04. März: Bei der Freilassung der GeiselGiuliana Sgrena stirbt der italienische BeamteNicola Calipari, als ihr Fahrzeug auf dem Weg zum Flughafen von US-Soldaten im Irak beschossen wird.
14. März: Derchinesische Volkskongress beschließt mit zwei Enthaltungen und 2998 Befürwortungen dasAnti-Abspaltungsgesetz. Im Gesetz wird die „use of force“ angedroht, falls keine Wiedervereinigung mitTaiwan möglich erscheint.
02. April:PapstJohannes Paul II. stirbt im Alter von 84 Jahren nach fast 27-jährigemPontifikat: dem zweitlängsten in der römisch-katholischen Kirchengeschichte. Sein Tod löst große öffentliche Massentrauer aus
04. April: Die kleinereösterreichische RegierungsparteiFPÖ spaltet sich in FPÖ undBZÖ
06. April: FürstRainier III. vonMonaco stirbt nach langer Krankheit im Alter von 81 Jahren. Rainier regierte das Fürstentum Monaco 56 Jahre lang.
09. April: Als erster afrikanischer Staat, in dem Kliterodektomie Praxis ist, beendetBenin in einer öffentlichen Zeremonie offiziell das Zeitalter derweiblichen Genitalverstümmelung
09. April: Mehrere tausende Anhänger des radikalen SchiitenführersMuktada al-Sadr demonstrieren inBagdad für den Abzug der Besatzungstruppen
09. April: Beginn der, zum Teil gewaltsamen, Proteste von Chinesen gegenJapan. In den folgenden Wochen kommt es zu Protesten inPeking,Kanton,Shenzhen undShanghai. Anlass ist ein japanisches Schulbuch, das aus chinesischer Sicht die Gräueltaten Japans während desZweiten Weltkriegs verharmlost.
15. April: Die bayerische KultusministerinMonika Hohlmeier ist wegen der Affäre um Wahlfälschungen bei der Münchner CSU (sieheMünchner CSU-Affäre) zurückgetreten
08. Mai: Zur Verhinderung einerNPD-Demonstration in Berlin wurde ein „Tag der Demokratie“ durchgeführt. Die Angaben zu den Teilnehmerzahlen schwanken von mehreren tausend bis mehr als hunderttausend.
10. Mai: ImgeorgischenTiflis wird von einer Person aus der Menschenmenge versucht, auf denUS-PräsidentenGeorge W. Bush bei einer Rede auf dem Platz der Freiheit eineHandgranate zu werfen. Sie detoniert durch technisches Versagen nicht. Der denzweiten Anschlag auf Bush verübende Attentäter kann in den Folgewochen ermittelt und festgenommen werden.
15. Mai: In Stuttgart wirdWilhelm Leber neuerStammapostel der Neuapostolischen Kirche und somit internationaler Kirchenpräsident und Oberhaupt des neuapostolischen Apostolates.
29. Mai: Die Franzosen stimmen gegen dieEU-Verfassung und stürzen damit die Europäische Union und speziellFrankreich in eine politischeKrise.Chirac stellt Regierungsumbildung in Aussicht
25. Juni: ImIran gewinnt der erzkonservativeTeheraner Bürgermeister Mahmud Ahmadinedschad überraschend die Präsidentenwahlen. Beobachter befürchten nun ein Ende des Öffnungsprozesses, dieUSA zeigen sich aufgrund der Angst vor einer Ausweitung des iranischen Atomprogramms besorgt
25. Juni: Die Oppositionspartei der Sozialisten werden bei der Parlamentswahl inBulgarien mit 31,2 Prozent stärkste Partei.
15. – 21. August: XX. Weltjugendtag. Nach „Tagen der Begegnung“ mit über 150.000 jungen Menschen aus 180 Nationen findet der Weltjugendtag mit 1.200.000 Pilgern in Köln, Bonn und Düsseldorf statt, ab dem 18. August mit PapstBenedikt XVI.
29./30. August: DerHurrikan Katrina richtet schwere Schäden im Süden der USA an. Besonders betroffen ist die StadtNew Orleans, die größtenteils überschwemmt wird. Es kommt zu zahlreichen Todesopfern.
