Angesichts der ab Kriegsende anhaltenden Diskussion um denBerlin-Status und der sich wiederholt ändernden Begrifflichkeiten ordnete der Senat für das von ihm regierte Gebiet 1982 als amtliche Bezeichnung „Berlin (West)“ an.[2] Umgangssprachlich wurden sowohl dieWestsektoren als auch der Ostsektor der Stadt auf der jeweils eigenen Seite derGrenze häufig einfach nur „Berlin“ genannt.
DasGrundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland von 1949 und dieVerfassung von Berlin von 1950 wiesenGesamt-Berlin[3] bzw. ausdrücklich „Groß-Berlin“ von Anfang an alsLand der Bundesrepublik Deutschland aus, doch galt diese Bestimmung nicht. DasBerlinabkommen von 1971 stellte fest, dass die drei Westsektoren kein „konstitutiver Teil“ der Bundesrepublik seien. Faktisch war aber West-Berlin von 1949 bis 1990 ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland; von westlicher wie insbesondere von westalliierter und westdeutscher Seite aus wurden stets die „Bindungen Berlins (West) an den Bund“ betont. Zum Beispiel galten die Gesetze und Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland nicht unmittelbar in Berlin, wurden jedoch – mit einigen Ausnahmen, wie z. B. demWehrpflichtgesetz – vomAbgeordnetenhaus von Berlin perAkklamation übernommen.
West-Berlin (Karte von 1978)Karte der geteilten Stadt Berlin
Im Westteil der Stadt wie auch in der Bundesrepublik galt amtlich die SchreibweiseBerlin (West). In derDDR hingegen benutzte man mit bewusster Abgrenzung die Begriffebesondere politische Einheit (offizielle Bezeichnung bei Dokumenten der Alliierten) oderselbständige politische Einheit Westberlin, während mitBerlin, Hauptstadt der DDR derOstteil bezeichnet wurde. Allerdings gehörte die BezeichnungOst-Berlin weder in der damaligen Bundesrepublik noch in der DDR jemals zumamtlichen Sprachgebrauch. In Zeiten desKalten Krieges konnte man allein an der unterschiedlichen Schreibweise die Herkunft oder die politische Haltung eines Textes erkennen.
Die in der DDR verwendete Bezeichnung sollte einerseits eine politische Abgrenzung West-Berlins und seine besonders deutliche Selbstständigkeit (von derBundesrepublik Deutschland) darstellen, andererseits sollte vermieden werden, dass der als „Hauptstadt der DDR“ bezeichnete Ostteil der Stadt nur als Stadthälfte wahrgenommen würde. Als Kurzform war in der DDR lange Zeit die Zusammenschreibung „Westberlin“ üblich.
Nach derdeutschen Wiedervereinigung hat die Frage der Begrifflichkeiten ihre politische Brisanz großteils verloren. West und Ost sind jedoch im vorliegenden Fall nicht nur geografische Bezeichnungen, sondern weisen vor allem darauf hin, ob ein Gebiet in Berlin im Kalten Krieg zum „Westen“ oder zum „Osten“ (vgl.Ostblock) gehört hat.
(2) Berlin ist ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
(3) Grundgesetz und Gesetze der Bundesrepublik Deutschland sind für Berlin bindend.
Artikel 23 desGrundgesetzes (GG) in der bis zumEinigungsvertrag geltenden Fassung nannteGroß-Berlin in der Aufzählung der Länder, in deren Gebiet „dieses Grundgesetz zunächst gilt“ (bis zur Inkraftsetzung auch „in anderen Teilen Deutschlands“).[4]
Aufgrund desViermächte-Status Berlins hatten dieWestalliierten dies so allerdings nicht akzeptiert. Dabei spielte auch der damalige BundeskanzlerKonrad Adenauer eine Rolle. Konrad Adenauer intervenierte 1949 durchJohann Jacob Kindt-Kiefer beim französischen MinisterpräsidentenGeorges Bidault, um zu verhindern, dass West-Berlin ein Bundesland werden solle. Die Berliner Abgeordneten erhielten hierdurch nicht das volle Stimmrecht im Bundestag. Kindt-Kiefer war Zeuge eines Gesprächs zwischen Adenauer und Bidault:
„Es drehte sich darum, in welcher Weise von Frankreich aus Adenauer und seiner Partei Wahlhilfe geleistet werden könnte. […] Adenauer schlug vor, Frankreich möge sich dafür einsetzen, daß West-Berlin nicht der Bundesrepublik angeschlossen werden solle, weil sonst die Gefahr eines sozialdemokratischen Übergewichts in Westdeutschland entstünde […]“
DieAlliierte Kommandantur in Berlin hatte am 29. August 1950 angeordnet, Art. 1 Abs. 2 und 3 der Berliner Verfassung seien zurückgestellt und „daß während der Übergangsperiode Berlin keine der Eigenschaften eines zwölften Landes[6] besitzen wird. […] Ferner finden die Bestimmungen irgendeinesBundesgesetzes in Berlin erst Anwendung, nachdem seitens desAbgeordnetenhauses darüber abgestimmt wurde und dieselben als Berliner Gesetz verabschiedet worden sind.“[7]
Die Verfassung vom 1. September 1950 bestimmte deshalb entsprechend in ihrem Artikel 87:
(1) Artikel 1 Abs. 2 und 3 der Verfassung treten in Kraft, sobald die Anwendung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland in Berlin keinen Beschränkungen unterliegt.
