Außerdem zählen der Atlas mit demToubkal (4165 m) in Marokko, derMount Meru (4562,13 m), einInselberg in Tansania und derKamerunberg (4095 m), ein Inselberg inKamerun, zu den höchsten Gebirgen, Bergmassiven bzw. Bergen des Kontinents.
Klima
Niederschlagskarte von Afrika:[6] Mittlere jährliche Niederschlagsmenge dargestellt in mm pro Monat gemäß Klimatologie (Version 2020) des Global Precipitation Climatology Centre (GPCC[7])
DieKlimate Afrikas reichen von immerfeucht-heißemtropischem Klima bis zur kaltenafroalpinenHöhenstufe auf den höchsten Gipfeln. Die nördliche Hälfte Afrikas und der äußerste Südwesten bestehen hauptsächlich aus Wüsten mitaridem Klima, während es zum Äquator hin immerhumider wird. Afrika ist der heißeste Kontinent der Erde, dessen Landfläche als einziger Erdteil die gesamte nördliche und südliche Tropenzone umfasst. Fast 60 % der gesamten Landoberfläche bestehen ausTrockengebieten und Wüsten.[8] Der Rekord für die höchste jemals aufgezeichnete Temperatur, 1922 inLibyen (58 °C), wurde 2013 diskreditiert.[9][10]
Der größte Teil Afrikas besteht aus sehr alten (präkambrischen) Plattformen (Kraton), die zumeist von jüngeren Sedimenten derKaroo-Supergruppe überdeckt sind.
Die wichtigsten Vegetationsgebiete des afrikanischen Kontinents stellen einerseits die Regenwälder West- und Zentralafrikas, andererseits die drei großenWüstengebiete und drittens die dazwischen liegendenSavannen- undTrockenwaldgebiete dar. Dabei ist der zentralafrikanischeRegenwaldblock im Bereich des Kongobeckens von den Regenwäldern an der Südküste Westafrikas isoliert. Die drei wichtigsten Wüsten beziehungsweise Halbwüsten sind dieNamib im Süden, dieSahara im Norden und die Halbwüstengebiete amHorn von Afrika. Innerhalb der Savannen wird meist zwischenFeuchtsavannen-Waldmosaiken undTrockensavannen unterschieden, die wiederum durch ausgedehnte Waldsavannen voneinander getrennt sind. Diese Waldsavannen werden im Südosten alsMiombo, im Nordwesten als Doka bezeichnet. Nördlich der Sahara treten darüber hinaus auchmediterrane Vegetationsformen auf. Typische Hochgebirgsvegetation findet man in Nordafrika imAtlasgebirge, imäthiopischen Bergland sowie vor allem in zahlreichen, teilweise isolierten Bergmassiven Ostafrikas, wieKilimandscharo,Mount-Kenya-Massiv undRuwenzori-Gebirge. Eine Besonderheit stellt dasKapgebiet dar, das ein eigenesFlorenreich darstellt. Eine weitere besondere Vegetationsform sind die südafrikanischenKaroo-Steppen.[11]
LöwenAfrika ist bekannt für seine großen Wildtierherden, hier Gnus
Die Großtierfauna der afrikanischen Savannen ist zusehends auf einzelne Schutzgebiete beschränkt. Die bekanntesten darunter, wie dieSerengeti, derChobe-Nationalpark oder derKruger-Nationalpark, liegen dabei im östlichen und südlichen Teil des Kontinents. Auch die Lebensräume der Regenwaldbewohner sind im Schwinden begriffen.[11]
Bevölkerung
Ethnolinguistische Gruppen Afrikas (Daten von 1959)Bevölkerungsdichte in Afrika (2005)
Entwicklung der Bevölkerung Afrikas (in Millionen)[12]
Afrika hat etwa 1,377 Milliarden Einwohner (Stand 2021),[12] wovon die meisten südlich der weitgehend unbesiedelten WüsteSahara inSubsahara-Afrika leben. InNordafrika, wo hauptsächlichBerber undAraber leben, gibt es rund 210 Millionen Einwohner. Für 2050 erwartet die UN 2,5 Milliarden und für 2100 ca. 4,4 Milliarden Einwohner.[13]
Der bevölkerungsreichste Staat istNigeria mit über 200 Millionen Einwohnern. Der bevölkerungsärmste Staat sind dieSeychellen mit 80.000 Einwohnern. Der am dichtesten besiedelte Staat Afrikas istMauritius, und der am dünnsten besiedelte Staat istNamibia.[14]Die größte Stadt Afrikas istKinshasa (16,3 Mio. Einwohner), gefolgt vonLagos (15,9 Mio. Einwohner) und derägyptischen HauptstadtKairo (10,1 Mio. Einwohner). Die größte Agglomeration ist die ägyptische Metropolregion Kairo-Gizeh, gefolgt von Kinshasa in derDR Kongo und Lagos inNigeria.
