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1945

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter1945 (Begriffsklärung) aufgeführt.

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Kalenderübersicht 1945
Januar
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März
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April
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Mai
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Juni
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Juli
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August
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September
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Oktober
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November
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Dezember
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1945
Berlin, zerstörtes Varieté „Wintergarten“
Berlin, zerstörtes Varieté „Wintergarten“
Berlin, zerstörtes VarietéWintergarten
Das zerstörte Hiroshima, mit einer Signatur von Paul Tibbet
Das zerstörte Hiroshima, mit einer Signatur von Paul Tibbet
Dasvon einer Atombombe zerstörteHiroshima, mit einer Signatur vonPaul Tibbets, Pilot derEnola Gay
1945 in anderen Kalendern
Ab urbe condita2698
Armenischer Kalender1393–1394
Äthiopischer Kalender1937–1938
Badi-Kalender101–102
Bengalischer Kalender1351–1352
Berber-Kalender2895
Buddhistischer Kalender2489
Burmesischer Kalender1307
Byzantinischer Kalender7453–7454
Chinesischer Kalender
 – Ära4641–4642 oder
4581–4582
 –60-Jahre-Zyklus

Holz-Affe (甲申,21)–
Holz-Hahn (乙酉,22)

Französischer
Revolutionskalender
000153CLIII000154CLIV
153–154
Hindu-Kalender
 –Vikram Sambat2001–2002
 –Shaka Samvat1867–1868
Iranischer Kalender1323–1324
Islamischer Kalender1364–1365
Japanischer Kalender
 – Nengō (Ära):Shōwa 20
 – Kōki2605
Jüdischer Kalender5705–5706
Koptischer Kalender1661–1662
Koreanischer Kalender
 –Dangun-Ära4278
 –Juche-Ära34
Minguo-Kalender34
Olympiade der Neuzeit000013XIII
Seleukidischer Kalender2256–2257
Thai-Solar-Kalender2488

Das Jahr1945 markiert das Ende desZweiten Weltkrieges und damit den Beginn der Nachkriegszeit.

In Europa wird dieWehrmacht an derOstfront von derRoten Armee in ihrerWinteroffensive an die Oder zurückgedrängt, während mit derArdennenoffensive ein letzter Vorstoß gegen dieAlliierten an derWestfront scheitert und die deutschen Städte imBombenkrieg zerstört werden.

Im Februar diskutierenRoosevelt,Churchill undStalin auf derKonferenz von Jalta die Nachkriegsordnung. An der Westfront gelingt den Alliierten Ende März die Überschreitung desRheins als letzte Barriere vor der Besetzung Deutschlands. Ende April marschiert die Rote Armeein Berlin ein.Adolf Hitler begeht am 30. April imFührerbunker Suizid, diebedingungslose Kapitulation der Wehrmacht tritt am 8. Mai um 23:01 Uhr MEZ in Kraft.

Deutschland und Österreich werden inBesatzungszonen eingeteilt, am 5. Juni übernehmen die Alliierten in derBerliner Erklärung formal die Regierungsgewalt in Deutschland. Am 20. November beginnt derNürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher.

In Asien werden die Japaner imPazifikkrieg von den US-Streitkräften Insel für Insel an die japanischen Hauptinseln zurückgedrängt, halten jedoch unter anderem in China (sieheZweiter Japanisch-Chinesischer Krieg) noch weite Gebiete. Nach denAtombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August und dem Eintritt der Sowjetunion in den Krieg gegen Japan (8. August) leitet die erste öffentlicheAnsprache des Kaisers an die Bevölkerung dieKapitulation ein (15. August). Die Kapitulationszeremonie am 2. September an Deck des amerikanischen SchlachtschiffesUSS Missouri beendet den Zweiten Weltkrieg.

Die Unterzeichnung derCharta der Vereinten Nationen am 26. Juni und dasPotsdamer Abkommen vom 2. August bilden den Rahmen der politischen Weltordnung der kommenden Jahrzehnte, geprägt vomKalten Krieg.

