| Film | |
| Titel | A Family Thing – Brüder wider Willen |
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| Originaltitel | A Family Thing |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1996 |
| Länge | 105 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Richard Pearce |
| Drehbuch | Billy Bob Thornton, Tom Epperson |
| Produktion | Todd Black, Robert Duvall, Randa Haines, Michael Hausman |
| Musik | Charles Gross |
| Kamera | Fred Murphy |
| Schnitt | Mark Warner |
| Besetzung | |
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A Family Thing – Brüder wider Willen (Alternativtitel:Brüder wider Willen; Originaltitel:A Family Thing) ist einUS-amerikanischesMelodram des RegisseursRichard Pearce aus dem Jahr1996.
Earl Pilcher Junior, ein Weißer, betreibt inArkansas eine Tankstelle und einen Fahrzeugverleih. Er ist stark an seine Mutter gebunden, die stirbt.
Die verstorbene Mutter Pilchers hinterlässt ihrem Sohn einen Brief, in dem sie offenbart, dass sie nicht seine biologische Mutter sei. Die wahre Mutter des Mannes sei dieAfroamerikanerin Willa Mae, eine Freundin der Adoptivmutter, die von deren Ehemann Earl Pilcher Senior vergewaltigt wurde. Die Frau sei kurz nach der Geburt gestorben. Earl habe inChicago einen älteren Bruder, den Afroamerikaner Ray Murdock, den er besuchen undals Bruder annehmen solle.
Earl Pilcher fährt nach Chicago, wo er Murdock kennenlernt. Ray ist ein altgedienter Polizist, der derzeit für die Stadtverwaltung arbeitet. Die Begegnung schockiert Pilcher zuerst; Murdock will mit seinem Bruder nichts zu tun haben. Earl will heimkehren, aber er wird überfallen, sein Auto wird gestohlen. Murdock nimmt ihn zu sich und stellt ihn seinem Sohn zuerst als einen Bekannten aus demKoreakrieg vor. Die blinde Tante T. erkennt sofort, dass es sich um den zweiten Sohn ihrer verstorbenen Schwester handelt.
Später kommen sich die Brüder näher. Ray erzählt, er habe Earls Vater das ganze Leben lang gehasst. Earl schlichtet im Streit zwischen Ray und dessen Sohn. Tante T. erzählt Ray und Earl die genaue Geschichte der Geburt Earls und schenkt Earl ein Foto ihrer Schwester.
Earl bringt Ray nach Arkansas, wo beide Brüder das Grab der gemeinsamen Mutter besuchen. Anschließend will Earl Ray seiner Familie vorstellen und überlegt sich laut, wie diese reagieren würde.
Roger Ebert kritisierte in derChicago Sun-Times vom 29. März 1996, der Film hätte die angesprochene Thematik tiefergehender behandeln können. Er setze vorwiegend auf Unterhaltung. Der Film sei jedoch auch „warmherzig“ und „berührend“, die Darstellungen weisen Zwischentöne auf. Ebert lobte besonders die Darstellung von Irma P. Hall, die „moralische Autorität“ verkörpere.[1]
Der Film gewann im Jahr 1997 denE Pluribus Unum Award derAmerican Cinema Foundation. Irma P. Hall gewann 1997 denChicago Film Critics Association Award und denKansas City Film Critics Circle Award.
Der Film wurde inChicago, inMemphis (Tennessee) und inShelby County (Tennessee) gedreht.[2] Er spielte in den Kinos der Vereinigten Staaten ca. 10,1 MillionenUS-Dollar ein.[3]