(2) In der Übergangszeit kann das Abgeordnetenhaus durch Gesetz feststellen, daß ein Gesetz der Bundesrepublik Deutschland unverändert auch in Berlin Anwendung findet.[8]
Generelle Finanz- und Vermögensfragen (vor allem die jährliche Subvention aus demBundeshaushalt durch die „Bundeshilfe“) wurden durchÜberleitungsgesetze geregelt (insgesamt sechs zwischen 1950 und 1990). Nach dem dort festgelegten Modus wurden fast alle anderen vomDeutschen Bundestag beschlossenen Gesetze ebenfalls vom Abgeordnetenhausratifiziert. Dazu enthielten sie eineBerlin-Klausel, die ihre Inkraftsetzung „im Land Berlin […] gemäß Artikel 87 Abs. 2 der Verfassung von Berlin“ durch ein Gesetz des Abgeordnetenhauses vorsah. Sie lautete: „[…] gilt nach Maßgabe des § XY des Z. Überleitungsgesetzes auch im Land Berlin.“
Zuvor hatte es im Genehmigungsschreiben derMilitärgouverneure der britischen, französischen und amerikanischenBesatzungszonen zum Grundgesetz vom 12. Mai 1949 unter Nr. 4 geheißen:
„Wir interpretieren den Inhalt der Artikel 23 und 144 (2) des Grundgesetzes dahin, daß er die Annahme unseres früheren Ersuchens darstellt, demzufolge Berlin keine abstimmungsberechtigte Mitgliedschaft im Bundestag oderBundesrat erhalten und auch nicht durch den Bund regiert werden wird, daß es jedoch eine beschränkte Anzahl Vertreter zur Teilnahme an den Sitzungen dieser gesetzgebenden Körperschaften benennen darf.“[9][10]
DieSowjetunion und die DDR erkannten derartige Regelungen überhaupt nicht an. Die Westalliierten duldeten hingegen „besondere Bindungen“ und deren Weiterentwicklung wie durch regelmäßige Sitzungen von Bundesorganen in West-Berlin, was jeweils zu Protesten der sowjetischen Seite führte, im Jahr 1965 unterstrichen durch Flüge von Düsenjägern, die über West-Berlin dieSchallmauer durchbrachen undÜbungsmunition abfeuerten.[11]
Die Berliner Abgeordneten im Bundestag hatten lediglich beratendesStimmrecht; sie wurden außerdem nicht vom Volk direkt gewählt, sondern mittelbar vom Abgeordnetenhaus bestimmt (Art. 144 Abs. 2 GG). Die vier Berliner Vertreter imBundesrat hatten ebenfalls ein beratendes Stimmrecht. Im Gegensatz dazu waren die Vertreter Berlins zurBundesversammlung stets stimmberechtigt; die West-Alliierten hatten hierzu keinen Vorbehalt angemeldet. In allen drei Gremien waren die (West-)Berliner Abgeordneten stimmberechtigt und ihre Stimmen wurden im offiziellen Wahlergebnis mitgezählt. Dies galt jedoch nicht bei knappen Abstimmungen, wenn das knappe Übergewicht nur auf die Berliner Stimmen zurückzuführen war: In diesem Fall galten die verfassungsrechtlichen Bestimmungen über Mehrheiten in diesen Gremien. Die Ausnahme lag darin begründet, dass es in der Bundesversammlung nicht um Gesetze, sondern um eine Wahl ging, weswegen auch die Berliner Stimmen voll berücksichtigt wurden.
Auch inOst-Berlin gab es anfangs solche Besonderheiten aufgrund des Viermächte-Status. So waren von 1949 bis 1971 die Ost-Berliner Abgeordneten in derVolkskammer der DDR nicht direkt gewählt und nicht stimmberechtigt. Anders als in West-Berlin wurden diese Besonderheiten jedoch nach und nach abgebaut und Ost-Berlin ab 1961 einemBezirk der DDR gleichgestellt. Die Interpretation des völkerrechtlichen Status Berlins und seiner Teile war zwischen Ost und West strittig (siehe hierzu:Berlin-Frage).
