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Für Sie aktualisiert am: 11.11.2011 

Lutherdeutsch

 

Der junge Goethe und Bertolt Brecht lasen die Lutherbibel! Und schrieben berühmte Werke ...
Wolf Schneider empfiehlt die Lutherbibel! Und gilt als Sprachpapst Deutschlands ...

 

Lesen Sie die Lutherbibel! - wer weiß, was aus Ihnen wird?

Warum? Darum: Luther war ein Meister des leser- und zielgruppenorientierten Schreibens! Legendär seine Verfahrensweise: dem Volk auf’s Maul schauen! Luther’s Sprache ist saft- und kraftvoll. Er brachte die Dinge markant auf den Punkt. Und er beherrschte die Mittel dazu, die Stilmittel!

Luther’s Sprachtricks: Textperlen aus der Lutherbibel

 

Alliterationen:

- ... imBusenbehalten (Sprüche 6,27)

-wenngleich das Meerwütete undwallte (Psalm 46,4)

- wenn dich diebösenBuben locken (Sprüche 1,10)

-vernünftig undvorsichtig (Sprüche 1,4)

- der schöneGlanzGottes (Psalm 50,2)

-grausameGrube (Psalm 40,3)

-großeGemeinde (Psalm 40,11)

-freuen undfröhlich sein (Psalm 40,17)

-fressendesFeuer (Psalm 50,3)

- und dasFeuer wirdfressen ... (Hiob 15,34)

-Haare auf meinemHaupt, und meinHerz ... (Ps. 40,13)

- deineMissetat lehrt deinenMund (Hiob 15,5)

-Bocksblut (Psalm 50,13)

-fauleFrucht (Matthäus 12,33)

- Und sollt dasFettfressen ... (Hesekiel 39,19)

-langesLeben (Sprüche 3,16)

-Ehreerben (Sprüche 3,35)

-Schämen müssen sich und zuSchanden ... (Ps. 40,15)

-schönschmücken (Sprüche 4,9)

-Weg derWeisheit (Sprüche 4,11)

- imBeutelbilligen (Micha 6,11, Ausgabe 1912)

- einjeglicherjagt den anderen (Micha 7,2)

-zertritt undzerreißt (Micha 5,7)

- ein (...)Windwirbel undwarfWellen ... (Markus 4,37)

- denWind und dieWoge desWassers (Lukas 8,24)

-Wogen undWellen (Jona 2,4)

-Wellenwüten Jesaja (51,15)

-wildeWellen (Judas 1,13)

- dieGnade unsersGottes (Judas 1,4)

-Wasserwogen (Psalm 93,4)

-Wasserwogen undWellen (Psalm 42,8)

-Wasserwellen (Jeremia 46,7 +8, Ausgabe 1912)

-zänkischeZunge (Psalm 31, 21)

-zittern undzagen (Markus 14,33)

Lutherbibel

Geschichte pur!

die Lutherbibel von GeneralfeldmarschallFreiherr Fedor von Bock (1880-1945).

Preußische HauptBibelgesellschaft, Berlin 1879

Wortspiele:

Spiel mit “i”:

Lukas 2,12:Ihr werdet finden das Kindin Windeln gewickelt undin einer Krippen liegen.

 

Spiel mit “w”:

Markus 4,37: Und es erhob sich ein großerWindwirbel undwarfWellen in das Schiff...

Sprüche 5,23: um seiner großen Torheitwillenwird's ihm nichtwohl gehen.

Lukas 8,24: denWind und dieWoge desWassers

Psalm 42,8:Wasserwogen undWellen

 

Klangkraft

- ihre eigeneSchande ausschäumen (Judas 1,13)

- Sie müssen in ihrerSchande erschrecken, die über michschreien (Psalm 40,16)

 

Satzbau - Paralellismus

Sprüche 6,22:

wenn du gehst, daß sie dich geleiten;

wenn du dich legst, daß sie dich bewahren;

wenn du aufwachst, daß sie zu dir sprechen.

 

Psalm 93,3:

die Wasserströme erheben sich,

die Wasserströme erheben ihr Brausen,

die Wasserströme heben empor die Wellen.

Reime:

... und uns die Erntetreulich und jährlich behütet. (Jeremia 5, 24)

- Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß dalebt und webt ... (1. Mose 1,21)

- Ja, alles, was darinlebt und webt ... (Hesekiel 47,9)

-Recht undSchlecht (Sprüche 1,2)

- nimmst meinenBund in deinenMund (Psalm 50,16)

 

“Sprache des Herzens”: Wortgewalt und Sprachkraft:

- Ich bin der Herrdein Arzt! Urtext: ich bin der Herr, der heilt. (2. Mose 15,26)

- Er führet mich zufrischem Wasser. Urtext: zu stillen Wassern. (Psalm 23)

- Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fetten Höhe. (Jesaja 5,1)

- Wenn diebösen Buben locken ... (Sprüche 1,10)

-süß schlafen (Sprüche 3,24)

- Es stehtgreulich und scheußlich im Lande (Jeremia 5, 30)

 

Von Luther geprägte Redewendungen & Sprichwörter:

Luther hat mit seiner Bibelübersetzung viele deutsche Sprichwörter geprägt:

 

- Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf (nach Psalm 127,2)

- Die Ersten werden die Letzten sein (nach Matthäus 20,16)

- Der Lockvogel: ... wie ein Vogelbauer voller Lockvögel ist. (Jeremia 5,27)

- auf eigene Faust (Jeremia 5,31)

- für immer und ewig (Psalm Psalm 48,15)

- sich freuen und fröhlich sein (Psalm 53,7)

- Recht und Schlecht (Sprüche 1,2)

- Recht und Redlichkeit (Sprüche 1,3)

- langes Leben (Sprüche 3,16)

- jemanden auspfeifen: ...daß man sie anpfeifen soll (Micha 6,16)

- (sie) drehen’s, wie sie wollen (Micha 7,3)

- „sein Licht nicht unter den Scheffel stellen“ (Matthäus 5,15)

- „sein Scherflein beitragen“ (vgl. Lukas 21,2)

- Hochmut komm vor dem Fall (Sprüche 16,18)

- Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein (nach Prediger 10,8 Sprüche 26,27
 + Psalmen 57,7 & 7,16)

- Die Ersten werden die Letzten sein (nach Lukas 13,30)

- des Menschen Feinde sind seine eigene Hausgenossen (Micha 7,6 u.a.)

- der “Denkzettel” (original Luther: “Denckzedel”): Maleachi 3, 16 + Matthäus 23,5

- Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über (Matthäus 12,34)

- Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist! (Psalm 34,9)

Ideen Links unten:

www.lutherdeutsch.de

“Der verschwundene Schalksknecht” - über die sprachliche Verarmung der neueren Luther-Ausgaben

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Von “Sprachpapst” Wolf Schneider

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