9.136.000inkl. Ost-Jerusalem und dr Golan-Distrikt; Fortschriibig Dezämber 2019[1][2]; 391.000 israelischi Siidler lääbe in Judäa und Samaria (Westjordanland)(Schetzig 2016)[3](96./94.)
Völkerrächtlich isch Israel dur e Resolution vo de Generalversammlig vo deVereinte Natione us em Jahr 1947 legitimiert und isch nach m Ändi vom britische Mandat überPalästina am 14. Mai 1948 als repräsentativi Demokratie mit eme parlamentarische Regierigssystem proklamiert worde. De Ministerpräsident dient als Regierigschef und dKnesset als Eichammereparlamänt. D Politik und d Geschicht vo Israel sind dur deNahostkonflikt bestimmt, wo bis hüt nit glööst isch.
Israel ghört zu de dichter besidlete Länder vo Asie und isch de einzigi Staat uf de Wält, wo d Jude d Bevölkerigsmehrheit bilde. Di israelischi Bevölkerig wird uf über 9,1 Millione Mänsche gschätzt (Stand 2019), drvo si öbbe 6,7 Mio. Jude (74,2%), 1,9 Mio. nitjüdischi Araber (20,9%) und e baar witeri Minderheite, wo traditionell im Land dehäim si, wie christligi Aramäer, Samaritaner, Armenier, Tscherkesse und Roma. Di jüdischi Bevölkerig bestaht unter anderem usAschkenasim,Misrachim,Sephardim,jemenitische Jude undäthiopische Jude. Die meiste arabische Israeli sind sesshafti Muslim, es git aber au en gringe Anteil voBeduine,Christe undDruse. Sit de 2000er Jahr läbet in Israel au mehreri Tusig asiatischi Gastarbeiter und Asylbewärber us Afrika.
Israel isch enIndustriistaat und Mitgliid vo deOECD. Mit sim Bruttoinlandprodukt isch es di 41-grössti Volkswirtschaft uf de Wält (Stand 2013). Israel hät de höchsti Läbesstandard im Nöche Oschte und de dritthöchsti in Asie.[6] D Läbeserwärtig isch äini vo de höchste uf de Wält.
Israel hät die stärchst Armee im Nöche Oste und es wird aagnoo, dass es en Atommacht isch.
D ägyptischi Merenptah-Stele – d ältesti Beleg für s Wort „Israel“
De ältesti Beleg für s Wort „Israel“ isch di ägyptischi Merenptah-Stele, wo sich hüt im Ägyptische Museum voKairo befindet. Si beschribt en Fäldzug vo deÄgypter gäge s Volk Israel im LandKanaan und wird ufs Jahr 1211 v. Chr. datiert.
D Volksetymologii vomAlte Testament dütet „Israel“ als „Gottesstriter“ (Gen32,29EU). DeJakob hät de neui Name übercho, nachdäm er mit eme gheimnisvolle Gägner grunge hät. Sini Nachkomme, di zwölf Stämm, werded drum als „Chinder vo Israel“, „Israelite“ oder churz „Israel“ bezeichnet. De Name entspricht enere wit verbreitetesemitische Namensform, wo es Verb im Imperfekt und s theophore ElemäntEl als Subjekt enthaltet.
De offizielli Name vo Israel isch Staat IsraelMedinat Jisra'el. Anderi Namensvorschleeg für de neui Staat sindEretz Israel,Zion,Judäa und Neu Judäa gsi.
Israel ligt uf enere Landbrugg zwüsche Asie und Afrika am östliche Rand vomMittelmeer. Demit zellt s geographisch zuVorderasie, geologisch aber zuAfrika, wil s uf de afrikanische Kontinentalplatte ligt. Im Oschte ligt di Arabischi Platte und d Gränze dezue bildet s Jordanland, wo en Teil vom Grosse Afrikanische Grabebruch isch. Im Norde gränzt Israel a deLibanon, im Nordoste aSyrie, im Oste asWestjordanland undJordanie, im Südweste a de Gazastreife undÄgypte und im Süde asRote Meer. Im Weschte chunt Israel as Middelmeer; s Land het e Küschtelengi vo 273 Kilometer. S Meer isch für Israel wäge dr Fischerei und em Handel, zum Trinkwasser härzstelle und wäge de grosse Ärdgasresärve wichtig.[7]
S Gebiet vo Israel innerhalb vo de sogenannteGrüene Linie, de Waffestillstandslinie vo 1949, betreit 20.991km², devo sind 20.551km² Land und 440km² Wasser.[8] Das entspricht öppe de Grössi voHesse. Dur s Jerusalemgsetz 1980 und d Annexion vo deGolanhöchi 1981 hät Israel e Flächi von 22.380km² und isch demit öpe doppelt so gross wie de Libanon. I de Längi misst s Land vom Norde bis Süde 470km. A sinere breiteste Stell misst s Land 135km, a de schmalste nur öppe 15km.
D Gebiet, wo Israel imSächstagechrieg 1967 eroberet hät, händ e Flächi vo über 67.000km², wobi rund 60.000km² uf dSinai-Halbinsel entfalle, wo 1982 a Ägypte zrugggäh worde isch. D Flächi vom Golan, wo vo Israelde facto annektiert worde isch, betreit 1150km², die voOschtjerusalem und de Umgäbig 70km². SWestjordanland, wo in Israel amtlich Judäa und Samaria gheisst, umfasst 5879km², devo sind 220km² Wasser, und deGazastreife misst 360km².[8]
Israel wird i vier Regione iteilt: D Mittelmeerküste, d Hügellandschaft im Zentrum, s Jordantal und dNegev-Wüesti.
STote Meer isch mit418m unter em Meeresspiegel de niedrigsti Punkt vo Israel und vo de Erde, de höchsti Punkt vom Land isch de BergHermon mit ere Höchi vo2.248m.
D Küsteäbeni verlauft vo de libanesische Gränze bis nach Gaza im Süde. Si wird nur vomKarmelkap i de Bucht voHaifa unterbroche. Um Gaza isch sie öpe 40km breit, wird gäge Norde immer schmaler und hät a de libanesische Gränze nur no e Breiti vo föif Kilometer. Si isch fruchtbar und wird für de Aabau voWi undZitrusfrücht gnützt. De Teil, wo am dichteste bevölkeret isch, zwüscheTel Aviv und Haifa, heisst Scharonebeni. D Ebeni wird vo es baar churze Flüss durzoge. Nur zwei vo dene, de Jarkon und de Kischon, füeret ganzjährig Wasser.
Östlich vo de Küste, im Zentrum vom Land, dued sich e Hügellandschaft aschlüsse. Im Norde liget d Berge und d Hügel vom obere und undere Galiläa, witer im Süde schlüsset sich im politisch umstrittene Westjordanland d Hügel vom biblische Samaria mit ihre fruchtbare Täler a, wo südlich vo Jerusalem vom judäische Bergland mit sinere rächt unfruchtbare Hügel abgelöst werdet. S Hügelland ligt im Durchschnitt 610 Meter über em Meeresspiegel und erreicht in Galiläa mit em Berg Meron (1208m) sin höchste Punkt. Vili Täler durchschnidet d Landschaft in Oscht-West-Richtig. Das grösste isch d Jesreelebeni (biblisch als Tal Esdrelon bezeichnet), wo sich vo Haifa us 48km in südöstlicher Richtig bis zum Jordantal erstreckt. Si isch a ihrere breiteste Stell 19km wit.
