

12.02.2026 |Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Aula derMLU haben heute 209 angehende Lehrerinnen und Lehrer ihr Zeugnis über das erste Staatsexamen erhalten. Im Beisein von Jan Riedel, Bildungsminister des Landes, und Prof. Dr. Claudia Becker, Rektorin derMLU, wurden sie in den Vorbereitungsdienst entlassen, der mit dem zweiten Staatsexamen abschließt. Die zukünftigen Lehrkräfte werden an Grund- und Sekundarschulen, Gymnasien und Förderschulen eingesetzt.
30.01.2026 | Eine außergewöhnliche Ausstellung zeigt dieMLU ab Freitag, 6. Februar, im Löwengebäude. Zu sehen sind Porträts bedeutender Wissenschaftlerinnen, die so noch nie zu sehen waren. Erstellt wurden sie von der Fotografin Gesine Born mithilfe künstlicher Intelligenz mit dem Ziel, diesen Forscherinnen die Präsenz zu verleihen, die ihnen zu Lebzeiten oft verwehrt geblieben ist. Die Eröffnung der Ausstellung unter anderem mit Porträts von Ada Lovelace und Dorothea Erxleben findet am Donnerstag, 5. Februar, 17 Uhr statt.
29.01.2026 | Die Chiralität ist eine grundlegende Eigenschaft in der Natur. Sie besagt, dass ein Objekt nicht durch Drehung und Verschiebung mit seinem Spiegelbild zur Deckung gebracht werden kann. Physiker derMLU haben nun erstmals zeigen können, dass es eine Art Vorstufe für chirale Materialien gibt. Diese Materialien haben sie gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle entdeckt. Die im Fachmagazin Nature Communications veröffentlichten Ergebnisse könnten den Weg dafür ebnen, dünne Schichten mit einheitlicher Chiralität herzustellen und so wichtige Impulse für die nächste Generation der Mikroelektronik liefern.
20.01.2026 | Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle ist gefragt: Ab sofort findet eine Online-Umfrage statt, die von Forscherinnen und Studierenden des Instituts für Politikwissenschaft derMLU konzipiert wurde. Erfragt werden die Einstellungen zu lokalen Themen und zum Beispiel zum gesellschaftlichen Miteinander. Das Projekt wird mit Unterstützung der Stadt Halle (Saale) umgesetzt.
Die zahlreichen Krisen in der Welt, Krieg, Gewalt und vielfaches menschliches Leid sowie Herausforderungen wie der Klimawandel, Migration und wirtschaftliche Unsicherheiten erzeugen tiefe Verunsicherung. Dies führt zu gesellschaftlichen Debatten, die zum Teil demokratiefeindlich sind. Vor dem Hintergrund öffentlich gewordener rechtsextremistisch geprägter, antidemokratischer Bestrebungen bringt dieMLU ihre tiefe Sorge um die Freiheit von Forschung und Lehre in der internationalen und vielfältigen Gemeinschaft ihrer Forschenden, Lehrenden und Lernenden zum Ausdruck. Im Bewusstsein ihrer eigenen Geschichte in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts wendet sich dieMLU gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus.
Wissenschaft lebt vom Austausch mit anderen. DieMLU ist als"weltoffene Hochschule" ein Ort der Begegnung, der kritischen Auseinandersetzung und des Lernens, weil sie Menschen mit verschiedenen kulturellen, ethnischen, religiösen und sozialen Hintergründen und Sichtweisen zusammenbringt. Ein respektvoller Umgang miteinander ist die Grundlage, um in offenen Diskussionen und sachlichen Debatten zu Lösungen zu kommen. Ein friedliches Miteinander setzt Offenheit, Bereitschaft zum Diskurs und globale Verständigung voraus. Diesen essenziellen Werten sind die Universität und ihre Mitglieder verpflichtet in Studium, Lehre, Forschung ebenso wie im Arbeitsalltag.
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