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Konzentrazioonslaager

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Dä Artikel befasst sich mit de dütsche Konzentrazionslaager in dr Zit vom Nazionalsozialismus; für e historisch Begriff «Konzentrazioonslaager» luegdoo.

Dr BegriffKonzentrazioonslaager stoot sit drZit vom Nazionalsozialismus für d Aarbets- und Vernichdigslaager vom NS-Reschiim. D Konzentrazioonslaager si imDütsche Riich und in de bsetzte Gebiet vo Organisazioone vo drNSDAP iigrichdet worde. Es het schliesslig öbbe 1000 Konzentrazioons- undNääbelaager und siibeVernichdigslaager gee.[1][2] In de Konzentrazioonslaager häi d Nazi Millione vo Mensche umbrocht, häi politischi Gegner iigspert, Gfangeni mitZwangsaarbet vilmol bis zu iirem Dood usbütet,sogenannti ‹medizinischi› Versüech an Mensche gmacht undChriegsgfangnigiinterniert. S Laagersüsteem isch e wääsentligs Elimänt vo dr nazionalsozialistischeUnrächtsherrschaft gsi. Wite Zwiig vo dr dütsche Industrii häi diräkt oder indiräkt von em brofitiert.

  • E Wachdurm im Vernichdigslaager Majdanek
    E Wachdurm im Vernichdigslaager Majdanek
  • E Starkstrom-Stacheldroot
    E Starkstrom-Stacheldroot
  • Gfangnigi im KZ Buchenwald, 1945
    Gfangnigi im KZ Buchenwald, 1945
  • Gfangnigi in de Bettgstell in ere KZ-Baragge z Buechewald, 1945
    Gfangnigi in de Bettgstell in ere KZ-Baragge z Buechewald, 1945
  • D Verbrennigsööfe z Buechewald, 16. April 1945
    D Verbrennigsööfe z Buechewald, 16. April 1945

Mä nimmt hüte aa, ass öbbe zwäi Driddel vo de säggs MilliooneJuude, wo Opfer worde si vo drdütsche Juudevernichdig, wo men ere spööterShoah bzw.Holocaust het afo sääge, in Vernichdigs- und Konzentratioonslaager diräkt ermoordet worde si oder dört an de Folge vo dr süstematische Underernäärig, de Misshandlige und an umbehandlete Chrankhäite gstorbe si. S räschtlige Driddel isch in sogenannte Ghettos bi Masseverschiessige vor allem dur dIisatzgrubbe vo dr Sicherhäisbolizei und vom SD und uf de so genannteDoodesmärsch umchoo.

In de Konzentrazioonslaager si au e hufe anderi Mensche ermoordet worde, wie Kommuniste, Sozialiste, Pfäärrer, Süsteemkritiker,Sinti undRoma,Homosexuelli,Züüge Jehovas,gäistig Behindereti und aagääbligi „Asoziali“. Die gnaui Zaal vo de Doote isch bis hüte umbekannt, wil d Mörder nit über alli Opfer Akte gfüert häi. Am Ändi vom Chrieg si überhaupt käni vo de Mord me dokumentarisch festghalte worde si und e hufe vo de Underlaage si dur e Chrieg für immer verloore gange. Au si vili vo de Züüge am Ändi vom Chrieg expräss ermoordet worde. E hufe Gfangnigi, wo vo de alliierte Drubbe befreit worde si, si erst denn an de Folge gstorbe.