12. September: Bei den Parlamentswahlen inNorwegen gewinnt die Opposition unter Führung der norwegischen Sozialdemokraten mitJens Stoltenberg die Wahlen
17. September: Bei den Parlamentswahlen inNeuseeland gewinnt die Regierung unter der sozialdemokratischen Führung vonHelen Clark erneut die Wahlen.
05. Oktober: Etwa 65 aus einer Gruppe von 500 Afrikanern gelingt der Versuch, in die von Sperranlagen gesicherte spanische ExklaveMelilla hineinzukommen.
24. Oktober:Aung San Suu Kyi, birmanische Friedensnobelpreisträgerin befindet sich nun insgesamt zehn Jahre unter Hausarrest derMilitärdiktatur
27. Oktober: In Frankreich sterben zwei Jugendliche bei der Verfolgung durch die Polizei, siehe:Unruhen in Frankreich 2005
31. Oktober: Nach einer Abstimmungsniederlage im Parteivorstand in der Frage des neuen Generalsekretärs gibt SPD-ChefFranz Müntefering bekannt, dass er beim bevorstehenden Parteitag derSPD nicht mehr für das Amt desParteivorsitzenden kandidieren werde.
01. November:Edmund Stoiber entscheidet sich, bayerischer Ministerpräsident zu bleiben und nicht in dasKabinett Merkel I eintreten zu wollen.
06. November: InMyanmar beginnt auf Anordnung der Militärjunta der Umzug von Ministerien ausRangun ins Landesinnere nachPyinmana Naypyidaw, der neuen Hauptstadt.
08. November: Unruhen und Ausschreitungen in den Vorstädten vonParis und anderen französischen Großstädten
10. November: Besuch des chinesischen PräsidentenHu Jintao inBerlin
12. November: DieGroße Koalition veröffentlicht ihr Koalitionspapier.
14. November: PräsidentChirac verlängert den Notstand inParis aufgrund der Krawalle.
15. November:Matthias Platzeck wird neuer Parteivorsitzender derSPD in Deutschland.
23. November:Ellen Johnson-Sirleaf wird als gewählte PräsidentinLiberias trotz einer Beschwerde ihres Mitbewerbers durch die Wahlkommission bestätigt. Sie ist damit erstes weiblichesStaatsoberhaupt auf demafrikanischen Kontinent.
25. November: ImIrak wird erstmals eine Deutsche, die 43-jährige ArchäologinSusanne Osthoff ausBayern, entführt.
27. November: Bei den Präsidentenwahlen in Honduras gewinntManuel Zelaya
18. Dezember: Die als Geisel genommeneSusanne Osthoff kommt im Irak frei.
28. Dezember: ImJemen wird der DeutscheJürgen Chrobog mit seiner Familie von einem Stamm entführt. Nach drei Tagen werden die Deutschen freigelassen, weil sich die jemenitische Regierung dem Stammesältesten gegenüber verpflichtet hat, fünf Mitglieder eines rivalisierenden Stammes festzunehmen.
02. Januar: InBalad, 80 Kilometer nördlich vonBagdad, töten zwei Selbstmordattentäter 19 Menschen und verletzen sechs.
08. Januar: Bei einer Explosion einer Autobombe vor dem US-Hauptquartier in Bagdad werden mindestens 25 Menschen getötet und rund 100 verletzt.
14. Januar: ImGaza-Streifen sprengen sich drei Selbstmordattentäter in die Luft. SechsIsraelis werden getötet.
18. Januar: Die radikalislamische TerrororganisationHamas verübt einen Selbstmordanschlag naheGusch Katif im südlichenGaza: ein getöteter Israeli, drei Verletzte.
29. Januar: Einen Tag vor der Wahl imIrak werden bei mehreren Anschlägen elf Menschen getötet und vier verletzt.
31. Januar: InSpanien werden zwei Menschen bei einem Bombenanschlag derETA inDénia, naheAlicante, verletzt.
05. Februar: InBasra werden bei einer Bombenexplosion vier irakische Soldaten getötet und einer wird schwer verletzt.
08. Februar: Bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungsbüro der irakischen Armee in Bagdad werden mindestens 21 Menschen getötet und mindestens 27 weitere Personen verletzt.