Ereignisse

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Politik und Weltgeschehen

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Zweiter Weltkrieg

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Siehe auch:„1945“ im Artikel Chronologie des Zweiten Weltkrieges undEndphaseverbrechen
Politische und diplomatische Entwicklungen
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Konferenz von Jalta
Harry S. Truman
Unterzeichnung der Kapitulations­erklärung in einem Zelt auf dem Timeloberg
Generaloberst Alfred Jodl unterzeichnet die bedingungslose Kapitulation derWehrmacht am 7. Mai 1945 in Reims
Terje Rollem übernimmt nach der Kapitulation die Festung Akershus vom deutschen Kommandanten
Deutsch-Sowjetischer Krieg/Balkan
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Hauptartikel:Deutsch-Sowjetischer Krieg undKriegsverbrechen der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg
Verlauf der Operationen vom 12. Januar bis 30. März 1945
Befreite Häftlinge, Auschwitz-Birkenau, 1945
Foto vom Torhaus desKZ Auschwitz-Birkenau, Aufnahme kurz nach der Befreiung 1945. AufnahmeStanisław Mucha
Sowjetische Soldaten in Budapest 1945
Posen 1945
  • 23. Februar: Die fast einen Monat lang währendeSchlacht um Posen endet mit der Kapitulation der letzten deutschen Verteidiger in der Zitadelle der Stadt.
  • 6. März: Die Deutschen unternehmen mit derPlattenseeoffensive einen der letzten taktischen Vorstöße des Krieges; sie scheitert bereits nach wenigen Tagen. Dieletzten Kampfhandlungen auf ungarischem Gebiet finden am 4. April statt.
  • 15. bis 31. März: DieOberschlesische Operation führt zu massiven sowjetischen Geländegewinnen inOberschlesien.
  • 18. März:Kolberg wird von der Roten Armee eingenommen. Der Ortsname ist durch dengleichnamigen Propagandafilm zum Schlagwort für den geforderten Durchhaltewillen geworden.
  • 29. März: Die Rote Armee dringt beiKlostermarienberg erstmals auf ehemals österreichisches Gebiet vor.
  • 29. März: InOstpreußen endet dieKesselschlacht von Heiligenbeil. Etwa 50.000 deutsche Soldaten geraten in sowjetische Gefangenschaft, rund 80.000 sind in der Kesselschlacht ums Leben gekommen.
  • 30. März: Die Rote Armee und polnische Militäreinheiten erobernDanzig. Auch Küstrin ergibt sich den sowjetischen Truppen.
  • 5. April: Deutsche Truppen räumenSarajevo und ziehen sich nach Österreich zurück.
  • 6. April: Die Rote Armee beginnt mit dem Angriff auf das eingeschlosseneKönigsberg. Am selben Tag beginnt dieSchlacht um Wien.
  • 9. April: DieSchlacht um Königsberg geht mit der Kapitulation der vonOtto Lasch kommandierten deutschen Garnison gegenüber sowjetischen Truppen zu Ende; die deutsche Bevölkerung wird vertrieben.
  • 12. April: Im Zuge derWiener Operation, der Eroberung Wiens durch die Rote Armee, brennt derStephansdom nieder, nachdem möglicherweise von Plünderern gelegte Brände auf das Gebäude übergegriffen haben.
Sowjetische Truppen in der Innenstadt von Wien
Sowjetische Artillerie vor Berlin (April 1945)
Die Sowjetfahne über dem Reichstag (retuschierte Fassung)
Der Krieg im Westen/Italien
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Hauptartikel:Deutsche Westfront 1944/1945 undKriegsverbrechen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg
Die Ludendorff-Brücke zwischen 8. und 10. März 1945
Aufnahmen desSpecial Film Project 186 kurz nach der Befreiung des KZ Buchenwald
Befreite Häftlinge tragen Tote aus den Baracken, KZ Bergen-Belsen, 17. April 1945
Das Leichenfeld von Lorenzkirch, Torgau, 25. April 1945
KZ Mauthausen nach derBefreiung
Endphaseverbrechen auf großdeutschem Boden
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Hauptartikel:Endphaseverbrechen undKriegsverbrechen des Deutschen Reiches im Zweiten Weltkrieg
Die zurückgelegte Strecke des Verlorenen Zuges
  • 23. April: Der seit dem 10. April durch Deutschland irrende „Verlorene Zug“, ein Häftlingstransport vomKZ Bergen-Belsen nachTheresienstadt, wird inTröbitz von derRoten Armee befreit. Etwa 200 Häftlinge haben die Fahrt nicht überlebt. In den nachfolgenden Wochen sterben weitere 320 Menschen an den Nachwirkungen des Todestransports durch eineEpidemie.
  • 28. April: In derPenzberger Mordnacht ermorden NS-Schergen kurz vor Kriegsende 16 Zivilisten um den ehemaligen BürgermeisterHans Rummer, welche die Zerstörung der Stadt und ein Massaker an Kriegsgefangenen verhindert haben.
Bombenkrieg in Europa
