1822, J. F. C. Dieterichs,Handbuch der Veterinair-Chirurgie oder Die Kunst die äußeren Krankheiten der Pferde und anderer Hausthiere zu erkennen und zu heilen, Berlin, page396:
Von den Verletzungen derRuthe (penis). [..] Nicht selten werden Verletzungen derRuthe verursacht, wenn nämlich Hengste ausgeschachtet haben und sprungfertig sind, und dann muthwilliger Weise mit einer Peitsche oder Gerte gegen die steifeRuthe geschlagen wird.
1840, U. F. Hausmann,Ueber die Zeugung und Entstehung des wahren weiblichen Eies bei den bei den Säugethieren und Menschen, Hannover, page11f:
Das männliche Glied,Ruthe (Penis). [...] DieRuthe, Penis, oder Hengstglied, auch Schaft bei Pferden genannt, hat zur Grundlage die schwammigten Körper derRuthe, und als wesentlicher Theil ist mit ihr innig die Harnröhre, soweit selbige ausserhalb dem Becken liegt, verbunden.
1856, H. Prosch, H. Ploss, editors,Medicinisch-chirurgische Encyklopädie für praktische Aerzte. Dritter Band. Nabel - Zwitter, Leipzig, page357:
Ruthe (Penis, männliches Glied). DieRuthe ist ein cylindrischer, schwammiger, vorn abgerundeter, seiner Länge nach durchbohrter, dicht unter der Schamknochenvereinigung entspringender Körper, im schlaffen Zustande 3–4" lang, 4" breit und dick, vor dem Scrotum herabhängend, in Erection bis zu 8" lang, 4½" dick, nach vorn in die Höhe gerichtet.