09. Februar: InMadrid werden 42 Menschen bei einem Anschlag der ETA vor der Eröffnung der internationalen Kunstmesse ARCO verletzt.
14. Februar: Bei einer Autobombenexplosion vor einer schiitischen Moschee inBalad Rus, 75 km nordöstlich von Bagdad, sterben 14 Menschen und 20 werden verletzt.
14. Februar:Rafik Hariri, libanesischer Ex-Ministerpräsident, wird durch einen Autobombenanschlag inBeirut (Libanon) getötet. Weitere 16 Menschen sterben, etwa 120 werden verletzt. Im Anschluss demonstrieren mehrere Hunderttausend gegen die syrischen Besatzer.
18. Februar: Ca. 30 Menschen werden bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in Bagdad getötet.
19. Februar: Bei drei Anschlägen in Bagdad undBakuba werden sieben Menschen getötet und mehr als 35 weitere verletzt.
24. Februar: Anschlag mit einer Autobombe inTikrit. Mindestens 15 Tote und 20 Verletzte.
25. Februar: Neun UN-Soldaten ausBangladesch werden in einem Hinterhalt in demIturi-Distrikt (DR Kongo) getötet, mindestens elf weitere verletzt.
27. Februar: Anschlag inTel Aviv (Israel). Vier Tote, 50 Verletzte. Israel machtSyrien verantwortlich.
28. Februar: Bei einem Autobombenanschlag in der irakischen StadtHilla sterben mindestens 132 Menschen, 130 werden verletzt.
02. März: Mehrere Anschläge im Irak. Elf Tote
02. März: UN-Soldaten töten rund 30 Kilometer vonBunia (DR Kongo) 50 Milizionäre
19. März: In der südwestpakistanischen StadtFatahpur sterben bei einem Bombenanschlag auf schiitische Pilger 39 Menschen
20. März: Bei einem Anschlag inDoha (Katar) stirbt ein Mensch
22. März: In der Nähe von Tikrit werden bei Kämpfen zwischenUS-amerikanischen und irakischen Streitkräften einerseits und Aufständischen andererseits ca. 100 Menschen getötet
27. März: Bei einem Autobombenanschlag in Beirut sterben zwei Menschen
06. April: Bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und schiitischen Rebellen im Nordwesten desJemen, die bis zum 7. April andauern, sterben über 70 Menschen
07. April: Im WestenNepals sterben bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und maoistischen Rebellen mehrere hundert Menschen
07. April: Bei einer Bombenexplosion in einem Basar inKairo (Ägypten) sterben drei Menschen und 17 werden verletzt,
09. April: Bei einem Sprengstoff-Attentat südlich von Bagdad (Irak) wurden 15 Menschen getötet
14. April: Bei Anschlägen inKirkuk, Bakuba, Tikrit und Bagdad (Irak) wurden mehr als 20 Menschen getötet
16. April: Bei Anschlägen in Bakuba und anderen Städten im Irak starben mindestens 14 Menschen
21. April: Im Tigris (Irak) werden die Leichen von ca. 50 Menschen entdeckt, vermutlich aus der OrtschaftMadain. In der StadtHaditha entdeckten Anwohner 19 weitere Leichen; acht weitere Menschen sterben bei verschiedenen Anschlägen in Bagdad
22. April: Bei einem Abschuss eines Hubschraubers nördlich von Bagdad im Irak sterben elf Menschen, davon sechs Amerikaner
30. April: Nachdem der Sieg vonFaure Gnassingbé bei Präsidentschaftswahlen imTogo von der Opposition nicht anerkannt wurde, starben bei Unruhen in den letzten Tagen über 100 Menschen
30. April: Bei einem Anschlag in Kairo (Ägypten) stirbt ein Mensch. Zwei Frauen beschießen einen Touristenbus, keine Toten
01. Mai: Bei sechs Anschlägen in Bagdad (Irak) sterben 14 Menschen
