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US Task Group TG.37.2 (RAdm. Sherman) greift mit Flugzeugen derTrägerBunker Hill undMonterey vor Kavieng eine zumTruppentransport eingesetzte Kriegsschiffgruppe an und beschädigt die LeichtenKreuzerOyodo undNoshiro und den ZerstörerYamagumoleicht. Beim 2. Angriff auf Kavieng am 4.1. werden die japan. ZerstörerFumitsukiundSatsuki beschädigt.
Gegen die aus Ostasien kommenden dt. Blockadebrecher ihre Ankunftzeit wurde aus den von »Ultra« aufgefangenen und dechiffrierten Meldungen über die Sperrung des Weges »Anton« für U-Boot-Angriffe ermittelt operiert seit Mitte November 1943 von Recife (Brasilien) aus die US-Task Force TF.41 (KAdm. Reid) mit den KreuzernOmaha, Milwaukee, Cincinnati, MarbleheadundMemphissowie den ZerstörernWinslow, Moffett, Davis, Jouett und Somersin Gruppen zu je 1 Kreuzer und 1 Zerstörer. Von Freetown und Dakar aus werden abwechselnd 2 Gruppen mit den franz./ital. KreuzernMontcalm, Georges LeyguesundDuca degli Abruzzibzw. Gloire, SuffrenundDuca d'Aostaangesetzt. Ab Anfang Januar liegen ferner in Horta (Azoren) die franz. GroßzerstörerLe FantasqueundLe Malinin Bereitschaft. Von Ascension, Natal und Freetown fliegen US, brasilian., brit. und franz. Staffeln Aufklärung.Am 1.1. sichtet eineLiberatorder VB-107 USN von Ascension den BlockadebrecherWeserland(6528 BRT, Kapt. Krage). Das Flugzeug wird durch Flakfeuer beschädigt und muß abdrehen. Am 2.1. wird eine andere Maschine abgeschossen, ehe in der Nacht vom 2./3.1. dieSomersmit Artillerie den Blockadebrecher versenkt und 133 Uberlebende rettet. Am 4.1. sichtet ein Bordflugzeug derOmahaden BlockadebrecherRioGrande(6062 BRT, Kpt. v. Allwörden), der durch den Kreuzer und den ZerstörerJouettmit Artillerie versenkt wird. Am 5.1. wird der letzte aus Ostasien kommende dt. BlockadebrecherBurgenland(7320 BRT, Kapt. Schütz) durch 1 US-Flugboot von Natal gesichtet und bei Insichtkommen derOmahaundJouettvon seiner Besatzung selbst versenkt.Omaha, Jouett, Davis, Winslow,die brasilian. KorvetteCamorinund der brasilian. DampferPotibergen in den nächsten Tagen über 2000 Ballen Kautschuk. Der KreuzerMarblehead undWinslow,Davis undCamorin retten 162 Überlebende derRio Grande undBurgenland.Die dt. Seekriegsleitung registriert bis Ende des Monats nur den Verlust derBurgenlandund plant noch die Rückkehr derWeserland undRioGrande durch Angriffsverbote auf Einzelfahrer für U-Boote und Abstellung von Booten für Geleitaufgaben.
Die im Dezember von Lerwick ausgelaufenen U-BooteUla (norw.),Seadog undSceptre operieren weiter vor Skudesnes, Stadlandet und Kya.Seadog verfehlt am 2.1. das VorpostenbootV 5308 aus einem nordgehenden Konvoi und am 3.1. ebenso wieSceptre einen weiteren nordgehenden Konvoi.Seanymph (Lt. Oakley) trifft am 7.1. vor dem Lynvaerfjord mit einem norw. Fischer zusammen und übergibt Agenten und Material für Sabotageunternehmen. Weitere Einsätze vor der norw. Küste bleiben im Januar ohne Erfolg. Durch Minentreffer sinkt am 7.1. vor dem Altafjord der dt. TransporterNatal(3171 BRT).
Am31.12. ist vom Kolafjord aus der Konvoi RA.55B (8 Schiffe) in See gegangen.»Eastern Local Escort« durch MinensucherHalcyon, Hussar,Speedwell.»Ocean Escort« durch Zerstörer HMSOnslow (Capt McCoy),Impulsive,Onslaught, Orwell, Whitehall, Wrestler und HMCSHaida, Huron,Iroquois.»Western Local Escort« durch MinensucherOrestes undReady. EinAngriff vonU 957 (Oblt.z.S. Schaar) mit T-5 schlägt fehl. Der Konvoierreicht ohne Ausfälle am 8.1. Loch Ewe.
Gibraltar-Freetown-Route: Konvoi MKS.34/ SL.143 mit Escort Group B3,der am 30.-31.12. von der dt. Luftaufklärung erfasstwurde, passiert am 1./2.1.1944 den Vorposten-Streifen der U-Bootgruppe»Borkum« mitU 270, U 801,U 571, U 305, U 275,U 382, U 758, U 641und U 377. Dabei verfehlenU 382(Oblt.z.S. Zorn),U 275 (Oblt.z.S. Bork) undU 305 (Kptlt. Bahr)mit T-5 einige Sicherungsfahrzeuge. Ein Operationsversuch am 2./3.1. gegen einsüdgehendes Geleit schlägt fehl, da wegen Mangel an Kräften keineLuftaufklärung möglich ist. NurU 270 (Kptlt. Otto), das zuvor gebombtworden ist, verfehlt mit T-5 einen Zerstörer.
Um die Erfassung der Vp.-Streifen und ihre Umgehung zu erschweren, werden die»Borkum«-Boote in 3 kleine Gruppen aufgeteilt: »Borkum 1« mitU 270,U 305, U 382, »Borkum 2« mitU 758, U 641 und»Borkum 3« mitU 377, U 953 undU 231. Am 5., 6. und 7.1.kommen die Boote mehrfach mit der 5th Support Group, die mit den brit. FregattenNene, Tweed und den kanad. KorvettenCalgary, Snowberry,Edmundston, Camrose nordwestlich von Spanien auf der Suche nachBlockadebrechern kreuzt, in Berührung. Am 5.1. verfehltU 758 (Kptlt.Manseck) 1 Korvette mit T-5, am 6.1. schießtU 270Fortress ,Uder RAF-Sq. 220 ab und wird selbst durch sie beschädigt, am 7.1.1944 versenktU305 mit T-5 dieTweed. Gegen den erwarteten Konvoi MKS.35/ SL.144werden am 8.1. 1, am 9.1. 3, am 10. und 11.1. je 2Ju 290 der F.A.Gr. 5angesetzt, doch nur am 9.1. sichtet eines der Flugzeuge westlich von Portugalden Konvoi. Am 11.1. abends sichtetU 305 den Konvoi, die U-Boote könnensich zwar mit ihrer 3,7-cm-Flak die Trägerflugzeuge der US-Support Group mitdem GeleitträgerBlock Island (Capt. Ramsey) vom Leibe halten, dochkönnen sie sich nicht vorsetzen. Bei einem Angriff aufU 758 werden vonden Trägerflugzeugen erfolglos Raketen eingesetzt. NurU 953 (Oblt.z.S.Marbach) verfehlt mit T-5 die kanad. KorvetteLunenburg der Escort Group.Am 13.1. muss die Operation abgebrochen werden. Von einem Flugzeug derBlockIsland herangeführt, versenktWellington ,L der RAF-Sq. 172jedoch nochU 231(Kptlt. Wenzel).
zur Vorbereitung der Landung auf Kwajalein ().1.-12.1.:Liberators der VB-108 starten vonAbemama,Catalinas der VB-137 und VP-72 USN starten von Tarawa(Gilbert-Inseln). Sie verminen Ankerplätze und Durchfahrten von Jaluit,Maloelap und Wotje.11.1.-24.1.:B-24 undB-25 der USAAFversenken das KanonenbootIkuta Maru (12.1.), das WachbootTama Maru(14.1.), TankerNanyu Maru No.1 (18.1.), FrachterOgashima Maru(20.1.), 1 Unterseebootsjäger (24.1.) und beschädigen am 11.1. bei Wotje denjapan. ZerstörerUshio.BeiGegenangriffen japan. Flugzeuge werden am 2.1. dreiB-24 beschädigt. Am4.-5.1. und 8.-12.1. greifen Landflugzeuge der 752. und753. Kokutai den US-Stützpunkt auf Tarawa an.
Verlegung des brit. 1. Schlacht-Geschwaders mit den SchlachtschiffenQueenElizabeth, Valiantund SchlachtkreuzerRenownvon Scapa Flow in denIndischen Ozean (Auslaufen 30.12.43). Aus dem Clyde kommend stoßen dieFlugzeugträgerIllustriousundUnicornhinzu. Die Sicherungbesteht aus 7 Zerstörern. Der Verband marschiert durch das Mittelmeer nachColombo, wo er am 30.1.1944 eintrifft (Forts. 11.-31.1.)
