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Owen Bradley

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Owen Bradley (*21. Oktober1915 inWestmoreland,Tennessee; †7. Januar1998) war ein bedeutenderUS-amerikanischerProduzent vonCountry-Musik und Wegbereiter desNashville Sound.

Leben

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Owen Bradley wuchs inNashville auf. Er begann seine musikalische Laufbahn als Pianist in Bars und Clubs der näheren Umgebung. Bei der RadiostationWSM hatte er 1935 erste Auftritte. Bald erhielt er dort ein festes Engagement und arbeitete sich zum Musikdirektor hoch. Er hielt diese Position von 1947 bis 1958. Außerdem gründete er eine eigene Tanzkapelle, dasOwen Bradley Orchestra und nahm Schallplatten auf. Sein größter Verkaufserfolg war der TitelBlues Stay Away From Me, der 1950 Platz 17 der US-Charts erreichte.[1]

1947 erhielt er vomDecca-ProduzentenPaul Cohen das Angebot, als sein Assistent in Nashville Aufnahmen zu leiten. Bradley sagte zu. 1951 eröffnete er mit seinem BruderHarold (1926–2019) ein Filmstudio, das zwei Jahre später in die Innenstadt zog und bald darauf in ein Musikstudio umgewandelt wurde. Es war das erste Studio in dem Stadtviertel, das heute als „Music Row“ bekannt ist und das kommerzielle Herz derCountry-Musik darstellt. Nachdem Cohen Decca verlassen hatte, rückte Bradley zum Vizepräsidenten der Nashviller Sektion auf. Er behielt diese Stellung auch nach der Fusion mit demMCA-Label 1961. Als Produzent arbeitete er zunächst erfolgreich mit etablierten Stars wieRed Foley,Ernest Tubb,Webb Pierce und anderen zusammen.

Anfang der 1960er Jahre begann eine außerordentlich erfolgreiche Zusammenarbeit mitPatsy Cline. Bradley verschaffte ihr erstklassiges Songmaterial und änderte ihren Stil in Richtung Popmusik. Ähnliches gelang ihm mitBrenda Lee. Statt karger Country-Instrumentierung bestimmten Streichergruppen und Hintergrundchöre das Klangbild. Die Umsatzzahlen stiegen steil an. Owen Bradley gehörte damit nebenChet Atkins undBilly Sherrill zu den wichtigsten Architekten des Nashville Sounds.

Um seinem ältesten Sohn die Produktion von Demobändern zu ermöglichen, kaufte er 1961 außerhalb Nashvilles eine Farm und richtete in einer Scheune ein einfaches Studio ein. Als im Zuge des erfolgreichen Nashville Sounds die Nachfrage nach Musikstudios sprunghaft anstieg, fanden sich nach und nach immer mehr Stars zu Aufnahmesessions in seiner Scheune ein, die unter dem Namen „Bradley’s Barn“ (engl.: „Bradleys Scheune“) bekannt wurde.

1974 wurde Bradley in dieCountry Music Hall of Fame gewählt. 1988 kehrte er aus seinem Ruhestand zurück, um mit der kanadischen Sängerink.d. lang ein Patsy Cline gewidmetes Album zu produzieren. 1990 folgte ein Album für die NachwuchssängerinMarsha Thornton.[2] Ein letztes Mal gab er seinen Ruhestand für die Produktion des AlbumsI’ve Got a Right to Cry vonMandy Barnett auf. Bradley verstarb während der Aufnahmen Anfang 1998 und das unfertige Album wurde von seinem Bruder Harold und dessen Sohn Bobby vollendet.[3]

Owen Bradley's Quonset Hut Studio

Quellen

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  1. US-Katalognummer: Coral 60107; Joel Whitburn:Top Pop Records 1940–1955. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research, 1973, S. 12
  2. Marsha Thornton - Marsha Thornton. Abgerufen am 19. November 2020. 
  3. I've Got a Right to Cry - Mandy Barnett | Songs, Reviews, Credits | AllMusic. Abgerufen am 19. November 2020 (amerikanisches Englisch). 

Weblinks

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Personendaten
NAMEBradley, Owen
KURZBESCHREIBUNGUS-amerikanischer Country-Musikproduzent
GEBURTSDATUM21. Oktober 1915
GEBURTSORTWestmoreland,Tennessee
STERBEDATUM7. Januar 1998
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