Östlich vo de Hügellandschaft ligt s Jordantal, wo en churze Abschnitt vom 6500km lange Grosse Afrikanische Grabebruch bildet. De Jordan isch mit 322km de längsti Fluss vo Israel und wird us de QuellflüssDan,Banijas undHazbani im Norde gspiist. De Jordan flüsst südlich dur d Huleebeni i deSee Genezareth (hebräischים כנרתJam Kineret). De See hät e Flächi vo 165km² und ligt öppe uf213m unter em Meeresspiegel. Mit em Volume vo drü Kubikkilometer isch er s wichtigste Wasserreservoir vomNational Water Carrier. De Jordan flüsst im Süde usem See Genezareth und ändet schliesslich imTote Meer, wo en extrem salzhaltige und abflusslose See isch.
DeNegev, was uf Hebräisch «Südland» heisst, isch e Wüeschti mit dr Flächi vo ca. 12.000km². Er macht also meh als d Hälfti vo dr Landflächi vo Israel us. Geographisch ghört er zurSinai-Wüeschti. D Wüeschteregion fangt im Norde öppe uf de Höchi voBe’er Scheva, dr gröschte Stadt i däm Landesdeil, aa und ended biEilat, de südlichschte Stadt vo Israel. DArava-Sänki bilded d Gränze zu Jordanie. Dr höchscht Bärg vom Negev isch dr Har Ramon mit ere Höchi vo 1035 m.
Israel hät e milds Klima, wo sich dur sehr vil Sunneschin uszeichnet; Räge dued nur i de MönetNovämber bisApril falle. De Gesamtniiderschlag im Jahr betreit 500–750mm im Norde und ungfähr 30mm i de südliche Wüestegebiet. Regional variiered di klimatische Bedingige beträchtlich: heissi, füechti Summer und mildi, nassi Winter i de Küstenebeni, trocheni, aagnehm warmi Summer und määssig kalti Winter mit Räge und glägentlichem Schneefall i de gebirgige Gebiet, heissi, trocheni Summer und mildi Winter im Jordantal und es ganzjährigs halbtrochns Klima mit warme bis heisse Täg und chüele Nächt im Süde.
D Urgeschicht vo Israel duuret vo de älteste mänschliche Spure bis a de Aafang von ere breitere schriftliche Überliferig. Es paar Verträter vomHomo erectus händ Afrika vor rund zwei Millione Jahr verlah. Die älteste Spure in Israel, wo als gsicheret gälted, lönd sich uf 1,4 Millione Jahr datiere und sind südlich vomSee Genezareth uf israelischem und ufjordanischem Gebiet entdeckt worde. Witeri Wanderigswälle sind vor öppe 600.000 Jahr passiert. Vor mindestens 250.000 Jahr händ deNeandertaler und dearchaischi Homo sapiens döt gläbt. De gilt als direkte Vorfahr vom hütige Mänsch und hät vor 110.000 Jahr da gläbt. Doch vor 80.000 Jahr sinds wider us Israel verschwunde, vor 50.000 Jahr aber döt wider uftaucht. Vor 45.000 bis 28.000 Jahr isch defür de Neandertaler komplett verschwunde. ImJordantal isch glichzitig vor 70.000 Jahr en 200km lange, 2000km² grosse See, wo bis 12.000 v. Chr. existiert hät, enstande. D Mänsche händ nachdem vor allem döt gläbt.
Um 18.000 v. Chr. sind dänn die erste Läbensmittel wieGerste apflanzt worde. I dr spooteAltsteizyt sind um 12.000 v. Chr. die erste Hüser us Lehm baut und um 11.000 v. Chr. ischGetreide apflanzt worde. Mer hät au Höhlezeichnige entdeckt, wo die ältiste z Asie sind.
I de Epoche zwüsched 9500 und 8800 v. Chr. isch zwar Landbau betribe worde, doch d Härstellig voTongfäss isch nonig bekannt gsi. De wichtigsti Fundort isch drTell es Sultan biJericho,[9] wo die ältischti Stadt vo Israel isch.[10] Um 7000 v. Chr händ sich s Klima und d Wohnbedingige veschlächtert. Spöter hät ebronzezitlichi Epoche aagfange, wo als „früehurban“ bezeichnet wird, und es sind Handelsbeziehige mit Ägypte entstande. Dur d Bekanntheit vo de Region hät s antike Ägypte versuecht, d Region z erobere. Das isch nie ganz groote. Um 3000 v. Chr. händ die erste Hebräer döt gläbt.
Die erste archäologisch nachgwiisene Spure von enerefrüeh- oderprotoisraelitische Besidlig vo deRegion Palästina gönd uf d Zit zwüsched em 12. und em 11. Jahrhundert v.Chr. zrugg. Jerusalem isch nach de biblische Überlieferig öppe 1000 v.Chr. als Hauptstadt vomDavid simKönigriich gründet worde; das isch nach em Tod vo sim ThronfolgerSalomo i zwei Riich zerbroche. SNordriich Israel isch 722v.Chr. im Kampf gäge dAssyrer untergange, sSüdriich Juda isch 587v.Chr. voBabylon eroberet worde. S Land isch spöter Teil vomPerserriich worde.
Schätz us em Jerusalemer Tämpel, drunter au dMenorah, werdet nach de Belagerig vo Jerusalem im jüdische Chrieg nachRom bracht (Darstellig uf de Innesite vom Titusboge z Rom)
De Ufstand vo deMakkabäer 165v.Chr. hät Israel no eimal für öppe 100 Jahre staatlichi Unabhängigkeit bracht. 63v.Chr. hät mit dr Eroberig vo Palästina und vom Nabatäerriich under emPompeius d Zit vo derömische Oberherrschaft aagfange. D Römer händ s Gebiet a dr Levante i zwei Provinze ufteilt:Syria im Norde,Judäa im Süde. D Sinaihalbinsle mid dr Negevwüeschti isch i dr ProvinzArabia gsi. Di römischi Hauptstadt vo Judäa ischCaesarea Maritima am Mittelmeer gsi. Dr Name vo dere Landschaft chunt vom alte Riich vo Juda här.
ImJüdische Chrieg, wo im Johr 66n.Chr. agfange het, isch 70n.Chr. Jerusalem vo de Römer eroberet und deJerusalemer Tämpel fasch vollständig zerstört worde; nur di weschtlechi Muur isch blibe stoo, wo für d Jude hüt alsChlaagmuur grossi Bedütig het. De letschti jüdischi Ufstand in Israel gäge die römischi Herrschaft isch 135n.Chr. nidergschlage worde. Dr Chrieg isch erscht verby gsi, wo d Römer d Feschtig Masada uf emene Bärg im Jordantal, bim Tote Meer, eroberet händ. Über d Gschicht vom Chrieg und vo dr Belagerig vo Masada dur di10. römische Legion weiss me Bscheid dank em Gschichtsbuech«Bellum Iudaicum» vomFlavius Josephus. Masada isch sit 1966 e Nationalpark und isch i dr Lischte vomWältkulturerb vo drUNESCO.[11][12]
Nach em bluetige Ändi vom Chrieg, wo vermuetli me als e Million Jude s Läbe verlore händ und vil als Sklave verschleppt worde sind, sind vil vo de reschtleche Jude i anderi Länder gange i dDiaspora. Mid dr Zyt händ si sech über die ganzi antiki Wält verstreut. S Land Judäa isch sitdäm „Palästina“ gnännt worde. De Name hät d Region uf Erlass vom KaiserHadrian übercho.