Am 1.1. versenken Flugboote der US-Marine bei Lorengau(Admiralitäts-Inseln) den FrachterKanaiyama Maru. Im Hafen von TimorversenkenB 25 der USAAF, begeleitet vonBeaufighters der RAAF, am4.1. den jap. TransporterHeimei Maru. Am 13.1. versenkenLiberatorsder 5. Luftflotte USAAF nordwestlich von New Hanover den TransporterHaguroMaru. Am 14.1. beschädigenDauntless undAvengers der US Navyim Hafen von Rabaul den ZerstörerMatsukaze und den FlottentankerNaruto.Am 16.1. versenkenCatalinas nordwestlich von New Hanover aus dem mit 4Schiffen nach Rabaul laufenden Konvoi O.905 die FrachterShunko Maru,HozugawaMaru und den TransporterMeisho Maru. Am 17.1. versenkenDauntlessundAvengers in Rabaul das WerkstattschiffHakkai Maru,denTransporterKenshin Maru sowie den letzten Frachter des Konvois O.905,KoseiMaru, und beschädigen den FlugzeugtransporterLyon Maru. Am selbenTag versenken Liberators der 5th USAAF östlich von Manus(Admiralitäts-Inseln) die FrachterChiburi Maru undFukei Maru No. 9,am 19.1. ebenda den FrachterKaishu Maru und am 20.1. vor der NordküsteNeuguineas den BaggerJintsu Maru. Am 22.1. versenkenB-25 undP-38in Lorengau (Manus) den U-JägerCha 40. Am 24.1. versenkenB-25der USAAF in Manus den FrachterHeiwa Maru und den HilfsminenlegerTatsuMaru (nicht in jap. Quellen) undAvengers des US Marine Corps mitJagdschutz durch Flugzeuge des USMC und der USN, USAAF und RNZAF in Rabaul denWassertankerKoan Maru, den am 17.1. beschädigten FlugzeugtransporterLyonMaru und die FrachterTaisho MaruundYamayuri Maru. Am 28. 1.versenkenLiberators undCatalinas südlich von Kavieng denTransporterNeikai Marumit dem Kleinst-U-BootHa-49 an Bord, dasmit dem Transporter untergeht. Am 30.1. versenkenDauntless undAvengersder US Navy in Rabaul das WasserdepotschiffIwata Maru.
imPazifik werden verstärkt durch »Ultra«-Informationen begleitet. Dies giltv.a. nach dem Einbruch in die »M« und »Truk Harbour Captain«-Codes und indie Funkschlüssel der Kaiserlichen Japanischen Marine (JN.25 in der gültigenVersion). Dies ermöglicht die Ermittlung der Aus- und Einlauf-Zeitpunktejapanischer Schiffe sowie des Ablaufs der Geleitzug-Organisation. Um dieGeleitoperationen der japan. »Combined Escort Fleet« zu stören, werden dieamerik. U-Boote im Kommandobereich Pazifik (VAdm. Lockwood) und in Australien(RAdm. Christie) zum Teil zu Wolfsrudeln, meistens aus jeweils drei Bootenbestehend, zusammengefasst, um auf die »Ultra«-Meldungen reagieren zu können.Von den im Januar in ihren Operationsgebieten eintreffenden U-Booten werden diefolgenden Erfolge erzielt.:
Vor Japan versenktHerring (LtCdr. Johnson) am 1.1. südlich von Honshu den FlugzeugtransporterNagoya Maru(6071 BRT),Finback(LtCdr. Tyree) versenkt am 2.1. nördl. von Okinawa den TankerIsshin Maru(10.044 BRT) und am 30.1. und 31.1. je einen Sampan.Tautog (LtCdr. Sieglaff) versenkt südlich von Honshu am 3.1 dieSaishu Maru, am 4.1.die Usa Maru und am 11.1. dieKogyo Maru mit zus. 12.369 BRT.Steelhead(LtCdr. Welchel) versenkt am 10.1. südl. von Honshu in einem Taifun das WerkstattschiffYamabiko Maru(6799 BRT), Seawolf(LtCdr. Gross) nördl. von Okinawa aus Konvois am 10.1. die FrachterAsuka Maru(7523 BRT) und Getsuyo Maru(6440 BRT),am 11.4.Yahiko Maru(5747 BRT) und am 14.1. den FlottentankerYamazuru Maru (3651 BRT), außerdem zusammen mitWhale(LtCdr. Burrows) am 16./17.1. zwischen Okinawa und Iwo Jima den TransporterTarushima Maru(4865 BRT).Whaleversenkt allein am 16.1. dieDenmark Maru (5869 BRT).Sturgeon(LtCdr. Murphy) versenkt im Gebiet der Bungo Straße am 11.1Erie Maru(5493 BRT), am 24.1.Chosen Maru(3110 BRT) und beschädigt am 16.1. den ZerstörerSuzutsuki.Hake(LtCdr. Broach) versenkt am 11.1. südöstl. von OkinawaNigitsu Maru(9547 BRT).Swordfish(LtCdr. Hensel) versenkt südl. von Honshu aus Konvois am 14.1. den TransporterYamakuni Maru(6925 BRT), am 16.1. das HilfskanonenbootDelhi Maru(2205 BRT) und am 27.1. das HilfskanonenbootKasagi Maru(3140 BRT).Batfish(LtCdr. Merrill) versenkt am 20.1. südl. von Shikoku den TransporterHidaka Maru(5486 BRT),SalmonundArcherfishmelden nur Torpedoversager.Snook(LtCdr. Triebel) versenkt am 23.1. nördl. von Chichi Jima das HilfskanonenbootMagane Maru(3120 BRT).Tambor(LtCdr. Kefauver) versenkt am 29.1. nördl. von Okinawa den FrachterShuntai Maru(2254 BRT).
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Im Gebiet der Mandats-Inseln beschädigtBalao(LtCdr. Cole) am1.1. südlich von Truk den TransporterKiyosumi Maru (8613 BRT).Albacore(LtCdr. Blanchard) versenkt am 12.1. südwestl von Truk das HilfskanonenbootChoko Maru No.2(2629 BRT), das im Schlepp befindliche MotorbootH 4(25 BRT) wird selbstversenkt, und am 14.1. den ZerstörerSazanami. Scamp(LtCdr.Ebert) versenkt am 14.1. den TankerNippon Maru(9974 BRT), Guardfish(LtCdr.Ward) bei gemeinsamem Angriff mitScamp () undAlbacore (s.d.)am 14.1. südöstlich von Palau den TankerKenyo Maru(10.024 BRT) und am1.2. vor der Südeinfahrt von Truk den ZerstörerUmikaze.Blackfish(LtCdr.Davidson) versenkt am 16.1. südwestl. von Truk dieKaika Maru(2087BRT). Seahorse(LtCdr. Rutter) versenkt am 16.1. südöstlich derMarianenNikko Maru(784 BRT), am 21.1. aus einem Konvoi auf der RoutePalau-HollandiaIkoma Maru(3156 BRT) undYasukuni Maru(3021 BRT)und aus einem Palau-Rabaul-Konvoi am 30.1.Toko Maru(2747 BRT) und am1.2.Toei Maru(4004 BRT).Haddock(Cdr. Roach) beschädigt am19.1. vor Guam den GeleiträgerUnyo. Seadragon(LtCdr. Ashley)torpediertam 20.1. nordwestlich Truk das MunitionsschiffIrako(9750BRT).Gar(LtCdr. Lantrup) versenkt am 20.1. südwestlich von PalauKoyuMaru(5324 BRT) und am 23.1. südlich von PalauTaian Maru(3670BRT).Skipjack (LtCdr. Molumphy) versenkt am 26.1. vor Ponape denZerstörerSuzukaze und den TransporterOkitsu Maru(6666 BRT).Dace(LtCdr. Claggett) versenkt am 27.1. das HilfsschiffKeikai Maru(2827BRT).Spearfish(LtCdr. Williams) versenkt am 30.1. nordöstlich vonSaipan das HilfsschiffTamashima Maru (3560 BRT). Trigger(LtCdr.Dornis) versenkt am 31.1. nordwestlich von Truk den U-Boot-TenderYasukuniMaru (11933 BRT), außerdem versenkt es am gleichen Tag den MinenlegerNasamiund beschädigt den ZerstörerMichishio. Tullibee(Cdr. Brindupke)versenkt am 31.1. nördlich von Saipan den HilfsnetzlegerHiro Maru(549BRT).Gato(Cdr. Foley) undSunfish(LtCdr. Shelby) fahren vorGreen Island sowie vor den Atollen Taongi und Kusaie Aufklärungsmissionen.DarterundRobalo haben während der Verlegungsfahrt nach Australien keineErfolge.
