Movatterモバイル変換


[0]ホーム

URL:


Zum Inhalt springen
WikipediaDie freie Enzyklopädie
Suche

Rote Raben Vilsbiburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rote Raben Vilsbiburg
Deutscher Volleyball-Verband
Vereinsdaten
Gründung1971
AdresseSeyboldsdorfer Str. 20
84137Vilsbiburg
GeschäftsführerAndré Wehnert
Homepageroteraben.de
Volleyball-Abteilung
Liga2. Bundesliga Pro
SpielstätteBallsporthalle Vilsbiburg
TrainerAlberto Chaparro
Co-TrainerOscar Feglia, Alejandro Terrero Barranco,
Erfolge2005, 2006 Deutscher Vizemeister
2008 Deutscher Meister
2009 DVV-Pokalsieger
2009 Deutscher Vizemeister
2010 Deutscher Meister
2012 DVV-Pokalfinalist
2014 DVV-Pokalsieger
2014 Deutscher Vizemeister
letzte SaisonBundesliga-Achter, Playoff-Viertelfinale
Stand:9. April 2024

Rote Raben Vilsbiburg ist ein Volleyballverein ausVilsbiburg,Bayern, dessen erste Frauenmannschaft in derBundesliga spielte. 2008 und 2010 wurden sieDeutscher Meister sowie in den Jahren 2009 und 2014DVV-Pokalsieger. Aus finanziellen Gründen zogen sich die Roten Raben nach der Saison 2023/24 aus der Bundesliga zurück.[1]

Bundesliga-Team

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Der Kader für die Saison 2023/2024 bestand aus folgenden Spielerinnen:

Kader – Saison 2023/24
NameNr.NationGrößeGeburtsdatumPositionim Verein seit
Sina Bauer7Deutschland Deutschland1,71 m17. Juni 2005L2020
Laura Bergmann5Deutschland Deutschland1,87 m29. Juli 2004MB2022
Serena Bruin15Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten1,88 m24. Feb. 1998MB2023[2]
Kim Klein Lankhorst4Niederlande Niederlande1,78 m5. Juli 2002Z2023[3]
Hannah Kohn12Deutschland Deutschland1,82 m18. Juni 2003Z2023[4]
Cayetana López Rey11Spanien Spanien1,84 m17. Juni 2005AA2022
Pauline Martin8Belgien Belgien1,85 m4. Sep. 2002D2023[5]
Patricia Nestler1Deutschland Deutschland1,70 m17. Mai 2001L2023[6]
Monika Šalkutė6Litauen Litauen1,86 m3. Mai 1993AA2023[7]
Yeisy Soto2Kolumbien Kolumbien1,84 m7. Apr. 1996MB2022[8]
Anna Spanou3Griechenland Griechenland1,87 m18. Nov. 1995AA2023[9]
Britte Stutt9Niederlande Niederlande1,98 m11. Jan. 2003MB2022
Alondra Vazquez14Puerto Rico Puerto Rico1,80 m16. Aug. 2000AA2022

Positionen: AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, Z = Zuspiel

Alberto Chaparro ist seit Februar 2024 Cheftrainer[10] für den entlassenenJuan Garcia Diaz. Ihre Assistenten sind Oscar Feglia und Alejandro Terrerro Barranco. Für die medizinische Betreuung sind die Ärzte Karl-Heinz Attenberger, Ludwig Kohn, Rüdiger Meesters und Veronika Spitzlberger sowie die Physiotherapeuten Nicole Fröhlich und Elena Stelter zuständig.

Geschichte

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Männliche Jugendliche gründeten am 2. Oktober 1971 unter der Leitung von Ekkehard Wetzel eine Volleyball-Abteilung beim TSV Vilsbiburg, die zunächst noch „Turnspiele“ genannt wurde. Elmar Stoffler war der erste Abteilungsleiter. Wipp Hufnagl förderte den Volleyball an der örtlichen Realschule. 1972 entstand die erste Frauenmannschaft, die mit dem Trainer Klaus Deinböck und einheimischen Spielerinnen mehrere Aufstiege schaffte und 1976 die zweite Bundesliga erreichte. 1981 gelang den Frauen mit Trainer Wolfgang Schellinger der Aufstieg in die erste Bundesliga. Der Verein verpflichtete nun erstmals ausländische Spielerinnen und den tschechoslowakischen Trainer Beppo Stolarik. 1987 wurde die Volleyball-Abteilung aus dem Hauptverein in den eigenen Verein VSV Vilsbiburg übertragen.

