| Film | |
| Titel | 700 Meilen westwärts |
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| Originaltitel | Bite the Bullet |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1975 |
| Länge | 131 (orig.) 126 (gek.) Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Richard Brooks |
| Drehbuch | Richard Brooks |
| Produktion | Richard Brooks |
| Musik | Alex North |
| Kamera | Harry Stradling jr. |
| Schnitt | George Grenville |
| Besetzung | |
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700 Meilen westwärts (Originaltitel:Bite the Bullet) ist einUS-amerikanischerWestern vonRichard Brooks mit Starbesetzung aus dem Jahr1975.
Eine Schar gealterter mutiger Männer, der aufbrausende jungeRevolverheldCarbo undMiss Jones, eine ehemaligeHure, treffen sich zu einem Pferderennen, das von einem Zeitungsherausgeber ausgerufen wurde. Die Strecke soll eine Länge von etwa 700 Meilen haben und führt über große Distanzen durch die Wüste.
Die Beweggründe der Teilnehmer sind verschieden. Einige wollen sich profilieren, andere brauchen das Gefühl, noch nicht alt und nutzlos zu sein, wieder anderen geht es allein um die Siegprämie. Überhaupt dreht sich alles um Geld: Wo sich gestandene Männer treffen, machen leichte Mädchen ein gutes Geschäft, und das Wettgeschäft blüht natürlich ebenso. Spontan entscheidet sich auch Sam Clayton, ein entschlossener Tierfreund, dessen Kamerad aus alten Tagen, Luke Matthews, sich ebenfalls unter den Reitern befindet, zur Teilnahme. Hilfsbereit ist er für jeden zur Stelle, der in eine Notlage gerät, und hebt sich durch diesen Charakterzug von den meisten ab. Vor allem aber ahndet er jedes Leid, das den Pferden von ihren Reitern angetan wird.
Während des Rennens müssen die Teilnehmer bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gehen. Die Ersten bleiben bald schon auf der Strecke, da sie den Strapazen nicht gewachsen sind. In den Gesprächen am Lagerfeuer und an den Kontrollpunkten erfährt man nach und nach mehr über die Beweggründe der einsamen Reiter, ihre Vergangenheit und ihre Sehnsüchte. Nach und nach lichtet sich das Feld der Anwärter auf den Sieg, Rivalitäten werden ausgetragen und dennoch auch Freundschaften geschlossen.
Am Ende kommt es zum Finish zwischen den beiden alten Kameraden. Sam, der das Ziel und den Sieg bereits vor Augen hat, spürt, dass sein Pferd ihn nicht länger tragen kann. Aus Rücksicht steigt er ab und geht den Rest zu Fuß, während Luke aufschließt. Obwohl für Luke viel Geld auf dem Spiel steht, entschließt er sich, es seinem Freund gleichzutun. Beide erreichen gemeinsam die Ziellinie.
700 Meilen westwärts ist kein typischer Western. Er enthält zwar übliche Elemente des klassischen Western mit den dazugehörigen teils klischeehaften Charakteren, arbeitet jedoch mit einem Minimum an Gewalt und Schießereien. Die hervorstechende Figur ist der durch Einsicht, Hilfsbereitschaft und Fairness geprägte TierliebhaberSam Clayton, der nicht nur Tiere in Schutz nimmt, sondern sich auch für Außenseiter, wie etwa den von allen verspotteten Mexikaner oder die ehemalige Hure, einsetzt.
Durch sein Tun setzt er Zeichen, die bei anderen auf fruchtbaren Boden fallen. So auch beiMiss Jones, der Hure, deren Gatte als Strafgefangener beim Ausbau einer Bahnstrecke arbeiten muss, und deren eigentlicher Plan es ist, ihn während des Rennens zu befreien. Nachdem dieser jedoch die verbliebenen Reiter ihrer Pferde beraubt, nehmenSam undLuke die Verfolgung auf. Als sie in einen Hinterhalt zu geraten drohen, warntMiss Jones die beiden und riskiert dabei selbst zu Schaden zu kommen. Doch auch der junge HeißspornCarbo lernt seine Lektion und zeigt Einsicht. Die Fairness zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und kulminiert am Ende, als die beiden Freunde aus Achtung voreinander jeweils auf den alleinigen Sieg verzichten.
700 Meilen westwärts erlebte am 20. Juni 1975 seine US-amerikanische Premiere.[5] InDeutschland erschien der Film am 31. Oktober 1975. In derDDR lief er am 13. Mai 1977 in den Kinos an und wurde am 26. April 1983 erstmals im Fernsehen der DDR aufDFF 1 ausgestrahlt.[1]