Im Gebiet des Südchinesischen Meeres, des Malaya-Archipels und derPhilippinen versenktRay (LtCdr. Harrell) am 1.1. bei Ambon dasKanonenbootOkuyo Maru(2904 BRT);Puffer (LtCdr. Selby) versenktsüdlich von Negros den FrachterRyuyo Maru (6707 BRT).Kingfish(LtCdr.Jukes) versenkt am 3.1. nordwestlich von Miri (Borneo) die TankerRyuei Maru(5144BRT) undBokuei Maru(5135 BRT) und am 7.1. südwestlich von Palawan auseinem Konvoi den TankerFushimi Maru No.3(4289 BRT). Rasher(LtCdr.Laughon) undBluefish(Cdr. Porter) legen am 3./4.1. Minenfelder vorPuolo Condore bzw. östlich von Malaya und versenken am 4.1. bei einemgemeinsamen Angriff auf einen Konvoi den TankerKiyo Maru (7251 BRT) bzw.den TankerHakko Maru(6046 BRT).Cabrilla (LtCdr. Hammond)versenkt am 4.1. vor Cap Padaran (Indochina) dieTamon Maru No. 8 (2704BRT),Crevalle(LtCdr. Munson) legt am 14./15.1. ein Minenfeld östlichSaigon und versenkt mit Torpedos am 26.1. das HilfskanonenbootBusho Maru(2569BRT) und am 29.1. einen Segler und am 11.2. angeblich einen U-Bootsjäger(unbestätigt).Thresher(LtCdr. McMillan) versenkt am 10.1. den SeglerHoraiMaru(91 BRT), am 15.1. nördlich von Luzon den FrachterToho Maru(4092BRT) und den TankerTatsuno Maru(6960 BRT), am 27.1. südwestlich vonFormosa den TransporterKosei Maru(2205 BRT) und den FrachterKikuzukiMaru(1266 BRT).Redfinbeschädigt am 16.1. den ZerstörerAmatsukazebei den Spratley Inseln.Bowfin(LtCdr. Griffith) legt am 29.1.südöstlich von Borneo ein Minenfeld (möglicherweise sinkt am 26.10. derFrachterSeitoMaru mit 2219 BRT auf dieser Sperre, am 23.9. wirdder TransporterHokkai Marumit 8416 BRT beschädigt). Am 18.1. versenktes mit Torpedo westlich von Palawan den TankerShoyu Maru (4408 BRT), am28.1. wird FlugzeugtenderKamoi(17.000 BRT) nahe Makassar beschädigt,am 30.1. werden zwei Segler versenkt. Flasher(LtCdr. Whitaker) versenktam 18.1. südwestl. der Marcus-Insel den Tanker (gem. jap. Qu.:Hilfskanonenboot)Yoshida Maru(2920 BRT).Bonefish(LtCdr. Hogan)versenkt am 22.1. einen Segler.Tinosa(LtCdr. Weiss) versenkt am 22.1.nördlich von Borneo die TankerSeinan Maru(5401 BRT) undKoshin Maru(5485 BRT).Angler(LtCdr. Olsen) oderHake (LtCdr. Broach ?)versenkt am 27.1. einen Segler und am 29.1. bei Ambon den HilfsnetzlegerShukoMaru (889 BRT),Billfish vor Indochina bleibt ohne Erfolg. Scorpion(Cdr. Schmidt) geht zwischen dem 5.1. und 24.2.verloren, vermutlich auf einemMinenfeld, das die jap. Hilfs-MinenlegerKoei Maru,Shinko MaruundSaigon Maru im Eingang zum Gelben Meer gelegt haben.
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(SikorskyR-4) in einem Nordatlantik-Geleitzug (Bildseite). Auf dem ehem.CAM-SchiffDaghestan wird zu diesem Zweck auf dem Achterschiff einLandungsdeck aus Holz errichtet. Noch ist der Hubschrauber so leicht, dass erkeine Bewaffnung an Bord nehmen kann. Die Flugtests sollen den Nachweis füreinen Einsatz unter Hochsee-Bedingungen erbringen. Sie finden auf der Passagedes Konvois HX.274 vom 6.-21. Januar 1944 statt und werden erfolgreichabgeschlossen, so dass US Navy wie auch Royal Navy den Einsatz von Hubschraubernals U-Jagdwaffe beschließen.
Invier Nächten werden 129 Einsätze gegen Häfen der Biskaya, v.a. Lorient undBrest, die Friesischen Inseln sowie in der Ostsee gegen Swinemünde geflogen.
Bei Einsätzengegen die Transitrouten der dt. U-Boote beschädigt dieHalifax AderRAF Sq. 58 das auslaufendeU 445, das daraufhin umkehren muss. Am 3.1.beschädigen dieWellington Lder RAF Sq. 612 und dieLiberatorHder RAF Sq. 224 das auslaufendeU 373. Am 4.1. beschädigtdieWellington Bder RAF Sq. 304 (poln.) das zurückkehrendeU629.Am 5.1. beschädigt dieHalifax Rder RAF Sq. 58U 415undam 8.1. versenkt dieSunderland U(F/O Roberts) der RAAF Sq. 10(oder RAF OTU 10) das zurückmarschierendeU 426 (Kptlt. Reich).
Die jap. U-BooteI-26 (KKpt Kusaka) undI-165 (Kptlt.Shimizu) versenken am 2.1. an der Südostküste der Arabischen Halbinsel denUS-FrachterAlbert Gallatin (7176 BRT) bzw. am 16.1. südlich von Ceylondie brit.Perseus (10.286 BRT).
Opeation »Dexterity« Die VII. Amphibious Force (RAdm. Barbey) landet7200 Mann Mann des 126. RCTder 32. US-Inf.Div. (BrigGen. Martin) mit APDs, 2 LSTs und einigen LCIs am 2.1.bei Saidor (Neu Guinea). Sicherung der Landungsfahrzeuge durch die Zerstörer(Capt. Carter)Beale, Mahan, Flusser, Lamson,Drayton, Hutchins, SmithundConyngham.Deckungsgruppe(RAdm. Crutchley, RAN) mit den Schweren KreuzernAustralia undShropshire,den ZerstörernArunta und Warramunga(austral.)und den US- KreuzernNashvilleundPhoenix mit den ZerstörernHelm,Ralph, Talbot, Bush, Ammen, Bache undMullany.12.000 Japaner der 18. Armee (GenLt. Adachi) in Sio, 75 Meilenöstlich, werden abgeschnitten. Am 7./8.1. evakuiert das jap. U-BootI-177Gen.Adachi. Die jap. Truppen versuchen über Gali nach Madang zu kommen, dabeimehrfach Ausfälle durch Küstenbeschießungen bei Gali durch US-Zerstörer, am26.1. () vor Madang durch RAdm. Berkey mit denUS-KreuzernNashville und Phoenixund den ZerstörernBush,Ammen und Mullany. Am 16.1. wird das auf einer Transportfahrtbefindliche jap. UbootI-181 (Kptlt. Taoka) in der St.-George-Straße vonden US-UjägernPCS 1422undPCS 1459 versenkt. Das am 4.1.bei Mindiri auf Grund gelaufene SchnellbootPT-145 wird nach vergeblichemAbschleppversuch vonPT-370 zerstört, um eine Bergung durch Japaner zuverhindern.
Der US ZerstörerTurnergeht nach einem Brand in derMunitionskammer und anschließender Explosion bei Ambrose Feuerschiff, New York,verloren.
über die algerische Küste nach Neapel werden dt. U-Boote eingesetzt.U642, U 616 undU 380 greifen z.T. mehrfach erfolglos Konvoisan. Am 3./4.1. passieren von WestenU 952 undU 343dieGibraltar-Straße,U 343 (Oblt.z.S. Rahn) wehrt am 8.1. starkeLuftangriffe mit Flak ab, schießt dabeiWellington Rder RAF Sq.179 ab und beschädigtCatalina Jder RAF Sq. 202, wird aber selberebenfalls beschädigt. Am 26.1. wirdU 455 durch die Straße vonGibraltar ins Mittelmeer geschickt.Am 6.1. geht südlich von Neapel der bei schlechtem Wetter vomAnkerplatz vertreibende US-FrachterWilliam S. Rosecrans durchMinentreffer verloren.Am 10.1. versenken30 T-Flugzeuge des KG.100 aus Südfrankreich nördlich von Oran aus dem KonvoiKMS.37 den FrachterOcean Hunter(7178 BRT) und torpedieren dieDanielWebster(7176 BRT), die, begleitet von der brit. FregatteBarle, nachOran abgeschleppt und auf Strand gesetzt, dort aber zum Totalverlust wird.
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Im westl. Mittelmeer greiftUproar(Lt. Herrick) am 3.1. mit4er-Fächer erfolglos auf einen Dampfer vor der franz. Riviera an,Untiring(Lt.Boyd) versenkt am 6.1. den dt. MarinefährprahmF 296vor Rapallo und verfehlt am 30.1. aus einem Geleitzugzwei Schiffe, am 31.1. versenkt es aus einem Geleitzug südlich Kap Drammont dieSeeleichterJean Suzon / FP.352undSt Antoine / FP.358.Am 22.1.verfehltUpstart(Lt. Chapman) einen Tanker vor Kap Camarat. Das franz.Orphée(LtCdr. Dupont) landet am 25.1. einen Agententrupp bei Barcelona und das franz.Sultaneoperiert ohne Erfolg vor Toulon.In derÄgäis verfehlt das poln.Dzik(LtCdr. Romanowski) am 7.1. südlichTenedos den TankerBrunhilde(1810 BRT) und versenkt am 8.1. den SeglerEleni(90 BRT) bei Lesbos.Unruly(Lt. Fyfe) wird am 7.1. aufgrund von»Ultra«-Meldungen auf den TankerBacchus angesetzt, kommt aber nichtzum Angriff, sondern wird selbst vonTA 15 (ex-ital.Crispi,Kptlt.Vorsteher) angegriffen. Mit seinem Bordgeschütz versenkt es am 8.1. einenMotorsegler bei Kap Doro und einen weiteren in der Vitali-Bucht, am 11.1. dreiMotorsegler im Hafen von Panormos und am 15.1. nördlich Syra das FischerbootAghiosGiorgios,am 21.1. beschießt es das Leuchtfeuer von Kandeliusa.Sibyl(Lt. Turner) versenkt am 8. und 9.1. mit Artillerie zwei Segler bei Kap Burnu.Das poln.Sokol(LtCdr. Koziolkowski) versenkt am 12.1. denFischereiseglerAghia Paraskevi und wird am 15.1. von denGeleitfahrzeugen des MinenlegersDrache angegriffen, das brit.Unsparing(Lt. Piper) versenkt am 15.1. zwei Segler vor Lemnos, beschädigt dreiweitere in Porto Plati (Samos) und beschießt ebenfalls das Leuchtfeuer vonKandeliusa . Am 26.1. scheitert ein Angriff der brit.Torbay(Lt.Clutterbuck) und der niederl.Dolfijn(LtCdr. van Oostrom Soede) gegeneinen Geleitzug mit dem DampferLeda und Sicherung durch die TorpedobooteTA 14(ex-it. Tribune, Kptlt. Dehnert)undTA 16(ex-it.Castelfidardo , Kptlt. Quaet-Faslem) und 2er Räumboote südlich vonAmorgos, wobeiTA 14 einen Gegenangriff aufDolfijnführt,Dolfijnverfehlt am 31.1. westlich Stampalia den dt./norw. DampferOria,undTorbayversenkt am 31.1. südlich von Lemnos einen griech. Segler mitSprengladung.