02. Mai: Durch einen Selbstmordattentat auf einen Trauerzug inTal Afar (Irak) sterben 25 Menschen und ca. 50 werden verletzt
04. Mai: Bei einem Anschlag inErbil (Irak) sterben 60 Menschen und ca. 200 werden verletzt
05. Mai: Bei verschiedenen Anschlägen im Irak wurden mindestens 20 Menschen getötet
06. Mai: Bei mehreren Anschlägen in Bagdad, Tikrit undSuweira wurden mindestens 73 Menschen getötet
07. Mai: Durch einen Bombenanschlag in Bagdad sind 17 Menschen getötet worden. In den letzten sieben Tagen starben knapp 300 Menschen bei Anschlägen im Irak
27. Juni: Bei dem Absturz eines Helikopters der US-Armee bei Taji/Irak sterben beide Piloten
07. Juli:Terroranschläge in London fordern mindestens 50 Tote und 700 Verletzte. AnU-Bahn-Stationen, sowie Busstationen wurden die Bombenanschläge verübt
12. Juli: Ein Selbstmordanschlag inNetanja (Israel) tötet drei Personen, etwa 30 werden verletzt
12. Juli: Ein Bombenanschlag auf den libanesischen Verteidigungsminister in Beirut tötet zwei Personen, er selbst und mehrere seiner Begleiter werden verletzt
12. Juli: Bei einem Überfall bewaffneter Angreifer auf ein Dorf im NordenKenias werden 76 Personen getötet, darunter 22 Kinder
13. Juli: Bei der Explosion des Fahrzeugs eines Selbstmordattentäters in Bagdad (Irak) sterben 26 Personen, darunter viele Kinder
13. Juli: Bei der Explosion einer Bombe in einer Moschee in Bakuba (Irak) sterben mindestens zwei Personen
15. Juli: Bei mehreren Selbstmordanschlägen in Bagdad sterben mindestens 17 Personen, dutzende weitere werden verletzt. Ziel der Anschläge waren meist Militärkonvois
16. Juli: Bei einem Anschlag auf einen Touristenbus in dem westtürkischen FerienortKuşadası sterben vier Personen, 14 werden schwer verletzt
17. Juli: Bei einem Anschlag inMusajib (Irak) sterben mindestens 85 Personen, mehr als 130 werden verletzt
19. Juli: Bei einem Anschlag inTschetschenien auf ein Polizeifahrzeug sterben zehn Personen
20. Juli: Bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungsbüro in Bagdad sterben mindestens fünf Personen, dutzende werden verletzt
23. Juli: Bei einem Anschlag auf den ägyptischen BadeortScharm asch-Schaich sterben mindestens 88 Personen, 110 werden verletzt
01. Oktober: Bei einem Selbstmordanschlag aufBali sterben mindestens 22 Personen, mehr als 100 werden verletzt
29. Oktober: Bei einem Anschlag inNeu-Delhi sterben mindestens 61 Personen, mindestens 188 wurden verletzt
9. November: Selbstmordanschläge auf drei Hotels inAmman/Jordanien töten 57 Menschen
01. Januar: Währungsreform in derTürkei; sechs Nullen werden gestrichen und aus der Lira wird dieNeue Türkische Lira
13. Januar: In Sachsen werden bis 2009 rund 7.500 Lehrerstellen abgebaut
25. Januar:Infineon schließt drei Halbleiterwerke inBerlin,München und Longmont (USA). Ca. 350 Arbeitsplätze, davon 280 inDeutschland, gehen voraussichtlich verloren.
27. Januar: InBrandenburg werden bis 2009 rund 900 Stellen im Polizeidienst abgebaut
28. Januar:Siemens kündigt an, 1.350 Stellen in der Festnetzsparte Communications zu streichen
28. Januar:Procter & Gamble gibt bekannt, für 57 Milliarden US-Dollar das vorwiegend Rasierapparate produzierende UnternehmenThe Gillette Company kaufen zu wollen.