Im Zug vo deIslamische Expansion isch s Gebiet, wo bis detbyzantinisch gsi isch, im Joor 636 underarabischi Herrschaft grate. Sit dere Zit isch Palästina mehrheitlich vo Araber bewohnt gsi. DChrüzfahrer händ s Land eroberet und vo 1099 bis 1291 s „LatiinischeKönigriich Jerusalem“ errichdet. Vo 1517 bis 1917 hät s zumosmanische Riich ghöört. Während dere Herrschaft isch Palästina nur dünn bevölkert gsi und isch i drü Regione teilt gsi.[13]
Um 1880 sind die erste Jude und einigi Araber in Palästina igwanderet. DeTheodor Herzl, wo als de Begründer vom politischeZionismus gältet, hät 1897 de erstiZionistekongräss zBasel organisiert und hät bi dere Glägeheit i sim Tagebuech gschriibe: „In Basel habe ich den Judenstaat gegründet… Vielleicht in fünf Jahren, jedenfalls in fünfzig wird es Jeder einsehen.“
Nach Aagabe vo de „Jewish Colonization Association“ händ im Jahr 1898 5.200 Jude in Palästina i landwirtschaftliche Mustersidlige gläbt.[14]. 1909 ischTel Aviv gründet worde, die ersti moderni jüdischi Stadt in Palästina.[15][16]
Dur de Siig vo de Brite imErste Wältchrieg isch 1917 d osmanischi Herrschaft über Palestina beendet worde. Im Aschluss a d Konferenz vo Sanremo 1920 hät deVölcherbund 1922 emVereinigte Königriich sMandat für Palästina übertreit. Im Juli 1922 händ d Brite Palästina i zwei Verwaltigsbezirk, Palästina und Transjordanie, teilt. Währed de britische Herrschaft sind vili Jude igwanderet. Zwüsche 1924 und 1932 isch die vierti Iwanderigswälle choo und die föifti zwüsche 1933 bis 1939.
Jüdischi Sidlige 1947De Teiligsplan vo de UN vo 1947
1937 hät di britischiPeel-Kommission en erste Teiligsplan vorgschlage. Will d Jude a de Küstegebiet und in Galiläa d Bevölkerigsmehrheit usgmacht händ, wäred die Gebiet Täil vom jüdische Staat worde. De Plan isch aber gschiteret, wil d Araber ihn abglehnt händ.
Währed emZweite Wältchrieg händ die Dütsche plant, Palästina z erobere, d Brite z vertriibe und d Jude uszrotte.[17]
Im Jahr 1946 isch Transjordanie unabhängig worde. Am 29. November 1947 hät d Generalversammlig vo deVereinte Natione mit ere Zweidrittelmehrheit für deUN-Teiligsplan für Palästina gschtimmt. De hät sölle s Gebiet i en jüdische und en arabische Staat iteile, wobi de GrossruumJerusalem under internationali Kontrolle gschtellt worde wär.
D Jude und vor allem die Überläbende vomHolocaust händ em Plan zuegschtimmt, für dass si ändlich en äigene Staat ha würded. D Araber hingäge händ en aber abglehnt.
Da s britische Mandat für Palästina am 14. Mai 1948, eme Fritig, z Nacht am Zwölfi hät sölle ände, hät sich de Jüdischi Nationalrat imStadtmuseum vo Tel Aviv am vieri am Namittag no vor em Sunnenuntergang und eso vor em Aafang vomSabbat, versammlet. Unter em Porträt vom Begründer vo de zionistische Bewegig, vom Theodor Herzl, hät deDavid Ben Gurion i deUnabhängigkeitserklärig„ufgrund vom natürliche und historische Rächt vom jüdische Volk und ufgrund vom Beschluss vo dr UNO-Vollversammlig“ d Errichtig vom Staat Israel verchündet. Ölf Minute spöter händ dieVereinigte Staate vo Amerika de neui Staat anerchännt, dSowjetunion isch am 16. Mai gfolgt.
Israelischi Soldate hisset dTinte Flagge inEilat währed em Unabhängigkeitschrieg
No in de Gründigsnacht händ d Armeä voÄgypte,Saudi-Arabie,Jordanie, emLibanon, emIrak undSyrie, wo de neui Staat nit anerchännt händ, ohni Chriegserchlärig Israel aagriffe und deIsraelischi Unabhängigkeitschrieg (Ersti Arabisch-Israelischi-Chrieg), wo vom Mai 1948 bis Juli 1949 duret hät, isch usbroche. 1949 hät Israel mit jedem vo de arabische Agriferstaate esWaffestillstandsabkomme unterschribe. D Gebiet, wo nach em Teiligsplan für d Palästinenser vorgseh und vo arabische Armeä bsetzt gsi sind, sind entweder unter jordanischi (Westjordanland) oder unter ägyptischi Verwaltig (Gazastreife) cho.
Wo Ägypte drSuezkanal gäge bestahends Rächt verstaatlicht hät, händ Frankriich, Grossbritannie und Israel 1956 dSues-Kampagne duregfüehrt. De Plan isch gsi, dass nach eme israelische Agriff die beide ehemaligeGrossmächt als schinbar neutrali Chräft interveniere und s Kanalgebiet bsetze würded. Am 29. Oktober 1956 sind israelischi Truppe i de Gazastreife und de Sinai vorgstosse und am 5. November händ die europäische Truppen agfange lande, aber wägen em Druck vo dr internationale Gmeinschaft hät d Kampagne bald müesse beändet werde. Israel, Frankriich und Grossbritannie händ ihri Truppe zruggzoge und de Kanal isch wider internationalisiert worde.
1966 isch d Zahl vo de Aagriff vo arabische Terroriste in Israel uf 41 gstiige, und scho i de erste vier Mönet vom Jahr 1967 isch es zu 37 Überfäll cho.[18] Die ägyptischi Armee hät am 15. Mai 1967 (am Jahrestag vo de israelische Unabhängigkeitserchlärig) die demilitarisierti Zone vom Sinai bsetzt. Unterstützt worde sind si debi vo exil-palästinensische Kampfeinheite. Am 16. Mai hät de ägyptischi StaatspräsidentGamal Abdel Nasser d UNO-Truppe, wo sit 1956 döt stationiert gsi sind, ufgforderet, s Gränzgebiet zu Israel z verlah. Dere Forderig isch de Generalsekretär vo dr UNO, dr Sithu U Thant, nochegä. Am 18. Mai händ sich die syrische Truppe uf Kampfhandlige uf de Golanhöhe vorbereitet.
Es ägyptischs Flugzüg, wo im Sächstagechrieg vo Israel zerstört worde isch
Am 22. Mai hät die ägyptischi Armee dStrass vo Tiran (de Zuegang zum Golf vo Akaba) für di israelischi Schifffahrt gsperrt. Am 30. Mai hät Jordanie mit Ägypte en Militärpakt gschlosse. Am 4. Juni isch deIrak unter em Presidänt Abdur Rahman Aref em Militärbündnis vo Ägypte, Jordanie und Syrie biträte.[19]
Am 5. Juni 1967 hät de Sächstagechrieg aagfange. Israel isch em plante Agriff vo Ägypte, Syrie und Jordanie dur en Präventivschlag zvorcho und hät de Gazastreife und d Sinai-Halbinsle, s Westjordanland und Ostjerusalem und schliesslich d Golanhöchi bsetzt. D Armeä vo dr Nochberstaate händ nüt dergäge chönne tue und am 11. Juni isch de Waffestillstand unterschriibe worde. Am 19. Juni hät di israelischi Regierig bschlosse, bi de Fridensverhandlige azbiete, die bsetzte Gebiet würde zruggä, aber am 1. Septämber händ die arabische Staate d Khartum-Resolution verabschiidet, wo din festgleit gsi isch, si welle gar nöd mit Israel verhandle. I de UNO-Resolution 242, wo der Sicherheitsrat am 22. Novämber 1967 verabschidet hät isch Israel ufgforderet worde, sich us de Gebiet zruggzieh, wo s im Sächstagechrieg eroberet hät. Im Gägezug hätti Israel territoriali Unversehrtheit garantiert werde sölle.