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Am 4.1. greift die 8. USAAF Kiel an. Der ZerstörerPaul Jacobiwird durch Bomben leicht beschädigt.Inder Nacht vom 5./6.1. werfen 348 Flugzeuge des RAF-Bomber Command 1118 t Bombenauf Stettin. 16 Flugzeuge gehen verloren, 8 Schiffe, darunter SchulschiffHelios(2883 BRT) und VermessungsschiffTriton(1005 BRT), werden im Hafenund auf den Werften versenkt oder beschädigt.
Die dt. 5. S-Flottille (Kptlt. K. Müller i.V.) greift mitS 141,S 100, S 142, S 143, S 138, S 136undS 84vor der brit. Südwestküste den Konvoi WP.457 (SOE auf ZerstörerMackay)an. Die Boote feuern insgesamt 23 Torpedos. Dabei versenkenS 136 undS84 die schwed.Polperro(403 BRT),S 141 die brit.Underwood(1990 BRT),S 143 die niederl.Solstad(1408 BRT) undS 138den UJ-TrawlerWallasea(545 ts).
Eine von B.d.U. neu erprobte einzelbootsweise Aufstellung mitU 547,U 545, U 741, U 762, U 364, U 972, U 981,U 390, U 471, U 392, U 386, U 302, U 846,U 311, U 260,U 92, U 976, U 757, U 731,U 309und U 666 bringt keine Erfolge. Bereits seit 15.12.43 gibt eskeine Meldung mehr vonU 972 (Oblt.z.S. König). Es wird daher AnfangJanuar als vermisst erklärt.
Im Januar operieren vor der Kaukasus-Küste gegen den sowj. Küstenverkehr die dt. U-BooteU 19, U 20 undU 24. Am 16.1. torpediertU 20 (Oblt.z.S. Grafen) den sowjet. TankerVaiyan Kuturye (7602 BRT), der wenige Stunden später sinkt. Am 10.1. versenken sowj. Flugzeuge bei Ak Metschet den MarinefährprahmF 571.
Gegen den dt. Geleitverkehr zwischen der abgeschnittenen Krim, Konstanza und Odessa, den die 10. Sicherungs-Div. (Kpt.z.S. Weyher) mit der 1., 3. und 23. U-Jagd-Flottille, der 3. R-Flottille und rumän. Streitkräften sichert, werden insbesondere sowj. U-Boote eingesetzt. Bereits am 4.1. ist das sowj. UnterseebootM-36 bei Kobuletski auf einer im September 1943 vonU 20 (Oblt.z.S. Schöler) gelegten Mine gesunken.L-23(Kpt. 3.Rg. Fartugny , an Bord der Chef der U-Boot-Brig., Kpt. 1.Rg. Krestovsky ) greift am 5.1. ein dt. Geleit südwestlich von Eupatoria an und wird von den U-JägernSchiff 19, UJ 303, UJ 306, UJ 316, UJ 312 undUJ 2301 verfolgt; nach Gefechten mit Marinefährprähmen in der Nacht vom 12/13.1. geht das Boot verloren, vielleicht auf einer Treibmine oder nach tagelangen vergeblichen Versuchen, Funkkontakt mitL-23 aufzunehmen auf dem Rückmarsch am 30.1. durch Angriff einerBV 138 der F.A.Gr. 125 südwestl. von Tuapse. Der Angriff einerHe 111 der 1./ KG.4 am Nachmittag des 30.1. südwestl. Tuapse allerdings richtet sich gegenM-54, das im Überwassermarsch von der Krim zurückkehrt und den Angriff beobachtet.
Bei einer Übung der US-Navy im Raum Hawaii werden der FlugzeugträgerBelleauWood und der ZerstörerDunlap durch eine Kollision beschädigt. Der japan. FrachterKatsuragisan Maru (2427 BRT) geht vor derNW-Einfahrt von Truk auf einer japan. Minensperre verloren.
Von chinesischem Gebiet aus starten Bomber des TypsB 24 undB25 der 14th USAAF. Sie versenken am 7.1. vor Indochina den vichy-franz.FrachterKai Ping (2563 BRT), am 14.1. im Südchinesischen Meer denFrachterGyoei Maru, am 20.1. südl. der Straße von Formosa dieTransporterMenado Maru undKuzan Maru und am 23. und 24.1. vorFoutschou die FrachterPanama Maru undLiu Hsing.
Westlich Irland operieren einzeln in wechselnden Aufstellungen dieU-Boote der Gruppe »Rügen« mitU 547, U 545, U 741, U981, U 364, U 390, U 762, U 309, U 731,U 757, U 666, U 471, U 392, U 846, U 311,U 302, U 976, ab Mitte Januar auch die restlichen »Borkum«-BooteU305, U 382, U 377, U 641und die neu eintreffendenU571, U 271, U 212, U 592, U 231 undU 238.Vor dem Nordkanal wirdU 386, vor ReykjavikU 260, als WetterbooteU 544, U 763 undU 960 (Oblt.z.S. Heinrich), das am 16.1. dasLibertyschiffSumner I. Kimball (7176 BRT) versenkt, angesetzt. Am 8.1.wirdU 757 (Kptlt. Deetz) von den zur Sicherung der vereinigten KonvoisOS.64/KMS.38 gehörenden brit. DEBayntun(4th Support Group, LtCdr.Bourke) und kanad. KorvetteCamrose(5th Support Group, LtCdr. Pavillard)versenkt.
Verschiedene U-Boote sichten in den folgenden Tagen Schiffe und Suchgruppen, kommen aber nicht zum Erfolg. Auf dem Ausmarschweg wirdU 621von derLiberator Ader RAF Sq. 59, die den Geleitzug SL.144/ MKS.35 unterstützt, beschädigt.U 231(Kptlt. Wenzel) wird von derWellington Lder RAF Sq. 172 versenkt, die Überlebenden werden am 13.1. von der 6th Support Group gerettet. Am 14.1. wirdU 382 von den US-ZerstörernBulmer undParrott mit Wasserbomben beschädigt.U 305 (Kptlt. Bahr) geht am 15.1. beim Zusammenstoß mit der Gruppe des US TrägersSanteewahrscheinlich durch eigenen Kreisläufer verloren. Am 17.1. wirdU 377(Oblt.z.S. Kluth) von dem ZerstörerWanderer(LtCdr Whinney) und der FregatteGlenearn(Cdr. Majendie) versenkt. Die US-Task Group TG.21.12 (Capt. Gallery) mit dem TrägerGuadalcanal,dem ZerstörerForrestund den DEsPillsbury, Pope, Flaherty, Chatelainüberrascht eine Versorgungsgruppe mitU 516, U 539 undU 544, eineAvenger (Ens. McLane) der VC-13 versenktU 544 (Kptlt. Mattke).
Am Abend des 17.1. sichtet eineHe 177 den Konvoi OS.65/KMS.39 (EscortGroup B3, Cdr. Evans auf FregatteTowy), von den angesetzten U-Bootenkommt nurU 641 (Kptlt. Rendtel) am 19.1. in die Nähe und wird von derKorvetteViolet(Lt. Stewart) versenkt. Am 19.1. verfehltU 390weiter nördlich einen Dampferpulk. Die am 20., 21. und 22.1. angesetzteLuftaufklärung kann die erwarteten Konvois HX.275 und SC.151 sowie denwestgehenden ON.220 (Escort Group C4) nicht erfassen. Am 26. und 27.1. meldenJu290 der FAGr.5 mehrfach den vereinigten Konvoi OS.66/KMS.40 und den ON.221.Gegen sie werden die BooteU 650, U 571, U 281, U 271,U 212 undU 592 als Gruppe »Hinein« undU 989, U 762,U 547,U 390, U 984, U 731, U 545, U 386,U 309, U 666, U 406, U 283 undU 985 alsGruppe »Stürmer« zusammengezogen.
Die durch Flugzeuge der 19th Group verstärkte 15th Group RAF Coastal Command fliegt gegen die U-Boot-Aufstellungen massierte Einsätze zur Unterstützung der Konvois,U 571 (Oblt.z.S. Lüssow) undU 271 (Kptlt. Barleben) werden am 28.1. von den für die Konvois SC.151 und ON.221 Sicherung fliegendenSunderland D(F/L Lucas) der RAAF Sq. 461 bzw.Liberator E(Lt. Enloe) der USN VP-103 versenkt. Am 29.1. wirdU 592(Oblt.z.S. Jaschke) vonLiberator Nder VP-102 USN beschädigt und auf seinem Weg nach Frankreich am 31.1. von den SloopsStarling(Capt. Walker),Wild Goose(Cdr. Wemyss) undMagpie(LtCdr. Abrams) der 2nd Support Group versenkt. AuchU 364 (Oblt.z.S. Sass) wird am 29.1. bei der Rückkehr von seiner 1. Feindfahrt vonHalifax ,U der Sq. 502 RAF mit Wasserbomben versenkt.U 608 (Oblt.z.S. Reisener) schießtWellington Kder RAF Sq. 172 der »Percussion«-Patrouille ab. Am 29.1. werden alle Boote wegen eines falschen Invasionsalarms nach Frankreich gerufen und dann in neue Aufstellungen befohlen.