In allen Subsahara-Afrika lag dieFruchtbarkeitsrate (durchschnittliche Kinderzahl) 2019 über dem Reproduktionsniveau und machte 27,1 % der weltweiten Lebendgeburten aus[20]. Im Jahr 2021 entfielen 29 % der weltweiten Geburten auf Subsahara-Afrika[21].
Im Norden Afrikas lebten schon Jahrtausende vor der Ankunft derAraber um das7. Jahrhundert herumberberische Völker. Diese leben seitdem vor allem in den gebirgigen Regionen desMaghreb, wo sie vor den arabischen Invasoren Zuflucht fanden, um sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte aber deutlich mit jenen zu durchmischen und eine eigene maghrebinische Kultur zu schaffen, die einige Unterschiede zur übrigen arabischen Welt aufweist, beispielsweise in derSprache. Auch die Völker Nordostafrikas, wie z. B. dieAmharen, sind semitische Völker. DieSahara wird vonnomadisierendenTuareg bewohnt.
Insgesamt gibt es über 2000 eigenständige afrikanische Sprachen, von denen rund 50 als größere Sprachen gelten, die jeweils von über einer Million Menschen gesprochen werden. Einige der wichtigsten afrikanischen Sprachen sindSwahili,Igbo,Hausa undFulfulde.Englisch,Französisch undPortugiesisch sind verbreitete Amts- undVerkehrssprachen in vielen afrikanischen Ländern, da diese die Kommunikation mit den vielen kleinen Sprachen erheblich vereinfachen. InNamibia wird auch nochDeutsch gesprochen, inSüdafrika[24] genießt es Sonderstatus.
In Nordafrika, Ostafrika und Westafrika ist derIslam weit verbreitet. Laut Auswärtigem Amt gehören 44,2 % aller Afrikaner (darunter in Nordafrika Araber und Berber) dem Islam an, laut CIA World Factbook 43,4 %. Daneben gibt es vor allem in West- und Südostafrika eine große Anzahl Menschen, dietraditionelle Religionen praktizieren. Man schätzt, dass dies 13 bis 20 % der Afrikaner sind. Die restlichen rund 38 bis 43 % gehörenchristlichenKonfessionen an. Die Mehrheit derafrikanischen Christen lebt im Süden Afrikas. Eine Sonderrolle spielt dieÄthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche, da inÄthiopien dasKönigreich Aksum das Christentum zurStaatsreligion machte. Außerdem sind unter den nicht-afrikanischen Minderheiten auchBahai,Judentum undHinduismus verbreitet.
Gesundheit und Gesundheitsversorgung
Die durchschnittliche Lebenserwartung einer afrikanischen Frau liegt bei 61,9 Jahren, die durchschnittliche Lebenserwartung eines afrikanischen Mannes bei 58,6 Jahren. Damit ist sie weit niedriger als auf anderen Kontinenten (Zeitraum 2010–2015).[25] Afrika ist auch der vonHIV/AIDS am stärksten betroffene Kontinent. Etwa 4 % der Bevölkerung sind HIV-positiv (siehe auch:HIV/AIDS in Afrika).[26] Seit etwa 2005 konnten jedoch Fortschritte im Kampf gegen die Epidemie erzielt werden, weshalb die durchschnittliche Lebenserwartung in fast allen Ländern Afrikas wieder steigt.
Entwicklung der Lebenserwartung in Afrika (Quelle: UN[25])
Die ältesten bisher bekannten menschlichen Lebensspuren fanden sich in Afrika. Es gilt als sicher, dass sich von hier aus zunächstHomo erectus und später der – aus den in Afrika verbliebenen Populationen vonHomo erectus entstandene – anatomisch moderne Mensch (Homo sapiens) nach Asien und Europa ausgebreitet haben. Dementsprechend entdeckte man auch die ältestenSteingeräte in Afrika:[35] die einfachenOldowan-Geräte desEarly Stone Age, das in Europa alsAltpaläolithikum bezeichnet wird.
