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2011

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Staatsoberhäupter ·Wahlen ·Nekrolog ·Literaturjahr ·Musikjahr ·Filmjahr ·Rundfunkjahr ·Sportjahr

Kalenderübersicht 2011
Januar
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Februar
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März
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April
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Mai
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Juni
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Juli
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August
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September
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Oktober
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November
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Dezember
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2011
Nach dem Tōhoku-Erdbeben vom 11. März kommt es im japanischen Kernkraftwerk Fukushima I zu einer folgenschweren Unfallserie in mehreren Reaktorblöcken.
Nach demTōhoku-Erdbeben und -Tsunami vom 11. März kommt es im japanischenKernkraftwerk Fukushima I zu einer folgenschwerenUnfallserie in mehreren Reaktorblöcken.
Bei der Revolution in Ägypten wird der Präsident Husni Mubarak zum Rücktritt gezwungen.
Bei derRevolution in Ägypten wird der PräsidentHusni Mubarak zum Rücktritt gezwungen.
Muammar al-Gaddafi unterliegt im Bürgerkrieg in Libyen und wird getötet.
Muammar al-Gaddafi unterliegt imBürgerkrieg in Libyen und wird getötet.
Japan gewinnt die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland.
Japan gewinnt dieFrauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland.
Der Südsudan erlangt seine Unabhängigkeit.
DerSüdsudan erlangt seine Unabhängigkeit.
Osama bin Laden wird von Spezialeinheiten der United States Navy SEALs in seinem Anwesen in Abbottabad erschossen
Osama bin Laden wird von Spezialeinheiten derUnited States Navy SEALs in seinem Anwesen inAbbottabad erschossen.(FotoSituation Room)
Nach 30 Jahren findet mit STS-135 die letzte Space-Shuttle-Mission statt.
Nach 30 Jahren findet mitSTS-135 die letzteSpace-Shuttle-Mission statt.
2011 in anderen Kalendern
Ab urbe condita2764
Armenischer Kalender1459–1460
Äthiopischer Kalender2003–2004
Badi-Kalender167–168
Bengalischer Kalender1417–1418
Berber-Kalender2961
Buddhistischer Kalender2555
Burmesischer Kalender1373
Byzantinischer Kalender7519–7520
Chinesischer Kalender
 – Ära4707–4708 oder
4647–4648
 –60-Jahre-Zyklus

Metall-Tiger (庚寅,27)–
Metall-Hase (辛卯,28)

Französischer
Revolutionskalender
000219CCXIX000220CCXX
219–220
Hindu-Kalender
 –Vikram Sambat2067–2068
 –Shaka Samvat1933–1934
Iranischer Kalender1389–1390
Islamischer Kalender1432–1433
Japanischer Kalender
 – Nengō (Ära):Heisei 23
 – Kōki2671
Jüdischer Kalender5771–5772
Koptischer Kalender1727–1728
Koreanischer Kalender
 –Dangun-Ära4344
 –Juche-Ära100
Minguo-Kalender100
Olympiade der Neuzeit000029XXIX
Seleukidischer Kalender2322–2323
Thai-Solar-Kalender2554

Das Jahr2011 war besonders geprägt vom sogenanntenArabischen Frühling. Ausgehend von derRevolution in Tunesien richteten sich Proteste, Aufstände und Revolutionen in derarabischen Welt in mehreren Staaten imNahen Osten (Maschrek /Arabische Halbinsel) und inNordafrika (Maghreb) gegen die dortautoritär herrschenden Regime und die politischen und sozialen Strukturen dieser Länder.[1]

Mit einem erfolgreichenUnabhängigkeitsreferendum entstand in Afrika der neue und von dem muslimisch geprägten Norden fortan unabhängige StaatSüdsudan, mit mehrheitlich christlich orientierter Bevölkerung.

Geprägt wurde das Jahr auch von demTōhoku-Erdbeben und -Tsunami vom 11. März. Infolge der Naturkatastrophe kam es im japanischenKernkraftwerk Fukushima I zu einer folgenschwerenUnfallserie in mehreren Reaktorblöcken.

Politik und Weltgeschehen

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Übersicht Politik und Weltgeschehen
Januar 2011
Hauptartikel:Januar 2011
01. Januar
08. Januar
09. Januar
13. Januar
  • Havarie desTankmotorschiffs Waldhof auf dem Rhein nahe derLoreley, in der Folge kommt der Schiffsverkehr auf der wichtigsten Wasserstraße Europas für Wochen zum Erliegen.
14. Januar
23. Januar
24. Januar
29. Januar
31. Januar
Februar 2011
Hauptartikel:Februar 2011
06. Februar
11. Februar
13. Februar
18. Februar
20. Februar
25. Februar
März 2011
Hauptartikel:März 2011
02. März
  • Wahlen zu den Provinzparlamenten
03. März
04. März
06. März
12. – 14. März
13. März
16. März
19. März
20. März
27. März
April 2011
Hauptartikel:April 2011
03. April
04. April
08. April
09. April
10. April
11. April
  • Der ehemalige ivorische PräsidentLaurent Gbagbo wird in seinem Bunker festgenommen.
16. April
17. April
25. April
30. April
Mai 2011
Hauptartikel:Mai 2011
Ab Mai
02. Mai
04. Mai
05. Mai
  • Wahl zum Schottischen Parlament, zur Walisischen Nationalversammlung + zum Regionalparlament in Nordirland, in Teilen Englands finden Gemeinderatswahlen statt und es gibt im ganzen Königreich ein Referendum über Änderung des Wahlrechts
07. Mai
08. Mai
11. Mai
  • Bei einem Erdbeben der Stärke 5,1 sterben inLorca (Südostspanien) mindestens 9 Menschen, etwa 300 werden verletzt.
15. Mai
  • Kommunalwahlen im Kanton Waadt; Wahl der Exekutivorgane
19. Mai
22. Mai
26. Mai
28. Mai
Juni 2011
Hauptartikel:Juni 2011
05. Juni
12. Juni
Juli 2011
Hauptartikel:Juli 2011
01. Juli
03. Juli
09. Juli
10. Juli
17. Juli
22. Juli
August 2011
Hauptartikel:August 2011
07. August
14. August
21. August
23. August
25. August
26. August
27. August
September 2011
Hauptartikel:September 2011
04. September
10. September
11. September
12. September
  • Kommunalwahlen in Norwegen
  • Bei der Explosion einer Pipeline in Nairobi kommen 120 Menschen ums Leben.[11]
15. September
17. September
18. September
20. September
Oktober 2011
Hauptartikel:Oktober 2011
03. Oktober
  • Parlamentswahl in der Provinz Prince Edward Island in Kanada
06. Oktober
  • Parlamentswahl in der Provinz Ontario in Kanada
09. Oktober
10. Oktober
11. Oktober
18. Oktober
  • Der israelische SoldatGilad Schalit wird nach fünf Jahren und vier Monaten Geiselhaft im Gazastreifen frei gelassen.
20. Oktober
23. Oktober
27. Oktober
30. Oktober
31. Oktober
  • Die Vereinten Nationen proklamieren sieben Milliarden Menschen auf der Erde[13]
November 2011
Hauptartikel:November 2011
06. November
08. November
09. November
13. November
20. November
24. November
25. November
26. November
27. November
28. November
Dezember 2011
Hauptartikel:Dezember 2011
04. Dezember
11. Dezember
13. Dezember
14. Dezember
17. Dezember
25. Dezember
29. Dezember
Andauernde Ereignisse

DieGruppe der Acht traf sich vom 26. bis 27. Mai zum37. G8-Gipfel inDeauville. Wichtige Themen des Treffens waren die Unterstützung desArabischen Frühlings sowie – angesichts derNuklearkatastrophe von Fukushima – der zukünftige Umgang mit derAtomkraft.[14]

UN-Klimakonferenz in Durban

Mit derUN-Klimakonferenz in Durban fand vom 28. November bis zum 11. Dezember inSüdafrika die 17. Konferenz der Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention derVereinten Nationen (COP 17) und gleichzeitig das siebente Treffen im Rahmen desKyoto-Protokolls (CMP 7) statt.

Afrika

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Neben der alsArabischer Frühling bezeichneten Serie von Protesten, Aufständen und Revolutionen im Norden Afrikas, sorgten vor allem auch dieRegierungskrise in der Elfenbeinküste und die Unabhängigkeit des Südsudan für weltweite Aufmerksamkeit.

AmHorn von Afrika entstand auf Grund zwei saisonal aufeinander folgender besonders niederschlagarmer Regenzeiten eineHungerkrise, die laut internationalen Organisationen derzeit 11,5 Millionen Menschen (darunter 760.000 Flüchtlinge) inSomalia,Äthiopien,Kenia undDschibuti bedroht. Außerdem betroffen sindEritrea und weitere ostafrikanische Staaten.

Benin

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Bei derPräsidentschaftswahl, die nach zweimaliger Verschiebung am 13. März inBenin stattfanden, wurde der bisherige AmtsinhaberBoni Yayi mit über 50 Prozent bestätigt. DieParlamentswahl wurde ebenfalls von ihrem ursprünglichen Termin auf den 30. April verschoben. Dabei ging die ParteiForces Cauris pour un Bénin émergent mit 41 von 83 Sitzen als Sieger hervor. Premierminister wurdePascal Koupaki.

Demokratische Republik Kongo

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ImIndex der menschlichen Entwicklung derVereinten Nationen nahm dieDemokratische Republik Kongo im Jahr 2011 den letzten (187.) Platz ein.

DieWahl über den Präsidenten und das Parlament sorgte bereits im Vorfeld für kontroverse Auseinandersetzungen. Die Wiederwahl des AmtsinhabersJoseph Kabila sei laut Opposition durch eine zuvor verabschiedete Änderung der Wahlmodalitäten begünstigt worden. Wegen tausendfacher Doppelregistrierungen kam es zu zahlreichen Demonstrationen und mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen, die auch nach der Wahl fortgeführt wurden. LautHuman Rights Watch töteten Sicherheitskräfte vom Wahltermin bis zum 22. Dezember 24 Personen. Zwischen 9. und 14. Dezember seien alleine in Kinshasa 20 Menschen gestorben.[15][16]

Dschibuti

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Dschibuti litt 2011 an derHungerkrise, die die Menschen am Horn von Afrika bedrohte. Im Juni waren etwa 117.000 Menschen von humanitären Maßnahmen und Nahrungsmittelhilfe abhängig.[17]

Beeinflusst durch denArabischen Frühling und eine Verfassungsänderung, die dem PräsidentenIsmail Omar Guelleh seine dritte Amtszeit bei den bevorstehenden Wahlen ermöglichte, fanden zwischen Januar und März zahlreicheProteste statt, die jedoch vor allem durch massenhafte Inhaftierungen beendet wurden. Bei derPräsidentschaftswahl am 8. April wurde Guelleh mit 80 % der abgegebenen Stimmen wiedergewählt[18] und am 3. Mai vereidigt.