1990 stieg Vilsbiburg aus der Bundesliga ab. Wegen finanzieller Probleme zog sich der Verein 1992 in die Bezirksliga zurück. 1995 übernahmKlaus-Peter Jung-Kronseder das Management des Vereins. Er verstärkte die Mannschaft unter anderem mitVera Bondar und verpflichtete den TrainerMilos Zika. Außerdem sorgte er für eine bessere Nachwuchsförderung. 1998 bekam der Verein den Namen Rote Raben Vilsbiburg, nachdem der Grafikdesigner Stefan Hulbe das Konzept entwickelt hatte. Ein Jahr später kehrte Vilsbiburg in die Bundesliga zurück und der Fanclub „Rabenpower“ wurde gegründet. Nach einem weiteren Jahr in der zweiten Liga gelang 2001 der sofortige Wiederaufstieg. Im gleichen Jahr entstand die GmbH für den Bundesliga-Betrieb.

Mit TrainerMike Schöps undKatja Wühler gelangte Vilsbiburg in die Spitzengruppe der Bundesliga. In derSaison 2004/05 wurde Vilsbiburg erstmals Vizemeister. Diesen Erfolg wiederholten sie in derfolgenden Saison, als sie hinter demSchweriner SC erneut den zweiten Platz belegten. ImDVV-Pokal 2004/05 erreichten die Roten Raben das Halbfinale gegenBayer Leverkusen.Ein Jahr später mussten sie sich in der gleichen Runde dem Schweriner SC geschlagen geben. Die Saison 2006/07 verlief mit dem sechsten Platz in derBundesliga und der Achtelfinal-Niederlage imDVV-Pokal weniger erfolgreich.

Mit dem argentinischen TrainerGuillermo Gallardo wurde Vilsbiburg 2008 erstmalsdeutscher Meister. ImDVV-Pokal musste sich die Mannschaft im Halbfinale dem späteren PokalsiegerVfB 91 Suhl mit 2:3 geschlagen geben.2009 erreichte sie dann das Endspiel und gewann mit einem 3:2-Sieg gegen denDresdner SC zum ersten Mal den DVV-Pokal. In derBundesliga belegte der Titelverteidiger den zweiten Platz hinter Schwerin. Außerdem waren die Roten Raben erstmals international aktiv und erreichte mit Siegen gegenAsterix Kieldrecht, JinestraOdessa undVC Kanti Schaffhausen gleich das Final Four imCEV-Pokal, das sie auf dem vierten Platz abschlossen. In derBundesliga-Saison 2009/10 wurde Vilsbiburg vor den punktgleichen Wiesbadenerinnen zum zweiten Mal deutscher Meister. Die Titelverteidigung imDVV-Pokal verpasste das Team durch eine Niederlage im Halbfinale gegen Suhl. ImChallenge Cup mussten sich die Bayern dem belgischen Kontrahenten Asterix Kieldrecht im Achtelfinale geschlagen geben.

In der folgenden Europapokal-Saison spielten sie imCEV-Pokal. Nach einer erfolgreichen ersten Runde gegen ȘtiințaBacău verloren sie im Achtelfinale den Golden Set gegen Valeriano AllesMenorca. Auf nationaler Ebene erreichten sie das Halbfinale derBundesliga-Playoffs und das Viertelfinale imDVV-Pokal. In derBundesliga-Saison 2011/12 unterlag Vilsbiburg erneut im Halbfinale dem Schweriner SC. Das gleiche Duell gab es imPokalfinale, das die Roten Raben mit 1:3 verloren. ImCEV-Pokal besiegten sie zunächst den ukrainischen Verein ChimikJuschne und unterlagen dannVK Dynamo Krasnodar im Golden Set mit 14:16. 2012/13 kam Vilsbiburg jeweils ins Halbfinale derBundesliga (gegen Dresden) und desDVV-Pokals (gegen Schwerin). Außerdem spielten sie erneut imCEV-Pokal; dort gewannen sie gegen den albanischen Meister MinatoriRrëshen und verloren im Golden Set des Achtelfinales gegenAzerrail Baku.