Im Niltal in Nordafrika befand sich mitÄgypten eine der erstenHochkulturen. Es gab zwar auch weitere Königreiche in Westafrika wie zum Beispiel dieAshanti und dieHaussa, diese entstanden jedoch viel später. Auch in Ost- und Südafrika gab es einige bedeutende Kulturen, wie auch im Gebiet des heutigen Sudan, damalsNubien oder Kusch genannt. Nubische Pharaonen haben auch für eine Dynastie ganz Ägypten beherrscht. Bedeutende Kulturen im Süden Afrikas waren zum Beispiel die BewohnerGroß-Simbabwes. Diese Steinburg war architektonisch für die damalige Zeit ein Meisterwerk und bedeutend für Handel zwischen den Völkern des Südens und des Ostens. Im Osten Afrikas waren dieSwahili bekannt.
Nordafrika war durch das Mittelmeer mit Europa und Vorderasien eher verbunden als getrennt.Karthago, eine Gründung derPhönizier im heutigenTunesien, war um die Mitte des1. Jahrtausend v. Chr. die herrschendeGroßmacht im westlichen Mittelmeer, bis sie in denPunischen Kriegen vonRom abgelöst wurde. Dieses herrschte ab30 v. Chr. (Eroberung Ägyptens) über ganz Nordafrika.
Schon die alten Ägypter (KöniginHatschepsut) unternahmen Fahrten nachPunt, wahrscheinlich im heutigenSomalia. Auch das Reich derKönigin von Saba, welches wohl in Südarabien sein Zentrum hatte, soll sich über Teile desHorns von Afrika bis in denNorden Äthiopiens erstreckt haben. Die HerrscherÄthiopiens führten ihre Abstammung auf die Königin von Saba zurück.Herodot berichtet, dass um600 v. Chr. phönizische Seeleute im Auftrag desPharaoNecho in drei Jahren Afrika vom Roten Meer bis zur Nilmündung umfahren hätten. Da er davon berichtet, sie hätten behauptet, die Sonne „zu ihrer Rechten“, also im Norden, gesehen zu haben, gilt dieser Bericht als glaubwürdig. Sicher ist die Fahrt des karthagischen AdmiralsHanno um500 v. Chr., der von Südspanien aus mindestens bisSierra Leone kam.
Während derVölkerwanderung eroberten dieVandalen das römische Nordafrika vonMarokko bisLibyen. Schon vor derHidschra wandertenarabische Stämme nach Nordafrika ein. Mit dem Siegeszug desIslam wurde Ägypten 641, Marokko 670 erobert. In den folgenden Jahrhunderten wurde Nordafrika fast vollständig islamisiert, derSahel, West- und Ostafrika zumindest teilweise.
Afrika aus europäischer Sicht, um 1570Afrika aus europäischer Sicht, um 1812
1250 richtete sich derSechste Kreuzzug gegen Ägypten (die anderenKreuzzüge richteten sich gegenPalästina). Zwischen dem 9. und 16. Jahrhundert entwickelten sich im Gebiet des heutigenMali mehrere mächtige, unabhängige Königreiche. Im15. Jahrhundert wurde die Westküste Afrikas vonPortugal aus erforscht. Portugal undSpanien errichteten im 15. und 16. Jahrhundert erste Stützpunkte an der Nordküste.
Nach derEntdeckung Amerikas war Afrika für die Europäer hauptsächlich als Quelle fürSklaven interessant. Ein erheblicher Anteil der Bevölkerung vonBrasilien,Haiti und anderen Inseln derKaribik, aber auch derUSA sind afrikanischer Abstammung. Zum Zweck desSklavenhandels wurden Forts an den Küsten errichtet, den Transport aus dem Binnenland übernahmen meist einheimische Königreiche. Imostafrikanischen Sklavenhandel waren bis ins17. Jahrhundert arabische Händler vorherrschend. Das Innere des Kontinents war den Europäern weitestgehend unbekannt. Erste Forschungsreisen unternahmen Ende des18. Jahrhunderts von derAssociation for Promotion the Discovery of the Interieur of Africa (Africa Association, London) ausgesandte Männer verschiedener Nationalitäten.