Elfenbeinküste

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Das politische Geschehen in derElfenbeinküste war vor allem von derRegierungskrise 2010/2011 bestimmt. Nach derPräsidentschaftswahl 2010 beanspruchten sowohl der vorherige AmtsinhaberLaurent Gbagbo als auch sein HerausfordererAlassane Ouattara jeweils den Sieg für sich. Zwischen Anhängern beider Lager kam es darauf zu einerRegierungskrise mit gewaltsamen Auseinandersetzungen und Todesopfern, bei denen auch ein Blauhelm-Konvoi angegriffen wurde.[19] Dabei wurden auch schwere Waffen gegen Zivilisten eingesetzt. Bis Ende März 2011 waren eine Million Menschen auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg.[20] Am 11. April 2011 wurde der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo von den Truppen des international anerkannten WahlsiegersOuattara nach langwierigen Kämpfen mit Unterstützung von militärischen Kräften der UNO und Frankreichs festgenommen. Damit haben sich Ouattara als rechtmäßiger Präsident und sein PremierministerGuillaume Soro weitgehend durchgesetzt.[21]Gbagbo wurde am 11. April festgenommen und im November dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag überstellt.

Gabun

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Bei derParlamentswahl inGabun am 17. Dezember bekam die Regierungspartei unter PräsidentAli-Ben Bongo Ondimba über 70 Prozent der Parlamentssitze. Das Ergebnis war jedoch beeinflusst von dem Boykottaufruf eines breiten Oppositionsbündnisses, das keine fälschungssicheren Wahlen gewährleistet sah, da Bongo Ondimba sich weigerte die Wahl erst nach der Einrichtung eines Systems zur biometrischen Wählererfassung durchführen zu lassen.

Liberia

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In Liberia fanden im Jahr 2011Präsidentschafts- und Parlamentswahl sowie einVerfassungsreferendum statt.

Niger

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Niger bekam nach denParlaments- undPräsidentschaftswahl am 31. Januar wieder eine zivile Regierung, nachdem das Militär den zunehmendautokratisch regierenden PräsidentenMamadou Tandja 2010 aus dem Amt geputscht hatte.[22] Aus derPräsidentschaftswahl gingMahamadou Issoufou als Sieger hervor.

Nigeria

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Im April gewannGoodluck Jonathan inNigeria diePräsidentschaftswahl. Trotz Unruhen mit hunderten Toten, bewerteten Beobachter die Wahl als die fairste seit mehr als zehn Jahren. Am 29. Mai wurde er zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres als nigerianischer Präsident vereidigt.[23]

Die islamistische GruppeBoko Haram verübte am 25. Dezember eineAnschlagserie in mehreren Orten im nördlichen Nigeria, wobei mindestens 39 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt wurden.[24] Die Anschläge wurden weltweit verurteilt und führten zu einer Reihe von Racheakten.

Sudan

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Der überwiegend christlich geprägte Süden desSudan war von 1972 bis 1983 und erneut von 2005 bis 2011 eineautonome Region innerhalb des Sudans. Nach einemUnabhängigkeitsreferendum vom 9. bis zum 15. Januar wurde derSüdsudan am 9. Juli 2011 unabhängig vom islamisch geprägten Norden. Der einstige RebellenführerSalva Kiir Mayardit wurde erster gewählter Staatspräsident des Landes. Am 14. Juli wurde er als193. Mitgliedstaat in dieVereinten Nationen aufgenommen.[25] Am 27. Juli nahm dieAfrikanische Union den Südsudan als 54. Mitglied auf.[26]

Amerika

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Brasilien

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Am 1. Januar übernahmDilma Rousseff das Amt der Präsidentin und wurde das erste weibliche StaatsoberhauptBrasiliens. Innerhalb ihres Kabinetts hatte sie mehrfach mit Korruptions-Vorfällen zu kämpfen. So mussten bis Anfang Dezember insgesamt sechs Kabinettsmitglieder nach Korruptionsvorwürfen zurücktreten, darunter der Chef des AbgeordnetenhausesAntonio Palocci im Juni, TransportministerAlfredo Nascimento am 6. Juli,[27] TourismusministerPedro Novais[28] am 15. September, SportministerOrlando Silva de Jesus Júnior[29] am 26. Oktober und ArbeitsministerCarlos Lupi am 4. Dezember.[30]

Am 19. März reisteBarack Obama zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Brasilien und lobte bei einem Treffen mit Rousseff die Stabilität und Vertrauenswürdigkeit der brasilianischen Politik. Der Besuch fiel jedoch auf Grund derSituation in Libyen deutlich kürzer aus als ursprünglich geplant.

DerAmoklauf von Realengo erschütterte am 7. April die Öffentlichkeit. Dabei kamen an einer Schule inRealengo, einer Vorstadt vonRio de Janeiro zwölf Schüler und der Attentäter ums Leben, 15 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.[31]

Bei einer Volksabstimmung im Dezember im BundesstaatPará sprach sich eine deutliche Mehrheit von knapp 67 Prozent gegen dessen Teilung und die Gründung der zwei geplanten neuen BundesstaatenTapajós undCarajás aus.[32]

Haiti

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Haiti war auch im Jahr 2011 noch von derCholeraepidemie betroffen, die bereits nach demErdbeben im Vorjahr ausgebrochen war. Am 28. März 2011 meldete das nationale haitianische Gesundheitsministerium, dass bislang 4677 Menschen gestorben und mehr als 270.996 infiziert seien.[33]

Am 21. April wurde das offizielle Ergebnis derWahlen 2010/11 verkündet, bei denenMichel Martelly als Sieger hervorging. Er wurde am 14. Mai 2011 der 56. Präsident Haitis.

Mexiko

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Das zerstörte Casino Royale fünf Tage nach dem Anschlag am 30. August 2011

DerDrogenkrieg in Mexiko führte am 25. August zu einemBrandanschlag auf das Casino Royale inMonterrey. Dabei kamen 52 Menschen ums Leben.

Vereinigte Staaten

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Am 3. Januar begann die Legislaturperiode des112. Kongresses der Vereinigten Staaten. Am 8. November fanden in den BundesstaatenLouisiana,Kentucky undMississippiGouverneurswahlen statt. In Louisiana und Mississippi wurde am selben Tag auch dasRepräsentantenhaus der beiden Staaten neu gewählt. Dabei blieben in allen vier Bundesstaaten die Gouverneursämter in den Händen der bisher regierenden Parteien.

Seit demAttentat auf Ronald Reagan im Jahre 1981 wurde im Januar 2011 mit demAttentat von Tucson erstmals wieder ein Attentat auf einen US-Bundespolitiker verübt.[34] Er fand bei einer öffentlichen Bürgerfragestunde derdemokratischenKongressabgeordnetenGabrielle Giffords in einem Einkaufszentrum inCasas Adobes, etwa 17 Kilometer nördlich der StadtTucson, im BundesstaatArizona statt. Giffords wurde dabei durch einen Kopfschuss schwer verletzt und 13 Menschen getötet.

Im August wurde die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten von der RatingagenturStandard & Poor’s auf AA+ herabgestuft. Das Land verlor damit erstmals seit 1941 die Bestnote AAA. Die Herabstufung wurde mit der hohen Schuldenquote begründet, die voraussichtlich nicht in absehbarer Zeit verringert werden könne und bewirkte Schwankungen auf den internationalen Finanzmärkten.

Anlässlich des zehnten Jahrestages derTerroranschläge am 11. September 2001 wurde im Rahmen der Gedenkveranstaltungen am 12. September der Pavillon desNational September 11 Memorial and Museum eröffnet. Weiter eröffnete PräsidentBarack Obama unter Teilnahme von zehntausenden Zuschauern am 16. Oktober dasMartin Luther King, Jr. National Memorial. Die Eröffnung hätte bereits im August stattfinden sollen, wurde jedoch wegen desHurrikans Irene verschoben.Mit dem Slogan „Occupy Wall Street“ begannen im September inManhattan Proteste gegen das Finanzsystem und damit die internationale Occupy-Bewegung. Die Demonstranten besetzten einen Platz mit einem Zeltlager, das im November geräumt wurde.

Arabischer Frühling

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Hauptartikel:Arabischer Frühling

In derarabischen Welt begann im Dezember 2010 eine Serie von Protesten, Aufständen und Revolutionen, welche sich, ausgehend von derRevolution in Tunesien, in etlichen Staaten imNahen Osten (Maschrek/Arabische Halbinsel) und inNordafrika (Maghreb) gegen die dortautoritär herrschenden Regime und die politischen und sozialen Strukturen dieser Länder richten.[1]

Arabische Staaten:
  • Staatsoberhaupt gestürzt
  • Regierung infolge von Protesten umgebildet
  • Volksaufstand/Bürgerkrieg
  • Massenproteste
  • Unruhen/Proteste
  • Keine Vorfälle bekannt
  • Nicht-arabische Staaten:
  • Proteste in nicht-arabischen Staaten
  • Keine Vorfälle bekannt
  • Am 5. Januar 2011 begannenUnruhen in Algerien. Am 25. Januar 2011 kam es in Ägypten zu Protesten, die schließlich zurRevolution in Ägypten 2011 und einer Machtübernahme desMilitärs führten. Im Zuge dieser Ereignisse kam es auch in anderenarabischen Ländern zu Protesten, unter anderemprotestierten Regierungsgegner im Jemen,in Jordanien,in Libyen,in Bahrain undin Syrien.

    Die Massenproteste führten bisher zur Absetzung und Flucht des tunesischen MachthabersZine el-Abidine Ben Ali und zum Rücktritt des ägyptischen PräsidentenHusni Mubarak. Der PräsidentJemens,Ali Abdullah Salih, kündigte nach über 30-jähriger Herrschaft an, für keine weitere Amtsperiode zu kandidieren. InJordanien wurdeMaruf al-Bachit, wie bereits 2005, von KönigAbdullah II. mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. InAlgerien wurde die Aufhebung des seit 19 Jahren bestehendenAusnahmezustands durch den PräsidentenAbd al-Aziz Bouteflika angekündigt. DieDemonstrationen die Anfang Februar in Kuwait begannen und sich besonders gegen korrupte Minister und Parlamentarier richteten, spitzten sich am 11. November bei der Stürmung des Parlamentsgebäudes zu. Die Regierung umNasir al-Muhammad al-Ahmad as-Sabah reichte im gleichen Monat beim EmirSabah al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah ihren Rücktritt ein.[35]

    InBahrain wurden am 16./17. Februar Demonstrationen von der Polizei niedergeschlagen.[36] Die Proteste waren unter anderem auch ausschlaggebend fürProteste im benachbarten Saudi-Arabien. In Libyen kam es zu einem Bürgerkrieg, bei dem Rebellen mit Unterstützung durch dieNATO StaatschefMuammar al-Gaddafi stürzten.[37] Über die Arabische Welt hinaus kam es zudem in einzelnen weiteren Ländern ebenfalls zu Protesten.