Mehr als 175.000 Palestinänser sind nach em Chrieg us ihrere Heimat im Jordantal gflüchdet. Nach em Chrieg hät Israel i de eroberete Gebiet mit em Bau vojüdische Sidlige agfange.
Zwüsche 1968 und 1970 hät enAbnutzigschrieg zwüsche Israel und Ägypte stattgfunde. I dere Zyt, vo 1969 bis 1974, hät dGolda Meir as ersti Frau s Amt vom israelische Ministerpräsident usgüebt.
DGolda Meir, Premierministerin vo Israel vo 1969 bis 1974
1973 amJom Kippur-Tag, em jüdische Versöhnigstag, isch wider en Chrieg usbroche, wo als «Jom-Kippur-Chrieg» bekannt isch. Ägypte und Syrie sind vo deSowjetunion militärisch usgrüstet worde und händ Israel agriffe. De Tag isch vo de Agrifer usgläse worde, wil si glaubt händ, dass si am höchste jüdische Fiirtig, wo s öffentliche Läbe in Israel witgehend stillstaht, schnäll grossi Erfolg chönnted erziile. Am Aafang sind d Agriifer au guet voracho, aber schliesslich isch die syrischi Armee vo Israel, wo sini Truppe schnäll mobilisiert hät, vernichtend gschlage worde, und die ägyptischi im Sinai isch iikesslet gsi und vor dr Vernichtig gstande. DUSA händ vermittlet und e Waffestillstand isch underschriibe worde. Mit eme Ölembargo gäge d USA händ d Araber probiert, politisch Druck uszüebe, und eso d Ölkrise vo 1973 usglöst.
D Menachem Begin mit em ägyptische Präsident Anwar Sadat im Camp David 1978
Am 9. Novämber 1977 hät de ägyptischi Präsident Anwar as-Sadat im ägyptische Parlamänt, wie scho 1971, e Fridensinitiative aakündet. Das isch de Afang vom erfolgryche Fridensprozess im Nöche Oste gsi. 1979 händ Israel und Ägypte en Fridensvertrag unterschribe, wo unter anderem d Rückgab vo de Sinai-Halbinsel bis 1982 greglet hät.
Scho direkt nach em Sächstagechrieg 1967 isch di israelischi Gsetzgäbig au uf de Ostteil vo Jerusalem usgwitet worde. Am 30. Juli 1980 hät dKnesset sJerusalemgsetz verabschidet und hät demit Jerusalem zur ewige und unteilbare Hauptstadt vo Israel erchlärt. D Annexion vo Ostjerusalem wie au d Annektierig vo de Golanhöhe im Jaar 1981 händ s israelische Staatsgebiet um 2000 Quadratkilometer erwitert.
Im Juni 1981 hät Israel in deirakisch-iranische Konflikt igriffe: Israelischi Flugzüg händ de Atomreaktor Osirak i de Nöchi voBagdad zerstört.
Sit de 1980er Jahr händ d Spannige zwüsche Israelis und Palestinänser immer meh zuegnoo. Im Juni 1982 hät deerschti Libanonchrieg wäge Aschläg vo de Palestinänsische Befreiigsorganisation (PLO) gäge Israel aagfange. De israelischi RegierigschefMenachem Begin hät deLibanon dur diisraelischi Armee la agrife, da d PLO ihri Aktione usBeirut koordiniert hät. Nach de Bsetzig vo Beirut dur d Israelis hät sich d PLO us em Libanon müesse zruggzieh. De Chrieg hät im Septämber vom gliche Jahr ufghört. Nach Schätzige sind öppe 10.000 Mänsche ums Läbe cho. Israel hät de Südlibanon bis 1985 bsetzt und bis 2000 döt no e Sicherheitszone gha. Syrie hät de Libanon sinersits bis 2005 bsetzt.
Im Jahr 1987 sind gwalttätigi Unrueh zwüsched Palestinänser und Israelis usbroche, die so genannti „Erschti Intifada“. Im so genannte „Chrieg vo de Stäi“, wo bis 1991 duuret hät, hät s immer wider Kämpf zwüsched dr israelische Armee und ufständische Palestinänser geh. Israel hät i dere ganze Zit käi richdigi Antwort gfunde, wie me d Palestinänser, wo de Soldate Stäi aagrüehrt händ, chönnt behandle, ohni sass d Reakzion z hert würdi usfalle.
Es het immer wider Iniziative gee, dr Fridensprozäss voraazbringe. 1991 isch dr reakzionäär israelisch Ministerpresidänt Itzchak Schamir an dMadrider Konferenz gange und isch mit de Palestinänser am gliiche Tisch gsässe, was wenigstens für ihn e groosse Schritt gsi isch. 1992 isch drJitzchak Rabin vo dr Arbetspartei Prömieeminister worde, und under im isch im Joor 1993 drFridensbrozäss vo Oslo in Gang cho, wo so heisst, wil di erschte Verhandlige zwüsche israelische und palästinensische Gsandte do derfür im Gheime zOslo stattgfunde händ. S erschte Oslo-Abkomme (Oslo I) isch zWashington abgschlosse worde, won en Abzuug vo dr israelische Armee us em Westjordanland und em Gasasträife vorgsee hät und e palestinänsischi Sälbstverwaltig i dene Gebiet. Denn hätted no meh Verhandlige sölle choo zum de Status vo de palestinänsische Gebiet festzlegge. Zum Vorwärtschoo het mä problematischi Pünkt wie d Jerusalemfrag oder s Flüchtlingsproblem usklammeret. Nach emGasa-Jericho-Abkomme undOslo II isch dr |Oslo-Friidensbrozäss aber stecke blibe. InCamp David het dr israelisch PrömieeministerBarak im Juli 2000 em Schef vo dr PLO, emJassir Arafat, abote, nüün Zäätel vom Westjordanland de Palästinenser z überlah, dr ganz Gasasträife und dezue Ostjerusalem as Hauptstadt vom ene nöije palestinänsische Staat. Für s Land, wo entäignet worde isch, hätt s sölle Entschädigunge gee. Dr Arafat hät aber mee wölle und hät verlangt, dass alli Flüchtling uf s Land chönned zruggchoo, wo ne vor 1967 ghöört hät. Israel hät das abgleent.[20]
Ab de 2000er Jahr isch d Gwalt i deGebiet vo dr Autonomiibehörde wider gwachse. Wo drAriel Scharon im Septämber 2000 e Bsuech uf emTämpelbärg gmacht het, het dr zwäit palästinensisch Ufstand aagfange, dal-Aqsa-Intifada. Im Gägesatz zur erste Intifada isch die zwäiti vo Aafang aa e bewaffnete Ufstand gsi mit vile Sälbstmordattentat uf israelischi Ziviliste. As Reakzion hät di israelischi Armee Vergältigsschleeg usgfüert und debii groossi Teil vo dr Infrastruktur in d palestinänsische Gebiet zerstört.
Währed dere Intifada hät s 20.406 Aaschleeg gäge Israelis gee, von dene sin 138 Sälbstmordaaschleeg gsi, 13'730 Überfäll mit Schusswaffe und 460 Aagriff mit Qassam-Rageete. D ZitigJedi’ot Acharonot het gschriibe, dass 1036 Israelis umchoo siged, 715 von ene Ziviliste, und 7054 sind verletzt worde. Bi de Palestinänser hät s 3592 (palestinensischi Kwelle sääge 3336) Tooti gee, 985 von ene Ziviliste. Israel hät 959 vo de Palästinänser, wo umchoo sind, as Terroriste bezäichnet, 208 sind ziilt döödet worde; mee as 600 sind Mitgliider vo deSicherhäitsdienst vo dr Autonomiibehörde gsi.