Nach derindustriellen Revolution und dem Verbot desSklavenhandels 1807 wurde Afrika eher uninteressant. Erst mit dem Aufkommen desImperialismus wuchs das Interesse der europäischenGroßmächte amdunklen Kontinent und derWettlauf um Afrika führte innerhalb von weniger als 20 Jahren zur Besetzung fast des gesamten Kontinents. Auf derKongokonferenz inBerlin wurde 1884/85 der größte Teil Innerafrikas zwischen den europäischen Mächten aufgeteilt, bis 1912 verloren die meisten afrikanischen Völker ihre Freiheit. Unabhängig blieben nurLiberia, eine Siedlungskolonie freigelassenernordamerikanischer Sklaven, sowie das alteKaiserreich Abessinien (heuteÄthiopien), welches allerdings 1935 vomfaschistischen Italien angegriffen und von 1936 bis 1941 von diesem annektiert wurde. ImErsten Weltkrieg waren diedeutschen Kolonien Kriegsschauplatz, viele Afrikaner kämpften auch in Europa. Im Zweiten Weltkrieg fanden Kämpfe vor allem in Nordafrika und am Horn von Afrika statt.
Kolonisation Afrikas um 1914
Im Zuge derDekolonisation Afrikas wurden mehrere Staaten in den 1950er Jahren unabhängig. 1960 gilt als dasJahr der afrikanischen Unabhängigkeit, da der Großteil der französischen Kolonien in diesem Jahr in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Als letzter Staat löste sichDschibuti 1977 von europäischer Fremdherrschaft. InSüdafrika ist dieschwarze Bevölkerungsmehrheit erst seit 1994 an der Regierung. Vier Jahre zuvor endete die südafrikanische Besetzung Namibias. Einige Inseln und die Gebiete um die StädteCeuta undMelilla gehören bis heute verschiedenen europäischen Staaten.
Durch die willkürlichen und die historischen und ethnisch-kulturellen Gegebenheiten außer Acht lassenden Grenzziehungen der Kolonialzeit wurde die Entwicklung eines Nationalgefühls in den meisten afrikanischen Staaten erschwert. Dies und die einseitige Ausrichtung der Wirtschaften auf Exportartikel führten u. a. dazu, dass die politische Lage in den meisten Staaten instabil ist und autoritäre Regime vorherrschen. Dadurch fällt ein großer Teil der natürlichen Reichtümer des Kontinents derKorruption zum Opfer beziehungsweise wird von internationalen Konzernen abgeschöpft. Verbunden mit unterentwickelter Infrastruktur, klimatischen Problemen, hohem Bevölkerungszuwachs und in neuerer Zeit sehr hohenAIDS-Raten führt dies dazu, dass fast ganz Afrika derDritten Welt angehört. Mit derAgenda 2063 hat sich dieAfrikanische Union in den 2010er Jahren auf die Umsetzung konkreter Ziele verständigt, um wesentliche Entwicklungshemmnisse zu beseitigen und dadurch bis zum Jahr 2063 Wohlstand für die afrikanische Bevölkerung geschaffen zu haben. Im Jahrzehnt davor begannChinas Entwicklungsfinanzierung für Afrika.
Die politische Organisation „Afrikanische Union“ umfasste ursprünglich 52 Staaten des Kontinents; 2011 trat derSüdsudan bei und 2017 Marokko. Während jedoch dieDemokratische Arabische Republik Sahara faktisch nicht existiert (das Westsahara-Gebiet ist von Marokko besetzt), aber von der AU als Vollmitglied anerkannt wurde, existiert bereits seit 1991 eine kontinuierliche und von Somalia faktisch unabhängige RepublikSomaliland, die jedoch nicht formal anerkannt ist.
Anerkannten Status haben damit derzeit 55 afrikanische Staaten (alle afrikanischen UNO-Mitgliedstaaten, plus Westsahara), einer ist umstritten (Somaliland) und acht kleinere Küstenabschnitte und Inselgruppen stehen unter europäischer Regierungshoheit, werden jedoch teilweise auch von afrikanischen Regierungen beansprucht.