    Um den 18. Februar setztenProteste in Oman ein, die sich gegen die Regierungsform von SultanQabus ibn Said richteten.[38]

    Ägypten

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    Großdemonstration auf dem Tahrir-Platz

    DieRevolution in Ägypten entstand vor allem aus Vorwürfen der Korruption und des Amtsmissbrauchs, welche dem von Oktober 1981 bis Februar 2011 bestehenden Regime des damals noch amtierenden ägyptischen PräsidentenMuhammad Husni Mubarak vorgeworfen wurden, sowie aus Unmut über dieNotstandsgesetzgebung in Ägypten. Am 29. Januar berief Mubarak nach anhaltenden Massenprotesten mitOmar Suleiman einen Vizepräsidenten, dem jener Teile seiner Macht übertrug. Mubarak wurde aber dennoch am 11. Februar zum Rücktritt gezwungen und am 8. April verhaftet und vor Gericht gestellt. In der Folge übernahm eine Militärregierung die Macht. Am 19. März wurde mit einer Mehrheit von etwa 77 Prozent ein Referendum über die von einer Kommission ausgearbeitetenÄnderung der ägyptischen Verfassung von den Wählern angenommen.[39] Die mehrere Monate andauerndenParlamentswahlen begannen am 28. November. Wahlsieger wurde dieFreiheits- und Gerechtigkeitspartei derMuslimbruderschaft und ihre Bündnispartner in derDemokratischen Allianz, die 47,2 Prozent der Sitze erhielt. Nachfolgerparteien der einst regierendenNationaldemokratischen Partei erhielten dagegen nur noch 6,4 Prozent der Mandate.

    Libyen

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    DerBürgerkrieg in Libyen 2011 entwickelte sich innerhalb weniger Tage zum Straßenkrieg[40] und forderte insgesamt über 30.000 Menschenleben.[41]

    Die Aufständischen verfolgten das ZielMuammar al-Gaddafi, den bisher am längsten regierenden und diktatorischen Herrscher in Libyen zu stürzen. Vermutlich hunderte von Demonstranten wurden dabei von der libyschen Polizei, den Sicherheits- undStreitkräften erschossen. Der politische Konflikt eskalierte zur militärischen Auseinandersetzung und spaltete die Führung des Landes. Teile des diplomatischen Korps und der Streitkräfte schlossen sich der Opposition an. Am 27. Februar wurde von Aufständischen einNationaler Übergangsrat gegründet, der im Osten des Landes die Kontrolle übernahm. Er ist seit dem 16. September 2011 die offizielle Vertretung Libyens. Im Rahmen derOperation Pegasus wurden Ende Februar/Anfang März eine größere Anzahl von Arbeitern und Ingenieuren aus über 30 Ländern evakuiert.

    Gaddafi wurde am 9. September gemeinsam mit seinem SohnSaif al-Islam al-Gaddafi und GeheimdienstchefAbdullah as-Sanusi vonInterpol zur Fahndung ausgeschrieben.[42] Gaddafi wurde am 20. Oktober von Rebellen gefangen genommen und misshandelt.[43] Nach Darstellung des Übergangsrats starb Gaddafi in den Stunden danach an einem Kopfschuss, der ihn im Kreuzfeuer zwischen Anhängern und Gegnern auf dem Transport ins Krankenhaus traf.

    Marokko

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    Im Rahmen des Arabischen Frühlings protestierten ab Februar tausende Menschen gegenKorruption undFolter und für eine DemokratisierungMarokkos.[44]Muhammad VI. reagierte auf die Proteste miteinem Verfassungsreferendum, das unter anderem die Teilung von Judikative und Exekutive vorsah.[45] Beim Referendum am 1. Juli stimmten 98 Prozent der Wähler dem zu.[46] Zudem wurden dieParlamentswahl auf den 25. November vorgezogen. Dabei wurde der Generalsekretär der moderat islamistischenPartei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD)Benkirane Ministerpräsident.[47]

    Am 28. April wurdeMarrakesch von einemTerroranschlag auf ein Café erschüttert, bei dem 17 Menschen starben.[48]

    Syrien

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    Im Frühling begannenDemonstrationen in Syrien mit der Forderung nach politischer Freiheit und dem Sturz der Regierung von PräsidentBaschar al-Assad, die von der Regierung mit Gewalt bekämpft wurden.

    Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sind dabei bis Ende März 2012 etwa 9100 Menschen getötet worden.[49]Nach Angaben derSyrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden bis September 2011 mehr als 70.000 Menschen festgenommen.[50]

    Tunesien

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    Durch die GewerkschaftUGTT organisierte Demonstration

    DieRevolution in Tunesien, auch Jasminrevolution genannt, begann bereits Ende 2010 und gilt als Auslöser des arabischen Frühlings. Die Unruhen begannen nach derSelbstverbrennung des GemüsehändlersMohamed Bouazizi inSidi Bouzid. Am 14. Januar 2011 floh der langjährige tunesische DiktatorBen Ali aus Tunesien; drei Tage später bildete MinisterpräsidentGhannouchi eine Übergangsregierung. Am 27. Februar trat Ghannouchi nach anhaltenden Demonstrationen zurück; ihm folgteBeji Caid Essebsi.[51]Fouad Mebazaa war vom 15. Januar bis zum 12. Dezember kommissarischer Staatspräsident. Ihm folgteMoncef Marzouki.

    Am 23. Oktober fand dieWahl zur Verfassunggebenden Versammlung Tunesiens statt. Es war die erste freie Wahl in derGeschichte Tunesiens.

    Asien

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    Anfang Juni, vermutlich am 4. des Monats, kam es amGolf von Bohai aus ungeklärten Umständen zu zwei Lecks im Förderfeld Penglai 19-3, was zu der sogenanntenÖlkatastrophe in der Bohaisee führte. Die dabei entstandene Verschmutzung umfasste laut chinesischer Behörden eine Fläche von insgesamt 4250 Quadratkilometern. Weitere 3400 Quadratkilometer seien in geringerem Maße verunreinigt worden.

    Afghanistan

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    Im Juni 2011 waren inAfghanistan über 130.000 Soldaten, darunter fast 100.000 US-Soldaten, stationiert. Hinzu kamen noch tausende zivile Berater und Söldner.

    Im Norden Afghanistans starben am 28. Mai sieben Menschen bei einemAnschlag von Taloqan, darunter der Polizeikommandeur für Nordafghanistan,Mohammed Daud Daud, sowie der Polizeichef der ProvinzTachar und zwei Bundeswehrsoldaten, ein Major und ein Hauptfeldwebel.[52][53]

    Im September wurden der ehemalige StaatspräsidentBurhānuddin Rabbāni und weitere Personen durch einen Selbstmordattentäter getötet.

    Wirtschaftlich sorgten Verluste derKabul Bank für internationale Aufmerksamkeit. Durch Betrügereien und Misswirtschaft fuhr diese Verluste in Höhe von etwa 900 Millionen US-Dollar ein.[54] Der damalige Chef der ZentralbankAbdel Kadir Fitrat flüchtete in der Folge in dieVereinigten Staaten.

    Irak

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    ImIrak endete im Dezember die seit Ende desIrakkriegs im Jahr 2003 bestehendeBesetzung mit dem Abzug der letzten verbliebenen US-Kampftruppen.[55]

    Zuvor waren am 15. August insgesamt 18 Städte von einerAnschlagserie betroffen, bei der 74 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt wurden. Unter den Opfern der Anschläge warenSchiiten,Sunniten undKurden. Die Behörden machenAl-Qaida für die Taten verantwortlich, die Motive der Angreifer sind jedoch nicht bekannt. Am 22. Dezember kam es erneut zu einerAnschlagsserie in Bagdad am 22. Dezember 2011, bei der offiziell 69 Menschen ums Leben kamen und mehr als 169 verletzt wurden.[56] Die Anschläge wurden von derOrganisation Islamischer Staat Irak, dem irakischen Zweig deral-Qaida, verübt.

    Nachdem Kurdistan den Export von Öl in die Türkei im September 2009 eingestellt hatte, da keine Einigung über die Bezahlung der Exporte erzielt worden war, wurden nach der Regierungsbildung Ende 2010 diesbezüglich neue Verhandlungen aufgenommen. Der Import von Öl aus Kurdistan wurde in der Folge am 3. Februar 2011 wieder aufgenommen.[57][58]

    Iran

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    Mit einer Demonstration am 14. Februar begann imIran eineReihe von Protesten die mit demarabischen Frühling in Verbindung gebracht werden können.

    Im März wurdeMohammed-Reza Mahdavi-Kani Nachfolger des ehemaligeniranischen MinisterpräsidentenAkbar Hāschemi Rafsandschāni als Vorsitzender desExpertenrats. Im April 2011 griffAli Chamene’i direkt in die Regierungsgeschäfte ein und machte erstmals in der Geschichte der Islamischen Republik Iran eine Entscheidung bezüglich eines Ministerpostens rückgängig.Mahmud Ahmadinedschad hatte den Rücktrittsgesuch des GeheimdienstministersHeydar Moslehi akzeptiert, Chamenei berief ihn jedoch ins Amt zurück.[59]

    Am 22. November verhängten dieVereinigten Staaten,Kanada und dasVereinigte Königreich Sanktionen gegen den Iran als Reaktion auf dasIranische Atomprogramm.[60] Daraufhin beschloss dasiranische Parlament am 27. November[61] neben der Reduzierung der diplomatischen Beziehungen zum Vereinigten Königreich auf ein Minimum auch die Ausweisung des britischenBotschaftersDominick John Chilcott.[62]Am 29. November folgte dem eineErstürmung der britischen Botschaft in Teheran. Dabei drang eine Gruppe iranischer Demonstranten in die Räumlichkeiten ein, verwüstete die Büros und legte Feuer.[63]

    Anfang September wurde dasKernkraftwerk Buschehr an das nationale Stromnetz angeschlossen, was im Rahmen desiranischen Atomprogramms international zu Auseinandersetzungen führte.

    Israel

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    LautAmnesty International hatteIsrael im Jahr 2011 mit der Verstärkung des israelischen Siedlungsbaus und der Zunahme gewalttätiger Angriffe von Siedlern auf Palästinenser imWestjordanland einschließlich Ostjerusalem zudem mehr als 1000 Palästinenser vertrieben und mehr als 500 Häuser, Wohnungen und Installationen zur Wasserversorgung zerstört.[64]Mit demIron Dome wurde am 26. März nördlich vonBeʾer Scheva erstmals ein neues mobiles Raketenabwehrsystem zur Abwehr vonKurzstreckenraketen in Betrieb genommen.[65] Mit diesem gelang es am 7. April zum ersten Mal erfolgreich eine vom Gazastreifen abgefeuerteGrad-Rakete abzuschießen.[66]

    Demonstration in Tel Aviv am 6. August 2011

    Im Schatten des arabischen Frühlings kam es ab Juli auch in Israel zuProtesten, die sich jedoch von der Demokratiebewegung in den umliegenden Staaten unterschied. Die israelischen Demonstranten beklagten in erster Linie einen Mangel an sozialer Gerechtigkeit und forderten insbesondere eine Entspannung des Wohnungsmarktes.