In derBundesliga-Saison 2013/14 erreichte Vilsbiburg das Playoff-Finale, in dem sich Dresden nach drei Spielen durchsetzte. Erfolgreicher verlief das Endspiel imDVV-Pokal, das die Roten Raben imGerry-Weber-Stadion mit 3:0 gegen die VolleyStars Thüringen gewannen. Zum dritten Mal in Folge nahmen sie amCEV-Pokal teil. Nach einer erfolgreichen ersten Runde gegen ZOK Jedinstvo Brčko aus Bosnien reichte ein 3:2-Heimsieg im Achtelfinale gegen den finnischen Konkurrenten LPSalo nicht zum Weiterkommen. DieSaison 2014/15 verlief für die Roten Raben schlechter. Sie mussten als Achter der Hauptrunde erst die Pre-Play-offs absolvieren und unterlagen Dresden im Viertelfinale. ImDVV-Pokal schieden sie im Halbfinale bei denLadies in Black Aachen aus. Ein Jahr später kamen sie alsBundesliga-Sechster ins Playoff-Viertelfinale, das sie gegenAllianz MTV Stuttgart verloren. Demselben Gegner unterlagen sie imPokal-Achtelfinale. Das Duell gab es auch im Halbfinale desDVV-Pokals 2016/17 und wieder setzte sich Stuttgart durch.

Weitere Mannschaften

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Die zweite Frauenmannschaft der Roten Raben spielt in derZweiten Liga Süd. Hier kommen viele junge Talente zum Einsatz. Die weiteren drei Frauenmannschaften sind in der Bezirksliga, in der Bezirksklasse und in der Kreisliga vertreten. Seit 2007 gibt es eine Männermannschaft, die aktuell in der Landesliga spielt. Im Jahr 2019 wurde eine zweite Herrenmannschaft zum Spielbetrieb angemeldet. Außerdem gehen die Roten Raben mit fünf Jugendmannschaften an den Start.

Einzelnachweise

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  1. Ende einer Ära: Rote Raben ziehen sich aus der 1. Volleyball Bundesliga Frauen zurück. Rote Raben Vilsbiburg, abgerufen am 9. April 2024. 
  2. Gute Athletik, großes Potential: US-Girl Serena Bruin verstärkt den Mittelblock der Roten Raben. Rote Raben Vilsbiburg, abgerufen am 23. Februar 2024. 
  3. Zuspielerin Kim Klein Lankhorst wechselt aus der italienischen Liga zu den Roten Raben. Rote Raben Vilsbiburg, abgerufen am 23. Februar 2024. 
  4. Raben melden dritten Neuzugang: Zuspielerin Hannah Kohn kommt von Meister Stuttgart. Rote Raben Vilsbiburg, abgerufen am 23. Februar 2024. 
  5. Belgisches Talent mit Italien-Erfahrung: Pauline Martin erster Neuzugang der Roten Raben. Rote Raben Vilsbiburg, abgerufen am 23. Februar 2024. 
  6. Mehr Verantwortung im RabenNest: Patricia Nestler kommt als neue Libera aus Schwerin. Rote Raben Vilsbiburg, abgerufen am 23. Februar 2024. 
  7. Viel Routine und mehr Optionen für die Roten Raben: Der achte Neuzugang heißt Monika Salkute. Rote Raben Vilsbiburg, abgerufen am 23. Februar 2024. 
  8. Dank und Planung: Rote Raben an der Nahtstelle zwischen alter und neuer Saison. Rote Raben Vilsbiburg, abgerufen am 23. Februar 2024. 
  9. Deutsch-Griechin Anna Spanou ist Neuzugang Nr. zwei im RabenNest. Rote Raben Vilsbiburg, abgerufen am 23. Februar 2024. 
  10. Michael Stolzenberg: Rote Raben Vilsbiburg trennen sich von Juan Diego Garcia Diaz. 6. Februar 2024, abgerufen am 4. März 2024. 

Weblinks

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Vereine in der deutschen2. Volleyball-Bundesliga Pro 2024/25
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rote_Raben_Vilsbiburg&oldid=247548839
Kategorien:

[8]ページ先頭

©2009-2025 Movatter.jp