Die Einbindung West-Berlins in das politische, wirtschaftliche und soziale System der Bundesrepublik bedeutete auch seine Zugehörigkeit zu denEuropäischen Gemeinschaften (EG). Die West-Berliner Abgeordneten imEuropäischen Parlament hatten seit dessen Gründung im Jahr 1952 volles Stimmrecht. Für außenpolitische Unruhe sorgte dieEuropawahl 1979, in der die Bürger der EG-Staaten, wozu die West-Berliner gehörten, erstmals ihre Abgeordneten direkt wählen sollten. Die Sowjetunion und die DDR erreichten unter Berufung auf das Viermächteabkommen von 1971, dass die drei West-Berliner Abgeordneten unter den 81 deutschen Mitgliedern des Europäischen Parlaments weiterhin vom Abgeordnetenhaus zu nominieren seien, scheiterten aber mit der gewünschten Entziehung des Stimmrechts an den Westmächten, die darauf hinwiesen, dass die West-Berliner Abgeordneten ihr Stimmrecht bereits vor dem Abkommen innegehabt hatten.[13]
Auf einigen Gebieten, wie den West-Berliner Verkehrsflughäfen, dem Kauf und Besitz von Schusswaffen und den von den Westalliierten genutzten Grundstücken, war selbst der Regierende Bürgermeister den einschlägigen Stellen der BerlinerVerwaltung gegenüber nicht direkt weisungsbefugt, da diese Bereiche primär von den Westalliierten, allgemein auchSchutzmächte genannt, überwacht wurden.
Die meisten Besonderheiten auf Ebene des einfachen Rechts entfielen 1990 mit dem Sechsten Überleitungsgesetz.[14]
DieAlliierte Kommandantur nahm ab Juli 1945 die Verantwortlichkeiten der vier Alliierten über Berlin wahr. Im Zusammenhang mit derErsten Berlin-Krise zog sich der sowjetische Vertreter am 16. Juni 1948 aus der Alliierten Kommandantur zurück, so dass in der Folgezeit nurmehr die drei westlichen Alliierten in der Alliierten Kommandantur vertreten waren. Deren Verantwortlichkeiten wurden durch das sogenannteKleine Besatzungsstatut vom 14. Mai 1949[15] und später durch dieErklärung über Berlin vom 5. Mai 1955[16] genauer definiert.
Von derWährungsreform 1948 (20. Juni 1948) an galt ab 24. Juni auch in West-Berlin dieDeutsche Mark der westdeutschenBank deutscher Länder als Währung, miteinigen Einschränkungen. Dies führte letztlich zurBerlin-Blockade. Die in West-Berlin eingeführten Banknoten trugen einen B-Stempel („B“ für Berlin) oder eine entsprechende Perforation, genanntBärenmark; die Sowjetunion konterte damit, dass am 23. Juni 1948 den alten Reichsmarknoten ein Wertaufkleber (halbe Briefmarkengröße) aufgeklebt wurde („Tapetenmark“).[17] Mit der Einführung neuer Banknoten in der sowjetischen Besatzungszone am 24. Juli 1948 entfielen auf beiden Seiten die besonderen Kennzeichnungen. Da zu diesem Zeitpunkt der Verkehr und das Einkaufen in den beiden Stadthälften noch unbehindert waren, gab es in den Monaten Juni und Juli 1948 einige Verwirrungen beim Einkaufen. Es gab in der Stadt drei unterschiedlich gekennzeichnete Banknoten mit prinzipiell gleichem Wert, wobei aber in West-Berlin sehr bald die Annahme der „Klebemark“ verweigert wurde, weil ihr unterschiedlicher Wert aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung in den beiden deutschen Teilstaaten absehbar war.
Auslöser der 1958 begonnenenBerlin-Krise war dasChruschtschow-Ultimatum, in dem die Sowjetunion unter anderem forderte, West-Berlin in eine „selbständige politische Einheit“, nämlich eine sogenannteFreie Stadt, die entmilitarisiert sein sollte, umzuwandeln – es wurde damit der Abzug der Truppen der Westalliierten aus West-Berlin gefordert.