Februar: Der schweizerische PharmakonzernNovartis übernimmt den deutschen GenerikaherstellerHexal
01. Februar: DieWalter Bau AG, der viertgrößte Baukonzern in der Bundesrepublik mit rund 9.400 Mitarbeitern, meldet Insolvenz an
03. Februar: Trotz eines Rekordgewinns 2004 streicht dieDeutsche Bank ca. 6.400 Stellen (davon 1.920 in Deutschland). 1.200 neue Stellen sollen in Niedriglohnstandorten neu geschaffen werden
08. Februar: Verhandlungen zwischenT-Mobile undver.di beginnen. T-Mobile plant 2.200 Stellen (davon 1.200 in Deutschland) abzubauen. Bis zu 480 weitere Stellen sollen ausgelagert werden
17. Februar: Der Berliner Telefonanlagen-SpezialistDeTeWe baut mehr als 500 seiner 1.380 Arbeitsplätze ab
18. Februar: Bis Herbst 2005 will die FirmaMiele ca. 1.000 Stellen abbauen (ca. 10 %).Rowenta kündigt 215 Mitarbeitern im Werk Erbach im Odenwald
23. Februar: Der StandortMünchen des ChipkonzernInfineon wird geschlossen. 800 Arbeitsplätze gehen verloren
23. Februar: DieHypoVereinsbank kündigt erneut einen massiven Stellenabbau von ca. 2.300 Stellen an (Gesamtzahl Beschäftigte: 26.000)
25. Februar: Die BerlinerCharité kündigt die Streichung von 2.000 Stellen (von ca. 15.000) bis 2010 an
25. Februar: BeiOpel werden bis Jahresende keinebetriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen. Ca. 4.500 Mitarbeiter scheiden freiwillig aus
27. Februar:BASF plant ein neues Dienstleistungszentrum inBerlin mit ca. 600 Stellen. Berlin gewinnt damit gegenBratislava
22. März: Die FluggesellschaftSwiss wird von derDeutschen Lufthansa AG für 310 Millionen Euro in ihren Konzern aufgenommen.
03. Mai: Das UnternehmenAdidas verkauft den SportartikelherstellerSalomon
04. Mai: Die FirmaIBM plant den Abbau von ca. 13.000 Stellen weltweit, davon ca. 2.500 in Deutschland
04. Mai: Die Norddeutsche Landesbank will bis Ende 2008 ihre Verwaltungskosten um 20 Prozent reduzieren, wodurch es zum Abbau von etwa 1.800 Arbeitsplätzen kommen wird
Juli: Kauf des russischen EnergieunternehmensSibneft durchGazprom
13. Juli: Aus dem dänischenBillund wird mitgeteilt, dass die US-amerikanischeBlackstone Group für 375 Millionen Euro vomLego-Konzern die vierLegoland-Parks erwirbt. Sie werden in die neueMerlin Entertainments Group eingebracht, an der sich die Lego-Eigentümer mit einem 30-Prozent-Anteil beteiligen.
03. August: Der Sportartikelherstelleradidas gibt bekannt, dass das Unternehmen für 3,1 Milliarden Euro den KonkurrentenReebok kaufen will.
04. August: Der VerlagskonzernAxel Springer AG versucht Deutschlands größte FernsehgruppePro Sieben Sat.1 zu übernehmen. Der Kaufpreis soll rund 4,2 Milliarden Euro betragen. Die Übernahme scheitert im Dezember.
Ende Januar: Das mit 115 m weltweit höchste in Betrieb befindliche Getreidesilo derSchapfenmühle inUlm wird fertiggestellt.
12. Februar: Der zweite Start der neuen europäischenAriane 5 ECA-Rakete verläuft im Gegensatz zum Erstflug erfolgreich.
23. Februar: Wissenschaftler desDeutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entdecken einen ca. 800 mal 900 Kilometer großen und 45 Meter tiefen Eissee in der Elysium-Ebene auf demMars.
27. Juni: Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich stellt einen neuen Weltrekord im effizienten Treibstoffverbrauch auf. Mit dem Energieäquivalent eines Liters Benzin fährt das so genannte „Pac-Car“ über 5.000 Kilometer weit. DasFahrzeug wird von einer wasserstoffbetriebenenBrennstoffzelle angetrieben.
28. Juni: Derfranzösische OrtCadarache wird für den Bau des VersuchsreaktorsITER, der durchKernfusion die Energieversorgung für eine Zukunft nach dem Aufbrauchen der Ölreserven sichern soll, ausgewählt.
