Achalgori

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Achalgori
ახალგორი
Ленингор
Staat:Georgien Georgien
Region:Mzcheta-Mtianeti
(faktischSudossetien Südossetien)
Munizipalität:Achalgori
Koordinaten:42° 7′ N,44° 29′ O42.12166666666744.485277777778820Koordinaten:42° 7′ N,44° 29′ O
Höhe:820 m. ü. M.
 
Einwohner:2.500(2002)
 
Zeitzone:de jure: Tifliser Zeit (UTC+4)
de facto: Moskauer Zeit (UTC+3)
Achalgori (Georgien)
Achalgori (Georgien)
Achalgori
Achalgori (Südossetien)
Achalgori (Südossetien)
Achalgori
Lage in Südossetien

Achalgori (georgischახალგორი,russisch/ossetischЛенингор/Leningor) ist eine Ortschaft im Südosten der international nur von einigen Staaten anerkannten RepublikSüdossetien (de jure ein TeilGeorgiens) mit etwa 2500 Einwohnern (2002).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

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Der Ort liegt an der Südflanke desGroßen Kaukasus, an der linken (östlichen) Talseite des FlussesKsani etwa 30 km oberhalb dessen Mündung in dieKura, sowie 50 km Luftlinie nordwestlich der georgischen HauptstadtTiflis.

Aus Sicht Georgiens ist der Ort Verwaltungszentrum desRajons Achalgori der RegionMzcheta-Mtianeti (während der größte Teil Südossetiens zur RegionInnerkartlien gehört) und liegt gut 35 km nordwestlich deren HauptstadtMzcheta. Die südossetische HauptstadtZchinwali liegt knapp 45 km Luftlinie westlich. In der südossetischen Verwaltungsstruktur wird der Rajon als „Rajon Leningor“ bezeichnet.

Geschichte

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Der Name „Achalgori“ kommt von den georgischen Bezeichnungen für „neu“ (ახალი/achali) und „Hügel/Berg“ (გორა/gora). Von 1934 bis 1990 hieß der in dieser Zeit zum Autonomen Gebiet Ossetien gehörende OrtLeningori, benannt nach dem Führer derrussischen Revolution von 1917,Wladimir Iljitsch Lenin. 1960 wurde dem vormaligen Dorf der Status einerSiedlung städtischen Typs verliehen.

Nachdem sich Südossetien 1990 im Zuge der Auflösung der Sowjetunion für unabhängig erklärte, marschierten georgische Milizen ein. Die georgischen Zentralbehörden nannten den Ort 1992 erneut in Achalgori um und gliederten den Ort sowie den gesamten an der Peripherie Südossetiens gelegenen umgebendenRajon in die neu geschaffene Region Mzcheta-Mtianeti ein. Seit 1991 befand sich ein großer Teil dieses Gebietes unter Kontrolle der Zentralregierung, bis es am 17. August 2008 während desKaukasus-Konflikts von russischen Truppen und südossetischen Milizen eingenommen wurde und seither unter deren Verwaltung steht.

Einwohnerentwicklung
JahrEinwohner
19591584
19701917
19792457
19892791
20022500

Anmerkung: Volkszählungsdaten (2002 gerundet)

Wirtschaft

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Hauptarbeitgeber in der Stadt war bis 2008 eine Brauerei, die vomtürkischen Efes-Konzern gekauft wurde. Im Zuge des Kaukasuskrieges wurde die Technik der Brauerei evakuiert. Im Jahr 2018 suchte die Lokalverwaltung nach neuer Technik für die Brauerei.[1]

Bilder

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Palast der Fürstenfamilie Eristow-Ksanski (Ksnis Eristawi) bei Achalgori (1886)
Ruinen bei Achalgori
 
ZerstörtesLenin-Stalin-Denkmal
 

Einzelnachweise

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  1. David X. Noack:Südossetien weiter isoliert, jungewelt.de 22. September 2018 (abgerufen am 17. Februar 2023).Hier frei abrufbar.
Städte und Rajonverwaltungszentren inSüdossetien
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