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Hauptartikel:Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg undListe von Luftangriffen der Alliierten auf das Deutsche Reich (1939–1945)
  • 2. Januar:Nürnberg wird in einem alliierten Luftangriff weitgehend, die historisch wertvolle Altstadt vollständig zerstört.
  • 13. Januar: Ein schwerer Luftangriff der britischenRoyal Air Force mit 274 Flugzeugen richtet sich gegenSaarbrücken.
  • 16. Januar: 347 Bomber derRoyal Air Force (RAF) werfen 641 Tonnen Brandbomben und 419 Tonnen Sprengbombenauf Magdeburg ab; diese verursachen wie beabsichtigt einenFeuersturm. Große Teile vonMagdeburg werden zerstört (die Altstadt zu 90 %), 2.680 Menschen sterben und Zehntausende werden obdachlos.
Der zerstörte Ortskern vonEngelskirchen
  • 2. Februar: Mit einem Angriff aufEhreshoven beginnen die bis zum 28. März dauerndenLuftangriffe auf Engelskirchen, bei denen mehr als 300 Menschen sterben. Auch Teile vonLoope sind von der Bombardierung betroffen.
  • 3. Februar:939 Bomber der USAAF greifen die ReichshauptstadtBerlin an. Unter den rund 25.000 Todesopfern ist auchRoland Freisler, außerdem viele Häftlinge und Zwangsarbeiter, denen die Nutzung von Luftschutzeinrichtungen generell verwehrt ist.
  • 13. bis 15. Februar: Die Alliierten unternehmen einen schwerenLuftangriff auf Dresden, der schätzungsweise 25.000–35.000 Tote fordert. Die Dresdner Innenstadt wird völlig zerstört.
  • 15. Februar: Ein US-amerikanischer Angriff zerstört große Teile der Stadt Cottbus. Besonders das Bahnhofsgelände und die Stadtteile Sandow, Madlow undBranitzer Siedlung sind betroffen.
  • 23. Februar: Die InnenstadtPforzheims wird fast vollständig durcheinen britischen Luftangriff mit 379 Bombern zerstört – er fordert rund 20.300 Tote binnen 22 Minuten; damit verliert Pforzheim fast ein Drittel seiner Bevölkerung und ist somit die Stadt, die prozentual am meisten Opfer im Luftkrieg zu beklagen hat.
  • 23. Februar: Der Ortskern vonEllingen wird von zwei Staffeln der US-Luftwaffe angegriffen, wobei Teile desSchlossgartens vollständig zerstört, dasRathaus, dasWeißenburger Tor und diePfarrkirche erheblich beschädigt werden. Das eigentliche Ziel der Angreifer hätteBamberg sein sollen.
  • 27. Februar: EinLuftangriff auf Mainz fordert 1.209 Tote.
  • 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen versehentlich Bomben aufBasel undZürich.
  • 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen imZweiten Weltkrieg versehentlich Bomben auf ein Wohnviertel vonDen Haag. Bei demLuftangriff kommen rund 500 Menschen ums Leben.
  • 12. März:Schwerster Luftangriff aufWien: DieStaatsoper brennt aus, schwer beschädigt werden auch derStephansdom, dasNaturhistorische Museum,Burgtheater,Hofburg undVolkstheater. Das Hauptquartier der Gestapo am Morzinplatz und der Philipphof nahe derAlbertina werden zerstört. Insgesamt sterben bei den 17 Luftangriffen im März 1945 auf Wien 1547 Menschen.
  • 14. März: Die StadtZweibrücken wird im Zweiten Weltkrieg von einemBombergeschwader derRoyal Air Force zu 98 % zerstört. Bei einem Luftangriff auf das Eisenbahn-Viadukt von Schildesche bei Bielefeld setzen die Briten erstmals die in ihrer Sprengkraft schwerste konventionelle BombeGrand Slam ein.
  • 16. März:Würzburg wird durch einen Luftangriff zu 75 % zerstört. Der Angriff fordert rund 5.000 Tote.
  • 18. März:Berlin: 1.250 amerikanische Bomber fliegen einen Angriff.
  • 19. März: Durcheinen alliierten Luftangriff wird die hessische StadtHanau weitgehend zerstört; etwa 2000 Menschen kommen dabei ums Leben, 382 Tote können nicht identifiziert werden.
Die zerstörte katholische Jeanne-d’Arc-Schule
Luftaufnahme von Hildesheim nach der Zerstörung vom 22. März 1945.
Die zerstörte Innenstadt vonPotsdam
U-Boot-Krieg im Atlantik
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Hauptartikel:Atlantikschlacht undU-Boot-Krieg#Fünfte Phase: Juni 1943 bis Mai 1945
  • Von Januar bis Mai werden noch 153 U-Boote im Atlantik versenkt.
  • 30. Januar: Durch das sowjetische U-BootS-13 unter KommandantAlexander Iwanowitsch Marinesko wird der DampferWilhelm Gustloff versenkt. Von ca. 10.000 Menschen (Flüchtlinge aus Ostpreußen) an Bord überleben nur etwa 1.200 Menschen; es handelt sich um die größte Schiffskatastrophe der Weltgeschichte.
  • 9. Februar: Das deutsche PassagierschiffSteuben wird mit über 4.000 Flüchtlingen an Bord vor derpommerschenOstseeküste vom sowjetischenU-BootS-13 torpediert und sinkt. Der Angriff fordert etwa 3.500 Tote.