29. Oktober: Die erste Landung des Airbus A380 auf einem internationalen Verkehrsflughafen findet inFrankfurt am Main mit anschließenden Abfertigungstests statt, der Rückflug nach Toulouse erfolgt am Morgen des 30. Oktober.
06. März: Mehrere Täter stehlen aus einem Hotel im norwegischenMoss drei WerkeEdvard Munchs. Die Polizei kann dieDiebe einen Tag später dingfest machen.
30. Oktober: Mehr als 60 Jahre nach ihrer Zerstörung wird die wiederaufgebauteDresdner Frauenkirche ihrer religiösen Bestimmung als Gotteshaus übergeben.
Die französische Sängerin Ilona Mitrecey bringt den Nummer-eins-HitUn Monde Parfait heraus. Und das gleichnamige Album Ilona wird über Super RTL auch in Deutschland veröffentlicht.
22. Januar:Manny Paquiao, der einzige Weltmeister in acht Gewichtsklassen, absolviert inSablayan seinen ersten Kampf als Profi.
27. Januar: Der Berliner Fußball-SchiedsrichterRobert Hoyzer gesteht, Spielbegegnungen durch Entscheidungen manipuliert zu haben, umWettbetrug zu ermöglichen. DerFußball-Wettskandal 2005 kommt in Gang.
26. November: Mit einemHeißluftballon fährt der indische MillionärVijaypat Singhania auf eine bis dahin unerreichte Höhe von 21.291 Meter. Am selben Tag wird Diego Matias Hypólito der erste brasilianische Weltmeister im Kunstturnen.
Kuba holt zum neunten Mal in Folge Gold bei der Baseball-Weltmeisterschaft
22. Februar: Erdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum in Sarand (Iran). Mehr als 420 Tote, 1.000 Verletzte
22. Februar: Nach anhaltenden Schneefällen werden bei mehreren Lawinen im pakistanischen und indischen TeilsKaschmirs sowieAfghanistan mehr als 1.000 Menschen getötet.
23. März Explosion in einer Ölraffinerie im US-Bundesstaat Texas. Es gibt 14 Tote und mehr als 100 Verletzte.
28. März:Erdbeben der Stärke 8,7 vor der Küste Nord-Sumatras. Etwa 1.300 Tote und mehrere hundert Verletzte. In Erinnerung an das verheerendeSeebeben vom 26. Dezember 2004 bricht in weiten Teilen der RegionPanik aus.
13. Juli: Bei einem Zugunglück in Süd-Pakistan, in das insgesamt drei Züge verwickelt sind, sterben mindestens 120 Menschen, mehrere hundert werden verletzt.
14. August: Absturz desHelios-Airways-Flugs 522 mit 115 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord vorAthen. Alle Insassen sterben.
24. September: DerHurrikan Rita erreicht mitWindgeschwindigkeiten von 200 km/h dietexanische Küste und richtet Schäden von mindestens acht Milliarden US-Dollar an. Zwei bis drei Millionen Küstenbewohner haben sich in Sicherheit gebracht.
08. Oktober: EinErdbeben der Stärke 7,6 nordöstlich vonIslamabad (Pakistan) richtet schwere Verwüstungen an, mindestens 80.000 Tote allein im pakistanischen Teil vonKaschmir. Auch Indien und Afghanistan sind betroffen.
22. Oktober: Etwa 20 Meilen nördlich vonLagos stürzt eineBoeing 737-200, derBellview Airlines ab. Während der Startphase hatte es starke Gewitter gegeben. Alle 117 Insassen kommen um.
Peter Naur, für Beiträge zum Design von Programmiersprachen und der Definition vonAlgol 60, Compilerdesign und der Kunst und Praxis des Programmierens.
↑Jona – katholische Jugendkirche. In: Evangelisches Infoportal Kindheit – Jugend – Bildung. Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V., abgerufen am 9. Dezember 2018.
↑Kana Jugendkirche Wiesbaden. In: Evangelisches Infoportal Kindheit – Jugend – Bildung. Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V., abgerufen am 9. Dezember 2018.
↑CROSSOVER – Jugendkirche Limburg. In: Evangelisches Infoportal Kindheit – Jugend – Bildung. Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V., abgerufen am 4. Dezember 2016.