    Während bisherHebräisch undArabisch Amtssprache sind, brachten im August 40 Abgeordnete der Regierungs- und der Oppositionsparteien eine Gesetzesvorlage vor die Knesset, nach der Hebräisch alleinige Amtssprache Israels sein soll.[67][68]

    Japan

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    In der Folge desTōhoku-Erdbebens mit derMomenten-Magnitude 9,0 im Pazifischen Ozean 130 Kilometer östlich von der StadtSendai kam es am 11. März zu einem bis zu 20 Meter hohenTsunami, der zahlreiche Küstenstädte, vor allem in der Präfektur Miyagi zerstörte und teilweise bis zu drei Kilometer in das Landesinnere lief. Bei den Naturkatastrophen kamen mindestens 15.858 Menschen ums Leben. Weiter kam es als Folge des Tsunamis zu Stromausfällen und der Beschädigung des sich an der Küste befindenden AtomkraftwerksFukushima I. Die Beschädigung und der Ausfall des Kühlkreislaufs der Reaktoren führten zu derNuklearkatastrophe von Fukushima.

    Am 12. März starteten die Streitkräfte der Vereinigten Staaten dieOperation Tomodachi, die der Unterstützung bei der Versorgung von dem Erdbeben- und Tsunamibetroffenen mit Hilfsgütern diente.

    Am 10. und 24. April fanden dieeinheitlichen Regionalwahlen statt, allerdings wurden die Termine für die Präfekturparlamentswahlin Fukushima,in Iwate undin Miyagi auf Grund der Erdbebenkatastrophe auf November verschoben. Außerdem fanden in diesem Jahr dieGouverneurswahlen statt.

    Pakistan

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    Das Anwesen Bin Ladens in Abbottabad – schematische Grafik

    Besonderer internationaler Aufmerksamkeit inPakistan wurde der Tötung desal-Qaida-AnführersOsama bin Laden zuteil, die am 2. Mai durch eine US-amerikanische Sondereinheit im Rahmen derOperation Neptune’s Spear auf dessen Anwesen inAbbottabad vollzogen wurde. Das Parlament von Pakistan verurteilte den Vorgang und forderte eine Überprüfung der Beziehungen zwischen Pakistan und den USA.[69]

    Am 26. November unternahm dieNATO einen Luftangriff auf den pakistanischen Stützpunkt Salala imStammesgebiet unter BundesverwaltungMohamad nahe der afghanischen Grenze.[70] Zwischen 24 und 26 pakistanische Soldaten wurden getötet, mehrere verwundet.[71] Die diplomatischen Beziehungen zwischen Pakistan und der USA spannten sich daraufhin weiter an. Zudem positionierte sich dieVolksrepublik China gegen den Angriff.[72]

    Singapur

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    Bei der16. Parlamentswahl inSingapur am 7. Mai war es zum ersten Mal in der Geschichte des Staates seit der Unabhängigkeit möglich, in allen Wahlkreisen bis auf einen eine Oppositionspartei zu wählen.[73] DiePeople’s Action Party erreichte dabei 81 Sitze.

    Türkei

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    Bei derWahl zur 24.Großen Nationalversammlung der Türkei am 12. Juni gewann die regierende islamisch-konservativeAdalet ve Kalkınma Partisi (AKP) unter MinisterpräsidentRecep Tayyip Erdoğan zum dritten Mal in Folge mit absoluter Mehrheit und stellte damit dasKabinett Erdoğan III.

    Politische Kontroversen wurden 2011 durch Zensurmaßnahmen der Regierung ausgelöst. So ließ sich der Ministerpräsident in einem vom Parlament verabschiedeten Mediengesetz die persönliche Befugnis geben, Fernsehkanäle vorübergehend schließen zu lassen oder Programme zu verbieten, wenn die Inhalte die nationale Sicherheit bedrohen oder die öffentliche Ordnung stören würden.[74]

    Im Juni führten von der Regierung angekündigte Einschränkungen des Internetzuganges für die türkische Bevölkerung (themen- undstichwortbezogene Ausfilterung von Internetseiten) zu heftigen Protesten inner- und außerhalb der Türkei. Im Index für Pressefreiheit der OrganisationReporter ohne Grenzen sank das Land auf Platz 138.[75]

    Europa

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    Zentrales Thema in derEurozone war auch im Jahr 2011 dieEurokrise. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, wurde am 11. März 2011 auf einem Sondertreffen in Brüssel derEuro-Plus-Pakt vereinbart und auf demEuropäischen Rat am 24. und 25. März 2011 abschließend beraten.Griechenland,Irland undPortugal nahmen denEuro-Rettungsschirm in Anspruch.DerRatsvorsitz imMinisterrat derEuropäischen Union wurde im ersten Halbjahr vonUngarn und im zweiten Halbjahr vonPolen übernommen.Mit derVolkszählung 2011 wurde in den Mitgliedsstaaten erstmals eine gemeinsame Erhebung von Bürgerdaten im Rahmen einer Volkszählung durchgeführt.

    Am 8. Dezember verhinderte der britische PremierDavid Cameron mit seinem Veto die Änderung der EU-Verträge, wonach Verstöße gegen den Stabilitäts- und Wachstumspakt automatisch zur Einleitung eines Defizitverfahrens führen sollten. Im Anschluss entstehen Diskussionen um die Frage, ob dasVereinigte Königreich Mitglied der EU bleiben will und sollte.

    Belgien

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    Elio Di Rupo von derParti Socialiste wurde am 6. Dezember 2011belgischerPremierminister.

    Am 13. Dezember wurde das Land von einemAmoklauf in Lüttich erschüttert. Dabei wurden mindestens sechs Menschen getötet[76] und 124 verletzt.[77]

    Deutschland

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    Nachdem der Bundestag dasWehrpflichtgesetz abgeändert hatte, wurde dieWehrpflicht in Deutschland im März ausgesetzt. Ab November sorgte die Selbstenttarnung der rechtsextremen TerrororganisationNationalsozialistischer Untergrund für Aufsehen, der unter anderem eineMordserie an Migranten, derPolizistenmord von Heilbronn und mehrere Sprengstoffanschläge sowie Raubüberfälle zugerechnet werden; Ermittlungen auch wegen der Rolle einiger Sicherheitsbehörden wurden aufgenommen.

    Im Februar beschäftigte diePlagiatsaffäre Guttenberg das öffentliche Interesse inDeutschland. In derDissertation des damaligenBundesverteidigungsministersKarl-Theodor zu Guttenberg wurden mehrere Plagiate entdeckt, die dazu führten, dass ihm der Doktorgrad von derUniversität Bayreuth aberkannt wurde. Am 1. März 2011 erklärte Guttenberg seinen Rücktritt von sämtlichen bundespolitischen Ämtern. Mit Hilfe desGuttenPlag Wikis undVroniPlag Wiki wurden daraufhin weitere Plagiatsaffären aufgedeckt.

    Als Reaktion auf dieNuklearkatastrophe von Fukushima veranlasste die Bundesregierung im Rahmen des sogenanntenAtom-Moratoriums eine Sicherheitsüberprüfung aller 17 deutschen Atomkraftwerke und die dreimonatige Stilllegung der sieben ältesten Kernkraftwerke. Am 6. Juni beschloss dasKabinett Merkel II den stufenweisenAusstieg aus der Kernenergie bis 2022[78][79] und nahm damit die im Herbst 2010 beschlossenenLaufzeitverlängerungen wieder zurück.

    Verlauf der HUS-Infektionen

    Von Mai bis Ende Juli war besonders Deutschland von einerHUS-Epidemie betroffen. Die bis dahin nicht bekannte, schwere Verlaufsform eineshämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) mit Durchfall tauchte zunächst vor allem in Norddeutschland auf und war mit großer Wahrscheinlichkeit auf ägyptischeBockshornkleesamen zurückzuführen.

    Innerhalb des Jahres fanden folgende sieben Wahlen zu Landesparlamenten statt:

    Estland

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    Am 1. Januar führteEstland als erster der baltischen Staaten denEuro ein.Bei derParlamentswahl im März ging dieEstnische Reformpartei unter dem bisherigen MinisterpräsidentenAndrus Ansip erneut als Gewinner hervor.

    Griechenland

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    Kabinett Papandreou einen Tag vor dem Rücktritt des Ministerpräsidenten

    Griechenland beschäftigte weiterhin primär dieFinanzkrise. Am 29. Juni wurde das dritte Sparpaket beschlossen. Die Kürzungspläne der öffentlichen Ausgaben waren von massivenProtesten begleitet.

    Der damalige MinisterpräsidentGiorgos A. Papandreou überstand zunächst im Juni eineVertrauensfrage. Nach einem angekündigten Referendum über die Sparauflagen, die auf die Beschlüsse des zurückliegenden EU-Gipfels in Brüssel zur Griechenlandhilfe zurückgingen, stellte er jedoch erneut die Vertrauensfrage und erhielt nach der Ankündigung, eine Übergangsregierung unter Einbindung der oppositionellenNea Dimokratia bilden zu wollen, auch hier wieder die Mehrheit.

    Am 9. November erklärte Papandreou seinen Rücktritt.[80] Neuer Ministerpräsident wurdeLoukas Papadimos.

    Italien

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    Am 12. und 13. Juni wurde inItalien einabrogatives Referendum mit vier Fragen abgehalten.Mitte November erklärte der damalige MinisterpräsidentSilvio Berlusconi seinen Rücktritt, da er im Parlament keine Mehrheit mehr hatte. Vier Tage später wurde eine neue Regierung unter dem Vorsitz des früheren EU-KommissarsMario Monti vereidigt.

    Lettland

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    InLettland kam es erstmals in der Geschichte des Landes zu vorgezogenen Wahlen, nachdem der damalige StaatspräsidentValdis Zatlers am 28. Mai beim Verfassungsgericht einReferendum über die Auflösung derSaeima beantragt hatte. Das Referendum wurde am 23. Juli von rund 95 Prozent der Wähler, bei einer Wahlbeteiligung von 44,73 Prozent, befürwortet.[81] Bei derParlamentswahl am 17. September wurde erstmals das BündnisSaskaņas Centrs stärkste Partei.