Litratuur

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  • Hans Beimler:Im Mörderlager Dachau. Vier Wochen in den Händen der braunen Banditen, Moskau 1933. – Dr erst authentisch Bricht über d Zueständ im ene faschistische KZ.
  • Angelika Benz und Marija Vulesica:Bewachung und Ausführung. Alltag der Täter in nationalsozialistischen Lagern. Metropol Verlag, Berlin 2011,ISBN 978-3-86331-036-3.
  • Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.) und Angelika Königseder (Redaktion):Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. 9 Bände, C. H. Beck, Münche 2005–2009,ISBN 3-406-52960-7.[3]
  • Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann (Hrsg.):Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2002,ISBN 3-596-15516-9.[4]
  • Eugen Kogon:Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager. Verlag Karl Alber, Münche 1946. 44. Uflaag: Heyne Verlag, München 2006.ISBN 978-3-453-02978-1.
  • Angelika Königseder:Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Ein Kooperationsprojekt von Wissenschaft und Gedenkstätten. In:Dachauer Hefte Nr. 17:Öffentlichkeit und KZ. Was wusste die Bevölkerung? Dachau 2001.
  • Französisches Büro des Informationsdienstes über Kriegsverbrechen (Hrsg.):Konzentrationslager Dokument F 321 für den Internationalen Militärgerichtshof Nürnberg. Frankfurt am Main 1988
  • Geoffrey Megargee (Hrsg.):The United States Holocaust Memorial Museum Encyclopedia of Camps and Ghettos, 1933–1945. Band 1:Early Camps, Youth Camps, Concentration Camps and Subcamps under the SS-Business Administration Main Office (WVHA). Indiana University Press, Bloomington 2009,ISBN 0-253-35328-9.[5] Bd. 2 2012.
  • Karin Orth:Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Eine politische Organisationsgeschichte. Pendo, Zürich/München 2002,ISBN 3-85842-450-1
  • Karin Orth:Die Historiografie der Konzentrationslager und die neuere KZ-Forschung. In: Archiv für Sozialgeschichte 47, 2007:579-598
  • Dirk Riedel:Privatunternehmer im KZ. Aufstieg einer Firma im NS-Staat. In:Dachauer Hefte Nr. 19:Zwischen Befreiung und Verdrängung. 2003.
  • Gudrun Schwarz:SS-Aufseherinnen in nationalsozialistischen Konzentrationslagern (1933–1945). In:Dachauer Hefte. Nr. 10:Täter und Opfer. 1994.
  • Barbara Schwindt:Das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek: Funktionswandel im Kontext der „Endlösung“. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005,ISBN 3-8260-3123-7
  • Wolfgang Sofsky:Die Ordnung des Terrors: Das Konzentrationslager. S. Fischer, Frankfurt a. M. 1993,ISBN 3-596-13427-7.
  • Johannes Tuchel:Die Inspektion der Konzentrationslager 1938–1945. Edition Hentrich, Berlin 1994,ISBN 3-89468-158-6.
  • Hermann Langbein:… nicht wie die Schafe zur Schlachtbank – Widerstand in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern 1938–1945. Fischer, Frankfurt 1988,ISBN 3-596-23486-7.
  • Anita Lasker-Wallfisch:Ihr sollt die Wahrheit erben – die Cellistin von Auschwitz; Erinnerungen. Rowohlt, Reinbek 2007,ISBN 978-3-499-33251-7
  • Jane Caplan, Nikolaus Wachsmann (Hrsg.):Concentration Camps in Nazi Germany. The New Histories. London 2009,ISBN 978-0-415-42651-0.[6]

Weblingg

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 Commons: Konzentrazioonslager im Nazionalsozialismus – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote

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  1. Eric Lichtblau:The Holocaust Just Got More Shocking. nytimes.com vom 1. Merz 2013, abgrüeft am 2. Merz 2013.
  2. Wolfgang Benz:Die 101 wichtigsten Fragen. Das Dritte Reich. 2. Uflaag, Beck, Münche 2007,ISBN 978-3-406-56849-7, S. 56–57.
  3. Lueg d Rezensioone:
  4. Vgl. Angela Schwarz:Rezension zu: Herbert, Ulrich; Karin Orth; Christoph Dieckmann (Hrsg.): Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Entwicklung und Struktur. Göttingen 1998Archivlink (Memento vom 17. Mai 2013 imInternet Archive). In:H-Soz-u-Kult, 11. Mai 1999.
  5. Vgl. Marc Buggeln:Rezension zu: Megargee, Geoffrey P. (Hrsg.): The United States Holocaust Memorial Museum Encyclopedia of Camps and Ghettos, 1933–1945. Volume I: Early Camps, Youth Camps, Concentration Camps and Subcamps under the SS-Business Administration Main Office (WVHA), 2 Parts. Bloomington 2009Archivlink (Memento vom 29. Juli 2013 imInternet Archive). In:H-Soz-u-Kult, 24. März 2010.
  6. Vgl. Marc Buggeln:Rezension zu: Caplan, Jane; Wachsmann, Nikolaus (Hrsg.): Concentration Camps in Nazi Germany. The New Histories. London 2009Archivlink (Memento vom 29. Juli 2013 imInternet Archive). In:H-Soz-u-Kult, 24. März 2010.
Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Konzentrationslager“ vu de dütsche Wikipedia. E Liste vu de Autore un Versione ischdo z finde.
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