Der West-Berliner „Behelfsmäßige Personalausweis“, ohne BundesadlerDer West-Berliner „Behelfsmäßige Personalausweis“
Zu den Besonderheiten gehörte derBerliner behelfsmäßigePersonalausweis,[18] der von den inWestdeutschland ausgestellten abwich (Einband grün statt grau) und keinen Hinweis auf den ausstellenden Staat, jedoch den Vermerk „Der Inhaber dieses Ausweises istdeutscher Staatsangehöriger“ enthielt; außerdem wurde als Ausstellungsbehörde „Der Polizeipräsident in Berlin“ genannt. Der Vermerk bezüglich der Staatsangehörigkeit wurde bisweilen beim Grenzübertritt inOstblockländern überstempelt und durch den Satz „Der Inhaber dieses Ausweises ist Bürger mit ständigem Wohnsitz in Westberlin“ versehen. Die amtliche Bezeichnung „Behelfsmäßiger Personalausweis“ ohne die Angabe „Bundesrepublik Deutschland“ und ohneBundesadler wurde für den maschinenlesbaren Personalausweis in Kartenform beibehalten, der 1987 in ansonsten vergleichbarer Form eingeführt wurde. Die in West-Berlin ausgestelltenReisepässe dagegen glichen den in Westdeutschland ausgestellten Pässen und waren mit „Bundesrepublik Deutschland“ beschriftet. Sie wurden formal nicht von Berliner Behörden, sondern von einer in Berlin ansässigen Außenstelle desBundesinnenministeriums ausgestellt. Für Reisen in Ostblockstaaten undTransitreisen durch die DDR war dieser Pass wegen der Ausstellungsbehörde mit Sitz in West-Berlin nicht anerkannt, sodass der Berliner („behelfsmäßige“) Personalausweis vorzulegen war. Viele West-Berliner umgingen dieses Problem dadurch, dass sie sich in Westdeutschland mit einemZweitwohnsitz anmeldeten (oft fiktiv, so bei Verwandten oder Freunden) und sich dort ihren Pass ausstellen ließen. Diese Personen hatten oft drei „Reisedokumente“ (DDR-Sprachgebrauch): den behelfsmäßigen Personalausweis, den Berliner Reisepass und den unverdächtigen normalen Bundesreisepass, die je nachOpportunität benutzt wurden.
Bewohner West-Berlins konnten zu allen Zeiten inwestliche Länder reisen. Die in West-Berlin ausgestelltenReisepässe der Bundesrepublik Deutschland wurden dort ebenso anerkannt wie diebehelfsmäßigen Personalausweise für die deutschen Einwohner der dreiwestlichen Sektoren Berlins (sofern für die Einreise auch für Westdeutsche der Personalausweis genügte). Ebenso war zu allen Zeiten die Durchfahrt durch dieSowjetische Besatzungszone bzw. die DDR möglich, mit Ausnahme der Zeit derBerlin-Blockade durch die Sowjetunion vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949.[19]
Die Möglichkeiten zum Besuch Ost-Berlins, der DDR und osteuropäischer Staaten änderten sich über die Jahre mehrmals: Bis 1953 galten die Regelungen desInterzonenverkehrs(siehe dort). Bereits ab Mai 1952 war West-Berlinern das Besuchen der DDR grundsätzlich verwehrt; sie konnten zwar eine Einreisegenehmigung beantragen, die in der Praxis jedoch nur selten erteilt wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurden bereits erste Straßensperren, späterGrenzübergänge, an der West-Berliner Außengrenze errichtet.[20] Weiterhin nahezu ungehindert erreichbar blieb vorerst der Ostteil der Stadt. Die Bewegungsfreiheit endete also an der äußeren Stadtgrenze, die damals auch im Ostteil kontrolliert war.
Ab demMauerbau im Jahr 1961 wurde West-Berlinern der Besuch Ost-Berlins völlig verwehrt. Dagegen konnten Westdeutsche und westliche Ausländer unter Vorlage eines Reisepasses ohne vorherige Beantragung einesVisums weiterhin Ost-Berlin für Kurzbesuche betreten. Die Situation änderte sich erstmals 1963, als nach komplizierten Verhandlungen zwischen dem West-Berliner Senat und der DDR ein zeitlich begrenztesPassierscheinabkommen Familienbesuche im Ostteil der Stadt über Weihnachten und Neujahr ermöglichte. Weitere ebenso zeitlich begrenzte Passierscheinregelungen folgten 1964, 1965 und 1966.[21]
Die Situation änderte sich grundlegend erst mit demViermächteabkommen 1971, in dessen Folge derBerechtigungsschein zum Empfang eines Visums der DDR West-Berlinern Einreisen nach Ost-Berlin bzw. in die DDR ermöglichten. Diese entsprachen seitdem etwa den vereinfachten Regelungen des „Kleinen Grenzverkehrs“ zwischen der Bundesrepublik und der DDR, anders als bei diesem war jedoch West-Berlinern die Einreise in die gesamte DDR möglich. Die DDR betrieb seitdem fünf „Büros für Besuchs- und Reiseangelegenheiten“ (betrieben vomMinisterium für Staatssicherheit) auf West-Berliner Boden, in denen Einreiseanträge abgegeben undBerechtigungsscheine fürVisa in der Regel nach drei Tagen ausgegeben wurden. Mit diesem Visum durften West-Berliner bis 2 Uhr des Folgetages in der DDR und in Ost-Berlin bleiben, während bundesdeutsche Bürger schon um spätestens 24 Uhr wieder am Grenzübergang sein mussten. Für West-Berliner entfiel auch die Visagebühr in Höhe von 5 DM. West-Berliner waren also nunmehr gegenüber Westdeutschen für den Besuch Ost-Berlins nur noch durch die erforderliche vorherige Visumsbeantragung benachteiligt, genossen jedoch für den Besuch der übrigen DDR Vorteile.