Luftangriffe der 15th USAAF auf Pola und Monfalcone am 8.1. schwächendie im Ost-Mittelmeer eingesetzten dt. U-Boote.U 81 (Oblt.z.S. Krieg)und das zur Reparatur liegendeUIT 19(ex-ital.Nautilo) werdenvernichtet,U596beschädigt.Dasdt. S-BootS 55, das zuvor zusammen mitS 36 einen Einsatzgegen Partisanenfahrzeuge durchgeführt hat,wird am 10.1. bei einemLuftangriff westlich von Korcula in der Adria beschädigt und sinkt nach derExplosion der eigenen Torpedos. Am 28.1. fälltder dt. TransporterSeerose (211 BRT) bei Mykonos einem Angriff brit.Jagdbomber zum Opfer.
Am 8.1. wird bei einem brit. Jabo-Angriff vor Imperia das dt.GeleitbootSG 20(ex-ital. TBGenerale Achille Papa)durchNahtreffer schwer beschädigt und gerät auf Grund (). Am 15.1. werden bei Luftangriffen auf Savona und Grosseto einkleiner ital. Dampfer versenkt und der große TankerSplendorbeschädigt. Bei einem Luftangriff auf Savona am 20.1. erhalten die dortliegenden franz. ZerstörerValmy2 Volltreffer undLe HardileichteSchäden. Bei einem Jabo-Angriff auf ein dt. Geleit bei Santo Stefano am 28.1.werdenR 201versenkt,R199, R 161 undKT 20beschädigt.
Der sowj. Konvoi BK.1 mit 6 Transportern läuft unter Sicherung durch dieZerstörerKuibyshev undGromki, die brit. MinensucherGleaner,Halcyon undSpeedwell und die sowj. MinensucherT-113 undT-114ohne Verluste vom Weißen Meer nach Murmansk.
Das dt. MinenschiffNiedersachsen(ex-ital. CMAcqui,ex-franz.Guyane) wirft am 9., 19. und 23.1. drei Sperren vor Imperia, südlichElba und nördlich von Nettuno.
Letzte jap. U-Boot-Unternehmungen gegen Stützpunkte im Südpazifik. Dasgroße U-BootI-11(KKpt. Izu) meldet am 11.1. das Ergebnis derSehrohr-Aufklärung von Funafuti. Im Gebiet der Neuen Hebriden versenkt am 14.1.Ro-42(Kptlt. Wada) den HafentankerYO159,dafürwird Ro-37(Kptlt. Sato) am 22.1. im Korallenmeer nach der Torpedierungdes TankersCache(12.000 BRT) von dem ZerstörerBuchanan(Cdr.Myrhe) versenkt.Ro-44bleibtohne Erfolg. Ende des Monats werdenRo-39undRo-40gegen die US Flotten im Gebiet der Marshall-Inselnentsandt, kehren jedoch nicht mehr zurück.
MinensucherM 1226(ex-ital.RD 9) von der 12.Räumflottille und U-JägerUJ 2143werden bei einem Luftangriff aufPiraeus versenkt, desgleichen die als Küstenschutzboote eingesetztenSchnellbooteGA 08 / SG 1 und GA 09 / SG 2 (ex griech T1 und T2). Die u.a. auch von den Küstenjägern der Abteilung»Brandenburg« eingesetzten MotorseglerEste (212 BRT, dt.) undVeraGioia (258 BRT, ex it.) werden, in der Livadia-Bucht der Insel Tilosnördlich von Rhodos vor Anker liegend, durch 3 brit. Schnellboote mitArtillerie versenkt.
Der dt. MunitionsfrachterSelma (1414 BRT), der bei einerExplosion im Hafen von Oslo am 19.12.43 schwer beschädigt wurde, explodiert undsinkt außerhalb des Hafens bei Nesodden.
Von Penang aus operieren die dt. U-Boote der Gruppe »Monsun« imIndischen Ozean.U 532 (FKpt. Junker) torpediert am 11.1. südlich vonCeylon die brit.Triona (7283 BRT) und versenkt am 26.1. westlich derLakkediven das US-LibertyschiffWalter Camp (7176 BRT),U 188(Kptlt. Lüdden) versenkt im Golf von Aden z.T. aus Konvois am 20.1 die brit.FortBuckingham (7122 BRT), am 25./26.1. die brit.Fort La Maune (7130BRT),Samouri (7219 BRT) undSurada (5427) und am 29.1. diegriech.Olga E. Embiricou (4677 BRT). Unterstützt werden die Operationendurch dt. Tanker, von denenCharlotteSchliemannam27.1.U178 undU 510 versorgt.
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(VAdm. Somerville), die Ende 1943 nur aus dem SchlachtschiffRamillies,dem GeleitträgerBattler,dem 4. Kreuzergeschwader (RAdm. Read) mitNewcastle, Suffolk, Frobisher,Kenya, Ceylon,ferner für Geleitaufgaben den alten KreuzernHawkins, DanaeundEmerald,den HilfskreuzernAlauniaundChitral,11Zerstörern, 13 Fregatten, Sloops und Korvetten und 6 U-Booten bestand. Im Januar treffen das 1. Schlachtgeschwader (VAdm. Power) mitQueen Elizabeth, Valiantund SchlachtkreuzerRenown,die Träger (RAdm. Moody)IllustriousundUnicorn,der KreuzerSussexund der niederl. KreuzerTrompmit den ZerstörernVan GalenundTjerk Hiddesein. Zusätzlich zur 11. Z-Flottille (Capt. De Winton) mitRotherham, Racehorse, Raider, Rapid, Redoubt, Relentless, RocketundRoebuckund der 16. Zerstörer-Div. mitPaladin, Penn, Petard und Pathfinderwird Anfang März die 4. Z-Flottille (Capt. Onslow) mitQuilliam, Quadrant, Quality, Queenborough, QuiberonundQuickmatchverlegt. Ab Dezember 1943 wird die 4. U-Flottille (Capt. Ionides) mitTrespasser, Taurus, Truculent, Tally Ho!, Tantalus, Tantivy, Sea Rover, Stoic, Stonehenge(ab Ende Februar vermisst), und die niederl.K-XIVundO-23gegen den jap. Verkehr in der Malakka-Straße und an der Westküste Thailands bis zu den Nikobaren und Andamanen eingesetzt. Von ihnen versenkt am 11.1.TallyHo!(LtCdr. Bennington) vor Penang den Leichten KreuzerKuma, dessen Überlebende vom ZerstörerUranami gerettet werden, und am 15.1. den FrachterRyuko Maru(2963 BRT).Templar (Lt. Beckley) torpediert und beschädigt am 26./27.1. vor Penang den Leichten KreuzerKitakamischwer.Tactician(Lt. Collett)verfehlt am 31.1. ein U-Boot. (Forts. 1.-25.2.).
Bei einem Luftangriff auf Genua kentert das beschädigte dt. GeleitschiffSG 20(ex-ital. T-BootGenerale Achille Papa). Es wird später gehoben, die Reparatur wird aber nicht mehr beendet.
Der jap. FrachterKanyo Maru sinkt im Hafen von Takao (Formosa)auf einer vonB-24 der 14th USAAF gelegten Luftmine.
Am 12.1. läuft derJW.56A mit 20 Dampfern von Loch Ewe aus. Geleitschutz durch lokaleSicherungsgruppe mit den MinensucherReadyundOrestes,SloopCygnet,ZerstörerInconstant,den KorvettenBorage,DianellaundPoppy. Der Konvoi gerät am 16.1. in einen schwerenSturm und muss in Akureyri (Island) einlaufen, wo 5 Schiffe mit Sturmschädenzurückbleiben. Am 21.1. sticht der Konvoi wieder in See: 15 Schiffe,Escort Group (Capt. Robson aufHardy)mit den ZerstörernHardy,Savage, Venus, Offa, Obdurate, Inconstant,Vigilant, ViragoundStord(norw.), den KorvettenPoppyundDianellasowie den MinensuchernReadyundOrestes. DieDeckungsgruppe (VAdm. Palliser) besteht aus den KreuzernKent,Berwickund Bermuda.
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Am 22.1. folgt der Konvoi JW.56B mit 16 Schiffen von Loch Ewe, Escort Group(Capt. Campbell)bestehend aus den ZerstörernMilne, Musketeer,Opportune, Mahratta, Huron(kanad.),ScourgeundspäterMeteor.Die Nahsicherung besteht aus den ZerstörernWestcott,Whitehall,Wrestler,SloopCygnet,denKorvettenRhododendron, Honeysuckle,Oxlipsowie denMinensuchernOnyx, Hydra,Seagull. Die Fernsicherungsgruppebesteht aus den KreuzernBermuda,Berwick undKent. AufGrund von Agentenmeldungen aus Island stellt der F.d.U. Norwegen (Kpt.z.S.Peters) in der Bäreninsel-Enge die Gruppe »Isegrim« mit 10 Booten auf.Obgleich die angesetzte Luftaufklärung ohne Ergebnis bleibt, kommen die U-Bootebis auf das nördlichsteU 739 ab 25.1. mittags sämtlich heran undgreifen am Nachmittag und in der Nacht zum 26.1. bei Dunkelheit an.U 965(Oblt.z.S. Ohling),U 601 (Oblt.z.S. Hansen),U 360 (Kptlt.Becker),U 425 (Oblt.z.S. Bentzien),U 737 (Kptlt. Brasack),U278 (Oblt. Franze) undU 314 (Kptlt. Basse) schießen Torpedos T-5auf Geleitfahrzeuge, doch wird nur der ZerstörerObduratedurch einenT-5 vonU 360 beschädigt. Nacheinander kommenU 278,U 360undU 716 (Oblt. Dunkelberg) zu FAT-Fächerschüssen auf den Konvoi undtreffen jeweils diePenelope Barker(7177 BRT), das Flaggschiff desConvoi CommodoreFort Bellingham(7153 BRT) und dieAndrew G. Curtin(7200BRT), die allesamt sinken, dieFort Bellinghamnach Fangschuß durchU957 (Oblt.z.S. Schaar), das Gefangene einbringt.