    Im Dezember sorgte ein Run auf dieSwedbank für internationale Aufmerksamkeit. Etwa 10.000 Letten hoben am 11. Dezember insgesamt mehr als zehn Millionen Lats von ihren Konten ab, nachdem aufTwitter Gerüchte über eine Pleite der Bank verbreitet wurden.[82][83]

    Mazedonien

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    Am 28. Januar begannen inMazedonien dieSozialdemokraten zusammen mit deralbanischen ParteiNeue Demokratie und drei weiteren kleineren Parteien mit einemBoykott gegen dasmazedonische Parlament. Sie warfen MinisterpräsidentNikola Gruevski vor diePressefreiheit im Land stark einzuschränken und zusammen mit seiner Familie in Korruption vertieft zu seien. Seit zwei Jahren boykottierte zudem auch dieAlbanische Demokratische Partei das Parlament. Mit der Nicht-Teilnahme dieser Parteien an zukünftigen Parlamentssitzungen sank die Anzahl der Abgeordneten deroppositionellen Parteien auf nur zwei, welche Unabhängige waren.[84] Am 16. März boykottierte zudem dieDemokratische Union für Integration die Parlamentssitzung, wodurch sich der Boykott auch auf die Regierungsparteien ausweitete.[85]

    Am 16. April wurde das Parlament aufgelöst, und bis zu diesem Zeitpunkt sämtliche Wahlgesetzreformen durchgeführt, die von der Opposition seit langem gefordert wurden. Die Sozialdemokraten setzten ihren Boykott jedoch weiter fort. Am 5. Juni fanden daraufhin vorgezogeneParlamentswahlen statt, bei denen Nikola Gruevski wiedergewählt wurde.

    Niederlande

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    Die Öffentlichkeit in denNiederlanden beschäftigte im Frühjahr derAmoklauf von Alphen, der sich am 9. April inAlphen aan den Rijn ereignete. Dabei tötete ein Mann in einem Einkaufszentrum sechs Menschen, indem er mit einemhalbautomatischesKleinkaliber-Gewehr in die Menge feuerte.[86] Weitere 17 Menschen wurden verletzt. Der Täter begann im AnschlussSuizid.[87]

    Norwegen

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    Bei Anschlägen in Norwegen wurden 77 Menschen getötet.

    Von demNorwegerAnders Behring Breivik wurden am 22. JuliAnschläge verübt, die weltweit für Betroffenheit sorgten und insgesamt 77 Menschenleben forderten. Bei der Tat mit rechtsextremistischem Hintergrund brachte Breivik zunächst imRegierungsviertel vonOslo eineAutobombe zur Explosion.[88] Später fuhr er zu einem Zeltlager der sozialdemokratischen JugendorganisationArbeidernes Ungdomsfylking (AUF) und schoss etwa 90 Minuten mit einerhalbautomatischen Waffe auf die Opfer.

    Gegen Jahresende beschäftigte eineButterkrise das Land. Die Märkte waren von einer akuten Verknappung anButter und einerInflation der Butterpreise betroffen. Wegen des akuten Mangels stiegen die Preise und Buttervorräte inSupermärkten waren schon kurz nach neuen Lieferungen ausverkauft.

    Österreich

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    Otto von Habsburg verstarb am 4. Juli in seinem Haus inPöcking im Alter von 98 Jahren. Er war der letzteKronprinz vonÖsterreich-Ungarn und bis zu seinem Tod Präsident derPaneuropa-Union.[89] Am 16. Juli wurde sein Sarg in denStephansdom gebracht wo vonErzbischofChristoph Schönborn eineTotenmesse zu seinen Ehren abgehalten wurde. Diese wurde von den Angehörigen der FamilieHabsburg sowie zahlreichen ausländischenStaatsoberhäuptern und dem damaligen österreichischenBundespräsidentenHeinz Fischer besucht.[90] Anschließend gab es einenTrauerzug der von 3500 Teilnehmern begleitet wurde.[91] Otto von Habsburgs Leichnam wurde abschließend in derKapuzinergruft beigesetzt.[92]

    Portugal

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    Pedro Passos Coelho im Juni 2011 beim EPP-Kongress

    Initiiert von der BewegungGeração à rasca fanden inPortugal zahlreiche Massen-Demonstrationen statt, die sich sowohl gegen steigende Arbeitslosigkeit und schlechte Arbeitsbedingungen als auch einen sinkenden Lebensstandard und drastische Sparmaßnahmen der Regierung wandten. Gewerkschaftsverbände schlossen sich den Protesten an. Im März zog die konservativePartido Social Democrata ihre Unterstützung für die Spar- und Kürzungsprogramme der portugiesischen Minderheitsregierung zurück.[93] Die Regierungskrise führte zuNeuwahlen des Parlaments am 5. Juni, aus denen die liberal-konservative PSD als Siegerin hervorging und die regierenden Sozialisten ablöste. Neuer Premierminister wurdePedro Passos Coelho und bildete dasKabinett Passos Coelho.

    Zuvor wurde bereits am 23. Januar der amtierende PräsidentAníbal Cavaco Silva bei derPräsidentschaftswahl 2011 wiedergewählt.

    Am 9. Oktober fand dieRegionalwahl in Madeira statt, bei der die regierendeSozialdemokratische Partei von PräsidentAlberto João Jardim erstmals in ihrer Geschichte die absolute Mehrheit an Stimmen verlor.

    Russland

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    Proteste nach den russischen Parlamentswahlen

    Aus derParlamentswahl am 4. Dezember ging die ParteiEiniges Russland mit 49,3 Prozent als eindeutiger Sieger hervor. Jedoch kam es in der Folge wegen mutmaßlicher Wahlfälschungen zu den größtenProtestkundgebungen in der jüngeren Geschichte des Landes. Die Polizei reagierte auf allen Kundgebungen mit Großaufgeboten. Wegen restriktiver Parteigesetze waren auch zahlreiche Parteien nicht zur Wahl zugelassen worden. Internationale Wahlbeobachter kamen zu dem Schluss, dass bei der Wahl demokratische Grundregeln erheblich verletzt wurden.

    Terroranschlag am Flughafen Moskau-Domodedowo

    Slowenien

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    Dieslowenische Regierung unter Borut Pahor hatte mehrere Rücktritte von Kabinettsmitgliedern zu verzeichnen, darunter auch der Rücktritt der damaligen InnenministerinKatarina Kresal, dem eine Korruptionsaffäre voraus ging. Laut einer Umfrage der TageszeitungDnevnik waren zuletzt 84 Prozent der Bevölkerung mit der Arbeit der Regierung unzufrieden.[94] Am 20. September sprach dieStaatsversammlung der Regierung und dem Ministerpräsidenten Pahor dasMisstrauen aus.

    Nach denvorgezogenen Parlamentswahlen am 4. Dezember wurdeJanez Janša neuer Ministerpräsident Sloweniens.

    Spanien

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    Im Jahr derSpanischen Parlamentswahlen und derRegional- und Kommunalwahlen gab es ersteProteste im Volk, bei denen soziale, wirtschaftliche und politische Missstände kritisiert wurden. Zu größeren Debatten führte auch das Verbot vonStierkämpfen inKatalonien. Des Weiteren gab die baskisch-nationalistische UntergrundorganisationEuskadi Ta Askatasuna (kurz: ETA) das „endgültige Ende der bewaffneten Aktivitäten“ bekannt.

    Transnistrien

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    Im international nicht anerkannten, osteuropäischen StaatTransnistrien fand im Dezember dietransnistrische Präsidentschaftswahl 2011 statt. In deren Folge wurde der langjährige MachthaberIgor Smirnow nach fast 20 Jahren abgewählt. Es kam zur Stichwahl zwischenAnatoli Kaminski undJewgeni Schewtschuk, die letzterer klar für sich entschied.

    Ungarn

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    Auf Anlass der nationalkonservativenFidesz-Partei, die bei derParlamentswahl im April 2010 eineZweidrittelmehrheit imungarischen Parlament erhielt, ist inUngarn seit dem 1. Januar 2012 einneues Grundgesetz in Kraft. Der Entwurf der Regierungspartei wurde am 15. März dem Parlament vorgelegt,[95] am 18. April verabschiedet und am 25. April unterzeichnet.

    Am 1. Januar 2011 trat zudem ein neues restriktives Mediengesetz in Kraft das europaweit in die Kritik geriet. Durch das Gesetz wurde die im Jahr zuvor eingerichtete BehördeNemzeti Média- és Hírközlési Hatóság zur zentralen Kontrollbehörde sämtlicher in Ungarn verfügbarer Medien.

    Im ersten Halbjahr 2011 übernahm Ungarn erstmals denVorsitz im Rat der Europäischen Union. Dabei kam es, vor allem aufgrund des umstrittenen ungarischen Mediengesetzes, zu Beginn der Ratspräsidentschaft zu Kontroversen mit anderen EU-Partnern.

    Vereinigtes Königreich

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    Das politische Jahr 2011 im Vereinigten Königreich war durch einWahlreferendum, in dem die Änderung des Wahlrechts zu einemInstant-Runoff-Voting (alternative vote „AV“) abgelehnt wurde, und dieSchottischen Parlamentswahlen geprägt, in der zum ersten Mal eine Partei, dieScottish National Party, dieabsolute Mehrheit der Parlamentsmandate erreichen. In den Medien wurden aber vor allem dieUnruhen in London und anderen englischen Städten, die nach der Erschießung des 29-jährigen Mark Duggan in der Bevölkerung entbrannten, sowie derNews-International-Skandal um den US-amerikanischen MedienunternehmerRupert Murdoch diskutiert. Der Medienkonzern hatte sich illegal Zugang zu Mobilfunk-Mailboxen verschafft und stand im Verdacht, Polizeibeamte bestochen zu haben.