Durchschnittliche jährliche Wachstumsraten der afrikanischen Länder in den Jahren 2001 bis 2012Anteile der Wirtschaftssektoren am BIP der afrikanischen Länder in den Jahren 2004 und 2011
In den StaatenNordafrikas bringt vor allem die Förderung vonErdöl undErdgas Einnahmen. Daneben gibt es amNil und in einigen fruchtbaren GebietenLandwirtschaft. Die Nil-Staudämme werden zurStromerzeugung genutzt. Seit einigen Jahren laufen mehrere Initiativen („Africa Renewable Energy Initiative“[37] (AREI), „Énergies pour l’Afrique“[38], „Power Africa“[39] u. a.) zur Elektrifizierung Afrikas.[40]
Die relativ geringe Entwicklung der Infrastruktur in Afrika stellt eine Herausforderung dar, wobei die Unterschiede zwischen verschiedenen Regionen sehr groß sind.[41]
So betrug 2009 die Dichte des Straßennetzes nur etwa 7 km je 100 km² (im Vergleich zu 12 km in Lateinamerika und 18 km in Asien).[42]Lediglich ein Viertel der Straßen sind befestigt.[43] Nur etwa die Hälfte der Einwohner Afrikas lebt in einer Region mit einem asphaltierten Straßennetz.[41]
Die Eisenbahnlinien in Afrika sind besonders in West- und Zentralafrika nur wenig vernetzt. 2009 verfügten die Länder Burundi, Kap Verde, Komoren, Gambia, Guinea-Bissau, Äquatorialguinea, Libyen, Mauritius, Niger, Zentralafrikanische Republik, Ruanda, São Tomé und Príncipe, Seychellen, Sierra Leone, Somalia und Tschad über gar kein Schienennetz.[42]Als einziges afrikanisches Land verfügt Marokko über einHochgeschwindigkeitsnetz. Lediglich drei der Flughäfen in Afrika werden nach Passagieraufkommen zu den 150 weltweit wichtigsten gezählt.[42]Afrikanische Schiffe sind überdurchschnittlich alt[42] und viele Länder des Kontinents sind alsBinnenstaaten ohne Zugang zum Meer.
Während etwa ein Drittel der Bevölkerung keinen ausreichenden Zugang zu Elektrizität hat, haben mehr als 90 % Zugang zu einem Mobilfunknetz.[41]
Der Großteil der Nahrungsmittelproduktion für die Bevölkerung erfolgt überSubsistenzlandwirtschaft. DieBiodiversität wird dadurch in der Regel geschont oder sogar gefördert, da sie sehr kleinflächig erfolgt und Geld für chemische Düngemittel und Pflanzenschutz nicht vorhanden ist. Demgegenüber wird in den letzten Jahrenindustrielle Landwirtschaft durch ausländische Kapitalgesellschaften vorangetrieben. Diese kaufen oder pachten große Flächen Land, um mit hohem Einsatz von Bewässerung, Mineraldünger und Pestiziden entweder Lebensmittel für den Bedarf im eigenen Land anzubauen (insbesondere die Golfstaaten) – oder es werden Pflanzen wieZuckerrohr oderÖlpalmen angebaut, um damitBiosprit fürEuropa zu produzieren. Diese Entwicklung wird auch alsland grabbing bezeichnet.[44] Die Staatschefs vieler afrikanischer Länder sind an diesen ausländischen Investitionen durchaus interessiert, da ein Teil davon auch in die Staatskasse fließt. Dass die großen fruchtbaren Landflächen nicht mehr der Eigenversorgung der Bevölkerung zur Verfügung stehen, wird dabei nicht berücksichtigt. Im Folgenden eine Auflistung der Anfang 2010 bekannten Landkäufe bzw. -anpachtungen:[45]
00,600.000 Hektar angepachtet inÄthiopien, die äthiopische Regierung sucht Pächter für weitere 3 Mio. Hektar
10.000.000 Hektar wurde in derRepublik Kongo südafrikanischen Großfarmern angeboten
Für die weitere Entwicklung der Landwirtschaft in Afrika wird zum einen eineAfrikanische Grüne Revolution vorgeschlagen: mit Hochertragssorten und hohem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln, ausländischem Know-how und moderner Informations- und Finanztechnologie zur Risikominimierung.[46] Demgegenüber argumentiert Hans-Heinrich Bass für eineGrüne Renaissance, „die das Know-how der afrikanischen Bauern ernst nimmt – und es mit heutigen Erkenntnissen zusammenführt.“[47]
Filme wurden in Afrika seit der Erfindung des Kinos gedreht, darunterethnographische Filme und kolonialistische Propagandafilme. Eine eigene Filmindustrie entwickelte sich insbesondere in Ägypten.