Am 26.1. nehmen die sowj. Zerstörer Gremyashchi, GromkiundRazyarenny,die brit. MinensucherGleaner undSpeedwell und die sowj.MinensucherT-111,T-114 undT-117 den Konvoi JW.56A auf,der am 28.1. in den Kola-Fjord einläuft. 7 Transporter und 2 Tanker laufen mitden sowj. Geleitschiffen weiter ins Weiße Meer nach Archangelsk. Capt. Robsonläuft mit 6 Zerstörern zurück und dem JW.56B entgegen, um dieU-Boot-Sicherung zu verstärken. Die ZerstörerSavage undInconstantdieser Gruppe retten die Überlebenden vonPenelope BarkerundAndrewG. Curtin. Am 29.1. geleiten die ZerstörerGremyashchi, Gromki andRazyarennyeinen brit. Tanker von Iokanga nach Murmansk.
Nach Abbruch der Operation gegen den JW.56A stellt der F.d.U. die inzwischendurchU 956, U 472, U 313, U 973 undU 990verstärkte U-Boot-Gruppe »Werwolf« wieder in der Bäreninsel-Enge gegen dennächsten Geleitzug auf. Der Konvoi JW.56B wird am 29.1. mittags durchU 956(Oblt.z.S. Mohs) gemeldet, das sich bis Mitternacht dreimal mit T-5 gegenZerstörer zur Wehr setzt, ohne zu treffen. Bis zum Morgen des 30.1. schießenU737,U 601,U 957,U 278, U 472 (Oblt.z.S. Frhr.v. Forstner),U 425 undU 313 (Oblt.z.S. Schweiger) T-5 aufGeleitfahrzeuge, doch trifft nurU 278 dieHardy,dievonderVenus mit Fangschuß versenkt werden muss,U 737 undU 957verfehlen knapp dieMilne und die norw.Stord. U 314 wird von denZerstörernWhitehall(LtCdr. Cowell) undMeteor(LtCdr. Jewitt)versenkt. Kein Boot kommt an die Handelsschiffe heran. Bis zum 31. frühschießenU 965,U 425,U 737, U 956 undU 990(Kptlt. Nordheimer) ohne Erfolg weitere T-5 auf Escorts,U 956 nochmalsauf dem Rückmarsch am 1.2., an dem auch die 16 Dampfer, die von den sowj.ZerstörernGremyashchi, GroznyundRazyarenny, dem brit.MinensucherGleaner, den sowj. MinensuchernT-111 undT-117undden UJägernBO-201 undBO-210 aufgenommen werden, in denKola-Fjord einlaufen; 7 Transporter setzen mit den sowj. Schiffen ihre Reisefort ins Weiße Meer.
Erfolge: Die dt. U-Boote melden 7 Zerstörer und 4 Dampfer sicher, 3 Zerstörer und 6 Frachter wahrscheinlich versenkt, 6 Zerstörer torpediert. In Wahrheit werden ZerstörerHardy und 3 Handelsschiffe versenkt, ZerstörerObdurate beschädigt. Im Gegenzug gehtU 314 verloren.
Britische Bomber versenken in Sibenik die ital. TransporterMilano (4028 BRT) undArborea (4959 BRT).
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Ausbruch der sowj. Leningrad-Front (ArmeeGen. Govorov) aus demEinschließungsring um die Stadt. Zu diesem Zweck hat die Baltische Flotte (Adm.Tributs) seit 5.11.1943 unter Leitung von Adm. Levchenko mit Kleinfahrzeugen die2. Stoßarmee aus Leningrad zum Brückenkopf um Oranienbaum transportiert:44.000 Mann, über 200 Panzer, 600 Geschütze, 30.000 t Material, 2400Kraftfahrz. und 6000 Pferde. Die Artillerie der Flotte wird unter Leitung vonVAdm. Gren zur Unterstützung der Offensive eingesetzt, darunter folgendeSchiffe: 1. Gruppe (Kronstadt): Intakte Türme des auf Grund liegendenSchlachtschiffesPetropavlovsk(exMarat),ZerstörerStrashnyundSilny und dasK-BootVolga.2. Gruppe (Leningrad, VAdm. Rall):SchlachtschiffOktyabrskaya Revolutsiya,KreuzerTallin(exPetropavlovskexLützow), Maksim Gorki, Kirov,ZerstörerLeningrad, Svirepy.3. Gruppe (Newa, Kpt. 1.Rg. Ivanov):ZerstörerOpytny, Strogi, StoinyundGrozyashchi,K-BooteZeya, Sestroretsk, Oka.Insgesamt feuern dieSchiffsgeschütze rund 24.000 Granaten.
In neun Nächten werden 219 Einsätze gegen Häfen der Biskaya und im Kanal geflogen, v.a. gegen die Gironde-Mündung, St. Nazaire, Brest, Cherbourg, Le Havre, die Friesischen Inseln, das Gebiet um Kiel, die Mittlere Ostsee, Oslo und Frederikstad. Erfolge:Biskaya / Kanal: Am 20.1. gehtU 263 (Kptlt. Nölke) auf einer Mine oder bei einem Tieftauchversuch vor La Rochelle verloren. Das VorpostenbootV 712sinkt am 20.1. vor Cherbourg. Am 28.1. sinken in der Biskaya derSperrbrecher 137 / Botilla Russvor St. Nazaire und der HilfsminensucherM 4021vor der Ile de Croix.Nordsee: Am 14.1. wirdSperrbrecher 11 nördl. von Norderney durch Minendetonation schwer beschädigt. Das dt. VorpostenbootV 1307 / Stettin dagegen läuft am 24.1. beim Geleitdienst vor Ijmuiden auf ein Wrack auf und sinkt (Heise)Am 28.1. sinkt der FrachterJohann Schulte(ex griech.Ioanna Chandris, 5973 BRT) auf einer Mine in der Außenweser.Ostsee: Am 15.1. sinkt der dän. FrachterAxa vor Endelave (Großer Belt). Am 30./31.1. sinken bei Kiel-Feuerschiff der FrachterHanau(5892 BRT) und das U-BootbegleitschiffRuhrort(1080 BRT), das letzte wird gehoben und repariert, fällt aber später, am 5.8., noch in der Werft von Nakskov einem Sabotageanschlag zum Opfer.
gegen den dt.Geleitverkehr an der norweg. Küste. Erfolgloser U-Boot-Angriff vonStubborn(Lt.Duff) am 26.1.Am 14.1. Angriff brit.Torpedoflugzeuge gegen 2 dt. Geleite vor Lister: die deutschen TransporterEntrerios(5179 BRT) undWittekind(4029 BRT) werden versenkt,V 5307beschädigt. Am 20.1. greifen brit. T-Flugzeuge bei Stadlandet ein Geleit an undbeschädigen den DampferEmsland(5180 BRT), so dass er auf Strandgesetzt werden muß, das Wrack wird am 5.2. durch Torpedo des U-BootesSatyr(Lt.Weston) und am 11.2. durch weitere Lufttorpedotreffer zerstört. Am 20.1.versenken Torpedoflugzeuge der Sq. 489 RNzAF das dt. Minenschiff Skagerrak(1281BRT) im Geleit vonM 489 undM 427 bei Egersund (Forts.1.-25.2.).
gegendt. Geleitverkehr an der Polarküste: Leitung Adm. Golovko. Die Luftwaffe derNordflotte (GenLt. Andreev) fliegt Aufklärung bis ins Lopphavet. Dort operiertU-BootL-22als Aufklärer und legt am 25.1. eine Minensperre beiRolvsöy. Nördlich der dt. Flankenminensperren vom Nordkap bis Kongsfjordhalten sich ab 16.1. die U-BooteS-104, S-103, S-102,S-15, S-56, M-201 undM-119 in Bereitschaft.
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Am 17.1. meldet T-Flugzeug bei bewaffneter Aufklärung einen Ost-Konvoi vordem Tanafjord und greift erfolglos an, Ansatz von 4 Torpedokuttern von Pummankibleibt ebenfalls ergebnislos.Am 19.1.verfehltM-201(Kptlt. Balin) vor dem Tanafjord das aufgesetzte Wrack derNatal. Am 20.1. greifenS-56(Kpt. 3. Rg. Shchedrin) vor Sletnesund das auf die Meldung angesetzteS-102(Kpt. 3. Rg. Gorodnichi) denKonvoi W.103 erfolglos an. Ein Ansatz der ZerstörerRazyarenny,Razumny,Gremyashchi, Grozny und der Reserve-U-BooteS-14, S-15undM-105 vom 20.-22.1. bleibt ohne Ergebnis. Am 23.1. mussS-56 seinenAngriff auf Konvoi mit 3 Dampfern abbrechen, weil U-JägerUJ 1206 undHafenschutz-BootNKi 10/ Gallipolidas U-Bootabdrängen.Am 28.1. verfehlenM-105 (Kptlt. Khrulev) undM-108 (Kptlt.Yudovich) Ziele vor Vardö.S-56versenkt vor Tromsö aus einemWestkonvoi mit 8 Dampfern, gesichert durchK 1,M 273 und 9 Fischdampfern(!), den FrachterHeinrichSchulte (5056 BRT). Am 31.1 verfehltM-105ein weiteres Mal das Wrack derNatal.
