Als Exil bezeichnet men au de neui - nöd freiwilligí - Uufenthaltsort vo so Persone. Es anders Wort drfür isch s «Asyl». De Unterschíd zur Deportazion (Abschiebig) isch, das sich d Persone oder Lüüt im Exil frei dörfed bewege und wenig Yschränkige händ, im Gegèteil zum Land wo si druus gflüchtet sind.
Es alts Wort für s befolene Exil isch d «Verbannig».
Für diè meischte «Exilantè» isch t'Flucht is Exil nur für e gwüssi Zyt dänkt. Die meischte möchtet í ihres Heimtland wieder zrugggaa, wänn sich t'Situation í ihrem Land spöter wider würd verbessere.
Wänn dr Wächsel vom Läbensruum öpis definitivs isch, so redt men au vo drMigrazioon.
Völker wo us iirere Heimet furtgange sind, säge vo sich deils au, si läbe i frömde Länder i dr «Diaspora».