Nach drü Jahr mit vil Aaschleeg hät d Regierig vom Ariel Scharon i Speraalaage um dr Gasasträife und um s Westjordanland die äinzigi Möglichkäit gsee, d Sälbstmordattentaat z stoppe und hät 2003 aagfange, d Gränze zwüsche Israel und de israelische Sidligszoone uf dr äinte Site und em palestinensisch bewonte Westjordanland und Gasasträife uf dr andere Site mit Heeg und Muure abzsichere. Dr Verlauf vo de Speeraalaage isch a mehrere Stelle umstritte. D Aaschläg sind druf nach israelische Kwelle starch zrugggange. Am 8. Februar 2005 händ dr palestinensisch Presidänt Mahmud Abbas und dr Ariel Scharon in Scharm-el-Scheich e Waffestillstand abgschlosse.
Im August 2005 hät Israel alli 21 jüdische Sidlige im Gasasträife (Gusch Katif) und vier witeri im Westjordanland gruumt und öppe 8000 jüdischi Sidler umgsidlet. Sust sind aber d Sidlige im Westjordanland witer usbaut worde.
Im Januar 2006 hät d Hamas d Wahle i dePalestinensische Autonomiigebiet gwunne. Dr israelisch MinisterpresidäntEhud Olmert hät i sim Konwergänz-Plan de Palästinänser churz druf en äigene Staat aabote. Si hätted allerdings uf gwüssi Gebiet müesse verzichte. Es isch aber nüt drus worde. Extremistischi Palestinänser händ vom Gasasträife us Israel mit Kassam-Rageete afo beschiesse, und d Ufforderig vom Abbas, dr Waffestillstand iizhalte, hät nüt gnützt. Am 25. Juni 2006 isch die israelischi Armee as Reakzion uf d Entfüehrig vom SoldatGilad Schalit i de Gasasträife iimarschiert und hät det s zentrale Chraftwärch und anderi Iirichtige zerstört. Meh als 280 Palästinänser, vili von ene Ziviliste sind debii umchoo.[21]
D libanesischi Stadt Tyros nach em israelische Luftagriff 2006
Au nach em Abzuug im Jahr 2000 vo dr israelische Armee us em Südlibano, hät dHisbollah Israel witer aaggriffe. Ändi Mai 2006 hät die israelischi Luftwaffe zwäi Stützpünkt vo militante Palestinänser im Libanon bombardiert. Am 12. Juli 2006 hät d Hisbolla zwäi israelischi Soldate entfüert. Am Daag druf häi israelischi Kampfflugzüüg dr internazional Flughaafe zBeirut, Infrastruktuuraalaage und Ortschafte, wo as Hisbolla-Hoochburge bezäichnet worde si, bombardiert. D Hisbolla het drfür Israel mit Rageete beschosse. Wo scho 43 israelischi Ziviliste und mee as duusig Libanese umchoo si, hät dr UNO-Wältsicherhäitsroot am 12. August 2006 d Resolution 1701 beschlosse. Dr Waffestillstand isch am Boode witgehend iighalte worde, in dr Luft häi israelischi Fluugzüüg aber witer Erkundigsflüüg undernoo. Noch dr Resoluzioon hätte d Hisbollah und anderi bewaffneti Grubbe vo UNO-Sicherhäitsdrubbe müesse entwaffnet wärde, was aber nie passiert isch.[22][23]
D Hamas hät noch eme palestinänsische Bürgerchrieg d Kontrolle über e Gasasträife übernoo, und sit denn sind die Palestinänsische Autonomiigebietde facto in zwäi Gebiet däilt, und Israel hät e Blockade über e Gasasträife verhängt. D Hamas, wo s Existänzrächt vo Israel kategorisch ablehnt, schafft sit denn am Ufbau vom ene fundamental-islamistische Staat. Wil d Hamas sit 2007 in ere Äinhäitsregierig mit dr Fatah sitzt, hät Israel au d Verhandlige mit de Palestinänser nid witergfüert. Israelischs Gebiet isch immer wider us em Gasasträife mit Rageete beschosse worde. Am 27. Dezämber 2008 hät denn die israelischi Armee im Gasasträife d Operazion «Gossnigs Blei» aagfange, wo am 18. Januar 2009 z Änd gange isch. D Akzione sind vor allem gäge Waffelaager, Schmuggeltunnel und Usbildigslaager grichdet gsi, aber bim Kampf in ere urbane Umgäbig mit ere groosse zivile Bevölkerig sind au hunderti vo Ziviliste under de Opfer gsi.
Es hät aber immer wider Rageeteaagriff vo Gasa us uf Israel gee, und am 14. Novämber 2012 hät die israelischi Armee as Reakzion druf mit dr Operazioon «Wulchesüüle» versuecht, d Hamas und andere extremistischi Gruppene militärisch z schweche.[24].
Im Juli 2014, nach em Mord an drü jüdische Schüeler und em Rachemord am ene palestinänsische Teenager isch wider e Rageetechrieg zwüsche Gasa und Israel usbroche.
2014 zellt Israel 8.180.300 Iwohner, rund 6.135.000 (rund 75,0%) devoJude und 1.694.000 (20,7%)Araber. Anderi Iwohner sind rund 351.000 (4,3%).[25]
Uf d Iwohnerzahl bezoge staht Israel 2014 a der 96. Stell vo alle Länder, grad nachÖsterrich und vor deSchwiz.[26]
Öppe 91% vo de Bevölkerig läbet i urbane Gebiet, 25% i einere vo de Grossstädt vom Land. D Bevölkerig wachst um 1,8% pro Jahr, rund 70% sind im Land gebore, 30% sind jünger als 14 Jahr alt. D Bevölkerigsdichti betreit rund 380 Persone pro km².[27]
D Staatsaghörigkeit vo Israel chunt me dur Geburt oder Ibürgerig über. DursRückkehrgsetz chönd grundsätzlich alli Jude, wo vo irgend wo uf der Wält nach Israel wänd iwandere, di israelischi Staatsbürgerschaft anää, und es isch derbi au e doppleti Staatsaghörigkeit möglich.
2014 sind guet 75% vo de israelische Bevölkerig nach em israelische Inneministerium Jude gsi. Under de jüdische israelische Bevölkerig händ 2001 26% wenigstens e Eltereteil ghaa, wo in Israel gebore isch, 37% sind Israelis vo de erste Generation, 34,8% Iwanderer und deren ihri diräkte Nachkomme us Europa und Nordamerika und 25,3% Iwanderer und dere ihri Nachkomme us Asie oder Afrika, hauptsächlich us de muslimische Länder.[28] Nach deUflösig vo de Sowjetunion sind über ei Million sowjetischi Jude nach Israel igwanderet (es Sächstel vo de Bevölkerig), devo ellei i de Zit vo 1989 bis 1999 meh als 750.000.
Innerhalb vo de jüdische Bevölkerig wird unterschide zwüsche
Aschkenasim, Iwanderer us Europa und Amerika und deren ihri Nachkomme
20,7% vo de israelische Bevölkerig sindAraber. Die arabischi Bevölkerig läbt zum Teil i gmischte arabisch-jüdische Städt wieHaifa,Jerusalem,Akko undRamle. De grösser Teil läbt i arabische Ort inGaliläa, in de östliche Landesäbeni sowie im nördliche Teil vom Negev. 10% sind Beduine, vili mit festem Wohnsitz, witeri 10% sind Druse, wo d Dörfer von ene in Galiläa, uf em Karmel und em Golan liget.[27]
Dä Deil vo dr Bevölkerig, wo vom Inneministerium als „Anderi“ bezeichnet wird, zellt 322.000 (4,4%) Persone und umfasst unter anderem nödjüdischi Iwanderer, dBahai, wo sich nöd nur als eigeni Religionsgmeinschaft bezeichnet sondern au als eigeni Bevölkerigsgruppe, dAlawite, dAhmadi, dSamaritaner und zwei Dörfer mitTscherkesse.