Als Reisedokument für West-Berliner erkannte die DDR – ebenso wie die übrigenRGW-Länder – ausschließlich denoben beschriebenenBehelfsmäßigen Personalausweis an. Die in West-Berlin ausgestellten Pässe der Bundesrepublik hatten keine Gültigkeit. Erkennbar waren solche Pässe für deren Behörden an der Wohnort-Eintragung „Berlin“. Mit dieser Praxis wollten die Behörden dieser Staaten den Tatbestand dokumentieren, dass West-Berlin „kein Bestandteil der Bundesrepublik“ sei.[22]
Am 24. Dezember 1989 entfielen für West-Berliner und Bundesbürger Visumpflicht und Mindestumtausch entsprechend den zuvor zwischenHelmut Kohl undHans Modrow ausgehandelten Vereinbarungen.[23] Seitdem genügte für die Einreise nach Ost-Berlin oder die DDR die Vorlage des Personalausweises. Wurde zunächst noch das Ausfüllen von „Zählkarten“ bei jedem Besuch verlangt, entfiel dieses Erfordernis am 24. Januar 1990 ebenfalls.[24] Die Kontrollen wurden in den anschließenden Monaten zunehmend stichprobenhafter. Sämtliche Grenzkontrollen der DDR entfielen am 30. Juni 1990, dem Tag vor derWährungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik und der DDR.
Es gab keinerlei Präsenz der deutschenBundeswehr in der Stadt. Die Strafvorschriften desStrafgesetzbuches zu Straftaten gegen die Landesverteidigung und dasWehrstrafgesetz galten nicht in West-Berlin. Auf die nach Auffassung derWestalliierten dem Viermächte-Status widersprechende Präsenz derNationalen Volksarmee der DDR in Ost-Berlin reagierten sie mit regelmäßigen diplomatischen Protestnoten.
Auch dasWehrpflichtgesetz galt nicht in Berlin. Wer bei Vollendung des 18. Lebensjahres seinen ständigen Aufenthalt in Berlin hatte (und behielt), wurde nicht wehrpflichtig. Für jemanden, der nach Vollendung des 18. Lebensjahres seinen ständigen Aufenthalt nach Berlin verlegte, war zu unterscheiden:
Bis 1965 erlosch die Wehrpflicht durch Verlegung des ständigen Aufenthalts nach Berlin.[25]
Zwischen 1965 und 1969 galt dies nur, wenn die Verlegung vorZustellung des Einberufungsbescheids erfolgte.[26]
Ab 1969 erlosch die Wehrpflicht nicht, wenn die Verlegung ohne Genehmigung erfolgte.[27] Jedoch verlängerte alliiertes Recht gewissermaßen die vormalige bundesgesetzliche Regelung dahingehend, dass bei Verlegung vor Zustellung des Einberufungsbescheids keine Einberufungsbescheide in Berlin zugestellt werden durften.[28]
Als nach 1990 das bis dahin westdeutsche Wehrpflichtgesetz auch in Berlin galt,[29] wurden einige Geburtsjahrgänge noch rückwirkend erfasst (→ Weißer Jahrgang).
DasWaffenrecht beruhte auf besatzungsrechtlicher Grundlage.Kontrollratsbefehl Nr. 2[30] undKontrollratsgesetzNr. 43[31] von 1946 verboten den privatenWaffenbesitz grundsätzlich und sahen dabei Sanktionsmöglichkeiten bis hin zurTodesstrafe vor. Für die Bundesrepublik wurden diese Regelungen bald ersetzt,[32] nicht aber für West-Berlin. Es gab Ausnahmen, beispielsweise für Sportschützen.[33] Ab 1962 waren nicht mehr nur alliierte, sondern auch Berliner Gerichte für waffenrechtliche Strafverfahren zuständig.[34] Erst 1989 wurde die theoretisch mögliche,[35] aber nie verhängte Todesstrafe abgeschafft.[36]
DieLufthoheit über ganz Berlin hatten die vier Besatzungsmächte gemeinsam. Den Berliner Luftraum überwachte die in Schöneberg ansässigeAlliierte Luftkontrollbehörde. Der Luftraum durfte nur von Flugzeugen der vier Siegermächte durchflogen werden. Der inländische und internationaleLuftverkehr West-Berlins wurde daher durch die dreiLuftkorridore über Westdeutschland durch britische, französische und US-amerikanische Fluggesellschaften abgewickelt. Den stärksten Anteil hattenPan Am,British Airways undAir France, aber auch andere, in diesen Ländern registrierte Gesellschaften sowie einige mit mehrheitlich deutscher Beteiligung und lediglich nomineller Registrierung in einem Land der Westmächte wieEuroberlin France undAir Berlin USA. Zudem war in Berlin den deutschen Behörden und Privatleuten jeglicher Luftverkehr untersagt.