  • 16. April: In der Ostsee wird das FlüchtlingsschiffGoya von dem sowjetischen U-BootL-3 unter KapitänleutnantWladimir Konowalow versenkt. Dabei kommen geschätzt über 7.000 Menschen ums Leben.
  • 1. Mai: Das letzte deutscheU-Boot des Zweiten Weltkrieges wird in Dienst gestellt.
Südostasien und Pazifikkrieg
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Hauptartikel:Pazifikkrieg undKriegsverbrechen der japanischen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg
Niedergebranntes Stadtviertel von Tokio nach dem Luftangriff vom 10. März 1945
  • 10. Februar bis 29. Mai: In Phase zwei derLuftangriffe auf Tokio verschiebt sich die Taktik der US Army Air Corps von Prazisionsbombardements auf industrielle Ziele zuFlächenbombardements mitBrandbomben auf die Wohnviertel der Stadt.
  • 16. Februar: Die US-Amerikaner landen auf der InselCorregidor, die den Eingang zur Manila-Bucht kontrolliert. Die Eroberung der Insel ist am 26. Februar abgeschlossen.
  • 19. Februar: Mit der Landung von US-Truppen beginnt dieSchlacht um Iwojima, eine der blutigsten desPazifikkrieges.
Das Foto vom Hissen der ersten Flagge erlangte kaum Bekanntheit.
Pazifikkrieg nach dem Kriegsende in Europa
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Das brennende Tokio am 26. Mai 1945
  • 23. Mai: Beim schwersten derLuftangriffe auf Tokio werden 583 Tonnen AN-M47-, 796 Tonnen AN-M50-, 1.276 Tonnen AN-M69-, 298 Tonnen AN-M76-Brandbomben sowie 3,6 Tonnen AN-M41-Splitterbomben abgeworfen. Den außer Kontrolle geratenen Flächenbränden kann die arg dezimierte Feuerwehr nichts entgegensetzen und so brennen weitere 44 km² Stadtfläche nieder. Bei keinem weiteren Luftangriff in der Geschichte wird eine größere Stadtfläche vernichtet.
  • 10. Juni: Phase drei der Luftangriffe aufTokio beginnt. Bis 15. August werden wieder Präzisionsangriffe auf industrielle Ziele geflogen.
  • 21. Juni: Die US-Amerikaner beenden dieSchlacht um Okinawa gegen die Japaner siegreich.
  • 5. Juli: Die USA erklären dieRückeroberung der Philippinen für abgeschlossen; tatsächlich halten sich einzelne japanische Widerstandsnester bis zur endgültigen Kapitulation.
  • 21. Juli: Alliierte Truppen schließen die EroberungBorneos ab.
  • 26. Juli:Potsdamer Erklärung:Japan wird zur bedingungslosen Kapitulation aufgefordert, ansonsten drohe „sofortige und völlige Vernichtung“.
  • 28. Juli: Der japanische PremierministerSuzuki Kantarō erklärt in einer Pressekonferenz, seine Regierung finde in der Potsdamer Erklärung „keine wesentlichen Neuigkeiten“.
Der Atompilz über Hiroshima
Explosion vonFat Man über Nagasaki
Japanische Kriegsgefangene bei der Kapitulationsrede des Tennos
  • 15. August:V-J-Day: Der Shōwa-tennōHirohito verkündet im Rundfunk (Gyokuon-hōsō)Japans bedingungslose Kapitulation imZweiten Weltkrieg. Unmittelbar nach der Kapitulation werden die japanischen ProvinzenFormosa (Taiwan) undChōsen (Korea) von Japan unabhängig.
  • 15. August: DieSchlacht um Luzon endet mit der Kapitulation der verbleibenden Japaner.
  • 17. August: Das (letzte) deutsche U-BootU 977 erreicht Argentinien nach der Flucht aus Deutschland
  • 2. September: Die japanische Kapitulation wird an Bord derMissouri in derBucht von Tokio unterzeichnet. AuchYamashita Tomoyuki, der Oberbefehlshaber der japanischen Truppen aufLuzon, kapituliert an diesem Tag. Damit beginnt die sechsjährigeBesatzungszeit in Japan. Anders als im besetzten Nachkriegsdeutschland übernehmen die Alliierten in Japan jedoch nicht die Regierungsgewalt. Das Staatswesen mit Kaiser, Regierungsapparat und Parlament bleibt intakt, das Staatsgebiet wird nicht in verschiedene Okkupationssphären aufgeteilt und die Präsenz fremder Truppen bleibt relativ geringfügig. Die Herrschaft der Sieger wird ausschließlich über die japanische Regierung unter MinisterpräsidentYoshida Shigeru und deren Organe ausgeübt, die entsprechende Direktiven erhalten.
  • 8. September: US-amerikanische Truppen besetzen den SüdenKoreas, nachdem sowjetische Truppen bereits den Norden besetzt haben; der 38. Breitengrad dient als Demarkationslinie zwischen den Besatzungszonen.
  • 9. September: Nach der formellen Kapitulation Japans am 2. September kapituliert auch die japanische China-Armee formell gegenüberChiang Kai-shek. Damit ist derJapanisch-Chinesische Krieg beendet.
  • 12. September: Die letzten japanischen Einheiten inSingapur kapitulieren.
  • 15. Dezember: GeneralDouglas MacArthur verbietet alsSupreme Commander for the Allied Powers in einer an die japanische Regierung gerichteten Direktive denStaats-Shintō unter dem Aspekt derTrennung von Kirche und Staat.