    Naturereignisse

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    Überschwemmungen von Queensland
    • Januar:Überschwemmungen in Queensland 2010/2011
    • 02. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttertChile.
    • 05. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 5,4 verursacht imIran einige Schäden. Es gab 16 Verletzte.
    • Januar:Unwetter in Brasilien 2011
    • 18. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 7,2 erschüttertPakistan.
    • 02. Februar:Zyklon Yasi trifft auf Australien.
    • 14. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 4,0 erschüttert die StadtNassau östlich von Koblenz. Es gab einige leichte Schäden wie Mauerrisse oder herabgefallene Gegenstände.[96]
    • 22. Februar: DasChristchurch-Erdbeben nahe der neuseeländischen StadtChristchurch erreicht eineMagnitude von 6,3 und fordert zahlreiche Todesopfer.
    • 10. März: Ein Erdbeben im SüdwestenChinas fordert 25 Tote und etwa 250 Verletzte. Es verursachte erhebliche Schäden. Das Beben hatte eine Stärke von 5,8 auf der Richterskala.
    • 11. März: DasTōhoku-Erdbeben nahe der Ostküste vonHonshū (Japan) erreicht eine Magnitude von 9,0. Es löst einen schwerenTsunami aus, der über die NordostküsteJapans hinwegfegt. Insgesamt gibt es über 15.000 Tote, über 8.000 werden noch vermisst.
    • 24. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,8 fordert inMyanmar mindestens 150 Menschenleben. Mehr als 200 Menschen wurden verletzt und 30 vermisst.
    • 07. April: Ein Nachbeben der Stärke 7,1 kostet an der Ostküste vonHonshū 4 Personen das Leben.
    • 28. April: Eine Serie von 150Tornados verwüstet den Süden derUSA und kostete 340 Menschen das Leben
    • 11. Mai: Ein Erdbeben in Südspanien fordert 9 Tote. Es hatte eine Stärke von 5,1 auf der Richterskala.
    • 19. Mai: Ein Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert dieTürkei und kostet 3 Menschen das Leben; zahlreiche werden verletzt.
    • 04. Juni: Ausbruch des VulkansPuyehue im Bereich des Cordón Caulle
    • 15. Juli: Der VulkanLokon auf derIndonesischen InselSulawesi bricht aus.
    • 27. Juli: DerSchwere Tropische Sturm Nock-ten fordert aufLuzon,Philippinen mindestens 130 Todesopfer und verursacht einen Schaden von 125 Millionen US-Dollar.
    • 09. August: DerTaifun Muifa macht Landfall überYalu River,Nordkorea und tötet mindestens 25 Menschen.
    • 23. August: Ein Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert den Osten der Vereinigten Staaten. Tote oder Verletzte gab es aber keine.
    • 26. August: DerTaifun Nanmadol fegt über die Philippinen hinweg und fordert mindestens 40 Tote. Nanmadol verursacht einen Schaden von 600 Millionen US-Dollar.
    • 28. August: Der folgenschwereHurrikan Irene trifft aufNew York und verursacht einen Gesamtschaden von 10,1 Milliarden US-Dollar. Irene tötet 56 Menschen.
    Zugbahnkarte vonIrene
    • 03. September: DerSchwere Tropische Sturm Talas fordert inJapan mindestens 75 Todesopfer.
    • 07. September: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 tötet auf der Indonesischen InselSumatra mindestens 3 Menschen.
    • 08. September: An der deutsch-niederländischen Grenze erschüttert ein Erdbeben die StadtGoch am Niederrhein. Es hatte eine Stärke von 4,6.[97]
    • 09. September: Ein Erdbeben der Stärke 6,4 erschüttertVancouver Island,Kanada.
    • 18. September: Ein Erdbeben der Stärke 6,9 fordert 110 Tote inIndien und zahlreiche Verletzte.
    • 19. September: Ein Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttertGuatemala. Es wurden 3 Tote und mehrere Verletzte gemeldet.
    • 21. September:Taifun Roke macht Landfall überHamamatsu,Japan und fordert 13 Menschenleben.
    • September:Hurrikan Hilary löst in weiten TeilenMexikos heftigen Regen aus.
    • 27. September: DerTaifun Nesat zieht überLuzon hinweg und tötet 95 Menschen. Nesat verursacht einen Schaden von umgerechnet 1,2 Milliarden US-Dollar.
    • 01. Oktober:Taifun Nalgae zieht überLuzon hinweg.
    • 12. Oktober: DerHurrikan Jova macht Landfall überJalisco,Mexiko und tötet 8 Personen.
    • 13. Oktober: Ein Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert sieIndonesische InselBali. Es gab 63 Verletzte aber keine Toten.
    • 13. Oktober: DasTropische Tiefdruckgebiet Zwölf-E macht Landfall über dem SüdwestenMexikos undGuatemala und löst heftige Überschwemmungen dort und auch inEl Salvador undNicaragua aus. Mindestens 30 Todesfälle wurden bestätigt.
    • 20. Oktober: Ein Erdbeben der Stärke 4,8 erschüttert den Süden vonTexas. Es ist das stärkste Erdbeben seit 80 Jahren in der Region.[98]
    • 21. Oktober: Ein Seebeben der Stärke 7,4 erschüttert dieKermadecinseln nordöstlich vonAuckland,Neuseeland. Für die Kermadec Islands,Tonga und Teile Neuseelands wurde eine Tsunamiwarnung herausgegeben. AufRaoul Island wurde ein sehr kleiner Tsunami gemeldet.[99]
    • 23. Oktober: Einschweres Erdbeben mit einer Stärke von 7,2 auf der Richterskala erschüttert den Osten derTürkei. Das Epizentrum liegt 15 Kilometer vonVan entfernt.[100] Bisher sind mehr als 600 Tote geborgen.
    • 25. Oktober: DerHurrikan Rina bringt heftigen Regen nach Mittelamerika. Mindestens 100 Menschen werden getötet, 27 Menschen werden vermisst, da sie sich auf einem Schiff befanden.[101] auf welt.de
    • 26. Oktober: Auf Grund von Hochwasser im FlussDensu in Ghana wurden Teile der Hauptstadt Accra überschwemmte. Dabei wurden 17.000 Menschen obdachlos und 17 Menschen kamen ums Leben.
    • November 2011: Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881 war es in einem November in Deutschland noch nie so trocken.
    • 16./17. Dezember: DerSchwere Tropische Sturm Washi fordert im Süden derPhilippinen mehr als 1000 Menschenleben.

    Sport

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    Eröffnungsfeier der Fußball-WM der Frauen imOlympiastadion Berlin am 26. Juni 2011
    Hauptartikel:Sportjahr 2011
    Übersicht Sport
    28. Dezember 2010 bis 6. Januar 2011
    01. – 8. Januar
    01. – 16. Januar: 33.
    07. –29. Januar
    13. – 30. Januar
    14. – 23. Januar
    17. – 30. Januar
    24. – 30. Januar
    06. Februar
    07. – 20. Februar
    19. Februar – 2. April
    20. Februar
    23. Februar – 6. März
    03. – 13. März
    04. März – 4. Dezember
    20. März – 6. NovemberAustragung der63. FIM-Motorrad-Straßenweltmeisterschaft
    21. – 27. März
    27. März – 27. November
    03. April
    16. April – 2. Mai
    30. April – 15. Mai
    18. Mai
    21. Mai
    22. Mai – 5. Juni
    28. Mai
    05. – 25. Juni
    18. – 26. Juni
    20. Juni – 3. Juli
    26. Juni – 17. Juli
    03. – 24. Juli
    06. Juli
    10. Juli
    10. – 16. Juli
    16. – 31. Juli
    23. Juli
    29. Juli – 20. August
    07. – 14. August
    12. – 23. August
    23. August
    26. August – 5. September
    27. August – 4. September
    29. August – 11. September
    31. August – 18. September
    07. September
    09. September – 23. Oktober
    19. – 26. September
    09. OktoberSebastian Vettel wird zum zweiten MalFormel-1-Weltmeister
    13. – 30. Oktober
    16. OktoberCasey Stoner gewinnt zum zweiten Mal dieMotoGP-Weltmeisterschaft
    13. – 25. November
    03. – 18. Dezember

    Kultur und Gesellschaft

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    BUGA 2011: Landschaftspark vor derFestung Ehrenbreitstein in Koblenz mit Blick auf die Bergstation derRheinseilbahn
    Prinz William undCatherine Middleton auf dem Balkon des Buckingham Palace

    Musik

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    Siehe auch:Kategorie:Musik 2011

    Film

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    Hauptartikel:Filmjahr 2011

    Fernsehen

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    Theater

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    Bildende Kunst

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    Mode

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    Literatur

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    Hauptartikel:Literaturjahr 2011

    Religion

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    Übersicht Religion
    01. Januar
    24. April
    01. Mai
    17. Mai
    01. – 5. Juni
    15. Juni
    01. – 29. August
    05. – 7. August
    15. – 21. August
    22. – 25. September
    08. Oktober
    26. Oktober
    06. November
    November/Dezember
    21. Oktober – 29. Dezember

    Am 1. Januar wurde in derägyptischen StadtAlexandria einAnschlag auf koptische Christen verübt, bei dem mindestens 23 Personen starben und weitere 97 verletzt wurden. Dabei wurde eine Autobombe vor der Al-Qiddissine-Kirche gezündet, als etwa 1000 Anhänger der christlichen Minderheit derKopten den Neujahrsgottesdienst verließen.[119]

    Bezugnehmend auf dieMissbrauchskrise in der römisch-katholischen Kirche in Deutschland riefen Theologen von Hochschulen, insbesondere des deutschsprachigen Raums, im Februar unter dem TitelKirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch zu einer Reform derrömisch-katholischen Kirche auf.

    BundespräsidentChristian Wulff empfängt den Papst

    Beim33. Deutschen Evangelischen Kirchentag kamen in der Zeit vom 1. bis zum 5. Juni insgesamt 117.957 Dauerteilnehmer sowie 26.919 Tagesteilnehmer inDresden zusammen, um an den 2.350 Einzelveranstaltungen teilzunehmen.[120]Vom 22. bis 25. September fand mit demPapstbesuch in Deutschland die 21. apostolische Reise Benedikts XVI. statt. Besonders die Rede des Papstes imBundestag sorgte für politische Kontroversen. 55 Organisationen hatten zudem zu Protesten aufgerufen, die sich vor allem gegen die Sexualmoral der Kirche richteten.

    Mit demRussischen Jugendtag fand vom 5. bis 7. August inPokrowskoje beiMoskau der erste große Jugendtag in der Geschichte derNeuapostolischen Kirche für die russischsprachigen Länder statt.

    Astronomie

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    Übersicht Astronomie
    04. Januar
    01. Juni
    01. Juli
    15. Juni
    • TotaleMondfinsternis, sichtbar in Ostafrika, Indien und dem Mittleren Osten.
    24. August
    25. November
    05. Dezember
    10. Dezember
    • Totale Mondfinsternis, sichtbar in Asien und Australien.
    Partielle Sonnenfinsternis vom 4. Januar 2011 von Norddeutschland aus gesehen.

    Im Jahr 2011 ereigneten sich vier partielleSonnenfinsternisse, erstmals am 4. Januar über Europa, Nordafrika und Westasien.Die Sonnenfinsternis am 1. Juni war von Ostsibirien, Nordalaska, Nordkanada und Grönland aus sichtbar. Bei der Sonnenfinsternis vom 1. Juli wurde die Erde über dem Meer zwischen dem antarktischen Kontinent und Afrika vom Halbschatten des Mondes nur gestreift. Sichtbar war sie daher nur im Südpolarmeer zwischen Südafrika und der Antarktis. Eine weitere partielle Sonnenfinsternis konnte am 25. November von der Antarktis, Südafrika, Tasmanien und Neuseeland aus beobachtet werden.

    Zwei Mal ereignete sich eine totaleMondfinsternis. Am 15. Juni, sichtbar in Ostafrika, Indien und dem Mittleren Osten, sowie am 10. Dezember in Asien und Australien.