Erstausgabe „700 Jahre Schöneberg“ – Deutsche Bundespost Berlin 1964
Eine weitere Besonderheit war die Einrichtung einereigenen Postverwaltung (Landespostdirektion Berlin), die von derDeutschen Bundespost getrennt war und unter anderem eigene Briefmarken mit der Bezeichnung „Deutsche Bundespost Berlin“ herausgab. Tatsächlich war diese Trennung nur nominell, da die beiden Postverwaltungen faktisch integriert waren. Die West-Berliner Briefmarken waren dementsprechend in Westdeutschland gültig und umgekehrt.
Ebenfalls nominell getrennt waren die Berliner Tochterfirmen der damals drei deutschen GroßbankenDeutsche Bank (in Berlin: Berliner Disconto Bank, später: Deutsche Bank Berlin),Commerzbank (in Berlin: Berliner Commerzbank) undDresdner Bank (in Berlin:Bank für Handel und Industrie). Die Namen sind teilweise aus ehemaligen Tochtergesellschaften oder Übernahmen abgeleitet. Der Grund dafür lag in der alliierten Maßnahme derNachkriegszeit, die Banken in kleine selbstständige Unternehmen zu zerschlagen. Nach Ende der Besatzungsära in der Bundesrepublik wurde diese Trennung nur in West-Berlin über die 1950er Jahre hinaus durchgehalten.
DasBerliner Olympiastadion war zwar ein Austragungsort derFußball-Weltmeisterschaft 1974, nicht aber derFußball-Europameisterschaft 1988, weil sich die osteuropäischen Verbände gegen den Austragungsort West-Berlin positionierten. Unter dem Druck der Öffentlichkeit traf derDeutsche Fußball-Bund daraufhin die kompensatorische Entscheidung, dasDFB-Pokalfinale dauerhaft in Berlin stattfinden zu lassen. Bis 1984 hatten die Austragungsorte sich an den Vereinsorten der Finalisten orientiert und daher gewechselt.[37]
Die höchste Einwohnerzahl erreichte West-Berlin 1957 mit 2,23 Millionen. Die niedrigste Bevölkerungszahl wurde 1984 mit 1,85 Millionen festgestellt. Auf Fehlern in der Fortschreibung des Statistischen Landesamtes beruhte der Anstieg um 133.484 Personen zwischen Dezember 1986 und Mai 1987. Grund war der lange Zeitraum seit der letztenVolkszählung von 1970, die allgemein als Grundlage für die Fortschreibungsergebnisse desStatistischen Bundesamtes und derStatistischen Landesämter dient. Für den 24. Mai 1987 wurde eine Einwohnerzahl von 1.881.059 für West-Berlin berechnet, was um 7,1 Prozent unter dem Ergebnis der Volkszählung (2.012.709 Einwohner) vom 25. Mai 1987 lag. Ursache waren unter anderem Wohnsitzverlagerungen nachWestdeutschland bis 1971, die nur formell vorgenommen wurden[38] mit dem Ziel, durch einen westdeutschen Wohnsitz doch noch einen zu Reisen in die DDR verwendbaren bundesdeutschen Reisepass zu erlangen (siehe AbschnittReisebeschränkungen).
Die Einwohnerzahlen in der folgenden Tabelle beinhalten Volkszählungsergebnisse (*) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes Berlin.
Bezirke von West-Berlin, West-Staaken ist fälschlich mit eingefärbtDie vier Sektoren Berlins
West-Berlin war mit 481 Quadratkilometern etwas mehr als halb so groß wie das heutige Land Berlin. Es war in dreiSektoren unterteilt, wobei jeder einem der West-Alliierten unterstellt war:
Staaken: Von Staaken gehörte nur der östlich gelegene Teil zu West-Berlin, der westliche bildete eine selbstständige Gemeinde Staaken in der DDR,Bezirk Potsdam.
West-Berlin besaß bis 1988 mehrereExklaven, die von DDR-Territorium umgeben waren. Die Exklaven entstanden bei der Bildung Groß-Berlins 1920, dessen Stadtgrenze damals die komplizierten Grenzverhältnisse der eingemeindeten Landgemeinden übernahm. Alle Berliner Exklaven gehörten zu den Bezirken Spandau oder Zehlendorf, damit nach 1945 zum Britischen bzw. Amerikanischen Sektor, und so seit Teilung der Stadt zu West-Berlin, was nach Gründung der DDR im Jahr 1949 und verstärkt nach dem Mauerbau 1961 Probleme bereitete.