Vereinte Nationen

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Die Urfassung der Charta (PDF; Anklicken für die gesamte Fassung)
  • 26. Juni: DieCharta der Vereinten Nationen wird von Vertretern der 50 Gründungsmitglieder inSan Francisco unterzeichnet. Damit werden dieVereinten Nationen als Nachfolgeorganisation desVölkerbundes gegründet. Wegen noch nicht abgeschlossener Regierungsbildung inPolen wird für dieses Land im Dokument ein Freiraum gelassen. Die zugehörige Unterschrift erfolgt am 15. Oktober. Damit wird Polen 51. Gründungsmitglied.
FAO-Logo
Logo des IWF

Deutschland nach der Kapitulation

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Englischsprachiger Film über die Unterzeichnung der Berliner Erklärung
Winston Churchill, Harry S. Truman und Josef Stalin, 25. Juli 1945
Der Gebietstausch vom 23. Juli 1945; betroffene Gebiete: dunkelrot: von derbritischen an diesowjetisch besetzte Zone abgetreten; dunkelblau: von der sowjetischen an die britisch besetzte Zone abgetreten; gelb:Zonengrenze nach dem Tausch
Attlee, Truman und Stalin; dahinter ihre Minister, August 1945
  • 2. August:Clement Attlee,Josef Stalin undHarry S. Truman unterzeichnen dasPotsdamer Abkommen: Deutschland soll entmilitarisiert und entnazifiziert werden und den Siegermächten Kriegsentschädigung in Form von Demontagen leisten; die Umsiedlung der deutschen Bevölkerung jenseits von Oder und Neiße soll in geordneter und humanitärer Weise erfolgen (tatsächlich fordern die längst im Gange befindlichen Vertreibungsmaßnahmen zahllose Todesopfer).
  • 8. August: DasLondoner Viermächte-Abkommen mit den Rechtsgrundlagen und der Prozessordnung für dieNürnberger Prozesse, das heute als „Geburtsurkunde desVölkerstrafrechts“ gilt, wird beschlossen.
Im Rahmen des Wanfrieder Abkommens getauschte Gebiete
Sowjetisches Ehrenmal (Vorderansicht)
Die Angeklagten im Dachau-Hauptprozess am 15. November 1945
Acht der 24 Hauptangeklagten in Nürnberg:Göring,Heß,von Ribbentrop,Keitel (vordere Reihe von links),Dönitz,Raeder,von Schirach undSauckel (dahinter)
Siehe auch:Enttrümmerung in deutschen Städten

Europa nach dem Krieg

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Siehe auch:Enttrümmerung außerhalb Deutschlands
Österreich
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Tschechoslowakei
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Jugoslawien
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Skandinavien
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Die norwegische Königsfamilie kehrt zurück
Großbritannien
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Clement Attlee 1945
Frankreich
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Osteuropa
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  • 12. Dezember: InTäbris wird dieAutonome Republik Aserbaidschan ausgerufen.
  • 16. bis 26. Dezember: InMoskau findet eine Konferenz der Außenminister Großbritanniens, der Sowjetunion sowie der USA statt. Die UdSSR verzichtet auf eine Beteiligung an der Militärverwaltung in Japan und stimmt der Aufnahme zweier nichtkommunistischer Minister in die RegierungenRumäniens undBulgariens zu. Darüber hinaus werden die Planungen für eine Atomenergiebehörde innerhalb der UNO konkretisiert.

Schweiz

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Vereinigte Staaten

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Lateinamerika

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Nordafrika und Naher Osten

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Irankrise

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Hauptartikel:Irankrise
Republik Mahabad und Autonome Republik Aserbaidschan 1945

Indonesien

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Nach derKapitulation Japans, das die KolonieNiederländisch-Indien in den Jahren seit 1941/42 besetzt hat, stehen die Alliierten auf dem Standpunkt, dassIndonesien für die Unabhängigkeit noch nicht bereit sei. Ihr Plan besteht darin, dass die japanischen Truppen vorläufig noch die Macht ausüben sollen, bis britische Truppen unter dem Kommando vonLord Mountbatten sie nach und nach ablösen. Die Briten wiederum würden die Macht den Niederländern übergeben. Indonesische Nationalisten, insbesondere die Bewegung Pemuda, wollen sich mit diesen Plänen nicht abfinden und verüben Terroranschläge auf Niederländer und mit diesen kooperierende Einheimische. Dabei kommen rund 3.500 Menschen ums Leben.