In den Ländern südlich der Sahara konnte sich eine eigenständige Produktion erst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickeln. Als „Vater“ des Kinos auf dem Kontinent giltOusmane Sembène. Das Autorenkino hat es schwer, die afrikanischen Zuschauer zu erreichen, da die kommerziellen Kinos nach dem Blocksystem Filme einkaufen und überwiegend Hollywoodfilme und indische Produktionen zeigen. Wo das Publikum jedoch Gelegenheit hat, afrikanische Filme zu sehen, wie beim Panafrikanischen FilmfestivalFESPACO inOuagadougou (Burkina Faso), zeigt es lebhaftes Interesse. Zur Finanzierung und Produktion sind die Filmemacher Afrikas vielfach immer noch auf europäische Institutionen angewiesen. Eine kommerziell rentable Videoproduktion und auch die weltweit drittgrößte hat sich inNigeria entwickelt. Weitere bekannte Regisseure sind unter anderenSouleymane Cissé,Safi Faye,Anne-Laure Folly,Med Hondo,Djibril Diop Mambéty.
Die Musik spielt für viele Afrikaner eine wichtige Rolle. Viele afrikanische Kulturen habenTonsprachen, das heißt Sprachen, in denen die Tonhöhe zur Unterscheidung von Bedeutung benutzt wird; dies hat zum Teil erheblich Folgen. Zum Beispiel dadurch, dass mit auf Instrumenten gespielten Tonfolgen ein bedeutungsvoller und für die Zuhörer verständlicher Text gespielt werden kann. Aber auch, dass Tonfolgen in Vokalmusik dem Sprachton unterworfen sein können. Über afrikanische Musik kann man nicht sprechen, ohne den Tanz einzuschließen. Viele afrikanische Sprachen haben ein gemeinsames Wort für die beiden in „westlicher“ Kultur zumeist unterschiedenen Konzepte. Historische Forschungen haben gezeigt, dass afrikanische Musikkulturen niemals statisch, sondern im Gegenteil überaus dynamisch waren und sind.
VerschiedeneTonsysteme, Musiken in Verknüpfung mit Kult, Repräsentation, dörflichen Festen, städtischer Unterhaltung, seit Anfang des 20. Jahrhunderts eine kommerzielle Musik-Industrie (Schellack-Platten) existieren jeweils unter lokal verschiedenen Bedingungen und sorgen so für eine große Diversität afrikanischer Musik; unter dem Einfluss der nord- und lateinamerikanischen Popularmusik bildete sich dieAfrikanische Popularmusik in vielen Spielarten aus.
Eine grobe Einteilung in Stilgebiete unterscheidet den von denKhoisan geprägten Süden vomBantusprachigen Zentralafrika und den mehr oder weniger islamisch beeinflussten Regionen Ost- wie Westafrikas.
Philosophische Inhalte werden zum Großteil noch immer über nicht-schriftliche Medien, wie beispielsweise mündliche Überlieferung, vermittelt, da die meisten afrikanischen Völker keine Schriftform entwickelten. Dementsprechend schwierig gestaltet sich der Umgang mit dem philosophischen Erbe Afrikas.Amadou Hampâté Bâ drückte es einmal so aus: Es verbrenne immer eine ganze Bibliothek, wenn ein Alter stirbt. Dichter wieNgũgĩ wa Thiong’o schreiben zudem aus Protest gegen den ihrer Meinung nacheurozentristischen Blick hiesiger Wissenschaften und aufgrund ihres Zielpublikums in ihrer eigenen Sprache, für die oft noch keine Schriftform existierte. Schriftformen wurden erst in den letzten Jahrzehnten, häufig unter Mithilfe europäischer Missionsgesellschaften, entwickelt. Philosophen und Theoretiker sind einem europäischen Publikum meist aus dem Zusammenhang kultureller Befreiungsversuche bekannt.