Der dt. Nachschub entlang der dalmatinischen Küste wird verlustreich und erheblicherschwert wegen des vermehrten Einsatzes alliierter Jagdbomber vonItalien aus.Die brit. 24. Z-Flottille (T-Klasse)stößt in mehreren Gruppen von Bari aus in die mittlere und nördliche Adriavor. Am 15./16.1. beschießenBlackmoreundLedburyDurazzo, am16./17.1.TroubridgeundTumultCurzola und am 18./19.1.beschießen zwei Zerstörer erneut Curzola. Am 1./2.2. beschießenTumultundTenacious Recanti und Pedaso südlich von Ancona, am 4./5.2.bombardierenTumult undTeazer Hvar und Curzola. Am 12.2. wirdCurzola ein letztes Mal angegriffen.
In der Nacht vom 16./17.1. versucht die dt. 5. S-Flottille (Kptlt. Müller i.V.) mit den BootenS 143, S 142, S 141, S 100, S 138und S 136erfolglos einen nach Westen gehenden Konvoi vor Lizard Head anzugreifen. Nach 11 Torpedo-Fehlschüssen werden die Boote von der Sicherung abgedrängt.Am 20./21.1. wird die Flottille (wie oben, aber mitS 84) beim Vorstoß gegen Start Point vonBeaufighternangegriffen. Sie dreht nach einigen leichten Beschädigungen ab. Die angesetzten brit. Zerstörer, MGBs und MTBs finden die S-Boote nicht mehr.Am 20./21.1. wirft die 4. S-Flottille (KKpt. Fimmen) mitS 87, S 99, S 117, S 130sowieS 130 und S 150insgesamt 23 LMB Minen vor Orfordness. Die von Ijmuiden auslaufenden 2., 6., und 8. S-Flottillen kehren wegen des schlechten Wetters um. In der gleichen Nacht gerät der dt. BlockadebrecherMünsterland (6408 BRT) beim Ausweichen vor dem Beschuß durch brit. Fernkampfbatterien bei Dover im Nebel westlich Kap Blanc Nez auf Strand und wird zusammengeschossen.Beim Verlegungsmarsch durch den Kanal weichenT 28 (KKpt. Richter-Oldekop) undT 29 (Kptlt. Grund) den gegen sie angesetzten brit. MTBs erfolgreich aus.T 28 erhält in der Dover-Enge beim Angriff von 2Albacore-Flugzeugen des RAF-Coastal Command ein Leck im Kesselraum.
Das US-U-BootFlier läuft am 16.1. bei Midway auf Grund, kommtaber am 22.1. wieder frei. Das U-Boot-RettungsschiffMocaw gerät imVerlauf der Bergungsversuche am 21.1. ebenfalls auf Grund. Es geht am 12.2.endgültig verloren.
Bei einem Luftangriff auf Rostock am 20.1. wird die ArtilleriefähreAF80versenkt.
Das brit. U-Boot Graph (P.715 ex-dt.U 570) geht an der Westküste Schottlands durch Strandung verloren.
Die US-LandungsschiffeLST-228 undLCT-582 gehen bei den Azoren durch Strandung verloren.
Das dt. RäumbootR 75sinkt nach Kollision mitU 350östl.von Hela.
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Landung des VI.US-Korps (MajGen. Lucas) beiderseits von Anzio-Nettuno. Am 21.1. läuft TaskForce TF.81 (RAdm. Lowry auf FührungsschiffBiscayne)mit denTransportern aus der Bucht von Neapel aus und früh am 22.1. beginnt dieLandung.Die »Southern Attack Force«(»X-Ray«, RAdm. Lowry) besteht aus 5 LSI, 51 LST, 4 LCG/F, 60 LCI, 32 LCT, 2LCT(R), 23 ML und PC/SC sowie zehn anderen Fahrzeugen und dem alsAnsteuerungspostendienenden U-BootUproar.DerVerband landet die 3. US Inf.-Div. (MajGen. Truscott). Unterstützung undSicherung durch die Kreuzer USSBrooklynund HMSPenelope, die USZerstörerPlunkett, Gleaves, Niblack, Woolsey,Mayo, Trippe, LudlowundEdison,den brit.Hunt-ZerstörerCroome, die griech.ThemistoklesundKriti,die USDEsHerbert C. JonesundFrederick C. Davis,die niederl.K-BooteFloresundZoemba,das brit. Flak-SchiffPalomaresund 23 US Minensucher.Die »NorthernAttack Force« (»Peter«, RAdm. Troubridge) besteht aus dem FührungsschiffBulolo,3 LSI, 3 großen LST (Boxer, BruiserundBuster), 30LST, 4 LCG/F, 29 LCI, 17 LCT, 1 LCT(R), 17 PC/SC und ML, 13 anderen Fahrzeugenund dem AnsteuerungspostenU-BootUltor.DerVerband landet die brit. 1. Inf.-Div. (MajGen. Penney). Unterstützung undSicherung durch die KreuzerOrion(KAdm. Mansfield) undSpartan(mitdem sowj. KAdm. Frolov an Bord), Flak-SchiffUlster Queen,dieZerstörerJervis, Janus, Laforey, Loyal,Inglefield, Tenacious, Urchin,Kempenfelt, dieHunt-ZerstörerBeaufort, Brecon, Wilton,Tetcottund 16Minensucher.
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Am 22.1. werden 36.034 Mann und 3069 Fahrzeuge gelandet. MinensucherPortentgeht durch eine Mine verloren undLCI 20durch Bombentreffer.Flak-SchiffPalomareswird durch eine Mine beschädigt. Bei einemLuftangriff am 23.1. werden ZerstörerJanusversenkt und ZerstörerJervisdurch GleitbombenHs 293 beschädigt. Als der Nachschub-Konvoi am24.1. ankommt, werden bei einem Luftangriff LazarettschiffSt. David(2702BRT) versenkt, ZerstörerPlunkettund MinensucherPrevailbeschädigt. ZerstörerMayowird durch Lufttorpedo, FrachterF.A.C.Muhlenberg im Hafen von Neapel durch Bombentreffer beschädigt. Am 25.1.gehtYMS 30durch Minen verloren, U-JägerPC 676 wird durchBomben beschädigt. Am 26.1. gehenLST 422 und LCI 32durch Minenverloren,LST 336und die TransporterJohn Banyard (7191 BRT,später Totalverlust) undHilary A. Herbert (7176 BRT, aufgesetzt) werdendurch Jabos beschädigt. Am 27.1. wird U-JägerSC 534 durch Bombenbeschädigt. Am 28.1. wird SchnellbootPT-201 mit LtGen Clark, OBfh. der5. US-Armee an Bord, vor dem Landeabschnitt durch Artilleriefeuer desUS-MinensuchersSway beschädigt. Am 29.1. fallen KreuzerSpartanundTransporterSamuel Huntington(7181 BRT) den mit Bomben und GleitbombenangreifendenDo 217der III./KG.100 undJu 88der I./LG.1 zumOpfer. Bis 29.1. werden 68.886 Mann, 508 Geschütze und 237 Panzer an Landgebracht.Am 30.1. versenken US-Flugzeugebei Pianosa die ital.Giovanni Ingrao (199 BRT).
B-24 Bomber der 10th USAAF versenken den jap. FrachterSeikai Maru (3180 BRT) im Hafen von Mergui an der Nordwestküste Malayas.
Die TransporterJohn Muir (24.1.),George Sterling (29.1.)undStephen Crane(31.1.) werden bei jap. Luftangriffen auf US-Schiffe ander Nordküste von Neuguinea beschädigt.
Der US-GeleitträgerSangamon wird am 25.1. durch eine landendeAvenger,die in ein Fanggitter rast, und am folgenden Tag durch eine Kollision mit demSchwesterschiffSuwanee beschädigt.
Der sowj. Konvoi BK.3 mit 8 Transportern läuft unter Sicherung durch dieZerstörerRazumny undKujbyshev, die brit. MinensucherHussarundHalcyon und die sowj. MinensucherT-112 undT-115 trotzLuftangriffen dt.Ju 88 bei Kap Gorodetski ohne Verluste vom Weißen Meernach Murmansk. Vor dem Varangerfjord sinktam 25.1. auf einer noch ungeklärten Minensperre der norw. TankerMil(244 BRT).
Von dt. U-Booten werden zahlreiche Angriffe gegen Schiffe der Landungsflotte bei Anzio geführt: Am 25.1. greifenU 223 (Oblt.z.S. Gerlach) 1 Korvette undU 230 (Kptlt. Siegmann) 1 Zerstörer-Rotte mit T-5 und T-Fächer an, ohne Erfolg. Am 27.1. beschießen KreuzerMauritiusund ZerstörerKempenfeltStraßen in der Nähe von Formia. Am 29.1. verfehltU 223 einen Zerstörer mit T-5 und am folgenden Tage mit T-5 und T-Fächer ein Landungsboot und zwei LST.
US TG.74.2 (KAdm. Berkey) beschießt mit den KreuzernPhoenix,Boiseund den ZerstörernAmmen, Mullany,Bushunter Verschuß von901x15,2cm (= 6 inch) und 2651x12,7cm (= 5 inch) Granaten Madang undAlexishafen.US-SchnellbootPT-110geht an der Küste von New Britain nach Kollision mitPT-114 durchDetonation eigener Wasserbomben verloren,PT-114 wird schwer beschädigt.