  • 1. Juli: In einer Rede vor dem Untersuchungsausschuss zur Vorbereitung der Unabhängigkeit Indonesiens (BPUPKI) formuliertSukarno diePancasila, die fünf Prinzipien der späteren indonesischen Verfassung.
Sukarno verliest die Proklamation der Unabhängigkeit
Hissen der indonesischen Flagge am 17. August nach der Proklamation
  • 17. August: Sukarno undMohammad Hatta erklären dieUnabhängigkeit Indonesiens. Die Niederlande erkennen die Unabhängigkeit nicht an und bemühen sich um die Wiederherstellung des Kolonialstatus Indonesiens. DerIndonesische Unabhängigkeitskrieg beginnt. Mitte September landen britische Truppen beiBatavia. Sie besetzen zunächst nur einige Hafenstädte und später einen Streifen von Batavia aus ins Landesinnere von Java.
  • 2. Oktober: GeneralgouverneurHubertus van Mook trifft in Batavia ein.
  • Am 5. Oktober gründet Sukarno die zunächst so genannte Volks-Sicherheits-Armee, die vor allem mit Material der Polizei bewaffnet wird. Innerhalb weniger Monate gelingt es dieser, die Herrschaft über den Großteil vonJava sowie über die InselSumatra zu erlangen.
  • 13. November: Die RepublikIndonesien erhält mitSukarno ihren ersten Präsidenten.
  • Im November wird das Dorf Bekasi bei Batavia von britisch-indischen Truppen zerstört, nachdem Pemudas in der Nähe die Besatzung eines notgelandeten britischen Flugzeugs getötet haben.
  • Ende November: Nach rund einmonatigen Kämpfen können die Briten die StadtSurabaja unter ihre Kontrolle bringen.

Vietnam

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Hồ Chí Minh (links) mit Bảo Đại im September 1945
  • 2. September:Hồ Chí Minh ruft öffentlich inHanoi dieDemokratische Republik Vietnam (DRV) aus. Frauen erhalten erstmals gleiche Rechte, auch dasWahlrecht. Die Absicht Frankreichs, seine Kolonie wieder in Besitz zu nehmen, wird durch die drohende Interventionnationalchinesischer Truppen, die inNordvietnam stationiert sind, aufgeschoben.
  • Wenige Tage nach der Unabhängigkeitserklärung Vietnams landen britische Truppen inSaigon mit dem offiziellen Auftrag, japanische Streitkräfte zu entwaffnen. Vom Norden her marschieren national-chinesische Truppen in Vietnam ein. Trotz eines Friedensvertrages mit den Viet Minh erzwingen die Franzosen am 23. September die Wiedererrichtung ihres kolonialen Regimes inSüdvietnam.
  • 11. November: DieIndochinesische Kommunistische Partei (Đảng Cộng sản Đông Dương) gibt ihre Auflösung bekannt.

Korea

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Weitere Ereignisse in Asien

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Afrika

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  • 22. Juni: InNigeria findet unter Leitung des Drehers Michael Imoudu der erste Generalstreik des Landes für höhere Löhne und gegen die britische Kolonialverwaltung statt.

Wirtschaft

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Weltbank

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Finanzpolitik

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1-Schilling-Banknote, gedruckt ab 1944, ausgegeben ab Mai 1945

Patente

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  • 05. September: Simon Faure meldet den von ihm erfundenenMehrzweckzug, ein Gerät zum Heben oder Ziehen von Lasten, in Frankreich zumPatent an.

Unternehmensgründungen

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Verstaatlichungen

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Wissenschaft und Technik

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Kriegstechnologie

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A4b im Vergleich zur A4 und weiterenAggregaten
Trinity-Test

Zivile Aviation

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Naturwissenschaften

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Forschung und Lehre

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  • An derUniversität Wien werden Frauen als ordentliche Hörerinnen an der Katholisch-theologischen Fakultät (seit 1897 an der Philosophischen, 1900 an der Medizinischen, 1919 Rechts- und staatswissenschaftlichen und 1922 an der Evangelisch-theologischen Fakultät) zugelassen.

Kultur

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Film

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Hauptartikel:Filmjahr 1945

Literatur

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Hauptartikel:Literaturjahr 1945

Musik und Theater

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Hauptartikel:Musikjahr 1945

Religion

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Nag-Hammadi-Kodex II mitApokryphon des Johannes und demThomasevangelium

Katastrophen

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  • 12. Januar: Erdbeben der Stärke 7,1 an derMikawa-Bucht vor der Küste derPräfektur Aichi,Japan, etwa 1.900 Tote.
  • Im Mai endet dieHungersnot in Vietnam, die etwa 1,3 Millionen Tote forderte.
  • 28. Juli: EinB-25-Bomberkollidiert mit demEmpire State Building inNew York City zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. Bei dem Unglück sind insgesamt 14 Todesopfer zu beklagen: neben den drei Insassen der Maschine weitere elf Personen, die sich im Gebäude aufgehalten haben. 24 Menschen erleiden zum Teil schwere Verletzungen.
  • 27. November: Erdbeben der Stärke 8,2 imIran, etwa 4.000 Tote.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln vonKatastrophe und in derListe von Katastrophen aufgeführt.