Die Exklaven wurden nach dem Viermächteabkommen in mehreren Schritten durch Gebietsaustausche (zusammen mit anderen Korrekturen ungünstiger Grenzverläufe, beispielsweise amLenné-Dreieck inMitte) dem Westteil Berlins angegliedert oder an die DDR abgegeben. Bekanntestes Beispiel warSteinstücken, da dies die einzige dauerhaft bewohnte Exklave war. Bis zum Bau einer Verbindungsstraße nach West-Berlin wurde die Bevölkerung dort teils mitHubschraubern derUS-Armee versorgt.
Exklaven, die zum Stadtgebiet von West-Berlin gehörten
Am 20. Dezember 1971 wurde im Rahmen des ersten derartigen Gebietsaustauschs unter anderem die bis dahin in West-Berliner Besitz befindliche Exklave Nuthewiesen an die DDR abgegeben, während im Gegenzug mit finanziellen Mitteln durch die Bundesregierung einKorridor-Zugang vonKohlhasenbrück (Zehlendorf) zur Exklave Steinstücken dem West-Berliner Gebiet angegliedert wurde. Die letzten Exklaven wurden 1988 an die DDR abgegeben bzw. erhielten, wie im FalleFichtewiese und Erlengrund, einen dauerhaften Zugang zu West-Berlin.
Enklaven, die zur DDR gehörten oder von der DDR beansprucht wurden
Während die (ungenutzten) DDR-Enklaven imEiskeller bis zum ersten Gebietsaustausch 1972 noch in allen offiziellen Karten und vielen Stadtplänen alsexterritoriales Gebiet aus Sicht West-Berlins eingezeichnet waren, traf dies für dieTiefwerder Wiesen (ein von West-Berlinern genutztes Wochenendsiedlungsgebiet) nicht zu. Obwohl die DDR in den Gebietsaustauschverhandlungen versuchte, einen Teil derTiefwerder Wiesen auf ihrer Habenseite einzubringen, lehnten die Briten, in deren Sektor sich das Gebiet befand, einen staatshoheitlichen Anspruch der DDR ab. Der Status als Exklave der Gemeinde Seeburg wurde insofern anerkannt, als die Briten schon in den 1960er Jahren West-Berliner Behörden anwiesen, zwar Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten, jedoch auf dem Gebiet nicht amtlich tätig zu werden. Der unklare Status fand seine stillschweigende Bereinigung in einer Protokollnotiz zu den letzten Gebietsaustauschvereinbarungen 1988. Beide Seiten erklärten, seitdem keine Exklaven mehr im jeweils anderen Territorium zu haben.
Bereiche unter sowjetischer oder späterer DDR-Verwaltung
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Seit derdeutschen Wiedervereinigung wird mitunter der Begriff „das alte West-Berlin“ benutzt. Er soll auf die besondere Situation und Stimmung in West-Berlin in den Zeiten derBerliner Mauer hinweisen. West-Berlin stellte eine Insel inmitten derDDR dar und wurde teilweise auch „Insel im roten Meer“ genannt, angelehnt an die Farbe Rot, die fürSozialismus undKommunismus steht.
Während die DDR-Regierung den Ostteil Berlins zum Zentrum ihrer Macht und im Vergleich zur übrigen DDR finanziell und versorgungstechnisch besonders gefördert hatte, wurde etwa die Hälfte des West-Berliner Finanzhaushalts aus dem Bundeshaushalt bestritten, da West-Berlin wiederum als ein Aushängeschild des Westens gefördert wurde.
Rund um denKurfürstendamm konzentrierte sich das gesellschaftliche Leben der Mauerstadt. Er war das Zentrum der kulturellen Unternehmungen. Da viele der Berliner Kulturstätten im politischen Osten lagen undde facto vom Westen der Stadt abgeschnitten waren, eröffneten während derTeilung viele neue Institutionen, die Ersatz bieten sollten, wie etwa dasKulturforum in Tiergarten, das eine Antwort auf die ebenfalls im Osten gelegene Museumsinsel sein sollte. Der Neubau der kriegszerstörtenDeutschen Oper in Charlottenburg verschaffte Westberlin ein derStaatsoper Unter den Linden ebenbürtiges Opernhaus. DasEuropacenter war zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung 1963 das höchste Hochhaus in Deutschland und sollte durch die Analogie zum kurz darauf errichtetenKö-Center inDüsseldorf und demBonn-Center inBonn die Zugehörigkeit West-Berlins zurBundesrepublik und der westlichen Welt betonen.