Minenunternehmen der 5. Torpedobootsflottille mitT 22, T 23, T 29, Möwe undGreif. Am Abend des 28.1. werfen die Boote nördlich Le Havre die Minensperre »N 2« und in der Nacht von 29./30 südwestl. Fécamp die Sperre »N 1« Nach diesem Einsatz werdenT 22 undT 23 zum Marsch nach Deutschland entlassen.
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US Task Force 58 (VAdm. Mitscher) greift jap. Stützpunkte auf denMarshall-Inseln an: Task GroupTG.58.1 (RAdm. Reeves) mit den TrägernEnterprise,Yorktown, Belleau Wood, den SchlachtschiffenMassachusetts (RAdm.Lee),Indiana(RAdm. Davis),Washington, dem KreuzerOaklandundden ZerstörernClarence K.Bronson, Cotten, Dortch,Gatling, Healy,Cogswell, Caperton, Ingersoll, Knappam 29.1. Maloelap, am 30. und 31.1. und bis 3.2. Kwajalein. Task GroupTG.58.2(RAdm. Montgomery) mit den TrägernEssex,Intrepid, Cabot,denSchlachtschiffenSouthDakota (KAdm. Hanson),Alabama,NorthCarolina, dem KreuzerSan Diego (RAdm. Wiltsie), den ZerstörernOwen,Miller, The Sullivans,Stephen Potter, Hickox, Hunt,Lewis Hancock,Sterett, Stack vom 29.-31.1. und vom 1.-3.2. Roi. TaskGroupTG.58.3 (RAdm. Sherman) mit den TrägernBunker Hill, Monterey,Cowpens, den SchlachtschiffenIowa (RAdm. Hustvedt),New Jersey,dem KreuzerWichita, den ZerstörernIzard, Charrette,Conner,Bell, Burns, Bradford,Brown, Cowell,Wilsonvom30.1.-2.2. Eniwetok. Task GroupTG.58.4 (RAdm. Ginder) mit den TrägernSaratoga,Princeton, Langley,den KreuzernBoston (RAdm.Thebaud),Baltimore, San Juan, den ZerstörernMaury,Craven, Gridley, McCall, Dunlap,Fanning,Case, Cummings am 29.1. Wotje, am 30.-31.1. Maloelap, nach Beölung am 1.2.vom 3.-6.2. Eniwetok. Die SchlachtschiffeIndianaundWashington werden durch Kollision beschädigt. Insgesamt 6232Einsätze, 22 Verluste durch Abwehr, 27 durch Unfälle. Am 29.1. versenkenFlugzeuge der TG.58.1 den HilfsnetzlegerUji Maru, am 30.1. USSNorthCarolina den FrachterEiko Maru bei Roi, Flugzeuge der TG.58.2 dieHilfs-U-JägerCha 14,Cha 18,Cha 19,Cha 21 undCha28 bei Kwajalein und Mili, Flugzeuge der TG.58.3 zusammen mit USSHarrisonden HilfsnetzlegerKatsura Maru, und USSBurns den TransporterAkibasanMaru. Am 30.1. beschießt TG.58.1 mit den SchlachtschiffenWashington,Indiana,Massachussets und den ZerstörernIngersoll,Knapp,Capeton,Cogswell Einrichtungen auf Kwajalein.
Darüber hinaus Einsatz der TG.50.15 (»Neutralisation Group«) mit denSchweren KreuzernChester, Pensacola,Salt Lake Cityundden ZerstörernErben, Walker, HaleundAbbott.Zur Deckung der Operation »Flintlock« werden bei Truk folgendeUS U-Boote eingesetzt:Skipjack(LtCdr. Molumphy) versenkt den ZerstörerSuzukaze und den FrachterOkitsu Maru (6666 BRT),Guardfish(LtCdr.Ward) versenkt den ZerstörerUmikazeund den TankerKenyo Maru(10.024BRT),Permit bleibt ohne Erfolg. Außerdem operieren gleichfallserfolglosSealvor Ponape,Sunfish vor Kusaie undSearavenvorEniwetok.
Der dt. MinensucherM 451 läuft bei Porkkala (Kallbada) auf Grundund geht verloren.
Bei einer Übung im südlichen Teil der Biskaya, an der die ZerstörerZ23 (FKpt. Wittig), Z 32(FKpt von Berger) undZ 37(FKpt.Langheld) beteiligt sind, kollidieren die beiden letztgenannten,Z 37wirddurch Verpuffung eines Torpedokopfes, Explosion von Flakmunition undnachfolgende Brände schwer beschädigt. Die Reparatur des Zerstörers inBordeaux kann bis August 1944 nicht mehr abgeschlossen werden.
Auf Hawaii gestarteteCoronado-Flugboote der VP-13 und VB102 USNavy fliegen einen Nachtangriff auf militärische Einrichtungen der Insel Wake,um den Abmarsch japan. Truppen zur Verstärkung von Kwajalein zu verhindern.Dabei werden die japan. SchnellbooteGyoraitei No.5 undGyoraitei No.6versenkt.
Die schnellen TransporterStringham, TalbotundWaterslanden,unterstützt durch die ZerstörerFullamundGuest,300neuseeländ. und US-Truppen zum Zwecke einer bewaffneten Aufklärung übermögliche Landestrände und Flugplätzen auf Green Island. Sie werden amfolgenden Tag schon wieder eingeschifft.
Bei einem Angriff der 5. S-Flottille (KKpt. Klug) mit 6 Booten auf denKonvoi CW.243 versenken am 31.1. südöstlich von Beachy HeadS 138 dieCalebSprague (1813 BRT) undS 142 den FrachterEmerald(806BRT)und den UJ-TrawlerPine (545 ts).
Die zur Unterstützung der westlich von Irland marschierenden Konvoisentsandte brit. 2nd Support Group (Capt. Walker) mit den SloopsStarling,Wild Goose, Kite, Magpie, Woodpecker und denGeleitträgernNairanaundActivity ortet das dt.U 592(Oblt.z.S.Jaschke).Starling(Capt. Walker),Wild Goose(Cdr. Wemyss) undMagpie(LtCdr. Abrams) versenken das Boot.
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Nach Vorbereitungdurch Task Force 58 (siehe 29.1.) Landung der 5. US-Flotte (VAdm. Spruance) am31.1. auf dem Kwajalein-Atoll. Landungsflotte (RAdm. Turner), Landungstruppen(MajGen. H.M. Smith USMC).Southern TaskForceTF.52 (RAdm. Turner) landet mit 2 APD, 12 APA, 3 AKA, 3 LSD, 16 LSTund 12 LSI die 7. US-Inf.Div. (MajGen. Corlett) auf Kwajalein. Sicherung durchdie ZerstörerJohnRodgers, Hazelwood, Haggard,Franks,Schroeder, Hailey. Fire Support Group TG.52.8 (RAdm. Giffen) mitSchlachtschiffenIdaho, Pennsylvania,New Mexico,Mississippi,KreuzernMinneapolis, New Orleans, San Francisco,ZerstörernMcKee, Stevens, Bailey, Frazier, Hall,Meade, Colahan, Murray, Harrison, RinggoldundSigsbee. Air Support Group TG.52.9 (RAdm. Davison) mit GeleitträgernManilaBay, Coral Sea, Corregidor und ZerstörernBancroft,Coghlan, Caldwell undHalligan.NorthernAttack ForceTF.53 (RAdm. Conolly) landet mit 12 APA, 3 AKA, 2 LSD, 15LST die 4. Marine-Div. (MajGen. Smith) auf Roi. Sicherung durch die ZerstörerRemey,MacDonough, La Valette,Fletcher,Hughes, Elletund Aylwin. Fire Support Group TG.53.5 (RAdm. Oldendorf) mitSchlachtschiffenTennessee, Colorado, Maryland, KreuzernLouisville,Mobile, Santa Fé,Indianapolis(FF), Biloxi, ZerstörernMorris,Anderson, Mustin, Russell, Porterfield,Haraden,Hopewell, Johnston und Phelps. Air Support Group TG.53.6(RAdm. Ragsdale) mit den GeleitträgernSangamon, Suwanee undChenangound den ZerstörernFarragut, Monaghan und Dale.
Nach Bombardement durch Flugzeuge und am 30.1. durch die Schlachtschiffe derTG.58.1 am 31.1. Landungen mit Feuerunterstützung durch TG.52.8 und TG.53.5.Bis zum 7.2. werden im Süden 21.342 Mann, im Norden 20.104 Mann gelandet. DieSchlachtschiffeWashington undIndiana werden durch eine Kollisionmiteinander, die ZerstörerAnderson,Haggard,Colahandurch Grundberührungen, der Schwere KreuzerLouisville durch abprallende20,3 cm-Granaten derIndianapolis beschädigt. Gesamtverlust 372 Tote,1582 Verwundete. Der Widerstand der jap. Verteidiger (KAdm. Akiyama) mit 8675Mann wird bis 7.2. gebrochen, nur 265 Gefangene.Am31.1. besetzt TG.51.2 (RAdm. Hill) mit einem Batl. der 27. US-Inf.Div. auf 1APA, 2 APD, 1 LST, gesichert vom KreuzerPortland, den GeleitträgernNassauundNatoma Bay, den ZerstörernBullard,Black, Kiddund Chaunceydas unverteidigte Majuro-Atoll, das zu einem wichtigenStützpunkt der US-Flotte wird; am 2.2. laufen erste Schiffe der Task Force 58ein.