    Im Rahmen der großräumigen, vollautomatisierten DurchmusterungPalomar Transient Factory (PTF) am 24. August, wurde auf Aufnahmen aus den Nächten vom 22. und 23. August dieSupernovaSN 2011fe vom Typ Ia entdeckt.Am 5. Dezember wurde die Entdeckung deserdähnlichenExoplanetenKepler-22b veröffentlicht, der den rund 600Lichtjahre von der Erde entfernten, sonnenähnlichen SternKepler-22 umrundet.[121]

    Wirtschaft

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    Wissenschaft und Technik

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    Übersicht Wissenschaft und Technik
    03. Februar
    • Die letztenIPv4-Adressen sind symbolisch an Vertreter der Vergabestellen auf den Kontinenten vergeben worden.[122]
    24. Februar
    • Die Raumfähre „Discovery“ ist zum letzten Mal auf dem Weg ins All. Das Space Shuttle hob am Donnerstag um 22.53 Uhr MEZ und damit einige Minuten später als geplant vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab.
    18. März
    08. Juli
    • Außerdienststellung derSpace Shuttles: Die letzte Shuttle-MissionSTS-135 startet mit der Raumfähre „Atlantis“ zurISS und bringt letzte Versorgungsgüter und Ersatzteile mit.
    31. Oktober
    • Start derShenzhou-8-Rakete der chinesischen RaumfahrtagenturCNSA, die auch zum ersten Mal mehrere Experimente aus Deutschland mitnimmt.[123]
    • November: Start desESA-SatellitenADM-Aeolus zur Erfassung der Erd-Dynamik der Erdatmosphäre.
    25. November
    Tablet-PCs und Smartphones u. a. mit dem Betriebssystem Android werden zum Verkaufsschlager

    Im Jahr 2011 stieg der Markt fürTabletcomputer undSmartphones deutlich an. Der neue Web-StandardHTML5 begann langsam damit denFlash Player als Standard abzulösen. Das vonGoogle entwickelte Smartphone-BetriebssystemAndroid brachte seinen weltweiten Marktanteil nach Angaben des MarktforschungsunternehmensGartner im dritten Quartal 2011 auf 52,5 Prozent und konnte ihn damit im Vergleich zum dritten Quartal 2010 mehr als verdoppeln.[124] Außerdem präsentierte Google Ende Juni das soziale NetzwerkGoogle+ als Konkurrenz zuFacebook.

    DerDeutsche Zukunftspreis wurde im Jahr 2011 an den Dresdner Fraunhofer-ForscherKarl Leo für die EntwicklungOrganischer Leuchtdioden vergeben.

    Die Atlantis beim Start am 8. Juli 2011

    Mit der letzten Mission der im April 1984 fertiggestellten RaumfähreAtlantis, wurde im Juli zugleich die letzte geplante bemannte Raumfahrtmission mit einemSpace Shuttle durchgeführt.

    Wissenschaftspreise

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    Nobelpreise

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    Die Bekanntgabe derNobelpreisträger des Jahres 2011 erfolgte vom 3. bis zum 10. Oktober 2011.[125] Die Verleihungen fanden am 10. Dezember 2011 in Oslo (Friedensnobelpreis) und Stockholm statt.

    Turing Award

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    • Judea Pearl für grundlegende Beiträge zur künstlichen Intelligenz durch die Entwicklung eines Kalküls für probabilistisches und kausalistischesSchließen.

    Jahreswidmungen

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    Gedenktage

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    Initiativen

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    Wissenschaft

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    Geboren

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    Datum Unbekannt

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    Gestorben

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    Hauptartikel:Nekrolog 2011

    Januar

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    Februar

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    März

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    April

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    Mai

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    Juni

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    Juli

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    August

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    • 02. August:Baruj Benacerraf, US-amerikanischer Mediziner und Nobelpreisträger (* 1920)
    • 02. August:Attilio Pavesi, italienischer Radrennfahrer (* 1910)
    • 03. August:Louise Behrend, US-amerikanische Geigerin und Musikpädagogin (* 1916)
    • 04. August:Hans Barth, deutscher Publizist und Wissenschaftsautor (* 1934)
    • 06./7. August:Walter Dostal, österreichischer Ethnologe (* 1928)
    • 08. August:Joaquín Jiménez Maxwell, dominikanischer Journalist, Rundfunksprecher und -Direktor (* 1935)
    • 09. August:Dietmar Sauermann, deutscher Volkskundler (* 1937)
    • 09. August:Werner W. Wallroth, deutscher Filmregisseur (* 1930)
    • 11. August:Bob Zimny, US-amerikanischer American-Football-Spieler (* 1921)
    • 14. August:Friedrich Schoenfelder, deutscher Schauspieler (* 1916)
    • 15. August:Morgan Sterne, US-amerikanischer Schauspieler (* 1926)
    • 16. August:Verena Wiet, deutsche Synchronsprecherin und Schauspielerin (* 1925)
    • 18. August:Ronny, deutscher Schlagersänger, Komponist und Produzent (* 1930)
    • 19. August:Raúl Ruiz, chilenisch-französischer Filmregisseur (* 1941)
    • 22. August:Loriot (Vicco von Bülow), deutscher Humorist, Zeichner, Autor und Schauspieler (* 1923)
    • 22. August:Nickolas Ashford, US-amerikanischer Songwriter und Produzent (* 1942)
    • 24. August:Josy Doyon-Hofstetter, Schweizer Bäuerin und Schriftstellerin (* 1932)
    • 25. August:Lazar Mojsov, jugoslawischer Journalist, Politiker und Diplomat (* 1920)
    • 30. August:Winfried Baer, deutscher Kunsthistoriker (* 1933)
    • 31. August:Rosel Zech, deutsche Schauspielerin (* 1940)
    • 31. August:Wade Belak, kanadischer Eishockeyspieler (* 1976)

    September

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    Oktober

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    • 02. Oktober:Peter Przygodda, deutscher Filmeditor und Filmregisseur (* 1941)
    • 05. Oktober:Steve Jobs, US-amerikanischer IT-Unternehmer (* 1955)
    • 07. Oktober:Ramiz Alia, albanischer Politiker (* 1925)
    • 10. Oktober:Gorgen Ray Aghayan, persischer Kostümdesigner (* 1928)
    • 11. Oktober:Jerachmi’el Assa, israelischer Politiker (* 1919)
    • 12. Oktober:Heinz Bennent, deutscher Schauspieler (* 1921)
    • 12. Oktober:Dennis Ritchie, US-amerikanischer Informatiker, Mitentwickler vonC (* 1941)
    • 15. Oktober:Ueli Prager, Schweizer Gastronomieunternehmer (* 1916)
    • 16. Oktober:Dan Wheldon, britischer Automobilrennfahrer (* 1978)
    • 17. Oktober:Manfred Gerlach, deutscher Politiker (DDR) (* 1928)
    • 18. Oktober:Friedrich Kittler, deutscher Literaturwissenschaftler und Medientheoretiker (* 1943)
    • 20. Oktober:Muammar al-Gaddafi, Staatschef von Libyen (1969–2011) (* 1942)
    • 20. Oktober:Claude Delarue, Schweizer und französischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Verlagsmitarbeiter (* 1944)
    • 22. Oktober:Edmundo Ros, trinidadischer Orchesterleiter (* 1910)
    • 23. Oktober:Herbert A. Hauptman, US-amerikanischer Mathematiker, Biophysiker und Nobelpreisträger (* 1917)
    • 23. Oktober:John McCarthy, US-amerikanischer Logiker und Informatiker (* 1927)
    • 23. Oktober:Marco Simoncelli, italienischer Motorradrennfahrer (* 1987)
    • 28. Oktober:Jiří Gruša, tschechischer Schriftsteller und Diplomat (* 1938)
    • 31. Oktober:Flórián Albert, ungarischer Fußballspieler (* 1941)
    • 000Oktober:Marie-Paul Armand, französische Schriftstellerin (* 1946)

    November

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    • 01. November:Heinz Ludwig Arnold, deutscher Publizist (* 1940)
    • 04. November:Rudolf Meimberg, deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer (* 1912)
    • 04. November:Norman Ramsey, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger (* 1915)
    • 06. November:Helmut Polensky, deutscher Automobilrennfahrer und Unternehmer (* 1915)
    • 07. November:Lykke Aresin, deutsche Ärztin und Sexualwissenschaftlerin (* 1921)
    • 07. November:Joe Frazier, US-amerikanischer Schwergewichtsboxer (* 1944)
    • 07. November:Andrea True, US-amerikanische Pornodarstellerin und Sängerin (* 1943)
    • 09. November:Har Gobind Khorana, indisch-US-amerikanischer Molekularbiologe und Nobelpreisträger (* 1922)
    • 14. November:Franz Josef Degenhardt, deutscher Liedermacher und Schriftsteller (* 1931)
    • 14. November:Jackie Leven, britischer Liederkomponist und Folk-Musiker (* 1950)
    • 16. November:René Morel, französisch-amerikanischer Geigenbauer (* 1932)
    • 19. November:Karl Aage Præst, dänischer Fußballspieler (* 1922)
    • 20. November:Russell Garcia, US-amerikanischer Komponist und Arrangeur (* 1916)
    • 20. November:Mario Martiradonna, italienischer Fußballspieler (* 1938)
    • 22. November:Georg Kreisler, österreichisch-US-amerikanischer Musiker, Kabarettist, Komponist und Autor (* 1922)
    • 22. November:Lynn Margulis, US-amerikanische Biologin (* 1938)
    • 24. November:Ludwig Hirsch, österreichischer Liedermacher und Schauspieler (* 1946)
    • 25. November:Wassili Alexejew, sowjetischer Gewichtheber (* 1942)
    • 25. November:Lee „Shot“ Williams, US-amerikanischer Blues- und Soulsänger (* 1938)
    • 27. November:Ken Russell, britischer Filmregisseur (* 1927)
    • 30. November:Zdeněk Miler, tschechischer Zeichentrickfilmer (* 1921)

    Dezember

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    Datum unbekannt

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    Galerie der Verstorbenen

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    Weblinks

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    Commons: 2011 (Kategorie) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
    Commons: 2011 – Album mit Bildern
    Wikivoyage: 2011 – Reiseführer
     Wikinews: 2011 – in den Nachrichten