Sit de 2000er Jahr läbet in Israel au mehreri Tusig asiatischi Gastarbeiter und Asylbewerber us Afrika. In Israel gits no e chlini Minderheit vo europäische Christe; die bestaht vor allem usRusse,Ukrainer undPole.
DIsraelis i de bsetzte Gebiet läbet vor allem im Westjordanland. I de Golanhöchene, wo 1981 annektiert worde sind, und in gwüssne Kwartier vo Ostjerusalem gits aber au e grossi Zahl vo israelische Sidlige, wo meh Juude läbe as Araber i dr nöche Umgäbig.
Mitti 2012 hät s rund 250 israelischi Sidlige und Usseposte ggä, wo im Ganze über 600.000 Iwohner gha händ. Devo läbet rund 350.000 i de Sidlige im Westjordanland, öppe 300.000 in und um Ostjerusalem und rund 20.000 i de 33 Sidlige uf de Golanhöchene.[29][30] Bis August 2005 händ ungfähr 7500 Israelis i de Sidlige vom Gazastreife gläbt.
Zuenahm vo de jüdische Bevölkerig i de bsetzte Gebiet
1948
1966
1972
1983
1993
2004
2006
Westjordanland
480
0
1.182
22.800
111.600
234.487
282.400
Ostjerusalem1
2.300
0
8.649
76.095
152.800
181.587
184.0572
Golanhöchene1
0
0
900
6.800
12.600
17.265
18.105
Gasa
30
0
7003
900
4.800
7.826
0
Summe
2.810
0
11.231
106.595
281.800
441.165
484.562
1isch de facto Teil vo Israel 22005 3mit de Sinai-Halbinsle
DieUnabhängigkeitserklärig vom Staat vo 1948, wo aber i keim Gsetz verankeret isch, garantiert d Religionsfreiheit. D Religionsgmeinschafte dünd ihri religiöse und heilige Stätte sälber verwalte, gsetzlichi Regelige söllet de freii Zugang garantiere und vor Entweihig schütze. Anerchännti Religionsgmeinschafte sind die jüdischi, die islamischi, die verschidene christliche Chilegmeinden und die vo de Druse und de Bahai. Die staatlich anerkannte Religionsgmeinschafte händ es Recht uf interni Autonomii und uf staatlichi Finanzierig vo ihre Gebätshüüser und vo de Ghälter vo de religiöse Amtsträger.[27]
Guet 75% vo de Bevölkerig vo Israel sind Jude. Demit isch Israel de einzigi Staat uf de Wält, wo d Jude e Bevölkerigsmerheit bilded. Nach ere Umfrag us em Jahr 2009 händ sich
D Mehrheit vo de israelische Araber sindsunnitischi Muslime. Im Jahr 2001 sind es 1.004.600 ksi, rund 17% vo de Bevölkerig. De Teil vo deChriste a de Bevölkerig hät öppe 2,1% betreit, devo 113.100 arabischi Christe und 25.400 nöd-arabischi Christe. Die meiste sind Ahänger vo de griechisch-orthodoxe Chile, vo de insgsamt 138.500 Christe sind circa 75.000 Katholike. D Druse händ mit 106.300 1,7% vo de Bevölkerig usgmacht.
Die wältwit einzigi Gmeind voSamaritaner zellt 751 Persone (Ändi 2011). Öppe drü Viertel vo ihne läbet in Israel, de Rest im Westjordanland. In Israel läbet nach eigene Aagabe öppe 25.000Karäer und e nöd bekannti Zahl vo messianischeJude, wo gwüssi Elemänt vo de jüdische Religion überno händ, jedoch deJesus vo Nazaret als Messias agsänd und em Christetum zuegrächnet werdet.
Schliesslich läbet no es baar hundertBahai in Haifa und de Umgäbig, wo sich ihri zentrale Heiligtümer befindet, wo sBahai-Wältzentrum bildet. Sit 2008 zellt s zumUNESCO-Wältkulturerb.[32]
Au wänn sich im öffentliche und im Gschäftsläbe die einzelne Mänsche mit verschidnigem ethnischem und religiösem Hintergründ vermisched und mit wenig Riibige zsämme schaffed, gits Problem, wenn s ums Zsämmeläbe gaht. D Araber läbed zum gröschte Teil i ihrne eigene Dörfer und Städt und dräffed sich gsellschaftlich wenig mit Jude. Will si aber zu verschidene Grossfamiliene, Religione und Ethnie ghöred, git s immer wider Usenandersetzige, zem Bischbil het dr Bau von eräMoschee z Nazareth im Johr 2002 bi de arabische Christe döt vil böses Bluet gschafft und isch denn vo dr Regierig ufghalte worde.[33]
Die mäiste Lüt schwätzedNöihebräisch, d Araber reded under sich e sürisch-palestinänsische Dialäkt vomArabische, wo vor allem im Wortschatz starch vom Hebräische beiiflusst isch. Vo de Sprache, wo d Iiwanderer mit sich brocht händ, wieRussisch,Dütsch,Polnisch, Marokkanisch,Jiddisch,Ladino und e Huffe anderi, spilt im öffentliche Läbe nume Russisch no e Rolle wäge dr groosse Zaal vo Iiwanderer, wo i de letschte Jahrzähnt vom 20. Jahrhundert us de Sowjetunion uf Israel choo sind, und wil d Russe ihri Muetersprach witer pfläged. Die mäiste jüdische Israelis lehredÄnglisch as ersti Främdsprach. Für die israelische Araber isch Hebräisch a de Schuel obligatorisch.
DAmtssprache sindHebräisch undArabisch. Strasseschilder sind im Allgemäine uf Hebräisch und Änglisch, i arabische Sidligsgebiet chunnt no Arabisch dezue.[34]
D Läbeserwartig und d Zahl vo de Chind pro Familie
DLäbeserwartig z Israel ghöört zu de höchste uf de ganze Wält und isch im Jahr 2011 uf 81,07 Jahr gstande, 83,36 Jahr für Fraue und 78,88 Jahr für Manne. Israel hät e Fertilitätsrate vo 2,67 und das isch die höchsti under de Industriistaate.[35] Groossi Familie händ vor allem die Ultrareligiööse und d Beduine. Die muslimische Araber händ fast zwäimol so vil Chind wie dr israelisch Durchschnitt, währed die christliche Araber e chli weniger Chind als dr Durchschnitt händ.
Nach de Gründig vom Staat Israel im Jahr 1948 händ uf em israelische Gebiet öppe 806.000 Mänsche gläbt. I de folgende Jahr isch d Bevölkerigszahl starch gstige. De Zuewachs isch de Immigration vo de Jude usEuropa und us einige arabische Staate z verdanke gsi.
D Gsamtbevölkerig vo Israel isch im Lauf vo de Gschicht vom Staat nie gsunke. Trotz em Nahostkonflikt und de arabisch-israelische Chrieg wachst d Bevölkerig witerhin. Nur wägen em Jom-Kippur-Chrieg sind über 130'000 Israelis us Israel emigriert. De Bevölkerigsverlust hät chönne dur die höchi Geburterate vo jüdische Familie wieder ufgfange werde. Nach em Ändi vo de Sowjetunion sind über 700.000 sowjetischi Jude nach Israel igwanderet, was en Bevölkerigszuewachs vo über 20% bedütet hät. Ab 1996 hät s Wachstum vo de Bevölkerig sich afa z verlangsame, wo d Regierig e strafferi Stüür- und Gältpolitik verfolgt hät. Sit de 2000er Jahr nimmt d Bevölkerig wieder starch zue.