Die architektonische Kultur Afrikas ist zweigeteilt. Der nördliche Teil steht weitgehend in der Tradition derislamischen Architektur, die den gesamten Mittelmeerraum prägt. Südlich der Sahara hat sich eine Architektur entwickelt, die von frühzeitlichen Bauformen ausgeht, etwa der Rundhütte. Insbesondere in regenarmen Regionen wird sie vomLehm als zentralem Baustoff geprägt. Einige Völker errichteten Steinbauten, wieGroß-Simbabwe,Khami oderLoropéni sowie beiKumasi; arabische, persische und indische Einflüsse hinterließen in Teilen Afrikas zahlreiche Einzelbauten und Siedlungen, wieKilwa Kisiwani, an Malawis Sklavenrouten oder auf derIlha de Moçambique.
Die europäischen Kolonialmächte importierten dann insbesondere für ihre Verwaltungsbauten, Kirchen und Wohnbauten ihre heimische Architektur, was viele Großstädte wie Kopien westlicher Metropolen erscheinen ließ. Einher mit der schrittweisen Unabhängigkeit vieler afrikanischer Staaten ging die Entwicklung eines „Tropical Modernism“, der den damals vorherrschenden Funktionalismus auf die klimatischen Begebenheiten südlich der Sahara anwendete.[48]
Organisationen
Politische Organisationen
Mitgliedschaft in Afrikanischen Organisationen (Stand: Feb. 2024)
Thomas Bierschenk, Eva Spies (Hrsg.):50 Jahre Unabhängigkeit in Afrika. Kontinuitäten, Brüche, Perspektiven (= Mainzer Beitrage zur Afrikaforschung.Band29). Rüdiger Köppe Verlag, Köln 2012,ISBN 978-3-89645-829-2.
Jacob Emmanuel Mabe (Hrsg.):Das Afrika-Lexikon. Ein Kontinent in 1000 Stichwörtern. Verlag J. B. Metzler, Stuttgart 2004,ISBN 3-476-02046-0 (Erstausgabe: Peter Hammer Verlag GmbH, Wuppertal 2001,ISBN 3-87294-885-7 sowieISBN 3-7795-0020-5).
Christoph Plate, Theo Sommer (Hrsg.):Der bunte Kontinent. Ein neuer Blick auf Afrika. Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart / München 2001,ISBN 3-421-05463-0.
Theodorum Danckert:Planokarte Afrika. Historische Landkarte um 1690. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2000,ISBN 3-932554-69-8 (Originaltitel:„Totius Africae Accuratissima Tabula Authore …“ 1698.).
Richard J. Reid:A history of modern Africa. 1800 to the present. 3. Aufl. Wiley-Blackwell, Hobokenm 2020,ISBN 978-1-119-38192-1.
Winfried Speitkamp:Kleine Geschichte Afrikas. Reclam-Verlag, Stuttgart 2007,ISBN 978-3-15-010643-3.
Emmanuel Akyeampong u. a. (Hrsg.):Africa's Development in Historical Perspective. Cambridge University Press, 2014,ISBN 978-1-107-69120-9 (englisch).
Spezielle Aspekte
Research Group on African Development Perspectives (Hrsg.):African development perspectives yearbook. Bremen,DNB015836495 (englisch, seit 1989 bislang 18 Bände (Stand 2016) zu politischen und wirtschaftlichen Themen).
Franz Ansprenger:Politische Geschichte Afrikas im 20. Jahrhundert. 2. neubearb. u. erw. Auflage. C. H. Beck Verlag, München 1997,ISBN 3-406-34060-1.
Susan Arndt unter Mitarb. von Heiko Thierl und Ralf Walther (Hrsg.):AfrikaBilder. Studien zu Rassismus in Deutschland. Unrast Verlag, Münster,ISBN 3-89771-407-8.
Susan Arndt,Antje Hornscheidt (Hrsg.):Afrika und die deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk. Unrast Verlag, Münster 2004,ISBN 3-89771-424-8.
Tom Burgis:Der Fluch des Reichtums – Warlords, Konzerne, Schmuggler und die Plünderung Afrikas. Westend, Frankfurt 2016,ISBN 978-3-86489-148-9.
Richard J. Reid:Warfare in African history (= New approaches to African history, Bd. 6). Cambridge University Press, Cambridge 2012,ISBN 978-0-521-19510-2.
Richard J. Reid:The African revolution. A history of the long nineteenth century. Princeton University Press, Princeton 2025,ISBN 978-0-691-18709-9.
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Weblinks
Commons: Afrika – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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