West-Berlin war eines der „Auswanderungsziele“ der westdeutschen Jugend und ein Ziel derWehrdienstflüchtlinge. Dazu mussten Männer rechtzeitig vor dem Einberufungsbescheid derBundeswehr ihren Hauptwohnsitz nach Berlin verlegen, also den westdeutschenPersonalausweis gegen einen Berliner Ausweis – offiziell „Behelfsmäßiger Personalausweis“ – tauschen. Um Nachwuchskräften und (steuerzahlenden) Arbeitnehmern einen Ausgleich für die Umstände in der ummauerten Stadt zu gewähren, wurde Berliner Arbeitnehmern eineBerlinzulage von acht Prozent auf dasBruttogehalt gewährt. Diese Zulage wurde nach 1990 schrittweise abgebaut.
Seit derWende ließ die Bedeutung derCity-West (Neuer Westen, siehe auchKantstraße) nach, aus Kinos wurden Filialen von Modehäuser-Ketten, kleine Boutiquen und andere kleine Geschäfte mussten Filialen größerer Ketten weichen. Das ist insbesondere dem Erstarken derhistorischen Berliner Mitte rund um dieFriedrichstraße undUnter den Linden geschuldet.
Prognosen eines völligen Niedergangs des Kurfürstendamms haben sich nicht bestätigt. Die seit jeher dezentrale Stadtstruktur Berlins mit mehreren Hauptgeschäftszentren, aber auch die Tatsache, dass derPotsdamer Platz eher bei Touristen beliebt ist als bei den Berlinern selbst, bewahrt die Attraktivität des Kurfürstendamms.
Olaf Leitner (Hrsg.):West-Berlin. Berlin (West). Westberlin. Die Kultur – die Szene – die Politik. Erinnerungen an eine Teilstadt der 70er und 80er Jahre. Berlin 2002,ISBN 3-89602-379-9.
Jürgen Scheunemann, Gabriela Seidel:Was war los in West-Berlin 1950–2000. Sutton Verlag GmbH, Erfurt 2002,ISBN 3-89702-321-0.
Ulf Mailänder, Ulrich Zander:Das kleine Westberlin-Lexikon. Von „Autonome“ bis „Zapf“. Die alternative Szene der siebziger und achtziger Jahre. Berlin 2003,ISBN 3-89602-518-X.
Kerstin Schilling:Insel der Glücklichen. Generation West-Berlin. 2. Auflage. Berlin 2005,ISBN 3-936324-26-3.
↑Pressedienst der Bundesregierung:Korrespondenz-Spiegel, Schnell-Information vom 21. Juli 1959, zit. u. a. am 5. November 1959 in einer Bundestagsrede vonErich Mende. Abgedruckt in: Rudolf Jungnicket:Kabale am Rhein; Der Kanzler und sein Monsignore. Wartburg Verlag, Weimar 1994, S. 100 f.
↑Das Land Baden-Württemberg bestand bis 1953 noch ausdrei Ländern, und das Saarland wurde erst 1957 Teil der Bundesrepublik, sodass diese 1950 tatsächlich aus elf Ländern bestand.
↑Reinhard Hildebrandt:Kampf um Weltmacht. Berlin als Brennpunkt des Ost-West-Konflikts. Westdeutscher Verlag, Opladen 1987,ISBN 978-3-531-11800-0, S. 143 ff.
↑Gesetz zur Überleitung von Bundesrecht nach Berlin (West) (Sechstes Überleitungsgesetz) vom 25. September 1990 (BGBl. I S. 2106,2153)
↑BK/O (46) 61 vom 24. Januar 1946; Verordnung zur Durchführung der BK/O (46) 61 vom 1. April 1987 (GVBl. S. 1108)
↑Schließlich wurde imViermächte-Abkommen über Berlin vom 3. September 1971 seitens der sowjetischen Regierung „erklärt, daß der Transitverkehr von zivilen Personen und Gütern zwischen den Westsektoren Berlins und der Bundesrepublik Deutschland auf Straßen, Schienen- und Wasserwegen durch das Territorium der Deutschen Demokratischen Republik ohne Behinderung sein wird […].“
↑BK/O (50) 103 betr. Begrenzung und Demilitarisierung des Sports in Berlin (GVBl. 1951 S. 66,540); BK/O (57) 18 betr. Schützenvereine (GVBl. S. 1750); später: Verordnung zur Durchführung der BK/O (74) 7 über Waffenkontrolle vom 30. August 1978 (GVBl. S. 1906)
↑Quellen: Angaben in entsprechenden Artikeln zu denBerliner Bezirken und Ortsteilen sowie Harms Berliner Grundschulatlas, Berlin 1987, S. 26 (Stand: 31. Dezember 1983)
↑Stand: 31. Dezember 1983, Quelle: Harms Berliner Grundschulatlas, Berlin 1987, S. 26
↑nach Harms Berliner Grundschulatlas, Berlin 1987, S. 27