S aktuelle Bevölkerigswachstum ligt bi öppe 1.8Prozent pro Jahr und überstigt demit s Bevölkerigswachstum voIndie und voChina. Lut de israelische Prognose wird d Bevölkerig aber no stercher zueneh und Israel chönnti 2016 bereits nün Millione Iwohner ha.
Israel wiist eBevölkerigsdichti vo öppe 381 Iwohner pro Quadratkilometer uf. D Bevölkerigsdichti isch aber unglich verteilt. Gebiet, wo me nid gue drin cha läbe, wie dNegev-Wüsti händ e gringi Bevölkerigsdichti; d Golanhöchene sind ebefalls eher schwach besidlet. Im Arava, dem Teil vom Land, wo am wenigschte Lüüt woonet, läbet uf eim Quadratkilometer durchschnittlich nur 20 bis 30 Mänsche.
De bi witem gröschti Teil vo de Bevölkerig läbt i de GrossstädtTel Aviv-Jaffa,Haifa undRischon LeZion a de Küstenregione iam Mittelmeer. Mit über 3000 Mänsche pro Quadratkilometer sind das die Ort, wo am meischte Iwohner händ. Witeri dicht besidleti Ort sindJerusalem und s Umland vo dere Stadt. Israel isch vo allne Staate vo dr Wält uf em 33. Rang, was d Bevölkerigsdichti agoot, aber uf em erschte vo de Staate im Nöche Oste.
Bi de Gründig 1948 händ nur öppe 30 Prozänt vo de Iwohner in Städt gläbt, wobi de Unterschied zwüsche de Araber und Jude gross gsi isch; öppe 75 Prozänt vo de israelische Jude händ damals in Städt gwohnt. Im Jahr 2013 hat de Urbansierigsgrad nach Angabe vo de israelische Regierig über 78Prozänt erreicht. Demit isch d Urbansierig witus stercher als im Verglich zu andere Industriestaate gsi. Das chunt vor allem do dervo, dass d Städte bis i d 1950er Jahr fast dr einzigi Wohnruum z Israel botte händ. Zuedem häts bis zum Sächstagechrieg vom Johr 1967 immer wieder arabischi Terroraschläg uf jüdischi Sidlige im Gränzland gee, wo derbi vil Mänsche gstorbe sind, und vili Familie sind vom Land wäg gflüchtet. Erscht wo me agfange hät, au die Landesteil, wo schwiriger zum Bewohne sind, z erschlüsse, duet sit der Mitti vo de 1980er Jahr de Urbansierigsgrad vo Israel wieder sinke.
Sit einige Jahre gits keini genauerere Date, wo sich mit de israelische Uswanderig befasset. I de letschte Jahrzähnt hät d Emigration us Israel dütlich zuegno. Bis 1990 sind öppe acht Prozänt vo de jüdische Bevölkerig vo Israel usgwanderet. Vo 1990 bis 2005 sind 230.000Israelis usgwanderet. Die meiste sind vorane nach Israel igwanderet. Bis 2005 sind wieder 15 Prozänt igwandert. 2007 sind 21.500 Israelis usgwanderet, dies isch die letschti grossi Uswanderigswälle us Israel gsi. Sit 2008 gaht de Emigrationsgrad zrugg, und 73Prozänt vo de usgwanderte Jude und 4Prozent vo de Araber sind bis 2013 wieder nach Israel zruggkehrt. Lut em israelischeCentral Bureau of Statistics läbet hüt wältwit 650.000 emigrierti Israelis im Usland.
Israel isch ä parlamentarischi Republik mit indiräkter Demokratii. Alli erwachsene israelische Schtaatsbürger händ s aktive und s passive Wahlrächt, wenn si sich i de Wählerlischte händ la iischriibe.
S israelische Parlament, dKnesset, hät 120 Mitgliider. Wahle finded alli vier Jahr statt, usser wenn s Parlament es Gsetz zur Uflösig vom Parlamänt und früeji Neuwahle verabschidet. Gwählt wärded Lischte, wo vo de Parteie ufgschtellt wärded. Dr Wähler het bim Abschtimme käi Iifluss uf ihri Zsämmesetzig. Für zum die Abgeordnete z schütze vor mögliche Verschtöss gägen ihri Unabhängigkeit dur d Regierig, cha nur d Knesset sälber d Immunitet vom ä Knessetmitglied ufhebe.
Dr Staatsbresidänt wird vo dr Knesset in gheimer Abschtimmig gwählt. Si wichtigschti politische Rolle isch sini Wahl vom Premierminischter, wo im allgemeine ä gwählte Knessetabgeordnete isch. Dr Staatsbresidänt hät au s Rächt, Begnadigunge z erteile. Suscht isch si Rolle meischtens nur repräsentativ.
Dr Premierminischter wird vom Staatsbresidänt ernännt und muess si Regierig vo dr Knesset la guetheisse. Die wichtigschte Minischterie sind s Minischterium vom Premierminischter, s Usseminischterium, s Verdeidigungsminischterium, s Inneminischterium, s Erziehigsminischterium, s Juschtizminischterium und s Finanzminischterium.
Es git drü Instanze: s Fridensgricht(Beit Mischpat haSchalom), s Bezirksgricht(Beit Mischpat mehozi) und s Oberschte Gricht(Beit haMischpat haelion), wo au as en Art Verfassigsgricht(Beit Din gavoah leZedeq, abkürztBagaz) fungiert. Wil Israel käi gschriibeni Verfassig hät, hät s Oberschte Gricht i de letschte Jahrzähnt e schtarche Aktivismus afe zeige, und i Frage, wo d Gsetz käi Antwort gä händ, neui Richtlinie gsetzt, anschtatt d Lösig vo de Problem im politische Prozäss z überlah.
Usserdäm git s d Arbedsgricht, d Verchehrsgricht und die religiöse Gricht, wo über Scheidig und anderi Aaglegeheite entscheide, wo de Staat de religiöse Instanze überlah hät.
D Armee hät ihri eigene Gricht, wo nit vo de zivile Gricht abhanged, usser em Oberschte Gricht, wo i jedem Fall die höchschti Instanz isch.
Die israelisch Innepolitik isch schtark vomisraelisch-arabische Konflikt beiiflusst. Uf dr einte Site händ d Jude Angscht vor Terroraschleg, Rageetenagriff und offnigem Chrieg und siget drum liecht parat, drängendi soziali Probleem uf die langi Bank z schiebe, währed die israelischen Araber Gliichberächtigung verlanged, aber schynts vilfach nid derzue bereit siget, Militär- oder Zivildienscht z leischte.[37]
Die israelische Parteie chönd i sächs Gruppe iiteilt wärde, wobii rächts und linggs mängisch weniger soziali, als uussepolitischi Definitione sind:
Die traditionelle Linggsparteie Arbetspartei und Meretz und die Nöiji Kommunistischi Liste, wo hützudags vor allem arabisch-nationalistischi Inträsse vertritt.
Die traditionelle rächte Parteie (Likud)
Die religiöse Parteie, wo im allgemeine sich für sektorielli Interässe iisetzed, usser dr national-religiöse Partei, wo i de letschte Jahrzähnt zun ere rächtsradikale Partei worden isch.
Die arabische Parteie, wo wägen ihrer Uussepolitik no nie a dr Regierig teilgnoh händ, und wäge däm wenig Iifluss händ und d Interesse vo ihrne arabische Wähler nit so guet verträtte chönd.