Sport

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Hauptartikel:Sportjahr 1945
  • 12. Januar: Der chilenischeVulkanCorcovado in denAnden wird von den Bergsteigern Gerhard Kress, Alfredo Gash und Hans Engel erstmals erklommen.
  • 4. März: Der MehrsportvereinRoter Stern Belgrad wird gegründet, der vor allem für seineFußballabteilung bekannt wird. Er erhält das Vereinsvermögen des Anfang des Jahres von den kommunistischen Behörden aufgelöstenSK Jugoslavija.
  • 12. September: Der MehrsportvereinVSK Wolfsburg wird gegründet. Der spätereVfL Wolfsburg erlebt nur wenige Monate einen herben Rückschlag, als am 27. Dezember fast die komplette Fußballmannschaft den Verein verlässt und den1. FC Wolfsburg gründet.
  • 4. Oktober: In Belgrad wird von jungen Generälen der Jugoslawischen Volksarmee der FußballklubFK Partizan gegründet.
  • 4. November: Die süddeutscheFußball-Oberliga nimmt ihren Spielbetrieb mit Punktspielen auf.

Nobelpreise

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Geboren

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Januar

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Februar

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März

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April

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Jürgen Drews, 2013
Ritchie Blackmore
  • 15. April:Dagmar Frederic, deutsche Sängerin und Moderatorin
  • 15. April:Milton Peláez, dominikanischer Rockmusiker, Komponist und Komiker († 2006)
  • 16. April:Stefan Grossman, US-amerikanischer Gitarrist, Lehrbuchautor und Produzent
  • 16. April:Sarenco, italienischer visueller Poet, Kulturveranstalter, Verleger und Filmemacher († 2017)
  • 18. April:Wolfgang Stropek, österreichischer Motorradrennfahrer
  • 19. April:Eugenia del Pino, ecuadorianische Biologin
  • 19. April:Ferenc Vozar, deutscher Eishockeyspieler († 1999)
  • 20. April:Helene Auer, österreichische Politikerin
  • 20. April:Michael Brandon, US-amerikanischer Schauspieler
  • 20. April:Géza Fejér, ungarischer Leichtathlet († 2025)
  • 20. April:Janice Smith, US-amerikanische Eisschnellläuferin († 2022)
  • 20. April:Naftali Temu, kenianischer Leichtathlet und Langstreckenläufer († 2003)
  • 21. April:Heinrich Haasis, deutscher Politiker und Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands
  • 22. April:Norbert Irtel, deutscher Fußballspieler († 2025)
  • 23. April:Jorge Taveras, dominikanischer Komponist, Arrangeur und Dirigent († 2021)
  • 24. April:Linde Bischof, deutsche Malerin
  • 24. April:Larry Tesler, US-amerikanischer Informatiker († 2020)
  • 24. April:Martin Willich, deutscher Politiker († 2026)
  • 25. April:Franz Bardenhewer, deutscher Jurist
  • 25. April:Lutz Feldt, deutscher Vizeadmiral und Inspekteur der Marine
  • 25. April:Esther Orozco, mexikanische Biologin und Politikerin
  • 25. April:Geriet Schieske, deutscher Regisseur, Schauspieler und Autor († 2023)
Björn Ulvaeus

Mai

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Jupp Heynckes
Pete Townshend, 1972
Anton Zeilinger
Rainer Werner Fassbinder

Juni

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Juli

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Micheline Calmy-Rey
Jürgen Möllemann, 2002
Ingrid L. Ernst, 2019
Helen Mirren, 2011

August

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September

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Franz Beckenbauer

Oktober

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November

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Dezember

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Bette Midler, 1990
Jarno Saarinen
Lemmy Kilmister mitE-Gitarre (2006)

Genaues Geburtsdatum unbekannt

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Gestorben

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Hauptartikel:Nekrolog 1945

Januar

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Julius Leber.
Else Lasker-Schüler.
Joseph Roth, 1930
  • 22. Januar:Joseph Roth, deutscher Politiker und Märtyrer der kath. Kirche (* 1896)
  • 22. Januar:Jan Skala, sorbischer Publizist und Schriftsteller (* 1889)
  • 22. Januar:Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer (* 1883)
  • 23. Januar:Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (* 1881)
  • 23. Januar:Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer (* 1896)
Eugen Bolz
Helmuth James von Moltke, Januar 1945