    Einzelnachweise

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    1. abA. Korotayev, J. Zinkina:Egyptian Revolution: A Demographic Structural Analysis. In:Entelequia. Revista Interdisciplinar, 2011, 13, S. 139–169.
    2. Ägyptens Präsident Mubarak zurückgetreten
    3. Bekanntgabe des Wahltermins (Memento vom 19. Februar 2011 imInternet Archive) auf dem Internetauftritt der Landeswahlleiterin von Berlin.
    4. Hessische Parteien einigen sich auf Schuldenbremse (Memento vom 25. Oktober 2012 imInternet Archive)
    5. Terror in Pakistan – Selbstmordattentäter überlebt eigenen Anschlag.Spiegel Online; abgerufen am 5. April 2011.
    6. Regierungswechsel im Mini-Staat Andorra. europeonline-magazine.eu; abgerufen am 5. April 2011.
    7. Grünliberale und BDP heissen die Sieger im Kanton Zürich. nzz.ch; abgerufen am 4. April 2011.
    8. Erstmals Frau in Mali an der Spitze der Regierung. (Memento vom 24. März 2012 imInternet Archive) stern.de; abgerufen am 4. April 2011.
    9. Erster Völkerstrafrechtsprozess in Stuttgart begonnen (Memento vom 13. Oktober 2012 imInternet Archive) de.reuters.com, 4. Mai 2011; abgerufen am 4. Mai 2011.
    10. Regierungschef zurückgetreten – Nach Scheitern der Gespräche mit anderen Parteiführern über neue Verfassung. derstandard.at; abgerufen am 24. August 2011.
    11. Schweres Pipeline-Unglück in Nairobi. ntv vom 12. September 2011.
    12. „Wir verkünden, dass Gaddafi getötet wurde“ (Memento vom 21. Oktober 2011 imInternet Archive)
    13. Siebenmilliardster Mensch symbolisch begrüßt. Die Presse, 31. Oktober 2011, abgerufen am 31. Oktober 2011: „Die UNO erklärte mehrere Neugeborene weltweit symbolisch zum siebenmilliardsten Menschen, darunter auch Danica May Camacho auf den Philippinen.“ 
    14. G8-Gipfel in Frankreich beginnt. In:DiePresse.com, 26. Mai 2011. Abgerufen am 26. Mai 2011.
    15. Tötungen und willkürliche Festnahmen. In: Neue Zürcher Zeitung. 22. Dezember 2011, abgerufen am 22. Dezember 2011. 
    16. Thomas Scheen: Kongo Kaum Ausschreitungen in Kinshasa. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Dezember 2011, abgerufen am 12. Dezember 2011. 
    17. Eastern Africa: Drought – Humanitarian Snapshot. (PDF; 818 kB) In: fews.net. 24. Juni 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. Dezember 2011; abgerufen am 10. Januar 2016. 
    18. International Foundation for Electoral Systems Elections Guide
    19. Elfenbeinküste Gbagbo lässt westafrikanische Staatenführer abblitzen.Spiegel Online
    20. Pulverfass Elfenbeinküste Paris drängt auf robustere Mission, auf n-tv.de
    21. Elfenbeinküste: Soldaten nehmen Gbagbo in seinem Bunker fest. In: Spiegel Online. 11. April 2011, abgerufen am 11. April 2011. 
    22. Niger set to adopt new charter. In: news24.com, 2. November 2010. Abgerufen am 24. Dezember 2014. (englisch)
    23. Goodluck Jonathan als Präsident in Nigeria vereidigt. news.ch, 29. Mai 2011, abgerufen am 29. Mai 2011. 
    24. Christmas attacks in Nigeria by Muslim sect kill 39 In:USA Today \\ AP, 25. Dezember 2011 (englisch). 
    25. UN welcomes South Sudan as 193rd Member State, in: UN News Centre, 14. Juli 2011.
    26. African Union Welcomes South Sudan as the 54th Member State of the Union (Memento vom 12. August 2011 imInternet Archive), Medienmitteilung der AU, 28. Juli 2011.
    27. Brasilien: Transportminister nach Korruptionsvorwürfen zurückgetreten.
    28. Ein weiterer Rücktritt in Brasiliens Regierung. In: Neue Zürcher Zeitung. 15. September 2011, abgerufen am 15. September 2011. 
    29. Brasiliens Sportminister tritt zurück. In: orf.at. Österreichischer Rundfunk, 27. Oktober 2011, abgerufen am 27. Oktober 2011. 
    30. Sechster Ministerrücktritt in sechs Monaten. In: Spiegel Online. 5. Dezember 2011, abgerufen am 5. Dezember 2011. 
    31. Brasilien. Mindestens 13 Tote nach Amoklauf in Schule.Zeit Online, 7. April 2011 (dpa, AFP); abgerufen am 9. April 2011.
    32. Brasilien Jahresrückblick 2011 (Memento vom 7. Februar 2010 imInternet Archive)
    33. Todesfälle durch die Cholera auf 4766 gestiegen, Latina-press.com (Abgerufen am 8. Mai 2011)
    34. Paul Koring: US congresswoman Gabrielle Giffords shot as six die in Arizona massacre – theguardian.com, The Globe and Mail, 9. Januar 2011. Abgerufen am 22. Januar 2011 (englisch). 
    35. Kuwaits Regierung tritt zurück.Zeit Online; abgerufen am 28. November 2011
    36. Felix de Cuveland: Gewalt in Bahrain: Schüsse auf Demonstranten (Memento desOriginals vom 18. Februar 2011 imInternet Archive) In:tagesschau.de, 17. Februar 2011. Abgerufen am 19. Februar 2011 
    37. Jan Roß:Libyen-Einsatz: Der Weg ist frei. In:Die Zeit.Nr. 35, 2011 (zeit.de). 
    38. Aufstand in Arabien: Der Nahe Osten brennt. (Memento vom 21. Februar 2011 imInternet Archive) In:Handelsblatt online, 18. Februar 2011.
    39. Bundeszentrale für politische Bildung: Verfassungsreferendum in Ägypten. In: bpb.de. Abgerufen am 7. Januar 2019. 
    40. Gaddafi schreit sein Volk nieder. In: Spiegel Online. 22. Februar 2011, abgerufen am 22. Februar 2011. 
    41. Reinhard Mutz:Debatte Libyenkrieg: Der Nato-Einsatz bleibt falsch.die Tageszeitung, Oktober 2011 (online)
    42. Interpol schreibt Muammar al-Ghadhafi zur Fahndung aus. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. September 2011, abgerufen am 9. September 2011. 
    43. FAZ: Gaddafis letzte Stunden, 21. Oktober 2011.
    44. Alexander Göbel: Tausende fordern demokratische Reformen – Marokkaner demonstrieren am „Tag der Würde“. tagesschau.de, 21. Februar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. November 2012; abgerufen am 25. Dezember 2015. 
    45. Alexander Göbel: Reaktion auf Unruhen: Marokkanischer König kündigt Reformen an. tagesschau.de, 10. März 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. Februar 2012; abgerufen am 25. April 2011. 
    46. 98 Prozent für Verfassungsreform. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. November 2012; abgerufen am 25. Dezember 2015. 
    47. Marokko: Moderater Islamist wird Ministerpräsident. In: Handelsblatt online. 29. November 2011, archiviert vom Original am 10. Oktober 2014; abgerufen am 29. November 2011. 
    48. Hauptverdächtiger des Anschlags von Marrakesch widerruft Geständnis. In: nzz.ch. Neue Zürcher Zeitung, 22. September 2011, abgerufen am 23. September 2011. 
    49. Unterstützung für Assad – Iran versorgt Syriens Machthaber mit Waffen. Focus, 24. März 2012, abgerufen am 27. März 2012. 
    50. 2600 Menschen starben beim Aufstand gegen Assad. In: Spiegel Online. 12. September 2011, abgerufen am 9. Februar 2012. 
    51. „Das ist Tunesiens neuer Regierungschef“ (Memento vom 2. März 2011 imInternet Archive) Hamburger Morgenpost online, Abruf: 27. Februar 2011.
    52. Afghanistan: Zwei deutsche Soldaten bei Bombenanschlag getötet. In: Spiegel Online. 28. Mai 2011, abgerufen am 5. Dezember 2011 (Angegebene Quelle: mbe/mgb/dpa/Reuters). 
    53. Presse- und Informationsstab: Afghanistan: Sprengstoffanschlag in Talokan. (3. Aktualisierung). Bundesministerium der Verteidigung, Leiter desPresse- und Informationsstabes, 29. Mai 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juni 2011; abgerufen am 5. Dezember 2011. 
    54. New York Times: Losses at Afghan Bank Could Be $900 Million, 30. Januar 2011
    55. US flag ceremony ends Iraq operation.BBC News, 16. Dezember 2011.
    56. Al-Kaida-Ableger bekennt sich zu Anschlagsserie. In: fr-online.de. Frankfurter Rundschau, 27. Dezember 2011, abgerufen am 27. Dezember 2011. 
    57. UPDATE 1-Iraq starts exporting Kurdish oil – officials (Memento vom 13. Oktober 2012 imInternet Archive), auf reuters.com
    58. حکومەتی هەرێمی كوردستان (Memento vom 6. Mai 2016 imInternet Archive), auf krg.org
    59. Bahman Nirumand:Abgesetzter Geheimdienstminister bleibt im Amt. In: Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.): Iran Report, Nr. 05/211, S. 3 f.
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    101. Marineschiff mit 27 Menschen an Bord vermisst
    102. 83. Oscarverleihung
    103. Leipziger Buchmesse
    104. Buga 2011 (Memento vom 13. Oktober 2011 imInternet Archive)
    105. Bekanntgabe des Hochzeitsdatums
    106. Mahler-Festival in Leipzig (Memento vom 26. Januar 2012 imInternet Archive)
    107. Dresdner Musikfestspiele
    108. Rheinland-Pfalz-Tag (Memento vom 19. April 2012 imInternet Archive)
    109. Händel-Festspiele in Halle (Memento vom 29. September 2013 imInternet Archive)
    110. Hessentag
    111. Bachfest Leipzig
    112. 22. World Scout Jamboree. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 10. April 2015; abgerufen am 27. Dezember 2015. 
    113. Mendelssohn-Festtage 2011 (Memento vom 9. September 2012 im Webarchivarchive.today)
    114. Beethovenfest
    115. Tag der Deutschen Einheit und NRW-Tag 2011 in Bonn (Memento vom 1. Mai 2012 imInternet Archive)
    116. Meldung. In:BBC News (englisch) abgerufen am 14. November 2011.
    117. Christie’s: Überblick über die bisher erzielten Preise der Werke von Gursky, teilweise mit Abbildungen, abgerufen am 14. November 2011.
    118. Frankfurter Buchmesse 2011
    119. Der Attentäter wartete vor der Kirche. (Memento vom 4. Januar 2011 imInternet Archive)Tagesschau, 1. Januar 2011
    120. 33. Deutscher Evangelischer Kirchentag Dresden 2011 in Zahlen. (Memento vom 9. Mai 2015 imInternet Archive) kirchentag.de
    121. Erdähnlicher Planet entdeckt. Süddeutsche Zeitung vom 6. Dezember 2011.
    122. 255.255.255.255 IP-Zentrale hat alle Adressen aufgebraucht.Spiegel Online, 4. Februar 2011
    123. DLR-Nachrichten:Deutschland und China experimentieren gemeinsam im All (PDF)
    124. Smartphones: Android überholt Symbian, Apple verliert Marktanteile. In: Heise Online. 31. Januar 2011, abgerufen am 27. Juli 2011. 
    125. Live Coverage of 2011 Nobel Prize Announcements and Exclusive Content on Nobelprize.org. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. Januar 2012; abgerufen am 26. Januar 2016. 
    126. Pressemitteilung der Schwedischen Akademie (PDF; 23 kB), 6. Oktober 2011.
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    128. The Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel 2011: Thomas J. Sargent, Christopher A. Sims bei nobelprize.org, 10. Oktober 2011 (abgerufen am 10. Oktober 2011).
    129. International year of Forests (Memento vom 30. August 2012 imInternet Archive)
    130. 2011 wird das UN-Jahr der Chemie (Memento vom 8. Januar 2012 imInternet Archive), auf unesco.de
    131. Beschluss 2010/37/EG
    132. Tallinn 2011 (Memento vom 4. Juli 2011 imInternet Archive)
    133. Turku 2011
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