Die rächtsradikale Parteie, wo dr Iifluss vo de religiöse Gruppierige im Allgemeine sehr schtarch isch, au wenn si sich nit konfessionell gänd, usser i de Partei «Öisi Heimet Israel», wo vor allem vo russische Iiwanderer gwählt wird.
D Parteie, wo in de politische Mitti sind, verschwinded im allgemeine nach ei, zwei Wahle und wärded vo andere ersetzt.
D Parteie wärde vom Staat finanziell underschtützt, je nach dr Zahl vo irne Abgordnete i de Knesset. Si setzed d Lischte vo irne Kandidate zsämme nach verschidnige Syschtem: diräkti Abschtimmige vo de iigschriibnige Parteimitgliider, Wahle a Parteikongräss, Usläse vo de Kandidate dur d Parteifüehrig usw.
Israel hät etechnologisch hoch entwickleti Märtwirtschaft mit hochem Staatsaatäil. E wichtige Arbetgeber isch wege dem au dröffetlich Dienst, wo 33% vo dr israelische Arbetnähmer din schaffe. I dr Industri schaffe 17%, in Turismus, Handel und Finanze 20% un 28% in andere Beriich (Dienstläistige usw.).
DrStaatshuushalt hät 2016 Uusgabe von umgrächnet 88,7 Mrd.US-Dollar umfasst un Iiname vo umgrächnet 80,7 Mrd. US-Dollar. Dodrus ergit sich e Huushaltsdefizit in Höchi vo 2,4% vomBruttoinlandsprodukt (BIP).[38] D Staatsverschuldig isch 2016 bi 121,1 Mrd. US-Dollar oder 62% vom BIP gläge.[39] I dr letschte Joor hät Israel bi dr Sanierig vo siim Staatshuushalt Erfolg vorzwiise.
Rund d Helfti vo dr staatliche Uuslandsschulde hät Israel bi dr USA, sinere Hauptquälle für politischi, wirtschaftlichi und militärischi Unterstützig. E verhältnismässig grosse Aatäil vo dr israelische Uuslandsschulde wird in Form vo State of Israel Bonds vo Privatinvestore ghalte. D Kombination vo amerikanische Kreditgarantie un direkte Aaläihe bi Privatinvestore macht s Israel möglich, zue günstige Zinssätz z leene, mänkmol unterhalb vo dr märtüebliche Zinssätz. Die Politik wird au voDütschland unterstützt, go s strategische Ziil vo dr Existenzsicherig vom jüdische Staat z erräiche.
2015 isch s Wirtschaftswachstum bi gschätzte 2,4% gläge und domit unter em Vorjahreswachstum vo 2,8%. S Bruttoinlandsprodukt vo Israel isch im Joor 2014 bi insgsamt 305 Milliarde US-Dollar gläge, s Bruttoinlandsprodukt pro Chopf bi 37.731 US-Dollar. D Arbetslosigkäit isch 2015 bi ca. 5,4% gläge.[40][41]
Israel isch bifossile Energiträger (Öl, Ärdgas, Choole), biFrucht,Rindfläisch,Roostoff unmilitärischer Uusrüstig vo Import abhängig. Im Land hät s gringi Mängene voÖl,Phosphat,Pottäsche undKaolin.[42] Öb Israel Edelmetall und Edelsteine als witeri Bodeschätz hät, wäiss me nöd. Me vermuetet aber grossi Goldvorchoo. BiÄrdgas dütet sich e Wandel bi dr Importabhängigkait aa, sit vor dr Mittelmeer-Küste vier Lagerstätte entdeckt worde sin.[43] Vom Gasfeld „Tamar“, wo rund 90 Kilometer vorHaifa lit, förderet Israel sit 2014 Ärdgas, wo i d südisraelisch StadtAschdod gläitet wird.[44] Mittelfristig will me in Zämmenarbet mit Zypern Ärdgas als Flüssiggas au uf Europa exportiere.[45]
Trotz dr begränzte natürliche Ressurse hät Israel siilandwirtschaftliche und industrielle Sektor i dr letschte zwänzg Joor intensiv entwicklet. Mit Lääbesmittel versorgt sich Israel, abgsää vo Frucht und Rindfläisch, fascht ganz sälber. Israel hät wichtigi Kapazitäte bi Ärdölraffinerie, Diamantschlifereie und i dr Fabrikation vo Halbläiter. Wichtigi Exportartikel sin gschliffeni Diamante, Spitzentechnologie, militärischi Uusrüstig, Software, Arznäimittel, Fiinchemikalien und landwirtschaftlichi Produkt (Frücht, Gmües un Blueme, mittlerwiili au Kaviar).[46] Israel investiert mee Gäld pro Chopf vo dr Bevölkerig in Forschig und Entwicklig als alli andre Länder uf dr Wält.[47] I dr Region um Tel Aviv hät sich eSilicon Wadi entwicklet, wo elläi i dr erste nüün Monet vom Joor 2011 422 Unternämesgründige entstande sin.[48] Di innovativ israelisch Startup-Szene im Beriich vo dr Sitzetechnologi giltet wältwit as vorbildlich.[49]
E gross Problem isch d Wasserversorgig. Mit zuesätzlich entwicklete nöiartige Methode zur ökonomische Landbewässerig wird brobiert, d Wasserknapphäit z bewältige. Es git am Mittelmeer föif Entsalzigsalage für Meerwasser, wo öpe d Helfti vom Wasser lifere, wo im Land bruucht wird.[50] D Wasserversorgig isch au e Politikum, wo i dr Vergangehäit zue Spannige mit em Nochberland Syrie gfüert hät. Au im Konflikt mit dr Pälestinenser goot s unter anderem um s Wasser.
D Kultur z Israel isch zum äinten äng mit dere vo den arabische Länder verbunde und zum andere starch mit dere vo Europa und Amerika verhänkt. Alles i allem zäichnet si sich daademit uus, dass si d Kultur vo Ywanderer us über hundert Natione integriert hät.
Birüemt isch di israelischMusig. D Volchsmusig und de Volchstanz sind wyt ume gschetzt. Au di klassisch Musig wird pflägt; s «Philharmonisch Orcheschter vo Israel» tritt überall im Land sälber und im Ussland uuf.
STheaterwäse hät en guete Rueff. Äini vo de groosse Bünene isch d «Habima», wo 1916 z Moskau gründet woorden isch und syt 1931 z Tel Aviv dihäimen isch.
Musee häts gwichtigi: Groossi Kunschtmusee findt me z Haifa, z Tel Aviv und z Jerusalem. Nöd verpasse tärf mer au s «Israel-Museum» und sHolocaust-Museum «Yad Vashem», bäidi z Jerusalem, und sDiaspora-Museum z Tel Aviv. Denäbed häts vili chlyni Musee i de vile Kibbuzim.
Au sBibliothekswäse hät e langi Tradition – käis Wunder bi dene vile Schriftsteller vo internationalem Format.Prosa schrybed öppe der Amos Oz, de David Grossman und d Zeruya Shalev,Lyrik de Jehuda Amichai, de Nathan Alterman und d Rachel; bikannt isch au de SatirikerEphraim Kishon.
DFilminduschtry isch syt öppe 2000 wältwyt anerchännt. Bsunders engagiert isch si i Theme wieSexualität undHomosexualität z Israel. Bikannte Regissör sind byspilswys der Assi Dayan, der Eytan Fox, der Amos Gitai und der Eran Riklis.
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Churz zämmegfasst, isch de Artikel sproochlig un stilistisch guet gschriibe, bhandlet die wichtigscht Aspekt vum Thema, isch sachlig korrekt un neutral un wenn mögli bebilderet.
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