Februar

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  • 01. Februar:Petar Gabrowski, bulgarischer Politiker (* 1898)
  • 01. Februar:Johan Huizinga, niederländischer Kulturhistoriker (* 1872)
  • 02. Februar:Alfred Delp, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (* 1907)
Carl Goerdeler, 1925
  • 02. Februar:Carl Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (* 1884)
  • 02. Februar:Friedrich Schirmer, Bürgermeister von Bunzlau und Oberbürgermeister von Wittenberg (* 1859)
  • 03. Februar:Kurt Apitz, deutscher Pathologe und Hochschullehrer (* 1906)
  • 03. Februar:Roland Freisler, Richter und Präsident des Volksgerichtshofes (* 1893)
  • 03. Februar:José Rolón, mexikanischer Komponist (* 1876)
  • 04. Februar:Michel Doré, französischer Automobilrennfahrer (* 1892)
  • 04. Februar:Cecil Kimber, englischer Automobilkonstrukteur (* 1888)
  • 05. Februar:Hermann Danz, KPD-Politiker und Widerstandskämpfer (* 1906)
  • 06. Februar:István Tóth-Potya, ungarischer Fußballspieler und -trainer (* 1891)
  • 08. Februar:Mirjam Jacobson, niederländische Malerin und Zeichnerin, Opfer des Holocaust (* 1887)
  • 09. Februar:Claude Jordery, französischer Politiker und Résistant (* 1876)
  • 10. Februar:Richard Karutz, deutscher Arzt und Ethnologe (* 1867)
  • 13. Februar:Karl Paul Andrae, deutscher Architekt und Künstler (* 1886)
  • 14. Februar:Karl Prinz, österreichischer Altphilologe (* 1872)
  • 17. Februar:Ed Kahn, US-amerikanischer American-Football-Spieler (* 1911)
  • 17. Februar:Eduard Riesch, deutscher General (* 1893)
  • 20. Februar:Walter Lindenbaum, österreichischer Journalist, Autor und Opfer der Nationalsozialisten (* 1907)
  • 20. Februar:Willem Karel Mertens, niederländischer Arzt und Hygieniker (* 1893)
  • 21. Februar:Leonhard Adelt, deutscher Buchhändler, Schriftsteller und Journalist (* 1881)
  • 22. Februar:Heinrich Angermeier, deutscher Politiker (* 1884)
  • 22. Februar:Anne Marie Carl-Nielsen, dänische Bildhauerin (* 1863)
  • 23. Februar:Karl Auer, deutscher Fußballspieler (* 1903)
  • 23. Februar:Rudolf Lange, Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD (KdS) (* 1910)
  • 24. Februar:Nicolas Maurice Arthus, französischer Physiologe (* 1862)
  • 24. Februar:Josef Mayr-Nusser, Opfer des Nationalsozialismus und Seliger der katholischen Kirche (* 1910)
  • 25. Februar:Mário Raúl de Morais Andrade, brasilianischer Schriftsteller und Lyriker (* 1893)
  • 25. Februar:Paul Merker, deutscher Literaturhistoriker (* 1881)
  • 26. Februar:Max Geißler, deutscher Redakteur und Schriftsteller (* 1868)
  • 26. Februar:Louis Ziercke, deutscher Maler und Grafiker (* 1887)
  • 28. Februar:Johanna Slagter-Dingsdag, niederländische Widerstandskämpferin (* 1908)
  • 00. Februar:Damase DuBuisson, kanadischer Sänger und Schauspieler (* 1879)
  • 00. Februar:Wilhelm Libbert, deutscher Pädagoge und Botaniker (* 1892)

März

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Emily Carr
Hans Fischer (1930)

April

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Dietrich Bonhoeffer, 1939
Wilhelm Canaris, 1940
Franklin D. Roosevelt, 1933
Käthe Kollwitz
  • 22. April:Käthe Kollwitz, deutsche Grafikerin und Bildhauerin (* 1867)
  • 23. April:Hans Ahlgrimm, österreichischer Komponist und Violinist (* 1904)
  • 23. April:Klaus Bonhoeffer, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer (* 1901)
Albrecht Graf von Bernstorff
Benito Mussolini
Porträtaufnahme Adolf Hitlers, 1937
  • 30. April:Adolf Hitler, deutscher Reichskanzler, Diktator (* 1889)
  • 30. April:Eva Braun, Ehefrau von Adolf Hitler (* 1912)
  • 00. April:Arthur Dizier, belgischer Antifaschist, im April auf der Flucht erschossen (* 1919)
  • 00. April:Johann Grahsl, österreichischer römisch-katholischer Priester (* 1887)

Mai

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Joseph Goebbels
Heinrich Himmler, 1942

Juni

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Juli

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Adolf Kardinal Bertram

August

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Robert Goddard.

September

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Clyde L. Herring.
Hans Geiger.
  • 24. September:Hans Geiger, deutscher Physiker (* 1882)
  • 25. September:Rudolf Krauss, deutscher Germanist und Literaturhistoriker (* 1861)
  • 26. September:Richard Beer-Hofmann, österreichischer Dramatiker und Lyriker (* 1866)
Béla Bartók, 1927

Oktober

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November

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Dezember

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Adam Stegerwald
  • 03. Dezember:Adam Stegerwald, Mitbegründer der christlichen Gewerkschaften in Deutschland (* 1874)
  • 04. Dezember:Wolfgang Golther, deutscher Germanist und Literaturhistoriker (* 1863)
Thomas Hunt Morgan, 1891

Genauer Todestag unbekannt

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Literatur

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Weblinks

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Commons: 1945 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Militärische Kapitulationsurkunde auf documentArchiv.de.
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=1945&oldid=264354589
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